# Gartenbau von GALANET Fachbetrieben in Deutschland und der Schweiz > ### GALANET in Zahlen – was unser Netzwerk stark macht Wie misst man die Stärke eines Netzwerks? An der Zahl erfolgreicher Projekte? An den Menschen, die es tragen? Oder an dem Vertrauen, das es genießt? Bei GALANET sagen wir: an allem zusammen. Deshalb lassen wir heute einfach mal die Zahlen sprechen. Über 40 Partner – gemeinsam stark GALANET ist mehr als ein Zusammenschluss von Betrieben – es ist ein Netzwerk, das auf Austausch, Vertrauen und gemeinsame Werte baut. Inzwischen zählen über 40 Partnerbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu GALANET. Was sie verbindet: höchste Ansprüche an Qualität, Kundennähe – und der Wille, Galabau auf ein neues Niveau zu heben. Über 1.500 Mitarbeitende – Fachwissen im ganzen Netzwerk Mehr als 1.500 Fachkräfte sind derzeit bei GALANET-Partnern beschäftigt: LandschaftsgärtnerInnen, MeisterInnen, TechnikerInnen, PlanerInnen, Kreative usw. Sie alle bringen ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Begeisterung für Gartenbau in das Netzwerk ein – und sorgen dafür, dass täglich einzigartige Gärten entstehen. Über 200 Auszubildende – weil Zukunft Ausbildung braucht Nachhaltigkeit zeigt sich nicht nur in der Gartenplanung, sie zeigt sich auch in der Verantwortung für die nächste Generation. Über 200 Auszubildende sind aktuell bei GALANET-Partnern beschäftigt – Tendenz steigend. Wir sehen Ausbildung nicht als Pflicht, sondern als Investition: in qualifizierten Nachwuchs, in Teamgeist und in die Zukunft unseres Handwerks. GALANET in Zahlen – das sind über 40 starke Betriebe, über 1.500 engagierte Menschen und über 200 Auszubildende mit Perspektive. Doch Zahlen sind nur eine Seite. Entscheidend ist das, was hinter ihnen steckt: gemeinsame Werte, der Wille zur Qualität und ein echtes Miteinander. Sie möchten wissen, was GALANET für Ihren Garten tun kann? Finden Sie hier den Partner in Ihrer Nähe – und erleben Sie, was starke Netzwerke möglich machen. Jetzt Partner finden PS: Und falls Ihnen noch weiterlesen möchten, hier noch ein paar (nicht ganz ernst gemeinte) Zahlen: Unzählige Tassen Kaffee pro Jahr Denn ohne Kaffee läuft kein Garten. Und keine Baustelle. Und keine Gesellschafterversammlung. Mindestens 500 Lavendelpflanzen pro Saison – pro Partner Nicht belegt. Aber verdächtig häufig. Denn: robust, pflegeleicht, duftet gut – und macht sich einfach gut im Garten und auf Instagram. 0,00 % künstliche Intelligenz beim Pflanzen Auch wenn wir bei Planung, Kommunikation und Technik digital denken – in die Erde greifen bei GALANET noch echte Menschen. Durchschnittlich 3 Handschläge vor der ersten Tasse Kaffee Kollegialität geht vor Koffein – meistens jedenfalls. Mindestens 40 verschiedene Bezeichnungen für eine Schubkarre Regionale Vielfalt – auch sprachlich! Und zwischen all den Zahlen? Ganz viel GALANET. Denn Zahlen sind wichtig. Sie zeigen Größe, Struktur und Wachstum. Aber GALANET ist mehr als nur Partnerbetriebe, Mitarbeitende und Azubis. Zwischen Baustelle und Besprechung, zwischen Pflasterkante und Pflanzplan steckt bei uns eines immer drin: Teamgeist, Qualität und ein gutes Stück Humor. Denn so bodenständig wie unsere Arbeit ist auch unser Netzwerk. Und darauf sind wir ziemlich stolz. ### Schwimmteich oder Naturpool? Zwei Wege zum naturnahen Badeerlebnis Ein eigener Schwimmbereich im Garten steht für Lebensqualität, Erholung und ein ganz besonderes Stück Freiheit. Wer diesen Traum verwirklichen möchte, stößt früher oder später auf die zentrale Frage: Schwimmteich oder Naturpool? Beide Wasseranlagen verzichten auf Chlor und setzen auf biologische Wasserreinigung – und doch könnten sie in ihrer Gestaltung, Technik und Wirkung kaum unterschiedlicher sein. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, worauf es ankommt, und helfen Ihnen, die passende Lösung für Ihren Garten zu finden. Was beide verbindet: Natürlichkeit, Nachhaltigkeit, Entspannung Ob Naturpool oder Schwimmteich – beide Varianten reinigen das Wasser auf natürliche Weise. Statt Chemie sorgen Filter, Mikroorganismen und – je nach Konzept – eine gezielte Bepflanzung dafür, dass die Wasserqualität stabil bleibt. Das Ergebnis: kristallklares oder lebendig-natürliches Wasser, in dem Sie bedenkenlos baden können. Kein Chlorgeruch, kein Brennen in den Augen – dafür ein echtes Naturerlebnis im eigenen Garten.   Der Schwimmteich – Ökosystem mit Charme Ein Schwimmteich bringt das Gefühl eines natürlichen Sees direkt in Ihren Garten. Die Reinigung erfolgt zum Beispiel über eine großzügig dimensionierte Regenerationszone, in der Wasserpflanzen, Biofilm und Mikroorganismen im Zusammenspiel für sauberes Wasser sorgen. Die Vorteile: Besonders naturnahes Erscheinungsbild Keine chemische Wasseraufbereitung notwendig Lebensraum für Tiere wie Frösche, Libellen und Insekten Ganzjährig attraktiv – auch im Winter stimmungsvoll Unterstützt das ökologische Gleichgewicht im Garten Zu beachten: Großer Platzbedarf durch Regenerationszone (ca. 50 % der Wasserfläche) Wasserqualität ist natürlich, aber nicht immer glasklar Etwas höherer Pflegeaufwand (z. B. Entfernen von Laub und Sediment) Sichtbare Algenbildung kann in heißen Sommern vorkommen   Der Naturpool – Klarheit mit System Ein Naturpool vereint klares Wasser mit biologischer Wasseraufbereitung – und das ganz ohne Chlor. Die Reinigung übernimmt zum Beispiel eine fein abgestimmte Technik aus Filter, Skimmer, Pumpe und biologischen Prozessen. Die Vorteile: Klares Wasser – optisch wie ein klassischer Pool Platzsparender als ein Schwimmteich Reduziertes, modernes Design Funktioniert zuverlässig auch bei hoher Nutzungsfrequenz Ideal für kleinere Gärten mit klarer Formensprache Zu beachten: Regelmäßige Wartung von Technikkomponenten notwendig Laufende Betriebskosten durch Strom und Wartung Weniger naturnah – Bepflanzung eher gestalterisches Element Kein eigenständiges Ökosystem wie beim Schwimmteich   Naturpool oder Schwimmteich – was passt zu Ihnen? Die Wahl zwischen Naturpool oder Schwimmteich hängt nicht nur vom verfügbaren Platz ab, sondern auch von Ihren persönlichen Vorlieben. Wählen Sie einen Schwimmteich, wenn Sie... eine enge Verbindung zur Natur schätzen gerne beobachten, wie sich das Wasser mit den Jahreszeiten verändert genügend Platz für eine Regenerationszone zur Verfügung haben eine möglichst naturnahe Atmosphäre im Garten schaffen möchten Entscheiden Sie sich für einen Naturpool, wenn Sie... eine klare, moderne Gestaltung bevorzugen wenig Zeit für Pflege und Laubreinigung aufbringen möchten sich eine hohe Wasserqualität bei minimalem Pflegeaufwand wünschen Wert auf Technik und Komfort legen Zwei Wege – ein Ziel Ob Schwimmteiche mit lebendigem Ökosystem oder Naturpools mit technischer Klarheit: Beide Wasseranlagen verwandeln Ihren Garten in einen Ort der Ruhe und Erholung – ganz ohne Chlor, aber mit viel Charakter. Unsere GALANET-Partner beraten Sie gerne individuell, zeigen Ihnen realisierte Anlagen und finden gemeinsam mit Ihnen heraus, welche Lösung zu Ihnen, Ihrem Garten und Ihrem Lebensstil passt. ### Ihr Garten in besten Händen: Warum unsere Azubis den Unterschied machen 200 Azubis – das ist doch mal eine Zahl, oder? Genauso viele Nachwuchskräfte sind derzeit bei den über 40 GALANET-Unternehmen angestellt. Und sie bringen nicht nur frischen Wind, sie sind die Gesichter der Zukunft. Denn bei uns sind Azubis mehr als nur Lernende. Sie sind wertvolle Teammitglieder, die mit neuen Ideen und mit ganz neuen Perspektiven das tägliche Geschäft bereichern. Schon ganz am Anfang ihrer Karriere tragen sie dazu bei, Projekte voranzutreiben und unsere Unternehmen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Die Zukunft ist grün Wer einen Garten anlegen oder pflegen lässt, denkt vielleicht schon in Generationen. Bäume wachsen schließlich über Jahrzehnte, Gärten entwickeln sich im Laufe der Jahreszeiten und im Laufe der Zeit – und genauso braucht es vorausschauende Planung, um auch in Zukunft erstklassige Qualität zu garantieren. Deshalb setzen alle GALANET-Partner auf eine starke Ausbildung. Für die Fachkräfte von morgen.   Ausbildung = Investition in Qualität Wir sind überzeugt: Wer junge Menschen fördert, investiert in Qualität. Denn nur mit gut ausgebildeten Fachkräften lassen sich anspruchsvolle Gartenprojekte umsetzen. Jede(r) einzelne Auszubildende wird von erfahrenen Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern betreut und jede(r) lernt von Anfang an, kundenorientiert und fachlich auf höchstem Niveau zu arbeiten. Dadurch sichern wir uns nicht nur unser eigenes Know-how, sondern auch den hohen Standard, den Sie als Kunden erwarten. So profitieren Sie als Kunden davon Beständige Qualität und Fachwissen Junge Talente werden direkt nach modernsten Standards ausgebildet. Sie als Kunden profitieren daher von aktuellen Fachkenntnissen, innovativen Techniken und einer Leidenschaft für Galabau, die von Anfang an professionell gefördert wird. Verlässlichkeit und Kontinuität Fachkräftemangel? Nicht bei unseren GALANET-Partnern. Durch die kontinuierliche Ausbildung gibt es immer gut geschulte Mitarbeitende im Team, die auch langfristig für Kundenprojekte zur Verfügung stehen. Das bedeutet: Wer heute einen Garten anlegen lässt, kann sich darauf verlassen, dass auch in zehn Jahren kompetente Fachkräfte zur Stelle sind. Frische Ideen und Innovation Azubis bringen frischen Wind in die Unternehmen. Sie denken kreativ, sind technikaffin und setzen sich mit den neuesten Trends im Galabau auseinander. Davon profitieren auch Kunden, denn oft sind es gerade die Nachwuchskräfte, die innovative Lösungen vorschlagen – sei es bei der Auswahl nachhaltiger Materialien oder bei der Gestaltung individueller Gartenkonzepte. Ein Beitrag zur Nachhaltigkeit Die Ausbildung neuer Fachkräfte ist ein aktiver Beitrag zur Zukunftssicherung. Wer heute ausbildet, stellt sicher, dass es auch in den kommenden Jahren genügend Experten gibt, die Gärten mit Sorgfalt, Erfahrung und Hingabe gestalten. Gemeinsam für schöne Gärten – heute und morgen Ein Garten ist eine Investition in die Zukunft – und das gilt auch für die Menschen, die ihn gestalten. Durch die Ausbildungstätigkeit stellen alle unsere GALANET-Partner sicher, dass auch in den kommenden Jahren erstklassige Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner zur Verfügung stehen. Wer sich für einen GALANET-Betrieb entscheidet, profitiert also nicht nur von herausragender Qualität, sondern unterstützt aktiv die Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Ein Gewinn für alle – und für jeden Garten. Falls es Sie noch interessiert, was wir unseren Azubis bieten, hier ein kleiner Überblick: Kennenlern-Praktikum vor Ausbildungsbeginn (1-2 Wochen) Spannende Schulungsprojekte Fester Betreuer während der gesamten Ausbildung Strukturierter Ausbildungsplan Regelmäßige Feedback-Gespräche Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung Freiwilliger Azubi-Austausch mit anderen GALANET-Betrieben Urlaub nach den Wünschen und Bedürfnissen Arbeitszeitkonto (Überstunden können im Winter abgefeiert werden) Übernahme-Garantie bei guter Leistung Und falls Sie noch einen Beweis möchten, dass unsere Azubis die besten sind: Die Auszubildenden in unserem Netzwerk räumen bei den Landschaftsgärtner-Cups regelmäßig kräftig ab. Grund für den Erfolg ist eben unter anderem unser Ausbildungskonzept, das alle GALANET-Partner gemeinsam entwickelt haben.   ### 10 Gartentipps für Anfänger – so vermeiden Sie einige Fehler Der Garten ist angelegt, aber die Pflanzen wollen nicht so recht gedeihen und der Rasen könnte auch besser aussehen? Keine Sorge, Fehler gehören dazu – selbst erfahrene Gärtner/-innen lernen ständig dazu. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die 10 häufigsten Anfängerfehler und geben Ihnen einfache Tipps und Tricks, wie Sie diese vermeiden können. Inhaltsverzeichnis Fehler 1: Zu viel oder zu wenig gießen Fehler 2: Pflanzen am falschen Standort Fehler 3: Keine Bodenanalyse Fehler 4: Unkraut nicht rechtzeitig entfernen Fehler 5: Falsches Düngen Fehler 6: Zu dichtes Pflanzen Fehler 7: Welcher Rasen soll es sein Fehler 8: Vernachlässigung von Schädlings- und Krankheitsbekämpfung Fehler 9: Zu frühes oder zu spätes Zurückschneiden Fehler 10: Keine langfristige Gartenplanung Fehler 1: Zu viel oder zu wenig gießen Viele Gartenanfänger gießen entweder zu oft oder zu wenig. Zu viel Wasser führt zu Wurzelfäule, zu wenig lässt die Pflanzen vertrocknen. Tipp: Gießen Sie früh morgens oder spät abends, um Verdunstung zu vermeiden. Setzen Sie auf eine automatische Bewässerungsanlage oder Regentonnen als nachhaltige Lösung. Fehler 2: Pflanzen am falschen Standort Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche an Licht und Schatten. Werden Sonnenliebhaber in den Schatten gesetzt oder umgekehrt, gedeihen sie schlecht. Tipp: Informieren Sie sich vor dem Pflanzen über die Standortbedürfnisse und erstellen Sie eine Skizze Ihres Gartens mit Sonnenverlauf. Fehler 3: Keine Bodenanalyse Der Boden ist die Basis eines gesunden Gartens. Viele Gartenanfänger düngen blindlings, ohne den pH-Wert und die Bodenstruktur zu kennen. Tipp: Lassen Sie eine einfache Bodenanalyse durchführen. Sandige Böden benötigen mehr Humus, lehmige Böden brauchen Sand oder Kompost zur Auflockerung. Fehler 4: Unkraut nicht rechtzeitig entfernen Unkraut nimmt den Pflanzen Nährstoffe, Licht und Platz weg. Wer es zu lange wachsen lässt, hat später doppelte Arbeit. Tipp: Jäten Sie Unkraut regelmäßig, am besten nach einem Regen. Mulchen hilft, Unkrautwachstum zu reduzieren. Fehler 5: Falsches Düngen Zu viel oder falscher Dünger kann Pflanzen schaden. Besonders chemische Dünger können den Boden überlasten. Tipp: Setzen Sie auf organische Dünger wie Kompost oder Hornspäne. Weniger ist oft mehr, denn zwei- bis dreimal pro Jahr reicht in der Regel. Ideal sind Frühjahr und Herbst. Fehler 6: Zu dichtes Pflanzen Pflanzen brauchen Platz zum Wachsen. Werden sie zu dicht gesetzt, konkurrieren sie später um Wasser und Licht. Tipp: Beachten Sie den empfohlenen Pflanzabstand und planen Sie langfristig. Es mag anfangs leer wirken, aber Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken. Fehler 7: Welcher Rasen soll es sein Wie soll der Rasen genutzt werden? Möchte man einen englischen Rasen, der die Queen beeindruckt hätte und den man kaum betritt oder tut es auch ein Blumenrasen? Tipp: Wählen Sie eine Rasenmischung, die zu Ihrem Standort passt. Fehler 8: Vernachlässigung von Schädlings- und Krankheitsbekämpfung Blattläuse, Pilze oder Schnecken können schnell zur Plage werden und Pflanzen schädigen. Tipp: Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und setzen Sie auf natürliche Maßnahmen oder Hausmittel wie Brennnesselsud. Ansonsten ist der Qualitätsgartenbauer Ihrer Wahl immer für Sie und Ihre Pflanzen da. Fehler 9: Zu frühes oder zu spätes Zurückschneiden Jede Pflanze hat ihre ideale Schnittzeit. Tipp: Informieren Sie sich über den besten Zeitpunkt und benutzen Sie scharfes, sauberes Werkzeug. Fehler 10: Keine langfristige Gartenplanung Viele starten ohne Plan und müssen später umgestalten. Tipp: Machen Sie sich Gedanken, erstellen Sie eine Garten-Skizze und berücksichtigen Sie Wachstumszeiten der Pflanzen sowie eigene Lebensumstände. Und? Haben Sie sich in dem einen oder anderen Punkt wiedererkannt? Wir hoffen, dass wir Ihnen damit weiterhelfen konnten. Hier noch auf einen Blick eine Checkliste, die Sie sich speichern/notieren können: Checkliste für Ihren perfekten Gartenstart Pflanzenstandorte prüfen Bodenanalyse durchführen Unkraut direkt entfernen Nachhaltige Düngemittel nutzen Ausreichenden Pflanzabstand einhalten Schädlingsprävention betreiben Geeignete Rasenmischung für die Nutzung Regelmäßige Pflege einplanen Checkliste herunterladen Mit diesen Tipps und unserer Checkliste gelingt Ihnen sicherlich ein guter Start in Ihr Gartenprojekt! Fazit: Gärtnern mit Plan – dein Start in einen schönen Garten Mit diesen 10 Tipps gelingt Ihnen der Einstieg in die Gartenarbeit ganz leicht. Ob Sie ein Beet anlegen, robuste Gartenpflanzen setzen oder erste Erfahrungen beim Gärtnern sammeln – mit ein paar Tricks, der richtigen Bodenvorbereitung und dem passenden Saatgut steht Ihrem eigenen Garten nichts im Weg. Nutzen Sie diese  nützlichen Tipps und Tricks, um typische Anfängerfehler zu vermeiden, und freuen Sie sich auf einen schönen Garten, der nicht nur blüht, sondern auch widerstandsfähig, pflegeleicht und naturnah ist. Egal ob Sie Ihren Garten auf dem Balkon, im Hochbeet oder im klassischen Gemüsegarten gestalten: Beim Gärtnern gilt – einfach anfangen! Und mit unseren Gartentipps für Anfänger wächst nicht nur Ihr Garten, sondern auch Ihre Erfahrung. Haben Sie noch Fragen? Hier finden Sie den Qualitätsgartenbauer Ihres Vertrauens: ### 48. Gesellschafterversammlung in Berlin: Generationswechsel und spannende Impulse Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang fand unsere 48. Gesellschafterversammlung in Berlin vom 19. bis 23. März statt – ein besonderes Treffen, das nicht nur durch interessante Vorträge und spannende Diskussionen geprägt war, sondern auch einen historischen Moment markierte: den Generationswechsel an der Spitze von GALANET. Helmut Haas übergab die Leitung offiziell an Florian Haas und leitete damit eine neue Ära ein.   Impulse und Fachvorträge Den Auftakt bildeten am Donnerstag die zwei Vorträge:   „Clevere Möglichkeiten, Geld renditestark anzulegen“ mit den Referenten Daniel Meyer und Martin Klatt aus Berlin. „Rechtssichere Bauabwicklung bei kleinen Hausgärten – von der Angebotserstellung bis zur Schlussrechnung“, präsentiert von Rechtsanwalt Alexander Schmahl aus Freiburg. Der Abend stand ganz im Zeichen von Emotionen und Wertschätzung: nach einem Sektempfang blickte Helmut Haas auf die vergangenen 30 Jahre GALANET zurück und verabschiedete sich offiziell aus seiner aktiven Tätigkeit. Florian Haas übernahm die Führung und leitete damit die Zukunft des Netzwerks ein. Ein Höhepunkt war das besondere Geschenk einiger GALANET-Partner – ein gemeinsamer Ausflug, der die enge Verbundenheit innerhalb des Netzwerks unterstreicht. Uli Geiger rundete den Abend mit einer bewegenden Rede ab.   Gesellschafterversammlung und Ausblick Am Freitag begann die eigentliche Gesellschafterversammlung mit einer Präsentation unserer Markenagentur Nøyland, die ebenfalls einen Blick in die Zukunft eröffnete. Darüber hinaus wurden die Entwicklungen im Marketing vorgestellt und langjährige Partner für ihre Treue zu GALANET geehrt:    5 Jahre: Finkel 10 Jahre: Knauer, Stockreiter, Garten Brauers 15 Jahre: Friedrichs Am Nachmittag konnten die Teilnehmer Berlin aus einer neuen Perspektive erleben – bei einer entspannten Spree-Rundfahrt, gefolgt von einem stilvollen Abendessen auf der MS Luna. Der Tag klang in geselliger Runde an der Hotelbar aus.   Nachhaltigkeit im Fokus Der Samstag widmete sich dem Thema Nachhaltigkeit, wobei eine spannende Fachführung Einblicke in innovative Stadtentwicklungsprojekte Berlins bot. Themen waren unter anderem:   Entwicklungspläne Alexanderplatz seit 1990 Modellprojekt Haus der Statik Jelbi Mobilitätsstation und Urban Gardening DDR-Architektur und Denkmalschutz Nachhaltigkeitsstrategie Berlin mit Projekten wie Flussbad Berlin und das neue Bewässerungsprojekt am Gendarmenmarkt Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in der Biermeisterei in Berlin, bei dem nochmals angeregt diskutiert und der erfolgreiche Verlauf der Versammlung gefeiert wurde.   Die 48. Gesellschafterversammlung war ein voller Erfolg – sowohl inhaltlich als auch auf menschlicher Ebene. Der Generationswechsel markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Netzwerks, während die Fachvorträge und Diskussionen wertvolle Impulse für die Zukunft lieferten. Berlin bot den perfekten Rahmen für ein inspirierendes Treffen, das wieder einmal richtig viel Spaß gemacht hat.   ### Hortensien richtig schneiden – So geht’s! Hortensien sind wunderschöne und beliebte Gartenpflanzen. Doch beim Schnitt scheiden sich oft die Geister: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Hortensien dürfen wie geschnitten werden? Und welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden? Damit Ihre Hortensien jedes Jahr in voller Pracht blühen, zeigen wir Ihnen hier, worauf es ankommt. Zuallererst: Damit Ihre Hortensien gesund bleiben und jedes Jahr schön blühen, verwenden Sie scharfes Werkzeug, um saubere Schnitte zu erzielen und die Pflanzen nicht unnötig zu stressen. Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie diese auch vor und nach dem Schnitt desinfizieren. So beugen Sie der Ausbreitung von Krankheiten vor. Nach dem Schnitt gut wässern und gegebenenfalls düngen. Aber gehen wir ins Detail: Wann ist der beste Zeitpunkt? Der richtige Schnittzeitpunkt hängt von der Hortensienart ab. Grundsätzlich gilt: Bauernhortensien & Co. werden nur leicht geschnitten – am besten im Frühjahr (Februar/März). Rispen- und Schneeballhortensien bekommen einen kräftigen Rückschnitt im Spätwinter (Februar/März). Hortensien-Arten und ihr idealer Schnittzeitpunkt Gruppe 1: Blüte am alten Holz (Nur leichter Rückschnitt nötig) Diese Hortensien bilden ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr. Ein radikaler Rückschnitt würde die Blütenbildung für das kommende Jahr verhindern. Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) Kletterhortensien (Hydrangea petiolaris) Eichenblatt-Hortensien (Hydrangea quercifolia) Samt-Hortensien (Hydrangea sargentiana) Schnitt-Tipps: Nur verblühte Blüten im Frühjahr (März/April) oberhalb der ersten Knospen entfernen Abgestorbene oder schwache Triebe vorsichtig auslichten Gruppe 2: Blüte am neuen Holz (Stärkerer Rückschnitt möglich) Diese Hortensien bilden ihre Blütenknospen erst im Frühjahr, daher kann man sie kräftiger zurückschneiden. Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) Schneeballhortensien (Hydrangea arborescens, z. B. „Annabelle“) Schnitt-Tipps: Jährlicher Rückschnitt im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr (Februar/März) Triebe auf etwa 30–50 cm einkürzen, um kräftige neue Blüten zu fördern Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung Pflanze anschauen: Welche Triebe sind gesund, welche müssen weg? Alte Triebe entfernen: Kranke oder vertrocknete Zweige bodennah abschneiden. Verblühte Blüten abschneiden: Bauernhortensien nur über der ersten Knospe schneiden. Kräftiger Rückschnitt für Gruppe 2: Triebe auf 30–50 cm einkürzen. Schnittstellen kontrollieren: Glatte, schräge Schnitte erleichtern die Heilung. Der Verjüngungsschnitt: Wird eine Pflanze zu groß, kann sie durch einen radikalen Rückschnitt verjüngt werden, damit sie wieder neu und kräftig austreiben kann. Extra-Pflegetipps für gesunde Hortensien Mulch hilft: Dieser schützt die Wurzeln und hält die Feuchtigkeit. Dünger im Frühjahr & Sommer: Spezieller Hortensiendünger verbessert das Wachstum der Pflanze. Richtiger Standort: Halbschatten und humusreicher Boden sind ideal. Ausreichend gießen: Hortensien mögen feuchte Erde – aber keine Staunässe! Praktischer Jahreskalender für die Hortensienpflege Mit diesen Tipps bleiben deine Hortensien gesund und blühfreudig – Jahr für Jahr! Wenn Sie doch professionelle Hilfe benötigen, melden Sie sich beim GALANET-Qualitätspartner Ihrer Wahl. Jetzt Partner finden ### Die Top-Weihnachtsgeschenke für Gartenfreunde Weihnachten steht vor der Tür, und die Suche nach dem perfekten Geschenk beginnt. Wenn Sie jemanden kennen, der seinen Garten liebt, und Sie noch auf der Suche sind, hier ein paar Tipps unsererseits. 1. Das eigene Schwimmbad Wir geben zu, dieses Geschenk ist nicht für den kleinen Geldbeutel. Sie müssen den oder die Beschenkte(n) wirklich gerne mögen. Wie wäre es mit einem Naturpool oder einem Schwimmteich? Oder, wenn es etwas günstiger sein soll, mit einem Gutschein für eine Beratung oder Planung? Dann wäre zumindest der erste Schritt getan. Einfach einen Qualitätsgartenbauer Ihrer Wahl suchen und anfragen: PLZ-Suche 2. Gartenbeleuchtung Was könnte schöner sein, als den Garten auch in der dunklen Jahreszeit ins richtige Licht zu rücken? Mit einem Gutschein oder einem Set, z. B. von in-lite schenken Sie Licht und schöne Atmosphäre. Die modularen Systeme lassen sich individuell anpassen und bringen den Garten Ihrer Freunde oder Ihrer Familie zum Strahlen. 3. Hochwertige Gartenwerkzeuge Ein Garten ist nur so gut wie seine Pflege. Hochwertige Werkzeuge wie eine ergonomische Gartenschere, ein langlebiger Spaten oder eine schicke Gießkanne sind ideale Geschenke. Besonders beliebt sind Produkte von Marken wie Felco, die für Qualität und Langlebigkeit stehen. 4. Nistkästen und Insektenhotels Für Naturliebhaber sind Nistkästen oder Insektenhotels perfekte Geschenke. Sie fördern die Artenvielfalt im Garten und bieten Tieren einen sicheren Unterschlupf. Viele Modelle können auch gemeinsam mit Kindern gebaut und bemalt werden – ein Geschenk mit Mehrwert für die ganze Familie. 5. Gutscheine für Pflanzen oder Gartenplanung Für die kreative Freiheit im Garten ist ein Gutschein eines lokalen Gärtners oder einer Baumschule immer eine gute Wahl. Die Alternative ist: Sie kennen den oder die Beschenkte(n) und schenken direkt die richtigen Pflanzen. 6. Feuerstelle oder Gartenfackeln Für gemütliche Abende im Freien ist eine Feuerschale oder Gartenfackeln ein absolutes Highlight. Sie spenden Wärme und schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Modelle aus Edelstahl oder Gusseisen sind besonders langlebig und ein echter Hingucker im Garten. 7. Outdoor-Loungemöbel Ein gemütlicher Garten verdient auch bequeme Sitzmöglichkeiten. Outdoor-Sitzsäcke, wetterfeste Kissen oder kleine Beistelltische sind praktische und stilvolle Geschenke. Diese können Gartenfreunden dabei helfen, ihren Außenbereich noch entspannter zu gestalten. 8. Hochbeete oder Anzucht-Sets Für Hobbygärtner, die Gemüse oder Kräuter lieben, ist ein Hochbeet oder ein Anzucht-Set ein tolles Geschenk. Komplettsets mit Saatgut und Anleitung eignen sich besonders gut für Einsteiger und machen Lust aufs Gärtnern. 9. 2 Hände Klingt komisch, ist aber wirklich so gemeint. Wenn die Gartenarbeit mal anstrengender ist, freut sich sicherlich jeder über tatkräftige Unterstützung. Zum Rasenmähen, Heckenschneiden, Umtopfen oder einfach nur als moralischen Beistand. Das wäre doch was, oder?   In jedem Fall – wir hoffen, dass Sie die passenden Geschenke finden und so eine entspannte Vorweihnachtszeit verbringen können. ### 47. Gesellschafterversammlung: Bielefeld Die GALANET-Philosophie basiert auf drei Säulen. 1. Das fachliche Netzwerk, um stets fachlich auf dem neuesten Stand zu sein. 2. Das organisatorische Netzwerk, das so in der Branche einzigartig ist. 3. Das menschliche Netzwerk, zu dem z. B. die Gesellschafterversammlungen zählen. Diese finden zweimal jährlich statt und fördern den menschlichen Austausch untereinander. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns nur zusammensetzen und quatschen. Das bedeutet z. B., dass wir regelmäßig die Betriebe aller Partner/-innen besichtigen, um voneinander zu lernen, um sich Dinge „abzuschauen“ und sich weiterzuentwickeln. Immerhin sehen 100 Augen mehr als zwei. Dieses Mal waren wir bei den Unternehmen Nietfeld und Uhlig zu Gast, bei denen wir uns auch an dieser Stelle besonders bedanken möchten. Professionell aufbereitete Präsentationen, großartige Verköstigung und intensiver Erfahrungsaustausch – wir sind immer wieder begeistert, wie sich die GALANET-Unternehmen weiterentwickeln. Wo soll die Reise hingehen? Unter diesem Motto stand die Gesellschafterversammlung, da gemeinsam die vorläufigen Ergebnisse des GALANET-Strategieworkshops präsentiert und besprochen wurden. Ebenso auf dem Programm standen der Austausch zur Marketing- und Kommunikationsstrategie sowie die Wahl von zwei neuen Beiratsmitgliedern. Vielen Dank auch an dieser Stelle an Volker Kreye, der satzungsgemäß nach zwei Wahlperioden nicht mehr gewählt werden durfte und von Nicholas Hoppe ersetzt wird. Achim Friedrich konnte einstimmig wiedergewählt werden. Nach der GV ist vor der Jubiläums-GV Im März nächsten Jahres steht die Gesellschafterversammlung dann unter einem besonderen Stern. 30 Jahre GALANET – und das soll natürlich gebührend gefeiert werden. Bei dieser GV wird sich außerdem Helmut Haas offiziell von seiner 30-jährigen, aktiven Tätigkeit für das GALANET-Netzwerk verabschieden und die Führung von GALANET an Florian Haas übertragen. Auf die nächsten 30 Jahre! ### Sommer, Sonne, Gartenparty Auch wenn uns der Sommer dieses Jahr bisher noch nicht gänzlich zufriedengestellt hat, gab es schon den einen oder anderen perfekten Tag, an denen man abends noch lange auf der Terrasse sitzen konnte. Denn wenn die Sonne lacht, lachen wir auch. Und freuen uns, dass es wieder nach Sonnencreme riecht, freuen uns über das Grün und das Bunt in den Gärten. Und dass man den Alltag vergessen und eine gute Zeit mit seinen Liebsten verbringen kann. Steht bei Ihnen schon alles für die perfekte Gartenparty? Ist der Rasen frisch gemäht? Haben Sie vielleicht schon eine kleine Tanzfläche vorgesehen, falls Ihre Gäste ein wenig Bewegung brauchen? Haben Sie mit Petrus das Wetter besprochen? Dann kann der Party mit unseren Tipps nichts im Wege stehen. Die Partylocation Gibt es einen schöneren Ort, um eine Sommerparty zu feiern, als den eigenen Garten? Natürlich nicht. Hier ein paar Beispiele toller Partylocations – geplant und gestaltet von GALANET-Qualitätsgartenbauern. Welche Location würden Sie bevorzugen? Sommerliebe geht durch den Magen Die kulinarischen Highlights der Gartenparty kommen entweder vom Grill, oder, wer es noch komfortabler möchte, von einer Outdoorküche. Es gibt sie in sämtlichen Ausführungen. Aus Holz, Naturstein, Beton oder Stahl. Oder wie auch immer Sie sich eine Küche im Freien vorstellen. Nutzen Sie Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Garten für Marinaden, Salate und Beilagen. Das gibt Ihren Gerichten eine frische, persönliche Note. Sitzgelegenheiten Ein Platz zum Chillen, zum gemütlich Essen, zum Zwischendurchhinsetzen. Dafür bietet sich im Garten selbstverständlich die Sitzgruppe auf der Terrasse an, aber auch Bänke, Liegestühle, Mauern oder – wer es richtig enstpannt mag – eine Hängematte. Schweigen ist Gold? In manchen Situationen ja. Aber stellen Sie sich vor, es gibt eine Party und keiner redet. Damit Ihnen die Gesprächsthemen nicht ausgehen, haben wir hier ein wenig Futter für Sie. Der richtige Vibe Gute Musik gehört zu einer guten Party natürlich dazu. Wenn Sie gerade nicht wissen, was Sie spielen sollen, hören Sie doch einmal in unsere Spotify-Playlist rein. Summer Feeling garantiert.     Zur Playlist     Für den Durst Selbstgemachte Limonade und Cocktails gehen immer. Frische Minze, Zitronenmelisse und Beeren aus dem Garten sind ideale Zutaten für erfrischende Getränke.   Licht aus, Spot an Wenn die Abendsonne untergeht, dürfen Sie zusehen, wie der Garten in romantisches Licht getaucht wird. Ist es dann dunkel, sorgen Kerzen für die richtige Atmosphäre. Einzelne Spots im Garten dienen ebenso als Lichtspender. Sehr charmant: selbst­gebastelte Lampions, die ruckzuck erstellt sind. Zum Beispiel: LED-Lichterkette nehmen und die Leuchten in bunte Muffinformen durchstecken – fertig. Feuerstellen und Fackeln können auch für die Extraportion Romantik sorgen und zugleich etwas Wärme spenden, falls es abends kühler wird. Jetzt müssen Sie nur noch in Ihren Kalender schauen und einen Termin finden – und die Party kann beginnen. ### Hitze und Trockenheit im Sommer – unsere Gartentipps Die Sommer der letzten Jahre sind nicht nur gefühlt heißer geworden, es ist tatsächlich so. Vor allem die Hitzewellen, die häufiger auftreten und länger andauern, machen uns und vor allem der Natur zu schaffen. Aber wie sollen Gartenbesitzer nun agieren? Alles vertrocknen lassen? Alles seinen Lauf lassen? Ist ja irgendwie auch nicht zufriedenstellend. Was wir auf jeden Fall machen können: Die Voraussetzungen schaffen, damit ein Garten sich optimal in die Natur einfügt, auch wenn er künstlich angelegt ist. Die Wasserversorgung Gerade wenn es am heißesten ist, benötigt der Garten am meisten Wasser. Aber Wasser ist ein kostbares Gut. Daher suchen wir immer nach Möglichkeiten, wie Ressourcen geschont werden können, ohne auf einen schönen Garten verzichten zu müssen. Ein Tipp ist die Planung der Bewässerungszeiten. Bewässern Sie den Garten am besten früh am Morgen oder spät am Abend, um eine maximale Aufnahme des Wassers durch die Pflanzen zu gewährleisten und Verdunstungsverluste zu minimieren. Vermeiden Sie Bewässerung während der heißen Mittagsstunden, da ein Großteil des Wassers durch Verdunstung verloren geht. Wo Sie die Möglichkeit haben, verwenden Sie als Bewässerungsmethode die Tropfbewässerung. So kommt das Wasser direkt an der Wurzel an. Eine effiziente, fortschrittliche und smarteMethode, die sogar das Unkrautwachstum hemmt. Es heißt ja nicht umsonst smart gardening. Eine weitere tolle Möglichkeit, den Boden feucht zu halten und Verdunstung zu reduzieren, ist die Verwendung von Mulch. Von der Natur in die Natur Unschlagbar und eigentlich in jedem Garten ein Muss: Regenwassertanks. Das Wasser wird gespeichert und wird dann verwendet, wann es benötigt wird. In Verbindung mit einem Retentionsdach ist dies besonders umweltfreundlich. Photovoltaik mit dazu, und Sie haben sogar Ihren eigenen Strom – zum Beispiel für die Technik Ihrer Wasseranlage. Pflanzen, die hart im Nehmen sind Das Thema Wasser ist das eine. Dann gibt es auch die Möglichkeit, vor der Bewässerung anzusetzen. Mit hitzebeständigen Pflanzen zum Beispiel. Es Arten und Sorten, die Hitze und Trockenheit gut vertragen können, wie zum Beispiel Lavendel. Eine Freude fürs Auge, für  Bienen und Schmetterlinge und für die Umwelt. Wer auch kein Hitzefrei benötigt: Der Sonnenhut. Diese robuste Staude blüht den ganzen Sommer über und ist absolut trockenheitsresistent. Sträucher wie der Sommerflieder oder der Feuerdorn sind ebenfalls eine gute Wahl. 5 Extratipps Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, wertvolle Ressourcen zu schonen, ohne auf einen schönen Garten zu verzichten. Und jeder GALANET-Qualitätsgartenbauer steht Ihnen für Rat und Tat zur Seite. Nehmen Sie einfach rechtzeitig Kontakt auf. Aber nun zu den 5 Extratipps, für alle, die sich damit noch nicht zufrieden geben möchten: Alles Gute kommt vom Boden Das haben Sie bei uns sicherlich schon irgendwo gelesen. Aber es stimmt einfach. Achten Sie darauf, den Boden in Ihrem Garten regelmäßig zu lockern, um die Wasseraufnahme zu verbessern und die Belüftung der Wurzeln zu fördern. Eine schöne Mulchschicht darüber – weniger Austrocknung, mehr Nährstoffe. Unkraut, nein Danke! Halten Sie Ihren Garten von Unkraut frei, da Unkraut Wasser und Nährstoffe von Ihren Pflanzen „wegnimmt“. Regelmäßiges Jäten und Mulchen kann dazu beitragen, das Unkrautwachstum zu reduzieren und die Gesundheit Ihrer Pflanzen so zu erhalten. Schädlings- und Krankheitskontrolle Überwachen Sie Ihren Garten auf Anzeichen von Schädlingen und Krankheiten und ergreifen Sie rechtzeitig Maßnahmen dagegen. Am besten mit natürlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln, um ein gesundes Ökosystems in Ihrem Garten zu fördern. Pflege, pflege, pflege Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für die Pflege Ihres Gartens. Altes Laub und abgestorbene Blüten entfernen, Sträucher zurückschneiden etc. Das alles unterstützt Ihre Pflanzen, gesund zu wachsen. Mit offenen Augen Beobachten Sie Ihren Garten sorgfältig und passen Sie Ihre Pflegemaßnahmen entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Pflanzen und den sich ändernden Wetterbedingungen an. Mit der Zeit entwickeln Sie ein Gefühl dafür, wie Sie und Ihr Garten gute Freunde werden. Noch Fragen? Hier finden Sie den GALANET-Profi in Ihrer Nähe: PLZ-Suche ### GALANET Gesellschafterversammlung:
auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft Mitte März fand die 46. Gesellschafterversammlung im schönen Werfenweng in Österreich statt. Das Motto: Wohin soll die Reise gehen? Denn wir sind der Meinung: Es ist wichtig regelmäßig zu überprüfen, ob man auf Kurs ist. Nur so können notwendige Anpassungen vorgenommen werden. Wo steht GALANET heute? Welche Rahmenbedingungen haben sich verändert? Welche Ziele verfolgen wir? Wohin soll sich das Netzwerk in den nächsten 10 Jahren entwickeln? Diesen und anderen Fragen widmeten wir uns mit Bettina Hörmann, einer erfahrenen Coachin und Expertin für Organisationsentwicklung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen sich die Zeit, gemeinsam eine Bestandsaufnahme von GALANET zu machen, die aktuellen Bedürfnisse zu bewerten und die zukünftige Ausrichtung des Netzwerks zu definieren. Neben diesem wichtigen strategischen Teil bot die Gesellschafterversammlung auch Raum für Freizeitaktivitäten und andere Highlights: Fachvortrag zum ganzheitlichen Regenwassermanagement Experten von der optigrün-Zentrale und den Fränkischen Rohrwerken stellten innovative Konzepte von der Dachbegrünung mit PV-Anlage bis hin zur Regenwasserbehandlung von Verkehrsflächen vor. Diese Ansätze unterstreichen unser Engagement für umweltgerechte Lösungen und nachhaltiges Handeln im Garten- und Landschaftsbau. Die Eröffnungsveranstaltung Mit einem inspirierenden Vortrag stimmte Bert Overlack die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Wochenende ein. Unter dem Titel „Zwischen Spitzenzeiten und Existenzängsten – Krisen erfolgreich meistern" gab Overlack wertvolle Einblicke und Strategien, wie Unternehmen Herausforderungen erfolgreich meistern können. Besichtigung des Liebherr-Werks und Wanderlust Die Werksbesichtigung bei Liebherr in Bischofshofen ermöglichte den Teilnehmern interessante Einblicke in innovative Technologien und Produktionsprozesse. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit zu einer Wanderung inklusive Hütteneinkehr – eine willkommene Auszeit und Gelegenheit, das menschliche Netzwerk zu pflegen. GALANETs Marketingstrategien für die Zukunft Unsere Marketingagentur Nøyland stellte die neuen Schwerpunkte des GALANET-Marketings vor: eine verstärkte Präsenz auf Social-Media-Kanälen wie Pinterest, TikTok und Instagram sowie im INGRÜN-Magazin, um die Markenbekanntheit und die Kundeninteraktion zu steigern. Geplante Maßnahmen für 2024 und die Bereitstellung von Werbemitteln im Intranet sollen die Sichtbarkeit und das Engagement weiter erhöhen. In einem offenen Diskussionsformat teilten alle Partner Wünsche, Anregungen, Ideen sowie Lob und Kritik zum Netzwerk, um die Beiratsmitglieder sowie Helmut und Florian Haas in ihrer Arbeit zu unterstützen und die gemeinsame Weiterentwicklung von GALANET voranzutreiben. Neue Partner und Ehrungen Zum Abschluss der Versammlung wurden neuer Partnerunternehmen begrüßt sowie langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Netzwerk geehrt. Herzlich willkommen Patrik und Lino Trüb von der Trüb für Grün AG sowie Alexander Jung von Jung Garten & Landschaft. Herzlichen Glückwunsch an: Albrecht Bühler - Baum und Garten GmbH und Eckhard Köpsel GmbH Garten- und Landschaftsbau für 5 Jahre Mitgliedschaft, sowie Meister & Meister GmbH für 10 Jahre und Burri & Achermann Gartenbau AG für stolze 20 Jahre Treue. Insgesamt war die 46. Gesellschafterversammlung von GALANET wieder ein Erfolg, der die Entschlossenheit und das Engagement des Netzwerkes für eine nachhaltige Zukunft im Garten- und Landschaftsbau sowie höchste Kundenzufriedenheit widerspiegelt. ### Todos für einen guten Start ins Gartenjahr Das neue Gartenjahr steht vor der Tür und mit ihm steigt die Vorfreude auf leuchtendes Grün, blühende Stauden, Gemüsegärten und einfach mehr Zeit im eigenen Garten. Doch bevor es soweit ist, gibt es einige wichtige Aufgaben zu erledigen, um einen erfolgreichen Start ins Gartenjahr zu gewährleisten. Von der Planung über die Bodenvorbereitung bis hin zur Aussaat und Pflege – in diesem Artikel erfahren Sie, welche Todos unverzichtbar sind, um Ihren Garten optimal auf die kommende Saison vorzubereiten. Es ist, wie es ist: Der Garten macht im Winter ganz schön was mit. Kälte kann empfindliche Pflanzen schädigen, Frost kann das Wasser in den Zellen der Pflanzen zum Gefrieren bringen, in einigen Regionen kann der Winter mit starken Regen- oder Schneefällen einhergehen. In anderen ist es vielleicht zu trocken. Außerdem sind die Tage kürzer, was bedeutet, dass Pflanzen weniger Sonnenlicht für die Photosynthese erhalten. Das Hauptaugenmerk liegt daher darauf, den Winter aus dem Garten zu vertreiben und den Pflanzen wichtige Nährstoffe zuzuführen. Es geht los mit dem Frühjahrsputz Bevor das Gartenjahr richtig startet, ist es Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile, Unkraut und Laub von Beeten und Wegen. Rechen Sie Ihren Rasen mit einem Stahlbesen aus, überprüfen Sie Ihre Gartengeräte auf ihre Funktionsfähigkeit und führen Sie gegebenenfalls Wartungsarbeiten durch, falls Sie das im Winter verpasst haben. Denn: Ein sauberer und ordentlicher Garten bietet den besten Start für ein erfolgreiches Gartenjahr. Planung ist alles Sie haben Energie, die längeren Tage locken Sie nach draußen, Sie haben Lust sich die Finger schmutzig zu machen? Bevor Sie sich kopfüber in die Gartenarbeit stürzen, kann es sinnvoll sein, einen Schritt zurückzugehen. Nehmen Sie sich Zeit für eine sorgfältige Planung. Welche neuen Pflanzen möchten Sie in Ihrem Garten haben? Gibt es Reparaturen, die anstehen? Möchten Sie Teilbereiche umgestalten? Benötigt Ihre Terrasse einen neuen Belag? Eine Skizze, ein Plan oder einfach eine Liste hilft Ihnen dabei den Überblick behalten. Alles Gute kommt vom Boden Der Boden ist die Basis für gesunde und kräftige Pflanzen. Bevor Sie irgendetwas anpflanzen, sollten Sie diesen lockern, um die Luftzufuhr zu verbessern und Staunässe zu vermeiden. Fügen Sie bei Bedarf organischen Dünger oder Kompost hinzu, um die Nährstoffversorgung zu optimieren. Eine Bodenanalyse kann Ihnen darüber hinaus Aufschluss über den pH-Wert und den Nährstoffgehalt geben und Ihnen so bei der gezielten Düngung helfen. Gut aussäen hilft immer Sobald der Boden vorbereitet ist, können Sie mit einer eventuellen Aussaat oder Pflanzung beginnen. Denken Sie daran, die richtigen Abstände einzuhalten, damit sich die Pflanzen optimal entfalten können. Eine Schicht Rindenmulch schützt den Boden vor Austrocknung und Unkrautwuchs und fördert das Wachstum der Pflanzen. Grün ist das neue Gold Wie sieht Ihr Rasen nach dem Winter aus? Ziemlich mitgenommen? Gibt es Kahlstellen? Für ein leuchtendes und gesundes Grün über das ganze Jahr wären folgende Schritte sinnvoll: Bodenprobe, um den Nährstoffgehalt und den pH-Wert zu messen und den Rasen gezielt zu düngen möglichst oft mähen mehrmals vertikutieren besanden bei Trockenheit bewässern Schnitt gut, Ast ab Sie haben doch sicherlich Ihre Bäume und Gehölze in den Wintermonaten fachgerecht verjüngt und zurückgeschnitten, oder? Somit können Sie ab dem Frühling mit dem Pflegeschnitt weitermachen. Wenn nicht, müssen Sie erst einen Schritt zurückgehen und sich mit dem Thema Bäume und Gehölze schneiden auseinandersetzen. Dafür und für alle anderen Themen rund um den Garten – melden Sie sich einfach bei beim GALANET-Partner in Ihrer Nähe: Jetzt Partner finden Sicherlich gibt es noch viele andere Dinge, die es in Ihrem Garten zu tun gibt. Wenn Sie diese Todos allerdings berücksichtigen, sind Sie schon auf dem richtigen Weg. Nutzen Sie die kommenden Wochen, um Ihren Garten so langsam auf das neue Jahr vorzubereiten und freuen Sie sich auf ein tolles neues Gartenjahr. ### Wintergemüse im Garten Der Winter bedeutet nicht das Ende der Gemüseernte im eigenen Garten. Mit sorgfältiger Planung und der richtigen Auswahl winterharter Gemüsesorten lässt sich auch in den kältesten Monaten frisches Gemüse genießen. Hier sind einige Tipps und Ideen, wie Sie Ihren Garten in eine winterliche Gemüseoase verwandeln können. Winterharte Gemüsesorten für den eigenen Garten Wer sagt, dass Gemüse nur im Sommer gedeiht? Im Winter gibt es eine Vielzahl von robusten Gemüsesorten, die dem Frost trotzen und dabei auch noch köstlich schmecken. Zum Beispiel: Grünkohl ist ein echtes Superfood. Er mag gerne Frost und schmeckt nach den ersten Kälteperioden sogar süßer. Pastinaken sind winterhart und entwickeln einen süßen Geschmack nach dem ersten Frost. Rosenkohl ist das klassische Wintergemüse, das nach einem Kälteschub besonders zart und süß wird. Sie werden sich nun vielleicht fragen: Wie baue ich das Gemüse im Winter im Garten an? Um Gemüse auch im Winter anzubauen, können Sie auf Hochbeete oder ein gut isoliertes Gewächshaus setzen. Diese bieten Schutz vor Kälte und verlängern auch die Anbausaison. Für ein Hochbeet spricht, dass die Pflege leichter ist, da Sie erhöht arbeiten können. Außerdem sind Pflanzen besser gegen Kälte geschützt. Ein beheiztes Gewächshaus ist natürlich eine noch bessere Lösung, da es sogar den Anbau von Gemüse ermöglicht, das normalerweise nicht winterhart ist. Die richtige Pflege für winterharte Gemüsepflanzen Wie auch immer Sie sich entscheiden – damit Ihre winterharten Gemüsepflanzen optimal gedeihen, sind einige Pflegemaßnahmen notwendig: Eine dicke Mulchschicht schützt die Wurzeln vor Frost und hält den Boden feucht. Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Gemüsepflanzen und schützen Sie sie bei Bedarf vor extremen Wetterbedingungen. Und ganz wichtig, weil man das oft vergisst: Auch im Winter benötigen Pflanzen Wasser. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht austrocknet, besonders bei frostfreiem Wetter. Sie sehen: Der Winter muss nicht das Ende der Gemüsesaison bedeuten. Mit der richtigen Planung und Pflege können Sie auch in den kalten Monaten frische Ernten aus Ihrem eigenen Garten genießen. Probieren Sie winterharte Gemüsesorten aus und erleben Sie den Genuss von selbst angebautem Gemüse, selbst wenn Schnee fällt. Ein gesunder Tipp zum Schluss Haben Sie schon einmal Grünkohl-Chips probiert? Hier ein schnelles Rezept: Grünkohl-Chips Die Zutaten: Frischer Grünkohl, Olivenöl Salz, Pfeffer und Paprikapulver nach Geschmack. Und so geht’s: Den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Grünkohlblätter von den Stielen entfernen, in mundgerechte Stücke zupfen in eine Schüssel geben und leicht mit Olivenöl beträufeln. Gut vermengen und nach Belieben Salz, Pfeffer und das Paprikapulver hinzufügen. Danach die Grünkohlblätter auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und etwa 10-15 Minuten backen, bis die Chips knusprig und leicht goldbraun sind. Herausnehmen, abkühlen lassen, genießen. ### 45. Gesellschafterversammlung in Hamm Erst Poolparty, dann Partybus. Das klingt, als stünde bei den halbjährlichen Gesellschafterversammlungen der Spaß im Vordergrund. Zwar sind wir uns bei GALANET alle mehr als grün, aber es geht dabei um mehr als nur Spaß. Die Betriebsbesichtigungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Netzwerks, da wir uns dadurch gemeinsam immer weiter verbessern. Dank der ehrlichen Einblicke in die vergangenen Jahre, in die Struktur und das Status Quo der Unternehmen, entstehen viele Ideen und Impulse, um auch im eigenen Unternehmen bestimmte Abläufe und Gegebenheiten zu verändern oder anzupassen. Dieses Mal waren wir bei den Unternehmen Hilgenhaus Grünbau und Tripp Galabau zu Gast, bei denen wir uns auch an dieser Stelle besonders bedanken möchten. Professionell aufbereitete Präsentationen, herausragende Locations, großartige Verköstigung – wir waren und sind noch schwer begeistert. Besuch des Maximilianparks in Hamm Ein weiteres Highlight war auch der Besuch des Maxiparks. Unter fachkundiger Führung durften wir den Park besichtigen und die Staudenbeete von Piet Oudolf bestaunen. Und auch der größte Elefant der Welt war eine eindrucksvolle Erscheinung. 35 Meter groß und 53 Meter lang mit Stoßzähnen so groß wie ein Pritschenwagen. Nach der GV ist vor der GV Mit noch etwas müden Knochen standen am Tag darauf die Themen Marketing und Kommunikation sowie Digitalisierung auf dem Programm. Außerdem wurde satzungsgemäß ein neues Beiratsmitglied gewählt. Es war wie immer eine produktive Veranstaltung mit viel Input, aber auch mit sehr viel Spaß. Wir freuen uns schon auf die nächste! ### Coaching-Kompetenz – exklusiv für GALANET-Partner Innerhalb unseres Qualitätsnetzwerks haben wir ein gemeinsames Ziel definiert: Wir wollen Kundinnen und Kunden begeistern – durch eine hohe Beratungskompetenz, kreative Gestaltungsideen, eine hohe Ausführungsqualität und eine störungsarme Ablauforganisation sowie durch außergewöhnliche Verhaltensweisen von uns selbst und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Um unseren Kundinnen und Kunden sogar immer mehr zu bieten, als sie von uns erwarten, bilden wir uns ständig fort und tauschen uns regelmäßig aus. Außerdem haben wir uns ein in der Branche einmaliges Organisationssystem erarbeitet, das wir in unsere Unternehmen eingeführt haben. All diese Maßnahmen werden zusätzlich unterstützt durch ein zielgerichtetes Programm an Fach- und Führungsseminaren – die GALANET Akademie für Dich. Hier behandeln wir unter anderem Themen wir „Erfolgreiches Projektmanagement“, „Besprechungen erfolgreich gestalten und moderieren“, „Zeitmanagement“ oder „Der Baustellen-Knigge“.   Seit kurzem auch mit im Programm: Die GALANET-Coaching-Ausbildung Die Coaching-Ausbildung unterstützt Führungskräfte dabei, ihre Mitarbeiter effektiver zu führen, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld zu schaffen und das Potenzial der Mitarbeiter sowie das gesamte Team besser auszuschöpfen. Sie ist eine Investition in die persönliche Entwicklung aber auch in den Erfolg des gesamten Teams oder Unternehmens. „Jeder Unternehmer im GALANET ist auch Führungskraft. Jede Führungskraft braucht Coaching-Kompetenz, um menschenorientiert und wertschätzend führen zu können.“ Claudia Hartmann, seit über 10 Jahren freiberufliche Trainerin, Coach und Prozessberaterin bringt es auf den Punkt. Und genau deshalb ist sie unser Coach, wenn es darum geht, aus unseren GALANET-Partnern selbst Coaches zu machen. Wer mehr über Claudia erfahren möchte: https://www.karriere-durch-gesundheit.de   ### Pilotprojekt für GALANET-Partnerunternehmen zur Erstellung ihres CO2-Fußabdrucks Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt bewusst und sind der Meinung: Jeder kann einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas leisten. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, innerhalb unseres GALANET-Netzwerkes zu den Ersten zu gehören, die den CO2-Fußabdruck ihres Unternehmens ermitteln. Insgesamt 20 GALANET-Unternehmen trafen sich am 13. + 14. April und 06. + 07. Juli 2023 in Kassel. Unterstützt von einer Fachagentur wurden gemeinsam an den vier Tagen die Grundlage dafür geschaffen. Mit viel Input, einem umfangreichen Erfahrungsaustausch und entsprechenden Berechnungsunterlagen konnten die teilnehmenden Unternehmen damit beginnen, ihre eigene CO2-Bilanz zu erstellen. Die Chefs wissen nun, wo und wie viel CO2-Emission in den verschiedenen Unternehmensbereichen entsteht. Ziel ist es nun, Schritt für Schritt Maßnahmen zur CO2-Reduktion einzuleiten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren, um so einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Welche Maßnahmen das sein können? • Homeoffice-Regelungen, um Fahrten zu sparen • Jobrad • Installation von PV-Anlagen und Batteriespeicher • E-Fahrzeuge samt Ladestationen Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, etwas Positives zu tun. Die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks ist aber der erste Schritt auf einem noch langen Weg. Und was wir festgestellt haben: Alle Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen sind nicht nur gut für den Klimaschutz, sondern bringen auch wirtschaftliche Vorteile.     ### Gartenbüro: Arbeiten von zu Hause an der frischen Luft In den letzten Jahren hat sich die Arbeitswelt ja ziemlich verändert. Homeoffice ist normal geworden – egal ob Freiberufler, Angestellter oder als Unternehmer. Und die Arbeit von zu Hause aus bietet auch viele Vorteile. Kein Pendelverkehr, weniger Fahrtkosten, Work-Life-Balance neu definiert. Außerdem können Sie Ihr persönliches Büro zu Hause ganz nach Ihrem Geschmack einrichten. Unser Tipp: Machen Sie aus Ihrem Homeoffice ein Gartenoffice. Arbeiten von zu Hause, und das auch noch in schöner Umgebung – wie klingt das für Sie? Was Sie für Ihr Gartenoffice benötigen? Eine Terrasse mit gemütlichen Sitzmöbeln. Am besten mit überdachten Zonen, damit Sie wetterunabhängig zu Hause im Garten arbeiten können. Ein gutes Lichtkonzept. Denn wenn es draußen dämmert, sind Sie vielleicht noch nicht mit Ihrer Arbeit fertig. Eine stabile Internetverbindung. Denn nichts ärgert einen mehr, als langsam ladende Internetseiten und ruckelnde Videotelefonate. Schattenspender, wie zum Beispiel ein Sonnensegel, eine hochwertige Markise oder einen guten Sonnenschirm. Für den Sommer: Nichts geht über den natürlichen, kühlen Schatten eines Baumes. Ihren persönlichen Barfußpfad für die Pausen. Schuhe aus und einfach eine Runde über den Rasen laufen. Ein kleiner Spielplatz, damit Sie, wenn es sein muss, Arbeit und Kinder wunderbar unter einen Hut bekommen. Ein Pool oder Schwimmteich sorgt dafür, dass Sie sich immer, wenn Sie möchten, Ihre Portion „Kühlen Kopf“ abholen können. Hier ein paar Inspirationen für Ihr Gartenbüro Weitere Vorteile eines Gartenbüros Ein Gartenbüro bietet viele Vorteile, die es zu einer großartigen Option für Menschen machen, die von zu Hause aus arbeiten möchten. Hier einige der Gründe, warum ein Gartenbüro so großartig ist: Arbeit und Privatleben? Getrennt! Ein Gartenbüro schafft eine klare Trennung zwischen Ihrem Wohnbereich und Ihrem Arbeitsplatz. So können Sie sich besser auf Ihre Arbeit konzentrieren. Wenn Sie Ihr Gartenbüro betreten, wechseln Sie in einen Arbeitsmodus. Und wenn Sie fertig sind, können Sie den Raum verlassen, um sich zu entspannen und abzuschalten. Konzentration ist alles! In einem Gartenbüro können Sie in einer ruhigen und ablenkungsfreien Umgebung arbeiten. Sie sind nicht den Geräuschen und Störungen ausgesetzt, die in einem belebten Haus auftreten können. Dadurch können Sie sich besser auf Ihre Aufgaben konzentrieren und Ihre Produktivität steigern. Frische Luft für frische Gedanken In einem Gartenbüro können Sie während der Arbeit die Schönheit der Natur genießen. Sie können frische Luft einatmen und die beruhigende Wirkung der Natur auf Körper und Geist genießen. Kreativität anregen, Stress abbauen, allgemeines Wohlbefinden steigern – während der Arbeit! Freiraum im Arbeitsraum Mit einem Gartenbüro haben Sie die Freiheit, den Raum nach Ihren eigenen Vorlieben und Bedürfnissen zu gestalten. Sie können Ihre ideale Arbeitsumgebung schaffen, indem Sie Möbel, Farben, Beleuchtung und Dekoration nach Ihrem persönlichen Geschmack und Stil auswählen. Dies trägt dazu bei, dass Sie sich in Ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen und Ihre Motivation und Produktivität steigern. Wertsteigerung Die Einrichtung eines Gartenbüros kann den Wert Ihrer Immobilie steigern. Ein gut gestaltetes und funktionelles Gartenbüro kann potenzielle Käufer anziehen, die einen zusätzlichen Arbeits- oder Hobbyraum suchen. Es kann auch ein attraktives Merkmal sein, das sich positiv auf den Verkaufspreis auswirkt. Benötige ich eine Baugenehmigung für mein Gartenbüro? Bevor Sie ein Gartenbüro einrichten, gibt es eventuell einige wichtige Dinge zu beachten. Zum Beispiel, wenn Sie ein richtiges Holzhaus oder eine Gartenhütte aufstellen möchten. Überprüfen Sie am besten die örtlichen Vorschriften und Genehmigungen, um sicherzustellen, dass Sie ein Gartenbüro in Ihrem Garten errichten dürfen.   Möchten Sie auch ein Gartenbüro? ### Hamburg City calling – GALANET Gesellschafterversammlung #44 „Wer noch niemals in lauschiger Nacht, einen Reeperbahnbummel gemacht. Das ist 'n armer Wicht. Denn der kennt dich nicht. Mein Sankt Pauli, Sankt Pauli bei Nacht.“ (Hier der Link zum Mitsingen!) Und Hans Albers hatte völlig recht. Und wir haben es natürlich direkt gemacht. Auf die Reeperbahn nachts um halb eins, hat uns der Bus gebracht. Nachdem wir einen grandiosen Abend in Hensslers Küche verbracht hatten. Aber fangen wir vorne an. Die 44. GV in Hamburg Nachdem unsere Gesellschafterversammlung bereits in den Jahren 2011 und 2017 in Hamburg stattfand, waren wir auch im Jahr 2023 wieder in der Hansestadt zu Gast. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Donnerstag mit zwei interessanten Fachvorträgen: „Grün und smart – unsere Welt in 20 Jahren“ „Auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen“ Beim anschließenden Abendessen stand der Erfahrungsaustausch auf dem Programm. Die Stimmung war wieder großartig, es wurde hervorragend gespeist und gelacht. Freitagvormittag ging es direkt weiter mit vielen Impulsen im Bereich Marketing und Digitalisierung. Ein kleiner Höhepunkt war wie immer die Überreichung der Urkunden für die langjährige Treue zum GALANET-Netzwerk. Wir gratulieren auch an dieser Stelle: Claus Engel für 5 Jahre Leif Harzer für 5 Jahre Wolfram Uhlig für 5 Jahre Hans Hauf für 10 Jahre Jürgen und Nicholas Hoppe für 25 Jahre Freitagabend ging es dann mit Kind und Kegel zur Kitchenparty von Steffen Henssler. Es tut uns leid, dass wir an dieser Stelle nicht mehr schreiben können, aber die vielen Leckereien waren so unbeschreiblich gut – uns fehlen immer noch die Worte. Der krönende Abschluss des Abends fand dann auf der Reeperbahn statt. Nachts um halb eins. Samstag war dann der große Abreisetag. Zumindest für einen Teil der Gruppe. Denn der hartgesottene Rest hat die Möglichkeit beim Schopf gepackt und hat noch eine Hafenrundfahrt inklusive köstlichem Abendessen im Wasserschloss daraufgesetzt. Ganz nach dem Motto: Wat mutt, dat mutt!   ### Gemeinsam wachsen: Wie GALANET den Unterschied macht „Allein ist man stark, gemeinsam unschlagbar.“ GALANET ist ein Verbund aus qualifizierten, organisierten und vernetzten Garten- und Landschaftsbauern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Was dieses Netzwerk einzigartig macht, wie der Zusammenhalt in der (Garten-) Praxis aussieht und was die GALANET-Kundinnen und -Kunden davon haben, das lesen Sie in diesem Beitrag. Ihren Garten grüner machen, ihn zur Wohlfühloase werden lassen. Einen Ort schaffen, der Ihren Wünschen entspricht und ihn zu dem Platz macht, an dem Sie sich Generationenübergreifend und zu jeder Jahreszeit gerne aufhalten. Das ist unsere Leidenschaft und unsere Mission. Jedes einzelne GALANET-Mitglied verfolgt dieses Ziel, aber vor allem als Gemeinschaft setzen wir eine dauerhaft hohe Qualität voraus. Unsere 3 Säulen des Erfolgs Wie wir das schaffen? Wir sind keine Einzelkämpfer, sondern Netzwerker. Durch ständigen Austausch und gemeinsame Ziele schaffen wir für unsere Kunden exzellente Arbeit – und das seit über 25 Jahren. Wir entwickeln unsere Expertise stetig weiter und wachsen gemeinsam. Für unsere Kundinnen und Kunden, aber auch für uns selbst. Denn Gärten sind unsere Leidenschaft. Säule 1: Gemeinsame, statt einsame Klasse Wir arbeiten miteinander, anstatt gegeneinander. Das Know-how und der Erfahrungsschatz jedes einzelnen Mitarbeiters, jeder einzelnen Mitarbeiterin im GALANET-Verbund wandert in einen Topf. Wir bilden uns gemeinsam weiter und tauschen uns kontinuierlich über unsere eigene Kommunikationsplattform aus. Wer eine Frage hat oder in einem Gartenprojekt gerade nicht weiterkommt, findet im großen GALANET-Wissenspool einen Spezialisten, der die Antwort kennt. So gewährleisten wir Qualität, die Sie sehen, die Sie spüren und die Sie begeistern wird. Säule 2: Zusammenarbeit im organisierten Netzwerk Viele Köche verderben den Brei? Nicht im Garten- und Landschaftsbau. Wir sorgen mit Hilfe unserer Organisation dafür, dass Sie als Kunde/-in bereits ab dem ersten Kontakt ein gutes Gefühl haben und den Kollegen Ihr Vertrauen schenken. Vom Erstkontakt, über die Bauphase und die Gartenübergabe, bis hin zur Pflege im Nachhinein: Im GALANET-Verbund greift jedes Zahnrad perfekt ineinander und gewährleistet durch gut aufeinander abgestimmte Prozesse, dass die Bauphase sowohl für alle Mitarbeitenden als auch die Kunden problemlos abgewickelt wird. Säule 3: Nur wer sich wohlfühlt, schafft Wohlgefühl Gegenseitiger Respekt, Empathie und Team-Geist: diese Werte sind uns wichtig. Zum einen untereinander in der Gemeinschaft, aber auch im Umgang mit unseren Auftraggeberinnen und -gebern. Denn nur wenn der Wohlfühl-Faktor bei allen stimmt, erreichen wir gemeinsam eine Garten-Qualität, die nicht nur zufrieden stimmt, sondern glücklich macht. Ihr Gartenglück auf einen Klick Sie wollen sich auch den GALANET-Spirit in Ihren Garten holen? Dann suchen Sie auf unserer Website nach dem Gartenbauer in Ihrer Nähe oder stöbern Sie in der Partnerliste, nach einem GALANET-Partner Ihres Vertrauens. Deutschland Friedrichs Garten- u. Landschaftsbau, Tiefbau GmbH  Pennekamp & Bisping GmbH  Garten- & Landschaftsbau Kreye GmbH & Co. KG Eckhard Köpsel GmbH Fengels Garten- und Landschaftsbau e.K. W.Karl GartenDesign GmbH & Co. KG Geiger’s GmbH Gartengestaltung & Pflanzenwelt Stefan Tripp Garten- & Landschaftsbau GmbH & Co. KG Stockreiter GmbH: Garten-, Landschaftsbau und Baumpflege FINKEL | Grünraumgestaltung Wurm Garten + Landschaft GmbH Hauf und Hauf Garten- und Landschaftsbau De Grashoppers – Garten- und Landschaftsbau Hoppe Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG Husmann Garten- und Landschaftsbau GmbH GartenWerk Dukat GmbH & Co. KG  Mauer GmbH Garten- und Landschaftsbau Gartenbau, Landschaftsbau & Schwimmteichbau Nietfeld GmbH Knauer GmbH Garten- und Landschaftsbau Hornung Pflanzen GmbH & Co KG Nico Weber Garten- und Landschaftsbau Wilhelm Kreativgarten Meister & Meister GmbH Uhlig GmbH Glatz Garten- und Landschaftsbau GmbH Hilgenhaus Grünbau GmbH Gärtnerei Herbert Wörner GmbH Werner Hocke, Garten und Landschaftsbau Helmut Haas GmbH, Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Terwiege Garten- und Landschaftsbau GmbH HOCHSCHOBER GbR |Gärten und Freiräume Garten Brauers GmbH Albrecht Bühler, Baum und Garten GmbH Falko Werner Garten- und Landschaftsbau Schellheimer Garten- u. Landschaftsbau GmbH Österreich Fresner Garten- und Landschaftsbau GmbH Schweiz Burri & Achermann Gartenbau AG ### Zeit für den Winterschlaf: So bereiten Sie Ziergräser richtig aufs Überwintern vor Auf der Suche nach schönen Gartenstauden, sind Sie sicherlich schon über Gräser als Ziergewächse gestolpert. Die gute Nachricht: Diese vielseitigen Pflanzen dienen nicht nur als stilvoller Sichtschutz, sondern sind absolut pflegeleicht. Wie Sie die unterschiedlichen Gartengräser optimal auf den Winter vorbereiten, lesen Sie in unseren Tipps. Die 5 beliebtesten Sorten und wie sie für den Winter vorbereitet werden: Pampasgras: Das beliebte Bunte Seit einiger Zeit ist Pampasgras in aller Munde. Und das nicht nur, weil die schönen Stauden im Garten stilvolle Hingucker darstellen, sondern auch weil ihre Blüten als Trockenblumen gerne in Innenräumen als Deko-Element verwendet werden. Das imposante Ziergras wird zwischen 80 cm und 250 cm hoch und blüht jährlich ab August bis in den Winter hinein. Besonders schön wirken die Gräser im Garten, wenn unterschiedliche Farbsorten nebeneinander gepflanzt werden. Denn das Zusammenspiel von Weiß, Creme, Beige, Braun oder sogar Rosa macht jeden Garten zur Farboase.   So schicken Sie Pampasgras in den Winterschlaf: Den Blattschopf im Herbst zusammenbinden Wurzeln mit trockenem Laub und Reisig umgeben Pflanze mit Vlies umwickeln Im späten Frühjahr schneiden Riesen-Rutenhirse „Northwind“: Die „Staude des Jahres 2020“ Riesen-Rutenhirse, auch als Nordwindgras bekannt, wurde nicht umsonst im Jahr 2020 zur Staude des Jahres gekürt. Das horstige, grüne Gras schimmert später im Jahr in verschiedenen Gelb-, Braun- und sogar Blautönen und wirkt für sich stehend oder auch inmitten eines Blumenbeets wie ein Gruß aus der Ferne. Nordwindgras kommt ursprünglich aus Amerika und hielt auch dort schon kräftigen Windböen und Dürreperioden stand. Es ist absolut pflegeleicht und daher unter (Hobby-) Gärtnern sehr beliebt.   Nordwindgras auf Schnee und Eis vorbereiten: Im Beet gepflanztes Gras braucht keinen Winterschutz Nordwindgras im Kübel sollte auf einen Holzblock gestellt und mit Vlies, Noppenfolie oder Jutebändern umwickelt werden Im zeitigen Frühjahr (März) handbreit über dem Boden zurückschneiden Chinaschilf: Das Vielseitige Chinaschilf – auch Chinagras genannt – gibt es in vielen Farben, Formen und Größen. Von auffälligem Rot (wie ein Flammenmeer) bis zum Zebra-Schilf, sehen die auffälligen Stauden am besten aus, wenn sie für sich stehen dürfen. Auch deshalb, weil die großen Sorten – wie das Riesenschilf – anderen Pflanzen im Beet die Show stehlen würden. Alle Chinaschilfsorten können auch in einem Topf oder Kübel gepflanzt werden. So kann man die Optik des Gartens immer wieder ändern, indem das Gras einen anderen Stellplatz bekommt.   Chinaschilf bereit für den Winter machen: Dieses Ziergras braucht keinen besonderen Schutz Die Halme können zusammengebunden werden Schneiden sollte man das Schilf bodennah im späten Winter oder zeitigen Frühjahr Blauschwingel: Das blaue Wunder Der dekorative Blauschwingel besticht, nicht wie seine Kollegen, durch eine majestätische Größe. Das Ziergras aus Frankreich hingegen ist ein elegantes, büschelartiges Gras, das auf Grund seiner auffällig blauen Halmfarbe ein Augenschmaus für Gartenliebhaber ist. Die Stauden werden bis zu 30 cm hoch und haben auch etwa denselben Durchmesser. Besonders schön wirkt Blauschwingel in Kombination mit Lavendel und Thymian. Auch in Stein- oder Steppengärten wirken die Gräser sehr ansprechend.   Blauschwingeln richtig einwintern: Dieses robuste Gras benötigt keinen Winterschutz Blauschwingel wird im Juli, nach der Blüte geschnitten Japan-Goldbandgras: Das Leuchtende Auch sehr beliebt ist das sogenannte Japan-Goldbandgras. Es ist besonders für kleine Gärten gut geeignet, da es nur eine Wuchshöhe von etwa 40 cm aufweist. Durch die leuchtend gelb-grünen Halme – mit gestreiften Blattmuster – zieht das Gartengras alle Blicke auf sich und bringt Farbe in Ihren Garten. Das pflegeleichte, robuste Gras blüht von August bis September und ist auch im herbstlichen Garten mit seinem bronzefarbenen Blattschopf eine besondere Zierde.     Japan-Goldbandgras auf Frost vorbereiten Junges Japan-Goldbandgras freut sich über eine Schicht Reisig oder Vlies gegen Frost Im Kübel gepflanzt, sollte das Gras auch für den Winter abgedeckt werden Im zeitigen Frühling Blätter schneiden Gartenpflege gewünscht?  Hier finden Sie den GALANET-Qualitätsgartenbauer Ihres Vertrauens! zur PLZ-Suche >   ### Smarte Gartenhelfer winterfest machen Auch wenn es schwerfällt, es ist an der Zeit sich zu verabschieden. Adieu, ihr fleißigen Helferlein, ihr unermüdlichen Gartenarbeiter, ihr Lebenszeitschenker! Bis im Frühling wieder das frische Grün sprießt, heißt es: Ab in den Winterschlaf. Allerdings gibt es noch ein paar Dinge, die Sie unbedingt vorher noch erledigen sollten, damit Ihre smarten Gartengeräte nächstes Jahr auch direkt wieder einsatzbereit sind: Bewässerungsanlage Durch Frost können die Leitungen beschädigt werden. Deshalb ist es unbedingt nötig, sie von Restwasser zu befreien und vor Beschädigungen durch gefrierendes Wasser zu schützen. Und so geht´s:  Die Wasserzufuhr zur Bewässerungsanlage schließen. Das Steuergerät ausschalten. Jeden Ventilkreis mit Druckluft durchblasen und dadurch entleeren. Von jeder Ventilbox aus in Richtung Zuleitung das Wasser mit Druckluft ausblasen. Alle Ventile und Hähne etwas öffnen. Mähroboter Auch die empfindliche Elektronik und der Akku des Mähroboters kann durch Frost beschädigt werden. Darum muss der Roboter im Warmen gelagert und durch einen Fachmann gewartet werden. Ladestationen sollten über den Winter abgebaut werden. Und hier alles Step by Step: Klingen auf Schärfe kontrollieren und ggfs. austauschen. Mähroboter reinigen. Dafür den Hauptschalter auf „Aus“ stellen und das Gehäuse abnehmen. Beseitigen Sie Grasreste mit einem Staubsauger oder einer Bürste und montieren Sie das Gehäuse wieder fest.  Um die Ladestation außer Betrieb zu setzen, müssen die Kabel an der Ladestation abgeklemmt werden (Tipp: Vorher farblich markieren). Eine spezielle Winterschutzbox oder ein Isolierband bieten Schutz für die Kabelenden. Die Ladestation nur äußerlich reinigen und unbedingt vermeiden, dass Wasser in Gehäuseinnere dringt.   Sie benötigen Hilfe? Gerne unterstützt Ihr Galanet-Partner vor Ort Sie dabei, Ihre Geräte fachgerecht winterfest zu machen.  ### 43. GALANET Gesellschafterversammlung in Höhr-Grenzhausen Zweimal pro Jahr finden ja unsere Gesellschafterversammlungen statt. Und sie sind für unser Netzwerk echte Höhepunkte. Der Austausch auf menschlicher und fachlicher Ebene ist einfach unschlagbar. Diesen Herbst fand die Veranstaltung in Höhr-Grenzhausen bei Koblenz statt. Der Tag der Anreise war schon richtig spannend. Vor allem für den Junioren-Club, der in einem moderierten Workshop die Themen Zeit- und Selbstmanagement, Führungsverhalten – vom Kollegen zum Vorgesetzten, Work-Life-Balance im Familienunternehmen sowie Projektmanagement bearbeiten durfte. Krönender Abschluss: ein entspanntes Abendessen und reger Austausch zwischen allen GALANET-Partnern. Unternehmensbesichtigung mit tanzendem Abgang Am nächsten Tag stand die Besichtigung folgender Partnerbetriebe auf dem Programm: Nico Weber Garten- und Landschaftsbau sowie Hocke Garten- und Landschaftsbau. Vielen Dank auch an dieser Stelle an beide Partner, nicht nur für die interessanten Einblicke, sondern auch für die hervorragende Gastfreundschaft. Kleiner Höhepunkt: die Schifffahrt durch Koblenz bis zur Loreley. Abends wurde dann ausgelassen im Eventscheuer Hocke gefeiert. Bei Musik, Tanz und der einen oder anderen Partie Billard. Mit trotzdem klaren Köpfen standen am nächsten Tag noch unter anderem die Punkte „Marketing- und Kommunikationsstrategie“ sowie das Thema „Unternehmensentwicklung im Einklang mit der Natur“ auf dem Programm. Die Nøyland-Crew – fester GALANET-Bestandteil!   Wie immer war es eine tolle Veranstaltung mit jeder Menge Austausch, tollen Begegnungen und viel Spaß. März 2023 machen wir dann Hamburg unsicher. Bis dahin, viel Spaß mit ein paar Impressionen.           ### 5 Tipps für bewussten Wasserverbrauch Ohne Wasser kein Leben. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern natürlich auch für Tiere und Pflanzen. Als Garten- und Landschaftsbauern wissen wir, welche Menge Wasser gesunde Pflanzen benötigen. Doch die klimabedingten Hitzewellen und die damit verbundene Wasserknappheit lässt auch uns den „normalen“ Wasserverbrauch überdenken. Um Ihre Pflanzen weiterhin mit ausreichend Wasser versorgen zu können, möchten wir Ihnen 5 Tipps geben, wie Sie kostbares Wasser effizient und bewusst im Garten einsetzen können: Um Verdunstung zu vermeiden, nur in den Morgen- oder Abendstunden gießen Regenwasser auffangen und nutzen Blähton in Blumenkästen verwenden, um Wasser besser zu speichern Individuelle Bodenbedürfnisse feststellen und beachten Pflanzen direkt im Wurzelbereich gießen Wenn Sie große Rasenflächen und mehrere Beete bewässern müssen, empfiehlt sich langfristig der Einbau einer automatischen Bewässerungsanlage. Perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Gartens abgestimmt, verbraucht sie nur die Menge an Wasser, die Ihre Pflanzen benötigen. Und selbst wenn der Rasen in den Sommermonaten mal etwas an Frische verliert, wird er sich ganz bestimmt wieder von einer Trockenperiode erholen. Haben Sie Fragen zum Thema Bewässerung? Finden Sie jetzt Ihren GALANET-Partner über unsere Suchfunktion. ### Gartentipps für den August Damit Ihr Garten im August nicht in ein Sommerloch fällt, haben wir Ihnen eine Liste mit den 6 wichtigsten To Dos für den heißesten Monat im Jahr zusammengestellt.   1. Wasser sparen: Eigentlich sollten Sie Ihren Rasen in den Sommermonaten zweimal wöchentlich mit 10 Litern pro Quadratmeter wässern. Doch da gerade extreme Wasserknappheit herrscht, sind auch wir Landschaftsgärtner der Meinung, dass wir unsere wichtigsten Ressourcen schonen und nicht für die Rasenpflege "verschwenden" sollten. Denn auch wenn der Rasen einmal braun wird, wird er sich von einer trockenen Periode auch wieder gut erholen.       2. Stauden zum Staunen: Wenn Sie mehr aus Ihren Frühjahrs- und Sommerblühern machen wollen, können Sie jetzt die Stauden teilen und wieder einpflanzen. Für bunte Farbtupfer im Herbst ist jetzt auch die beste Zeit, um Herbstblüher in den Garten zu setzen.       3. Lavendel-Liebe: Damit der Lavendel nächstes Jahr wieder prachtvoll blüht, sollten Sie jetzt den Sommerschnitt vornehmen. Einfach ein Drittel der grünen, nicht verholzten Triebe kürzen und die abgeschnittenen Blüten als Duftspender nutzen.       4. Samen sammeln: Wenn die Sommerschönheiten verblüht sind und sich die Samenhüllen oder -kapseln braun verfärben, ist die Saat reif. Die Samen einfach an einem trockenen Tag vorsichtig herausschütteln, trocknen lassen und in einer kleinen Papiertüte bis zum nächsten Frühjahr aufbewahren.       5. Vorsicht, Obst fällt! Reifes Steinobst, wie Pfirsiche und Nektarinen, Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen stehen nicht nur bei uns im Sommer auf dem Speiseplan. Damit das Fallobst nicht von Wespen angefressen wird, sollten Sie die Früchte am frühen Morgen einsammeln, wenn die Quälgeister noch zu müde zum Stechen sind.       6. Smarte Garten-Sitter:  Wenn Sie im Sommer das Reisefieber packt, benötigen Sie eine Urlaubvertretung, damit Ihr Garten trotzdem die Pflege bekommt, die er braucht. Entweder mit Hilfe netter Nachbarn oder aber mit einer smarten Bewässerungsanlage und einem Mähroboter.     Apropos Mähroboter: Hinter den GALANET-Kulissen haben wir gerade einen kleinen Werbefilm zum Thema Smart Garden abgedreht. Natürlich zeigen wir Ihnen den Film, sobald er fertig ist auf unserer Website und bei unseren Partnern. Stay tuned! ### Beirats-Wochenende im Allgäu Es ist schon toll, was wir bei GALANET so alles auf die Beine stellen. Damit das so funktioniert, muss natürlich auch jeder Partner neben dem Hauptjob noch einiges an (Frei)Zeit investieren. Besonders die Beiratsmitglieder sind oft sehr eingespannt, aber trotzdem immer mit Freude und Engagement dabei. Nun war es einmal an der Zeit dafür Danke zu sagen. Sportliches Bergerlebnis Auf Einladung von GALANET-Vorstand Helmut Haas ging es Mitte Juni für alle aktiven und ehemaligen Beiratsmitglieder zu einem Freizeit- und Wellnesswochenende in die Allgäuer Berge nach Balderschwang. Das Programm war ebenso sportlich wie entspannt: Für den ersten Tag war eine E-Mountainbike-Tour durch traumhafte Natur und über coole Bike-Trails geplant, die alle begeistert hat. Eingekehrt wurde in einer rustikale Hütte, wo ein zünftiges Vesper und kühle Getränke die Radfahrer wieder für den Rückweg munter machte. Zurück im Hotel genossen einige den tollen Schwimmteich im schön von GALANET-Partner Haas gestalteten Außenbereich und waren spätestens zum gemeinsamen Abendessen wieder fit. Live-Networking Auch am zweiten Tag ging es die Berge hinauf. Dieses Mal zu Fuß zu einer geführten Bergwanderung – natürlich wieder mit Vesper-Zwischenstopp auf einer authentischen Allgäuer Alm. Sowohl unterwegs als auch beim gemeinsamen Entspannen und Essen gab es jede Menge Zeit und Raum, um sich über Berufliches, aber auch Privates, Ernstes und Lustiges zu unterhalten. Nach den vergangenen Jahren war es besonders schön, sich endlich mal wieder unbeschwert persönlich sehen und austauschen zu können. Denn was wäre ein Netzwerk ohne Networking? Danke an alle, die dabei waren und das Treffen zu einem unvergesslichen Wochenende gemacht haben. ### Der Naturgarten: So schön kann ökologisch wertvoll sein Wie das Wort Naturgarten schon sagt, soll der Garten mit seinen Bäumen, Sträuchern und Stauden sowie der dort wohnenden Insekten einen wertvollen Betrag für unser Ökosystem leisten. Aber viele Gärten sind für das umliegende Ökosystem wie ein dort gelandetes UFO aus einer anderen Welt. Exotische Pflanzen, die aufwändig gedüngt und gepflegt werden müssen und die Insekten keine Nahrungsgrundlage bieten, eine rigide Ordnung, in der Nützlinge keine Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten finden und dazu noch der schnelle Griff zur Chemie, um Unkraut und Schädlinge aus dem Garten zu verbannen. Dies alles ist erst einmal eine Beschreibung davon, was ein Naturgarten NICHT ist! Leben & leben lassen: der Naturgarten als Beitrag für die Umwelt Ein Naturgarten soll nicht nur den Gartenbesitzer erfreuen, sondern auch ein Lebensquell für das umliegende Ökosystem sein. Er bietet Nahrung und Schutz für Insekten wie zum Beispiel Wildbienen, Schmetterlinge und Hummeln. Dabei können unterschiedlichste Elemente das Ökosystem fördern. Neben Bäumen und Gehölzen können das auch Trockenmauern, Kiesstreifen, liegengelassenes Totholz oder ein etwas mehr verwilderte Gartenbereich sein. Je mehr Biodiversität Sie zulassen, desto munterer geht es in Ihrem Garten zu! Von farbenfrohen Schmetterlingen über fröhlich zwitschernde Vögel bis zum Igel als nächtlichen Streuner – ein Naturgarten zieht viele Gäste an, welche für eine natürliche Atmosphäre sorgen. Einheimische Pflanzen sind optimal Setzen Sie beim Naturgarten auf Pflanzen aus der Region! Diese sind perfekt an die Bedingungen und das Klima angepasst. Und als „gute Bekannte“ werden sie sehr gerne von der hiesigen Tierwelt genutzt. Da die Insektenpopulationen sehr rückläufig sind, ist jeder Beitrag für ein Verbesserung willkommen. Einheimische Pflanzen benötigen oft auch weniger Dünger und Wasser, da sie sich an die klimatischen Verhältnisse und die Böden gewöhnt haben. Natürlich sorgt der Klimawandel hier für Verschiebungen, aber der Grundsatz bleibt dennoch erhalten. Profitipp für Insektenfreunde: unterschiedliche Blühzeiten Wenn Sie mit Ihren Pflanzen im Garten Schmetterlinge und Hummel unterstützen wollen, sollten diese nicht nur in einem kurzen Zeitfenster blühen, sondern während der gesamten Vegetation. Am besten kombinieren Sie früh mit spät blühenden Pflanzen wie z.B. die Kugeldistel oder Ringelblume. Gerade letztere sind besonders wertvoll, damit Bienen und Hummeln für die kalte Jahreszeit noch einmal Kraft tanken können. Und auch Sie selbst können sich an einem Garten erfreuen, der die ganze Gartensaison über wunderbar blüht! Auch die Natur gestalten lassen Der Naturgarten benötigt Raum, damit er sich frei entfalten kann. Pflanzen dürfen sich durch Selbstaussaat ausbreiten und abgestorbene Pflanzenteile bleiben als Quartier für Insekten zum Überwintern, einfach stehen. Der Boden bleibt unberührt und wird nur bei Bedarf mit organischen Düngern unterstützt. Ansonsten überlässt man alles den natürlichen Abläufen der Natur wie z.B. Humusbildung und vieles andere mehr. Auch Schädlinge als Teil der Natur werden toleriert. Kein Stress durch Perfektionismus! Unser Tipp: Überfordern Sie sich nicht mit dem Ziel, direkt auf Anhieb den perfekten Naturgarten zu schaffen. Kleine Schritte in die richtige Richtung sind besser, als erst gar nicht mit dem Aufbau eines Naturgartens zu beginnen. Machen Sie daraus einfach ein Langzeitprojekt! Und selbst kleine Maßnahmen können bereits viel bewirken. Also: Auf geht’s – mit dem eigenen Naturgarten für einen besseren Biodiversität. Sie wünschen sich Unterstützung und Tipps beim Anlegen eines Naturgartens? Ihre GALANET Fachbetriebe sind für Sie da! Wir haben eine Leidenschaft für Biodiversität und Gärten, welche einen Beitrag für unsere Umwelt leisten – und gleichzeitig die Herzen der Gartenbesitzer erfreuen! ### Kochen und Grillen in der Outdoorküche! Im Garten zu kochen und zu grillen ist längst zum Volkssport geworden. Reichte früher ein einfacher Holzkohlegrill, um darauf ein paar Bratwürste und Steaks zu grillen, werden mittlerweile auf hochmodernen Gasgrills inklusive appgesteuerter Temperaturregelung, ganze Menüs auf den Gartentisch gezaubert. Längst kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten – die Palette reicht von Süßkartoffel-Grillpfannen über Auberginen-Sandwiches bis zum marinierten Feta. Je öfters im Garten gekocht und gegrillt wird, desto attraktiver wird die Outdoorküche! Im Garten für mehrere Personen zu kochen und zu grillen, macht so richtig Spaß! Doch ist dieses Vergnügen ist auch immer mit viel Arbeit verbunden. Besteck, Teller und Gläser müssen bereitgestellt werden und man wünscht sich vielleicht auch noch eine Arbeitsfläche, auf der Gemüse und Salate vorbereitet oder die Speisen dekorativ auf die Teller gezaubert werden können. Während der Zubereitung und vor allem auch solange die Gäste die Köstlichkeiten genießen, gibt es immer viel Besteck und Geschirr abzuwaschen. Ebenso wäre ein Kühlschrank direkt vor Ort der Knüller, um den Nachschub an kühlen Getränken sicher zu stellen und dabei nicht jedes Mal in die Küche gehen zu müssen. Und auch ein Schutz vor der sengenden Sonne oder dem kurzen Regenschauer, wäre ideal. Darum gilt: Je öfters Sie im Garten oder auf der Terrasse kochen und grillen und je mehr Gäste Sie bewirten, desto stärker werden Sie das Bedürfnis nach einer professionell geplanten Outdoorküche verspüren Was genau ist eine Outdoorküche?! OK – einerseits klingt das Wort ziemlich selbsterklärend, andererseits ist es immer gut, vorab die Begrifflichkeiten zu klären. Bei der Outdoorküche geht es um ein abgespecktes Küchensystem, welches alles bietet, was bei einer gut ausgestatteten Küche im Innenbereich, Standard ist. Eine Spülmaschine muss nicht unbedingt auf die Terrasse, aber sehr gerne große Arbeitsflächen in angenehmer Arbeitshöhe und Spülbecken mit warm und kaltem Wasser. Und natürlich ein großer Kühlschrank. Der größte Unterschied zur Küche im Innenbereich ist, dass der Grill in unterschiedlichen Varianten, im Vordergrund steht. Wobei mindestens eine Kochplatte immer dazu gehört, um beispielsweise vor den Gästen die Pasta zuzubereiten. Selbst ein Backofen ist sehr praktisch, wenn Kalb- oder Rindfleisch mit Niedertemperatur gegart oder ein Gericht mit Käse überbacken werden soll. Ebenso benötigen Sie ausreichenden Stauraum für typische Grill-Utensilien, wie z.B. Kohle oder die Ersatz-Gasflasche. Unzählige Varianten: Jede Outdoorküche ist unterschiedlich Die Aufzählung an Einrichtungselementen, welche eine Outdoorküche beinhalten kann, macht sofort klar, dass unzählige Varianten und Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Auch wenn Hersteller von Outdoorküchen komplette Systeme anbieten: Eine Outdoorküche muss immer auf Sie individuell abgestimmt sein. Denn am Ende ist es nicht nur die Anordnung von Grill, Kochplatten, Spüle, Kühlschrank und Arbeitsfläche, sondern das ganze Ambiente drumherum. Gibt es eine großzügige Terrasse oder einen geeigneten Sitzplatz mit Überdachung, Sicht- und Windschutzelementen, wo die Outdoorküche aufgestellt werden kann? Stehen den Gästen genügend Sitzplätze auf gemütlichen Loungemöbeln oder an einer kleinen Bar mit Stehtheke zur Verfügung, eingebunden mit einer mediterranen Bepflanzung. Alle das gehört zu eine Outdoorküche dazu. Planungstipps für die Outdoorküche Viele Faktoren sind bei der Planung einer Outdoorküche zu berücksichtigen. Der geeignete Standort ist festzulegen und alle gewünschten Einrichtungselementen mit den entsprechenden Abmessungen, sind einzuplanen. Wird eine lange Küchenzeile, oder eine L-Form für kurze Wege bevorzugt? Ist die Terrasse oder der Sitzplatz groß genug? Sind die nötigen Versorgungs- und Entsorgungsleitungen vorhanden (Strom, Ab- und Netzwasser)? All diese Faktoren sind bei der Planung zu berücksichtigen. Wenn Sie Ihre Terrasse neugestalten wollen, auf der die Outdoorküche ihren Platz finden soll, haben wir in einem anderen Blogartikel nützliche Tipps. Sorgen Sie auch für guten Schutz der Einrichtungselemente, denn Wind, Regen, Schnee und Sonne, setzen jedem Material im Außenbereich zu. Eine Überdachung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Clever sind flexible Überdachungen, die man ein- und ausfahren kann! Und nicht zuletzt wünschen Sie sich, dass nicht nur die einzelnen Einrichtungselemente untereinander harmonieren, sondern die gesamte Outdoorküche stilistisch zum Haus und Garten passen. Finden Sie Ihren Partner für die Gartengestaltung im GALANET-Netzwerk! Planen Sie Ihre neue Outdoorküche am besten mit den Profis von Galanet! Wir realisieren Ihre neue Traumküche im Freien – perfekt passend zu Ihrem Gartenstil und Ihren Bedürfnissen. Bild: © alexandre zweiger/stock.adobe.com ### Landschaftsgärtner-Cups 2022 Es sind ja noch keine Meister vom Himmel gefallen. Aber fast. Denn manchen Azubis liegt die Arbeit als Landschaftsgärtner einfach im grünen Blut. Den Beweis haben Anfang Mai 48 Azubis in 2er-Teams am Landschaftsgärtner-Cup Niedersachsen-Bremen geliefert. Von den insgesamt 24 Betrieben sind auch die GALANET Partner-Betriebe Brauers, Stockreiter, Dukat, Kreye, Hoppe, Werner und Pennekamp mit ihrem Nachwuchs an den Start gegangen.     Jano Brüning (links) und Tamme Logemann. Foto: VGL Niedersachsen-Bremen e. V./ Karlis Behrens     Herzlichen Glückwunsch an Jano Brüning von der Firma Kreye, der mit seinem Teamkollegen Tamme Logemann (Fa. Ibbeken) den 1. Platz erreicht hat.               Lucas Rother (links) und Louis Freese     Aber nicht nur in Niedersachsen wurde handwerkliches Können und Wissen gezeigt. Auch beim NRW Galabau-Cup 2022 durfte sich ein GALANET-Azubi aufs oberste Treppchen stellen: Wir gratulieren Lucas Rother vom Betrieb Pennekamp & Bisping GmbH aus Harsewinkel und Louis Freese, Betrieb G. Behrens GmbH aus Hiddenhausen, die die Jury mit ihrem Team-Projekt überzeugen konnten.           Beide Gewinner-Teams haben sich mit ihrem Sieg ein Ticket für den Bundesentscheid in Nürnberg gesichert, wo sie sich im September gegen Kollegen aus ganz Deutschland messen werden. Wir sind gespannt und werden natürlich berichten! Wer mehr über die Ausbildung in unseren GALANET-Betrieben erfahren möchte, findet auf unserer Karriereseite jobseeds unter dem Punkt „Ausbildung“ alle wichtigen Infos und natürlich auch alle freie Azubi-Stellen. ### Cold as ice. Die Eisheiligen kommen. Bei vielen Hobbygärtnern stehen die selbst gezogenen Setzlinge bereits in den Startlöchern. Doch wer kein Gewächshaus hat, sollte sich noch gedulden, bis die jungen Pflänzchen draußen im Gemüsebeet Wurzeln schlagen können. Denn auch wenn es meistens Anfang Mai schon frühlingshaft warm ist, sorgen eiskalte Luftströmungen aus den nördlichen Polargebieten Mitte des Monats für Minusgrade in sternenklaren Nächten. TK-Gemüse aus eigenem Anbau In diesem Jahr sind die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai zu Besuch in deutschen Gefilden. Den Anfang macht Mamertus im Norden, gefolgt von Pankratius und Servatius. Bonifatius und die kalte Sophie bilden das südliche Schlusslicht des kalten Quintetts. Die altehrwürdigen Bischöfe und Märtyrer (m/w/d) haben schon so manche Ernte zugrunde gemacht, weshalb sich frustrierte Bauern ihre eigenen Regeln über das gefürchtete Wetterphänomen zusammengereimt haben: Wer also vermeiden möchte, dass seine Tomaten, Gurken und Zucchinis als TK-Gemüse in der Tonne landen, sollte sich nicht von Frühlingsgefühlen leiten lassen. Und alles, was Sie sonst noch zum richtigen Gemüseanbau wissen sollten, erfahren Sie bei einem Galanet-Partner in Ihrer Nähe! ### 42. Gesellschafterversammlung in Radebeul Kennen Sie die drei Säulen der GALANET-Philosophie? Da wäre zum einen das fachliche Netzwerk, um stets fachlich auf dem neuesten Stand zu sein. Getreu dem Motto: Gemeinsame statt einsame Klasse. Zweitens das organisatorische Netzwerk, das so in der Branche einzigartig ist. Und last but not least: das menschliche Netzwerk, das leider in den letzten Jahren zu kurz kam. Zu letzterer Säule gehören auch unsere Gesellschafterversammlungen, die zweimal pro Jahr stattfinden.       Im schönen Radebeul trafen sich beinahe alle GALANET-Partner zur ersten GV 2022. Neben den obligatorischen Rück- und Ausblicken im Bereich Marketing, der ersten offiziellen Sitzung des Junioren-Clubs, einem spannenden Vortrag zum Thema „Moderne IT-Umgebung als Grundlage für das digitale Unternehmen der Zukunft“ sowie der allgemeinen Netzwerk-Themen gab es zwei Highlights, die es hervorzuheben gilt.       Jörg Heynkes   Zum einen der sehr interessante Vortrag von Autor und Unternehmer Jörg Heynkes: „Zukunft 4.1 – Die große digitale Transformation“ sowie die Stadt Dresden selbst, die alle mehr als begeistert hat. Am Samstag stand die Besichtigung von Meißen und der Albrechtsburg auf dem Programm. Ebenso die Besichtigung von Schloss Wackerbarth mit anschließender Weinverkostung.       Ehrungen und neue Partner Wie immer standen bei der Gesellschafterversammlung wieder Ehrungen auf dem Programm. Für insgesamt 50 Jahre Treue zu GALANET durfte Helmut Haas Urkunden überreichen:       5 Jahre            Christian Kron 5 Jahre            Torsten Klein 5 Jahre            Birgit Koormann und Sven Ernst 5 Jahre            Florian Uhl und Marc Öhler 10 Jahre          Thomas Husmann 20 Jahre          Bernd Pennekamp         Auch einen Neuzugang durften wir bei GALANET begrüßen. Thomas Fresner, unseren ersten Partner aus Österreich. Wir freuen uns auf den Austausch! Wie immer war es eine tolle Veranstaltung mit vielen Highlights und wir sind schon gespannt, was wir im September zu berichten haben, wenn wir Rheinland-Pfalz unsicher machen.       ### Projekt Lounge-Garten by Friedrichs Wir präsentieren Ihnen ab sofort tolle Projekte unserer GALANET-Qualitätsgartenbauer auch hier in unserem Blog. Heute an der Reihe: ein Projekt von Friedrichs Garten- und Landschaftsbau, Tiefbau GmbH.   Familie W. aus B. wollte für Ihr Reihenmittelhaus einen Lounge-Garten. Gesagt, geplant und ausgeführt. Die Wünsche der Familie waren: ein Sichtschutz aus Cor­tenstahl, der mit seiner charakteristischen Farbe ein perfektes Zusammenspiel mit Rasen und Pflanzen bildet. Außerdem: pulverbeschichtete Hochbeete in Anthrazit entsprechend der neu erstellten Terrassenüberdachung – bepflanzt mit einem üppigen Mix aus Stauden. Ein Wasserspiel in Blickachse aus dem Wohnzimmer seitlich vorbei am Hochbeet. Sowie ein Spa­lierapfel auf der linken Gartenseite mit kleinem Gemüsebeet für den Sohn. Die großen bestehenden Rosen sollten in die Gartengestaltung mitintegriert werden. Der Garten des Reihenmittelhauses vor dem Upgrade Herausforderung: Der Innenstadtgarten war schwer zugänglich. Über den Hof des Nachbarhauses wurde das Material in den Garten geschafft, teils über eine drei Meter hohe Mauer mit einem Teleskoplader. Unsere Devise: Wir schaffen das. Das Er­gebnis ist der Beweis, dass ein Stadtgarten dank der richtigen Planung, Ausführung und Zusammenarbeit von Fachleuten zu einer wahren Rückzugsoase aus dem Stadtleben werden kann. Der Individualität sind keine Grenzen gesetzt. Familie glücklich: check. Gartensommer, herzlich willkommen! Geplant wurde der Garten von Landschaftsarchitektin Anna Dröge. Weitere Infos zu ihrer Arbeit finden Sie auf ihrer Website. Die Patina des Cortenstahls, das Grün der Rasenfläche, der bunte Farbenmix der Stauden und das Anthrazit der Terrassenüberdachung – ein echter Augenschmaus. ### Sommermomente gegen die Februar-Tristesse Der Februar ist der kürzeste Monat von allen, aber er dürfte auch keinen Tag länger sein. Kaum Sonnenlicht, Regen, Schnee und graue Tristesse. Da hilft nur positiv denken und sich auf die perfekten Sommermomente freuen. Auf diese hier, zum Beispiel: Sommerregen Ein Wolkenbruch ist nicht immer etwas Schlechtes. In den heißen Monaten freut sich die Natur über einen ordentlichen Durstlöscher und ein kleiner spontaner Tanz im Regen zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht. Wenn Sie sich nicht auf die Launen der Natur verlassen möchten, wässert eine Beregnungsanlage Ihren Garten auf Knopfdruck.     Schattenplätzchen Erst ist es monatelang zu kalt, dann auf einmal viel zu heiß. Wer trotzdem viel Zeit im Garten verbringen möchte, sollte bei der Gestaltung unbedingt an Schattenspender denken. Große Bäume, Sonnensegel, der gute alte Sonnenschirm oder gleich ein nachhaltiges Beschattungskonzept vom GALANET-Profi in Ihrer Nähe.     Farbfeuerwerk Der Februar hat bereits seine 50 shades of grey gezeigt. In Sachen Farbvielfalt ist zumindest in unseren Breitengraden noch Luft nach oben – doch es gibt Hoffnung: Prachtvolle Stauden, Wiesenblumen und andere Gartenschönheiten lassen es im Sommer richtig krachen und verwandeln blasse Wiesen in wahre Blütenmeere.       Grüner Teppich Dieses Gefühl, wenn man sich nach einem langen Tag die Füße abstreift und barfuß über den Rasen läuft – ein perfekter Sommermoment zum Genießen! Damit der Rasen für die Barfußsaison streichelweich und satt grün ist, unterstützen unsere Garten-Profis Sie gerne bei der Rasenpflege.         Finden Sie jetzt einen Galanet-Fachmann in Ihrer Nähe! ### Hoch hinaus mit ansprechenden Kletterpflanzen für Ihren Garten! Geliebt als Bepflanzungselement und gefürchtet als Gewächs, welches Fassaden, Gartenhäuser und Bäume erobert: Kletterpflanzen! Tatsächlich ist es gut, auf die unterschiedlichen Kletterpflanzen ein wachsames Auge zu haben. Aber richtig eingesetzt, wird sogar eine Kletterpflanze mit dem bezeichnenden Namen „Baumwürger“, zum attraktiven Blickfang. Kletterpflanzen sind für nahezu jeden Garten eine sehr gute Ergänzung und eine Verschönerung für Wand, Zaun und Pergola! Welche Kletterpflanzen sind empfehlenswert und was zeichnet sie aus? Bei der Wahl der Kletterpflanze spielt der Verwendungszweck eine wichtige Rolle. Möchten Sie Wände verschönern? Einen Sichtschutz herstellen? Oder dekorative Highlights in der „Vertikalen“ schaffen, etwa für Torbögen und Pergolen? Danach richtet sich die Wahl der Pflanze! Efeu: Schnellwachsend & pflegeleicht Zu den Klassikern gehört der Efeu. Er ist schnellwachsend und daher interessant, wenn rasch ein „grüner Sichtschutz“ geschaffen oder nicht attraktive Elemente wie Müll- oder Regentonnen „versteckt“ werden sollen. Efeu ist eine heimische Kletterpflanze, sehr robust und pflegeleicht. Ein weiterer Mehrwert: Er ist immergrün und sorgt so auch im Winter für Farbakzente! Wilder Wein: Zweischneidiges Schwert Einerseits punktet wilder Wein vor allem im Herbst mit seinen schönen, großen Blättern und seinen leuchtenden Herbstfarben. Allerdings kann er auch lästig sein, wenn er in Fensteröffnungen hineinwächst oder den Dachgiebel zuwuchert. Bei der Entfernung bleiben dann oft unschöne Flecken an Fassade oder Holzverschalung zurück. Darum empfiehlt es sich, immer einen wachsamen Blick auf den wilden Wein zu haben, um ihn rechtzeitig zu bändigen. GALANET-Tipp: Efeu und wilder Wein sind grundsätzlich sehr pflegeleicht, allerdings gilt es, sein starkes Wachstum in die richtigen Bahnen zu lenken und entsprechend zu schneiden. Kletterrosen: Wunderschön, aber anspruchsvoll Die Rose ist für viele die Königin unter den Pflanzen und das nicht zu Unrecht, wie wir finden. Die Rose gibt es auch in Kletterform, welche Laubengänge, Rosenbögen, Zäune und vieles mehr berankt. Besonders hoch hinaus wollen die sogenannten Ramblerrosen, welche bis zu zehn Meter Höhe erreichen können! Je nach Sorte ist das Wachstum unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Wachstumsrichtung lässt sich durch den fachkundigen Gärtner beeinflussen, statt in die Höhe kann sie auch in die Breite, für eine schöne Rosenhecke, gelenkt werden. Die Pflege ist aber durchaus herausfordernd. Vor allem anhaltende Feuchtigkeit, wie Staunässe, gilt es zu vermeiden. Auch der Schnitt, muss fachlich richtig ausgeführt werden. Bei Bedarf am besten Unterstützung vom GALANET-Profi holen, dann werden Sie mit den schönsten Blüten belohnt! Weitere Kletterpflanzen Es würde hier den Rahmen sprengen, alle Möglichkeiten aufzuzählen, doch über einige Highlights und Ideen informieren wir Sie noch. Wie wäre es zum Beispiel mit Kiwi? Starkwüchsig und winterhart können Sie an einem sonnigen Standort süße, saftige Vitamin-C-Bomben ernten! Für die dunkle Jahreszeit wiederum ist Winterjasmin eine Idee, da er von Dezember bis in den April hinein blüht. GALANET-Tipp: Wer einjährige Kletterpflanzen für den Balkon sucht, findet mit Kapuzinerkresse, Prunkwinde oder Feuerbohne ansprechend farbige Gewächse, die innerhalb eines Jahres bis zu vier Meter Wachstum hinlegen können. Was Sie bei Kletterpflanzen berücksichtigen sollten Bei der Auswahl von Kletterpflanzen ist der künftige Standort zu berücksichtigen (Sonne, Schatten ...). Ebenso, ob sie in anstehendem Boden oder in Pflanzgefäßen gepflanzt werden sollen. Auch die Klettereigenschaften sind wichtig, denn davon hängt es ab, ob eine Rankhilfe nötig wird. Und zuallerletzt ist zu überlegen, ob Sie gewillt sind, den nötigen Schnitt- und Pflegeaufwand zu erbringen. Sie möchten Kletterpflanzen in Ihrem Garten pflanzen und wünschen sich Unterstützung durch erfahrene Landschaftsgärtner? Ihr GALANET Partner vor Ort ist für Sie da! Bild "Wilder Wein": FotokistenKay/stock.adobe.com Bild "Efeu": hary_cz/stock.adobe.com ### Moderne Vorgartengestaltung: drei Stile plus Ideen Der Garten vor Ihrer Haustür mag nicht groß sein, doch er ist das Erste, was man von Ihrem Zuhause sieht und damit die berühmte „Visitenkarte“ für Gäste und Passanten. Natürlich soll er auch Ihnen stets ein Lächeln auf die Lippen zaubern, wenn Sie nach einem langen Tag nach Hause kommen. Der stolze Hausbesitzer nutzt die Vorgartengestaltung für den Ausdruck seines Stils und Geschmacks, aber auch für eine perfekte Unterbringung von Mülltonnen, die praktische Anordnung eines Fahrradständers oder für eine sichere Beleuchtung des Zugangsweges zur Haustür. Drei typische Vorgartenstile Im Folgenden stellen wir Ihnen drei Gestaltungsstile eines Vorgartens vor, sowie Ideen zu deren Gestaltung. Natürlich sind hier alle erdenklichen Mischformen möglich, jedoch geben Ihnen die verschiedenen Gestaltungsstile Orientierung bei der Umsetzung. Der Repräsentative Hier liegt das Augenmerk eindeutig auf der Optik. Ein Verweilen ist hier eher nicht vorgesehen, sondern der Fokus liegt auf einem repräsentativen Zugang, also wie Ihr Wohnhaus von der Straße aus wahrgenommen wird. Der Zugang ist von prächtig blühenden Pflanzen gesäumt und nachts dezent beleuchtet. So haben Besucher oder heimkehrende Bewohner direkt gute Laune! Trend-Tipp: der blühende Vorgarten Triste Vorgärten sind out, wogegen herrlich blühende Vorgärten voll im Trend liegen. Üppige Stauden oder duftende Kräuter, umschwärmt von Schmetterlingen, Hummeln und zwitschernden Vögeln, erfreuen das Auge des Betrachters. Gleichzeitig bietet der blühende Vorgarten an heißen Sommertagen durch seine Verdunstung eine herrlich frische Abkühlung. Das Zusammenspiel von Bodendeckern und Stauden unterdrückt die Ausbreitung von Unkraut und kann – je nach Wunsch – auch als dezenter Sichtschutz dienen. Oft ist es aber in vielen Gemeinden nicht erlaubt, vor dem Haus mannshohe Sichtschutzzäune zu errichten. Kleinkronige Bäume oder hohe Gräser sind dagegen in der Regel kein Problem! Unser Tipp: Planen Sie bei der Bepflanzung des Vorgartens auch die Winterzeit mit ein. Durch immergrüne Gehölze haben Sie auch im Winter Ihre Freude an den Pflanzen. Der Gesellige Sie haben einen guten Draht zur Nachbarschaft oder schauen gerne dem bunten Treiben an der vorüberführenden Straße zu? Oder Sie haben keinen Garten hinter dem Haus, der zum Verweilen einlädt? Vielleicht fällt auch die Abendsonne einladend auf Ihren Hauszugang? All dies sind Gründe, um sich vor dem Haus eine gemütliche Sitzgelegenheit einzurichten. Diese lädt ein zum Plausch mit dem Nachbarn und fördert die sozialen Kontakte. Eine gemütliche Holzbank neben dem Hauseingang, umrahmt von Kletterhortensien an der Wand oder Waldrebe am Rankgitter und duftendem Lavendel – das signalisiert Gastfreundschaft und eine freundliche Offenheit, auch wenn niemand auf der Bank sitzt. Der Praktische Der Bereich vor dem Haus hat oft auch eine praktische Funktion. Oftmals gibt es keinen anderen Platz, als hier die Mülltonnen abzustellen. Diese nicht gerade attraktiven Elemente können in Mülltonnenboxen aus Beton, Stahl oder Holz verborgen oder sogar als Raumteiler eingeplant werden. Auch können diese auf der Oberseite begrünt werden. Wenn Sie ein entsprechendes Budget zur Verfügung haben, können Sie sich auch für eine komplett versenkbare Mülltonnenanlage entscheiden, die per Knopfdruck und Hydrauliktechnik aus der Erde fährt. Aber auch durch Sichtschutzelemente lassen sich die Tonnen mit wenig Aufwand verbergen. Weiter kann der funktionale Vorgarten zur Unterbringung der Fahrräder, Kinderwagen, Roller usw. dienen. Oftmals gilt es, die kleine zur Verfügung stehende Fläche clever zu nutzen. „Fahrradgaragen“ können hier eine Lösung bieten, die Ihre Fahrräder gleichzeitig vor Witterung und Langfingern schützt. Mit GALANET zum Wunsch-Vorgarten Sie suchen eine individuelle Beratung und Tipps für Ihren Vorgarten und wollen Ihre Ideen mit erfahrenen Landschaftsgärtnern umsetzen? Ihr GALANET-Partner vor Ort ist für Sie da! ### Holz vor der Hütte Gerade ist es ja etwas ruhiger in der Gartenwelt. Für eine Schneebar ist zu wenig Schnee, Rasenmähen ist auch nicht angesagt, Zeit, sich einmal um Sachen zu kümmern, die unter dem Jahr vielleicht zu kurz kommen. Das Thema heute: Holz. Brennholz, um genau zu sagen. Welches ist das mit dem größten Heizwert? Wie wird es gelagert? Wie trocken ist trocken genug zum Heizen? Auf diese und weitere Fragen erhalten Sie hier die Antworten. Mit Holz zu heizen, bedeutet erst einmal: Sie benötigen Anzünder, Anfeuerholz und Brennholz, welches Sie von Ihrem Händler des Vertrauens beziehen. Dieser wird Ihnen Holz liefern, das höchstens 20 % Restfeuchte enthält, damit Sie es direkt verwenden können. Wenn Sie ein wenig Geld sparen möchten, greifen Sie auf frisches Holz zurück. Allerdings müssen Sie dieses noch lagern, damit es austrocknen kann.   Auf die korrekte Lagerung kommt es an Ein bis zwei Jahre sollten ausreichen, damit Sie Ihren Kaminofen füttern können. Kleine Faustregel: Je härter das Holz, desto länger die Trockenzeit. Und so lagern Sie die Scheite: Am besten stapeln Sie sie draußen und decken Sie mit einer Plane ab. Wichtig dabei ist, dass nach unten hin Luft ist. D.h. dass sie zum Beispiel auf einer Palette stehen. Das wars. Und wenn Sie sich unsicher sind – Ihr Qualitätsgartenbauer des Vertrauens hilft Ihnen gerne bei der Planung und kann Ihnen Ihren Lagerplatz so gestalten, dass dieser sich harmonisch in Ihren Garten einfügt. Mit Buche sind Sie auf der sicheren Seite! Den höchsten Heizwert haben Buche, Eiche, Esche und Robinie. Kiefer und Fichte werden auch häufig verwendet, der Heizwert liegt aber deutlich unter dem der Hartholz-Sorten. Grundsätzlich können Sie aber alle unbehandelten heimischen Hölzer verwenden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hochstapeln und schöne, gemütliche Kaminabende! ### Weihnachtsgeschenke aus dem Garten Kind müsste man sein. Einfach einen Wunschzettel schreiben, an den Weihnachtsmann glauben und schon liegen die Päckchen an Heiligabend unterm Baum. Für uns Erwachsene ist das Weihnachtfest meistens mit etwas mehr Arbeit verbunden, oder haben Sie schon mal von einem Weihnachtself gehört, der Salbeisirup kocht? Dann müssen wir eben selbst ran. Aber Geschenke aus dem eigenen Garten zu machen, ist doch fast so schön wie in der Erde zu buddeln, oder?   Mediterranes Kräutersalz Schmeckt gut, riecht gut und sieht gut aus. Für eine Portion Kräutersalz etwa 200 g Himalaya Salz mit verschiedenen getrockneten und kleingehackten Kräutern vermischen. Am besten eignen sich Basilikum, Oregano, Thymian, und Rosmarin. Abschmecken, feintunen und abfüllen.     Blütenkerzen Kerzen haben jetzt Hochsaison. Und wenn Sie im Sommer ein paar hübsche Blumen und Gräser in einer Blumenpresse konserviert haben, blühen diese auch im Winter. Für die blumigen Lichter einfach die gepressten Blüten auf einer Kerze platzieren, mit einem Backpapier gut andrücken und so lange mit dem heißen Föhn draufhalten, bis die Blüte sich mit dem Wachs der Kerze verbunden hat.   Pfefferminzzucker Schmeckt im Winter nach Sommer. Für eine Geschenkportion ca. 200 g Zucker mit ca. 100 getrockneter Minze in einen Mixer geben und fein mahlen. Der Pfefferminzzucker passt super zu Tee, schmeckt gut auf Desserts und peppt jede Zitronenlimonade auf.   Salbeisirup All in One: Hustensaft, Kräutertee und Erfrischungsgetränk! Für den Salbeisirup 100 g frische Salbeiblätter waschen und grob hacken. 1 Liter Wasser mit 1–1,5 kg Zucker (je mehr Zucker, desto länger hält sich der Sirup) aufkochen und die Blätter dazugeben. Kurz mitkochen, abkühlen lassen und drei Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Die Mischung dann durch ein Sieb geben, nochmal kurz köcheln lassen und den Saft einer Zitrone hinzufügen. In ausgekochte Gläser abfüllen und fertig! Einen Esslöffel als Hustensaft einnehmen oder im Winter mit heißem Wasser als Tee und im Sommer mit kaltem Mineralwasser als Salbeischorle genießen.   Auch eine schöne Geschenkidee: Eine Gartenberatung vom Galanet-Profi in Ihrer Nähe. ### Schutz & Pflege der Bäume im Winter Wenn die Temperaturen fallen und dauerhafter Frost herrscht, sind bestimmte Pflanzen ganz schön gefordert. Denn auch winterharte Pflanzen können bei extremem Frost und zusätzlichem Wind in Stress kommen. Selbst einheimische Bäume freuen sich über ein wenig Unterstützung und bedanken sich im nächsten Frühling mit einer blühenden Pracht. Klar – eine alte Eibe oder Tanne benötigt sicherlich keine besonderen Maßnahmen, doch zum Beispiel ein frisch gepflanzter Obstbaum, sollte auf den Winter vorbereitet sein. Erst recht gilt das für im Garten gepflanzte exotische Bäume wie Olivenbaum, Feigenbaum oder Gingko. Weiterhin spielt das Alter der Bäume eine Rolle – je jünger, desto anfälliger! Oftmals ist neben der Kälte ein Mangel an Wasser ein Problem, denn Pflanzen benötigen auch in der kalten Jahreszeit eine Grundversorgung mit Wasser. Nachfolgend sind Schutzmaßnahmen dargestellt, die an gefährdeten Bäumen und Sträuchern durchgeführt werden können. Wann sollte ich mit dem Winterschutz starten? Schon Ende November, wenn die ersten Bodenfröste auftreten, ist ein guter Zeitpunkt, loszulegen. Ein „zu früh“ gibt es normalerweise nicht, aber es kann durchaus sinnvoll sein, dass sich Ihre Bäume erstmal an die Kälte gewöhnen. Spätestens wenn die Temperaturen längerfristig in den Keller gehen, sollten Sie mit dem Winterschutz beginnen. Aber bereits mit dem Pflanzen des Baums oder Strauches an einen sonnigen und windgeschützten Ort sorgen Sie für den ersten Winterschutz. Eine warme Bettdecke aus Laub In den meisten Gärten ist man im Herbst eh damit beschäftigt, das Laub vom Rasen zu entfernen. Warum dieses nicht gleich für eine isolierende Schutzschicht im Wurzelbereich nutzen? Vor allem flachwurzelnde Bäume sind dafür dankbar. Alternativ können Sie auch Rindenmulch oder ähnliches verwenden. Stamm und Krone einpacken Üben Sie schon einmal für das Geschenke-Einpacken, und umhüllen Sie die Krone junger, empfindlicher Bäume mit mehreren Schichten an Wintervlies. Es ist auf ein atmungsaktives Material zu achten, um eine übermäßige Bildung von Feuchtigkeit oder Stauhitze zu vermeiden. Jutesäcke, Kokos- und Strohmatten oder spezielle Gartenvliese sind geeignete Materialien. Jedoch sollten Sie in wärmeren Perioden des Winters temporär entfernt oder geöffnet werden können. Baumstämme kalken Bei Obstbäumen wird oft eine weiße Kalkschicht aufgetragen, um die Baumstämme vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Die auch im Winter auftretenden Temperaturschwankungen können bei der Rinde zu Rissbildungen führen, wodurch Schädlinge eindringen können. Auch tötet diese Schutzmaßnahme Schädlinge ab und verhindert die Moosbildung. Auch im Winter benötigen Gehölze Wasser Gefühlsmäßig scheint es nicht nötig, Pflanzen auch im Winter mit Wasser zu versorgen. Jedoch können Wurzeln aus dem gefrorenen Boden oder den aufliegenden Eiskristallen des Schnees kein Wasser aufnehmen. Gleichzeitig kann aber die Wintersonne zu „Durst“ bei Ihren Pflanzen führen, insbesondere bei immergrünen Pflanzen. Über die Blätter verdunstet Wasser, welches über die Wurzeln nicht nachgeliefert wird. Daher sind vor allem immergrüne Pflanzen vor der Frostphase ausreichend mit Wasser zu versorgen. Auch dann wenn der Boden während des Winters einmal nicht gefroren ist, muss gegossen werden. Allerdings nicht zu viel, denn auch das kann zu Problemen führen. Wann kann ich den Winterschutz wieder entfernen? Seien Sie ruhig vorsichtig und behalten den Winterschutz noch bis in den März hinein, da es hier gerne noch längeren Frost geben kann. Entfernen Sie schon mal den Winterschutz der Baumkrone, um Sonne aufzutanken und behalten nur noch den Schutz für Stamm und Wurzelbereich! Baumpflege von den Galanet-Profis Gerne helfen wir Ihnen bei der Baumpflege und machen Ihren Garten winterfest. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Galanet Partner vor Ort! Setzen Sie auf die Erfahrung unserer Landschaftsgärtner in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. ### Teatime – Kräutertee aus dem eigenen Garten Wenn selbst der goldene Herbst seinen Glanz verliert, wird es draußen langsam ungemütlich. Zeit für Hygge. Zeit für Erkältungen. Zeit für Tee. Am besten selbstgemacht aus wohltuenden Kräutern und Blüten aus dem eigenen Garten. Konservierter Sommer, sozusagen. Probieren Sie es doch auch einmal. Das hier sind die Top 5 Teekräuter, die auch bei Ihnen im heimischen Garten wachsen. 1. Zitronenmelisse (Melissa officinalis) Wirkt beruhigend, entspannend und eignet sich durch seine antivirale Wirkung perfekt für die Erkältungszeit. Die Blätter der Zitronenmelisse am besten noch vor der Melissen-Blüte ernten und als ganzen Strauß trocknen. 2. Salbei (Salvia officinalis) Schmeckt gut, tut gut – die Gerbstoffe im Salbei helfen bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich und machen ihn auch deshalb zu einem beliebten Wintertee. Die Salbeiblätter vor der Blüte abknipsen und trocknen lassen. 3. Minze (Mentha spicata) Ein Klassiker und besonders in der Erkältungszeit beliebt, denn das in der Minze enthaltende Menthol hilft dabei, die Nase und den Kopf wieder freizumachen. Ganz egal, ob milde Apfelminze oder dunkle Schokominze ­– die beste Erntezeit ist vor der Blüte im Juli.  4. Kamille (Matricaria recutita) Die zarten Blütenköpfe der Kamille werden bis Juli geerntet. Getrocknet und als Tee aufgegossen, helfen sie bei Stress und sorgen für eine gute Verdauung. Mit Zitronensaft und Honig wird der süßlich-herbe Geschmack noch verstärkt. 5. Thymian (Thymus vulgaris) Nicht nur in der mediterranen Küche beliebt, denn Thymian wirkt antimikrobiell und schleimlösend. Kein Wunder, dass man ihn in vielen Hustensäften findet. Für einen Tee eignen sich die ganzen Triebe, die laufend, aber spätestens bis zur Blüte im Oktober abgeschnitten und dann getrocknet werden.   Sie möchten nächsten Herbst auch Ihren eigenen Tee trinken? Ihr Galanet-Partner berät Sie gerne! ### Herbstliche Grüße aus der Gartenwelt Wir Garten- und Landschaftsbauer sind ja bekanntlich fit in Pflanzenkunde. Und im Laufe der Jahre lernt man auch so manches, was man so nicht auf dem Schirm hatte. Zum Beispiel: Warum werfen Laubbäume eigentlich ihre Blätter ab? Oder: Warum dreht sich die Erde im Herbst schneller? Wir haben die Antworten und Sie nun ein paar Smalltalk-Themen mehr.     Warum dreht sich die Erde im Herbst schneller? Kleiner Pirouetten-Tanz: Klingt komisch, ist aber so. Durch das Gewicht des herabfallenden Laubs auf der Nordhalbkugel, dreht sich die Erde im Herbst eine tausendstel Sekunde schneller.       Warum werfen Bäume im Herbst ihr Laub ab? Um sich vor Wasserverlust zu schützen, koppeln sich die Bäume im Herbst von den Blättern ab, weshalb diese vertrocknen und abfallen. Trickkiste der Natur.         Blätter fallen. Aber was ist mit Nadeln? Bunter Nadelwechsel – das gibt es auch: Als einziger Nadelbaum wirft die Lärche im Herbst ihre Nadeln ab. Sie gehört damit zu den sommergrünen Bäumen.         Was ist eigentlich ein Kürbis? Das Lieblingsgemüse der Saison ist der...? Kürbis, richtig. Überraschend, aber wahr: Kürbis ist gar kein Gemüse, sondern eine Beere. Grund dafür sind die Kerne, die frei im Fruchtfleisch liegen.       Hätten Sie´s gewusst? Ihr Galabau-Partner des Vertrauens hat bestimmt noch mehr Herbstwissen auf Lager. ### Ihr tierfreundlicher Garten: So gestalten Sie ihn Versiegelte Flächen (bebaut, betoniert, gepflastert, asphaltiert, …) nehmen immer mehr zu. Das bedeutet für den Mensch mehr Lebensraum, allerdings für die Tiere weniger. Denn diese benötigen naturbelassene Flächen, um Nahrung und Unterschlupf zu finden. Wie Sie Ihren Garten tierfreundlich und nachhaltig gestalten, lesen Sie im Blogartikel. Die tierfreundliche Gartengestaltung Bieten Sie Lebensraum für die Tiere Schaffen Sie in Ihrem Garten Bereiche mit unterschiedlichen Lebensbedingungen. Ein Gartenbereich mit Steinen ist bei Eidechsen, Insekten, Spinnen, Igeln, Kröten, usw. sehr beliebt, während Nage- und Kriechtiere gerne einen Bereich mit totem Holz besiedeln. Mit einem kleinen Teich ziehen Sie zusätzlich Amphibien und Insekten an und an Gehölzen erfreuen sich Eichhörnchen, Vögel und viele andere Tiere. Bauen Sie Nistplätze Durch die ständig zunehmende Bebauung fallen viele Nistplätze weg – daher nutzen Vögel oftmals Alternativen wie morsche Baumstämme oder Hohlräume in verfallenden Gartenhäuschen. Lassen Sie derartige Gegenstände daher stehen und räumen Sie diese nicht weg. Tierfreundliche Trinkgelegenheiten Besorgen Sie eine Vogeltränke für Ihren Garten oder stellen Sie einfach flache Schalen oder Teller mit Wasser in Ihrem Garten auf. Wenn Sie einen Teich angelegt haben, legen Sie eine Holzplanke vom Ufer ins Wasser, auf der die Tiere zum Wasser gelangen können. Versorgung mit Futter Über den Winter stellen Sie so lange kleine Schalen mit artgerechtem Futter in den Garten, bis kein Schnee mehr vorhanden ist. Danach suchen die Tiere wieder selbst Futter. Für Vögel eignet sich das klassische Vogelhäuschen. Tierfreundliche Pflanzen Heimische Pflanzen, die durch die Bebauung gerodet wurden, sind zu ersetzen, um die Tiere wieder anzulocken. Geeignet sind hier Kräuter, Beerensträucher und Obstbäume. Auch mit einer Wildblumenwiese schaffen Sie Lebensraum für bedrohte Tierarten wie Bienen und Insekten. Tipps & Tricks Treppen: Wenn Sie im Garten kleine Treppen oder gar eine Kellertreppe haben, setzen sich die Tiere zwar gerne dort hin, kommen dann aber oft von alleine die Stufen nicht wieder hoch. Legen Sie daher eine Holzplanke auf die Treppen oder verkleinern Sie die Stufenhöhe mit kleinen Steinen. Lichtschächte: Decken Sie Lichtschächte mit einem feinmaschigen Gitter ab, damit keine Tiere hineinfallen können. Gartenzäune: Verzichten Sie auf spitzes oder scharfes Material wie beispielsweise Stacheldraht. Dieses birgt eine große Verletzungsgefahr für Tiere, z.B. für Vögel. Glas: Vögel sehen oftmals Glasfronten, Glasüberdachungen, etc. nicht und verletzen sich daran. Bekleben Sie diese Glasflächen mit lustigen Motiven, um diese sichtbar zu machen. Chemikalien: Verzichten Sie auf chemische Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel, denn diese sind für Ihre Tiere im Garten schädlich. Unordnung: Tiere mögen ein bisschen Unordnung und Durcheinander im Garten, lassen Sie daher dies bewusst zu. An einem Garten mit perfekter Rasenfläche und zwei Blümchen am Rande finden Tiere wenig Freude. Tierschutz geht alle etwas an Sie möchten Ihren Garten ebenfalls tierfreundlicher gestalten, haben jedoch noch ein paar Fragen? Suchen Sie hier nach einem GALANET-Betrieb in Ihrer Nähe! Bild 1: © Jeanette Dietl /stock.adobe.com Bild 2: © Foto-Wolle/stock.adobe.com ### Immergrüne Pflanzen: Perfekt für graue Wintertage Kennen Sie das? Im Sommer blühte der Garten in den fröhlichsten Farben, doch im Winter herrscht plötzlich farblose Tristesse. Dabei können wir gerade in der dunklen Jahreszeit jeden Farbtupfer gebrauchen! Mit immergrünen Pflanzen sorgen Sie dafür, dass Garten und Terrasse auch im Winter lebendige Natur aufweisen mit dem Versprechen auf den kommenden Frühling. Erfahren Sie im Folgenden mehr über bewährte und beliebte immergrüne Pflanzen! Immergrün, immer beliebt: Die Klassiker Nadelbäume: Mehr als Lametta-Halter Nadelbäume eignen sich nicht nur als Weihnachtsbaum, sondern bringen auch Charme und Charakter in den Garten. Kiefern bieten eine schöne Optik und sind vergleichsweise anspruchslos. Tannen sind ebenfalls sehr hübsch anzusehen, stellen allerdings höhere Anforderungen an den Standort. Als Heckenpflanzen eignen sich unter anderem Eibe und Scheinzypressen. Die Eibe ist äußerst widerstandsfähig, allerdings für den Preis, dass alle Pflanzenteile extrem giftig sind. Zumindest bei kleinen Kindern im Haus sollte man auf sie verzichten, ansonsten handelt es sich bei ihr um eine robuste Gartenpflanze, die sich gut in Form bringen lässt. Efeu: Unerschrockener Kletterkünstler Oftmals wird Efeu als Unkraut betrachtet, da es (vermeintlich) Bäumen das Leben schwer macht. Unabhängig davon, dass man hier differenzieren muss, ist Efeu mit seinen hübschen Blättern eigentlich sehr ansprechend und verwandelt zum Beispiel triste Hauswände in schöne bewachsene Flächen. Seine große Robustheit und Wuchsfreudigkeit kann natürlich Segen und Fluch zugleich sein, doch wenn Sie das Efeu gut in Schach halten und in die gewünschten Bahnen lenken, bietet es tolle Möglichkeiten, auch an „unmögliche“ Stellen etwas Grün zu bringen. Bambus: Immergrüner Exot mit einem Hauch von Fernost Eine der beliebtesten Pflanzen aus Übersee ist der Bambus. Das schnellwachsende Gras eignet sich als stimmungsvoller Sichtschutz und bietet fernöstliches Flair. Es gibt ihn in robusten winterharten Varianten. Bambus eignet sich auch als Kübelpflanze sehr gut. Ein gewisses Zugeständnis an seine Herkunft aus wärmeren Gefilden muss man dennoch machen: Auf eine gute Wasserzufuhr achten (auch im Winter). Außerdem kann ihm eine allzu exponierte Lage gegenüber eisigen Winterwinden zu schaffen machen. Gönnen Sie Ihrem Bambus, insbesondere, wenn er jung ist, eine warme Bettdecke aus Stroh oder Herbstlaub! Der beste Pflanzzeitpunkt für immergrüne Pflanzen … ... lässt sich natürlich nicht pauschal benennen, doch grundsätzlich ist es wichtig, dass sich die Pflanzen ausreichend etablieren konnten durch die entsprechende Einwurzelung. Das Frühjahr ist im Zweifelsfall immer die beste Wahl, doch manchmal ist noch ein Pflanzen im Sommer möglich, etwa von Containerpflanzen, die sich im Anzuchttopf bereits gut entwickeln konnten. Pflegetipps für Ihre immergrünen Pflanzen Dadurch, dass immergrüne Pflanzen auch im Winter eine grüne Belaubung aufweisen, findet auch eine Verdunstung von Wasser statt – was ein entsprechendes Wässern erforderlich macht! Im Winter gilt es, die Wassergaben sehr genau zu dosieren, um Staunässe zu vermeiden – vor allem bei Kübelpflanzen! Gleichzeitig sollten Sie zum Gießen wärmere, frostfreie Tage abpassen. Ansonsten ist jede Pflanze im Winter dankbar für einen Schutz gegen Kälte, zum Beispiel durch Kokosmatten, Reisig und Mulch. Kübelpflanzen sollten Sie auf eine isolierende Unterlage stellen, z.B. aus Styropor. Pflegeschnitte braucht es bei immergrünen Pflanzen meist nur einmal pro Jahr, entweder im Spätherbst oder vor dem Austreiben im Frühjahr. Gerne unterstützen wir Sie bei der Pflege immergrüner Pflanzen und natürlich auch beim Anlegen immergrüner Gartenflächen. Als Qualitäts-Netzwerk von Landschaftsgärtnern im deutschsprachigen Raum bieten wir Erfahrung und Qualität für den immergrünen Traumgarten. Kontaktieren Sie jetzt Ihren GALANET-Partner vor Ort! ### Nahezu 100 neue Azubis – GALANET for future Dass Fachkräfte in vielen Branchen fehlen, ist schon lange bekannt. Dass wir uns aktiv für unsere Mitarbeiter einsetzen und sie als unser größtes Gut sehen, haben Sie vielleicht auch schon an der einen oder anderen Stelle gelesen. Im Netzwerk – bestehend aus aktuell 36 Garten- und Landschaftsbauunternehmen in Deutschland und der Schweiz – kommen da auch eine ganze Menge Mitarbeiter zusammen. Und mittendrin unsere Azubis. Junge Menschen, die kreativ sind, die anpacken können, die handwerkliches Geschick mitbringen und ein Gespür für die Natur haben. Und die wir von Herzen gerne ausbilden. Zum einen, um die Zukunft unserer Betriebe zu sichern und zum anderen – und das ist für uns der viel wichtigere Grund – um ihnen etwas beizubringen. Fachlich und menschlich. Sie auf ihr Berufsleben vorbereiten, aber ihnen auch etwas fürs Leben mitgeben. Deshalb sind wir stolz, dass wir über das gesamte GALANET-Netzwerk verteilt seit September wieder jede Menge Auszubildende am Start haben. Nahezu 100 um genauer zu sein. Was sie bei uns erwarten dürfen: einen festen Betreuer während ihrer gesamten Ausbildung, einen strukturierten Ausbildungsplan, regelmäßige Feedback-Gespräche, Azubi-Austausch mit anderen GALANET-Betrieben und vieles vieles mehr.   Interesse? Weitere Infos finden Sie in unserem eigenen Stellenportal: jobseeds.de ### Riecherlebnis Duftpflanzen in der Gartenoase Wie der Name schon vermuten lässt, versprühen Duftpflanzen Duft. Neben ihrem schönen Aussehen sorgen diese Pflanzen auch für ein besonderes Riecherlebnis in Ihrem Garten. Doch woher kommt dieser Duft, der uns Glücksgefühle vermittelt und in Erinnerungen schwelgen lässt? Und wie wählen Sie Ihre liebsten Duftpflanzen für Ihre Gartenoase aus? Erfahren Sie hier Wissenswertes über Duftpflanzen. Warum duften Duftpflanzen? Ätherische Öle in den Pflanzen, hauptsächlich in Blüten und Blättern, erzeugen Duft, um bestäubende Tiere wie Bienen oder Falter anzulocken. Außerdem dient die Duftproduktion als Schutz, um beispielsweise Fressfeinde einer bestimmten Insektenart anzuziehen oder umgebende Pflanzen zu warnen. Vor allem weiße Blüten duften besonders stark, da sie aufgrund ihrer unauffälligen Blütenfarbe verstärkt auf sich aufmerksam machen müssen. Die Wahl der Duftpflanze Bevor Sie die Duftpflanzen einpflanzen, überlegen Sie sich, welche Düfte Sie in Ihrem Garten möchten. Achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung der Pflanzen und darauf, dass es nicht zu viele werden, ansonsten entsteht eine Kakofonie der Düfte. Lassen Sie sich von unserer kleinen Zusammenstellung inspirieren und tauchen Sie in die Welt der Duftpflanzen ein. Duftpflanzen nach Geruch Allen voran steht natürlich die Rose, deren einzigartiger Duft auch in der Parfüm- und Kosmetikindustrie zum Einsatz kommt. Wer es gerne fruchtig mag, holt sich Freesien, Aurikel oder Nachtkerzen in den Garten. Nelken, Hyazinthen oder Levkojen verbreiten einen blumigen Duft. Sommerflieder, Taglilie oder Sonnenblume duften süßlich und ähnlich wie Honig. Ausgefallene Düfte nach Schokolade oder Kaugummi bringen die Schokoladen-Kosmee oder die Orchidee Lycaste aromatica. Nach dem Reiben der Blätter versprühen auch Kräuter ihren eigenen Geruch, wie zum Beispiel Minze oder Basilikum. Duftpflanzen nach Tageszeit Ein weiteres Kriterium für die Wahl der Duftpflanze ist die Tageszeit, in der sie ihren Duft verbreitet: Kräuter duften besonders vormittags und Duftpflanzen, die Bienen anziehen, tagsüber. Abends dagegen duften die Wunderblume oder die Engelstrompete. Alleskönner Duftpflanzen Neben einem schönen Aussehen und Duft haben diese Pflanzen noch andere Funktionen. Setzen Sie die Pflanzen außerdem zur Schädlingsbekämpfung ein. Die Minze wehrt Ameisen ab, Lavendel schützt vor Blattläusen, Salbei vertreibt die Schnecken und Knoblauch hilft gegen Wespen. Schaffen Sie Ihr eigenes Duftpflanzen-Paradies! Sie haben schon die Düfte in der Nase, die Sie in Ihrem Garten haben möchten? Informieren Sie sich bei den Galanet-Betrieben in Ihrer Nähe, wie Sie Ihr Duftpflanzen-Paradies am besten umsetzen. ### Neue GALANET-Partner Wie ein Garten verändert und entwickelt sich auch GALANET ständig weiter. Wir optimieren unsere Prozesse, sind schon mittendrin in der Digitalisierung und stellen sicher, dass wir auch fachlich immer einen Schritt voraus sind. Zur Veränderung und Weiterentwicklung gehört auch, dass unser Netzwerk wächst. Deshalb begrüßen wir auch an dieser Stelle die neuen GALANET-Partner 2020/2021. Timo und Volker Hilgenhaus Hilgenhaus Grünbau GmbH hilgenhaus-gruenbau.de Andreas Finkel FINKEL Grünraumgestaltung gruenraum-finkel.de Nico Weber Nico Weber Garten und Landschaftsbau glb-weber.de     Benjamin Hoch und Alexander Schober HOCHSCHOBER GbR – Gärten und Freiräume hoch-schober.de     Alexander und Kerstin Wilhelm WILHELM KREATIVGARTEN wilhelm-kreativgarten.de     Thomas und Bernhard Wurm WURM GARTEN + LANDSCHAFT GMBH wurm-garten.de     Welcher GALANET-Partner ist in Ihrer Nähe? Zur Postleitzahlen-Suche ### Mit Teichpflanzen zu einem gesunden Gartenteich Mit einem schön gestalteten Gartenteich und mit Pflanzen rundherum schaffen Sie einen Blickfang, der zum Verweilen einlädt. Doch für diese Idylle bedarf es einiges an Vorbereitung und Arbeit, damit Ihr Teich ein wertvoller Bestandteil des Ökosystems wird. Statt teurer Filteranlagen eignen sich Teichpflanzen bestens, um das Wasser zu filtern. Darüber hinaus nehmen Teichpflanzen Nährstoffe auf, verringern so das Algenwachstum und sehen obendrein noch schön aus. Was Sie bei der Bepflanzung Ihres Teiches beachten müssen, lesen Sie hier. Verschiedene Teichzonen, verschiedene Teichpflanzen Wählen Sie die Teichpflanzen nach der jeweiligen Teichzone (Uferzone, Feuchtzone, Sumpfzone, Flachwasserzone, Tiefwasserzone) aus, da sie unterschiedliche Bodenverhältnisse bevorzugen. Weitere Auswahlkriterien sind Farben und Blütezeit, hier kommt es auf Ihre persönlichen Vorlieben an. Die Uferzone/Feuchtzone Die Uferzone erstreckt sich über den Randbereich bis zum beginnenden Wasserbereich, der Großteil der Zone liegt oberhalb des Wasserspiegels. Hier gedeihen Pflanzen, die einen feuchten Boden bevorzugen. Schaffen Sie hier mit den richtigen Pflanzen einen fließenden Übergang vom Teich zum Garten und vermeiden Sie eine abrupte Kiesabgrenzungen. Außerdem schützen Sie mit einer Bepflanzung in diesem Bereich die Teichfolie. Die Sumpfzone In der meist leicht abfallenden Sumpfzone (ca. 10-30cm tief) wachsen Pflanzen, die an Staunässe und einen schwankenden Wasserstand gewöhnt sind. Für diese Zone gibt es die größte Auswahl an Teichpflanzen. Die Flachwasserzone Die Sumpfzone geht in die Flachwasserzone über (ca. 20-50cm tief) und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten mit Pflanzen, die ihre Nährstoffe aus Wasser und Boden ziehen und gerne im Wasser stehen. Dies sind vor allem Röhrichten, Stauden- und Binsengewächse. Hier siedeln sich übrigens auch Insekten und kleine Fische an. Die Tiefwasserzone Diese Zone beginnt ab einer Teichtiefe von ca. 50-60cm. Hier gedeihen Pflanzen, die keine oder wenige Wurzeln ausbilden und sich mit den Nährstoffen im Wasser versorgen. Optisch ist für diese Zone die Seerose zwar am beliebtesten, doch vergisst man dabei schnell die Unterwasserpflanzen, die für die Sauerstoffproduktion im Teich wichtig sind. Diese Pflanzen wirken dem Algenwachstum entgegen. Welche Pflanzen eignen sich für in und um den Teich? Als kleine Inspiration stellen wir für jede Teichzone eine Pflanze vor. Beachten Sie ebenfalls die Wuchshöhe und -breite. Größere Pflanzen sollten Sie hinter dem Teich pflanzen, um selbigen nicht zu verdecken. Auch die richtige Menge an Pflanzen spielt eine wichtige Rolle: Bepflanzen Sie etwa ein gutes Drittel des Teiches, damit ein gesundes Klima entsteht. Die Etagen-Primel sorgt für einen herausstechenden roten oder orangenen Farbakzent. Da Sie bis zu 70cm groß wird und keine Staunässe verträgt, ist ein seitlicher Standort in der Uferzone geeignet. Der Blutweiderich treibt von Juli bis September dunkel-rosa Blüten, verträgt sonnige bis halbschattige Standorte und gedeiht sowohl in der Uferzone als auch in der Sumpfzone. Er kann bis ca. 100 cm Höhe erreichen. Der Schmalblättrige Rohrkolben blüht in den Sommermonaten in der Sumpf- oder Flachwasserzone. Als Blüten bekommt er braune Kolben, steht gerne in der Sonne und wird bis zu 1,5m hoch. Daher empfiehlt es sich, diese Pflanze im Teichhintergrund zu pflanzen. Die Wasserpest zählt zu den Unterwasserpflanzen und gehört daher in die Flach- bzw. Tiefwasserzone. Trotz des ausbleibenden optischen Effekts erfüllt diese Pflanze eine andere wichtige Funktion: Sie verringert das Algenwachstum durch das Binden von Nährstoffen und produziert außerdem Sauerstoff für den Teich. Der Froschbiss ist eine Schwimmblattpflanze mit einer weißen Blüte etwas oberhalb der Wasseroberfläche. Die Pflanze blüht in den Sommermonaten und bevorzugt den Halbschatten. Die Entscheidung für die richtige Pflanzenauswahl für Ihren Gartenteich fällt Ihnen schwer? Die Betriebe des GALANET-Netzwerkes in Ihrer Umgebung unterstützen Sie gerne! ### Die besten Jobs der grünen Branche Dass unsere Mitarbeiter unser größtes Gut sind, haben wir bei GALANET schon früh erkannt. Deshalb gibt jeder unserer Partner alles, um ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen und sich weiterentwickeln können.   Neben zahlreichen Vorteilen, die jeder Mitarbeiter genießt, haben wir die 9 GALANET-Wohlfühl-Faktoren für Mitarbeiter definiert, zu welchen sich jeder Partner verpflichtet: Gut organsierte Einführung ins Unternehmen, vom ersten Arbeitstag an Einarbeitungszeit in Begleitung eines eigenen Ansprechpartners, inklusive Feedbackgesprächen Ein familiäres Betriebsklima, in dem Mitarbeiter geschätzt und durch Workshops und Besprechungen aktiv in die Betriebsentwicklung eingebunden werden Klare Betriebsstruktur und Kompetenzregelungen Unkomplizierte Betriebshoforganisation und Ordnungsregeln Moderner Fahrzeug-, Maschinen- und Gerätepark und technisch einwandfreie Werkzeuge Hervorragende Baustellenorganisation Individuelle Fort- und Weiterbildung Optimale Rahmenbedingungen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen etc.   So können sich alle Mitarbeiter eines GALANET-Partnerunternehmens ihrer Stärken entsprechend entfalten und sich ständig weiterentwickeln. Wenn Sie jemanden kennen, der gerne in einem der besten Garten- und Landschaftsbaubetriebe in Deutschland und in der Schweiz arbeiten möchte, verweisen Sie ihn gerne an uns. Weitere Infos finden Sie auch in unserem eigenen Stellenportal: jobseeds.de   ### Regenwasser sinnvoll sammeln und nachhaltig nutzen In vielen Gegenden der Welt herrscht Wasserknappheit und Dürre. Auch in Deutschland gibt es zwischenzeitlich viele Gegenden, wo die Natur unter Trockenheit leidet. Daher bekommt die Regenwassernutzung eine immer größere Bedeutung. Für unsere Gärten und sogar im Haus hält die Regenwassernutzung einige Möglichkeiten bereit. Denn nicht nur Pflanzen mögen das weiche Regenwasser, auch die Autowäsche lässt sich damit bewerkstelligen. Im Haus kann Regenwasser für den Betrieb der Toilettenspülung und der Waschmaschine genutzt werden und deckt somit die größten Wasserfresser im Haushalt ab. Wie funktioniert das Sammeln von Regenwasser? Die Regentonne Um Regen zu sammeln, benötigt man logischerweise ein Auffangbehältnis. Der Klassiker der Behältnisse ist die Regentonne, die es mittlerweile in vielen Varianten und Farben gibt. Von der Säule über das Holzfass, bis hin zu Behältnissen, die im Mauerwerk integriert sind. Eine Regentonne muss heute nicht mehr aus grünem Plastik sein. Über das Fallrohr, das in die Dachrinne mündet, wird die Regentonne gespeist, die über eine Verbindung durch weitere ergänzt werden kann. Achtung: Decken Sie die Tonne im Sommer unbedingt ab, um der Algenbildung und Verschmutzung entgegen zu wirken. Außerdem können durch die Abdeckung Insekten sowie Kinder nicht in die Regentonne fallen und sie schützt gleichzeitig vor Verdunstung. Im Winter muss die Regentonne geleert werden, damit sie nicht durch Frosteinwirkung geschädigt wird. Wassertank und Zisterne Andere Optionen zum Wassersammeln sind der Wassertank und die unterirdische Zisterne. Beides muss unbedingt von einem Fachmann installiert werden. Wichtig ist dabei eine gute Filtertechnik, damit das Regenwasser von Schmutz, Laub, Vogelkot und sonstigem Unrat befreit wird. Beachten Sie zudem, dass das Regenwasser nicht über Zink und Kupfer abläuft, da diese Stoffe schädlich sind und nicht gefiltert werden können. Die Wasserentnahme Die einfachste Entnahmemöglichkeit ist das Wasserzapfen über einen unten an der Tonne angebrachten Hahn oder über die Installation einer Schwengelpumpe, die von Hand betrieben wird. Ebenso kann das Regenwasser über eine installierte Elektropumpe der Regentonne entnommen werden. Pro: Die Vorteile der Regenwassernutzung in Ihrem Garten Wie zuvor schon erwähnt – Pflanzen lieben Regenwasser und entwickeln sich dadurch besser, da es weniger Kalk, Fluor und Chlor enthält. Außerdem ist es temperierter als Leitungswasser und somit verträglicher. Sie sparen wertvolles Trinkwasser und tragen zu einer nachhaltigen Wassernutzung bei. Auch Ihr Gartenteich kann mit Regenwasser befüllt werden. Über eine Zisterne können Sie sogar unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Haus Regenwasser nutzen. Die Anschaffung einer preiswerten Regentonne rentiert sich bereits etwa nach einem Jahr. Durch das Auffangen von Regenwasser bei starken Regenfällen entlasten Sie die Kanalisation. Kontra: Die Nachteile der Regenwassernutzung in Ihrem Garten Wenn Sie etwas mehr Geld in Ihr Auffangsystem investieren, rentiert sich die Investition erst nach mehreren Jahren. Bei der Installation einer Anlage, die Ihr Haus mit Regenwasser versorgt, entstehen relativ hohe Kosten. Bei unterirdischen Auffangsystemen sind Wartungen notwendig, die zusätzlichen Aufwand und Kosten verursachen. Sie tüfteln gerade daran, wie Sie Regenwasser in Ihrem Garten bestmöglich nutzen? Fragen Sie bei den Betrieben des GALANET-Netzwerkes in Ihrer Umgebung nach! Bild 1: ©schulzie/stock.adobe.com Bild 2: ©leomalsam/stock.adobe.com ### Man vs. Machine – wer kümmert sich um den Garten? Stellen Sie sich vor, Sie dürfen endlich wieder in den Urlaub fahren. Schön nach Spanien. Oder Italien. Oder an den Plattensee. Die Vorfreude ist riesig, der Hunger nach leckerem Eis am Strand auch. Sie lassen es sich richtig gutgehen, kommen dann wieder nach Hause und Sie trifft fast der Schlag: Braune Flecken im Rasen, Blumen, die den Kopf hängen lassen, vertrocknete Kräuter. Oh, ganz vergessen, bei uns kann es ja auch ganz schön heiß werden. So. Das soll natürlich nicht passieren. Deshalb bieten wir Ihnen hier drei Optionen an, mit denen auch Ihr Garten einen schönen Urlaub von Ihnen hat.   Sie beauftragen den Qualitätsgartenbauer Ihrer Wahl. Er soll nach dem Rechten schauen und alles in Schuss halten. Sie wissen nicht, wer der Qualitätsgartenbauer Ihrer Wahl ist?Hier finden Sie einen: GALANET-Qualitätsgartenbauer finden       Sie fragen Ihren Nachbarn, der sich auch gerne an Ihren Kräutern und Ihrem Gemüse bedienen darf, sofern etwas bei Ihnen wächst.         Sie stellen Ihren Garten auf Automatisierungsmodus um. Mähroboter und automatische Bewässerungsanlage und Sie sind auf der sicheren Seite.         Nachdem die erste Option die sicherste ist und auch in Verbindung mit Option Nummer zwei wunderbar harmoniert, präsentieren wir Ihnen einen (nicht ganz ernst gemeinten) Vergleich zwischen zwei und drei. Zwischen dem Nachbarn und der automatischen Bewässerungsanlage. Man vs. Machine. Der Nachbar Wie viel Wasser er beim Gießen verbraucht? Ist ihm egal, er muss es ja nicht bezahlen. Feiert auch mal eine Gartenparty im fremden Garten. Möchte selbst den schöneren Garten haben. Achtung, es könnte sein, dass er sich nicht genügend Mühe gibt. Gießt dann, wenn er Zeit hat. Kann nur Gießkanne und Gartenschlauch. Die Bewässerungsanlage Kann unterschiedliche Bewässerungsarten (Sprühregen, Tröpfchenbewässerung etc.). Interessiert es nicht, wie der Garten des Nachbarn aussieht. Gießt dann, wenn es nötig ist. Perfekt dosiert. Gießt so wenig wie möglich und so oft wie nötig. Wasserverbrauch sinkt. Feiert nicht. Schafft und schafft und schafft und schafft. ### Rosen pflegen über das ganze Jahr: Tipps für gesunde und schöne Rosen Elegant und edel thront die Königin der Blumen im Gartenbeet: Die Rose. Für ihre üppige Pracht benötigt sie aber die richtige Pflege. Wie Sie Rosen richtig pflanzen, haben Sie bereits hier erfahren. Aber wie sieht es mit der Pflege aus, damit die Rosen sich in Ihrem Garten wohl fühlen und möglichst lange blühen? Wir haben im Folgenden die wichtigsten Tipps für die Pflege Ihrer Rosen zusammengestellt. Rosenpflege über die Jahreszeiten Damit Sie an Ihren Rosen lange Freude haben, ist eine ganzjährige Pflege unablässig. Dazu gehört nicht nur der richtige Schnitt, sondern auch das Düngen und Gießen. Schauen wir uns einmal genauer an, wann Sie welche Pflegearbeiten für Rosen übers Jahr durchführen sollten. Rosenpflege im Frühjahr Wenn die Natur langsam erwacht und die Sonne wieder länger scheint, dann geht es auch los mit der Pflege Ihrer Rosen. Der Frühjahrsschnitt sorgt dafür, dass die Rosen gesund und buschig austreiben. Sobald die Forsythien zu blühen beginnen, also zwischen März und April, ist der richtige Zeitpunkt für den Schnitt gekommen. Entfernen Sie dabei alte, kranke und abgestorbene Triebe und kürzen Sie die Rosentriebe etwa 5 Millimeter oberhalb der Knospe mit einem schrägen Schnitt. Auch das Düngen der Rosen beginnt im Frühjahr. Verwenden Sie am besten einen speziellen Rosendünger, da dieser alle wichtigen Nährstoffe enthält. Sommer, Sonne, Rosenpflege Der Sommer ist für Rosenfreunde eine wahre Wonne: Die Pflanzen stehen jetzt in voller Blüte. Für einige Rosenarten steht jetzt der Sommerschnitt an, damit sie nach der Erstblüte später noch einmal blühen können. Dabei wird schon Verblühtes entfernt und der Trieb oberhalb des ersten vollausgebildeten Blattes zurückgeschnitten. Um Mangelerscheinungen der Rosen vorzubeugen, sollten Sie im Juni, spätestens aber im Juli noch einmal nachdüngen. Falls im Sommer längere Trockenperioden auftreten, gießen Sie die Rosen regelmäßig. So sind die Wurzeln optimal versorgt. Rosen pflegen in der kühlen Jahreszeit Im Herbst und Winter ist vor allem eines wichtig: Die Rosen vor Kälte, Frost und Trockenheit zu schützen. Viele Rosensorten sind winterfest und können kalte Temperaturen gut vertragen. Trotzdem sollten Sie die Pflanzen abdecken, damit diese nicht austrocknen. So können Sie den Stamm der Rosenstämmchen mit Tannenzweigen oder mit einem Vlies umwickeln. Angehäufelter Kompost bzw. Humus um die Pflanze sorgt bei Edelrosen dafür, dass die Veredelungstelle geschützt ist. Aber Achtung: Verwenden Sie keinen Rindenmulch, denn dieser ist für Rosen zu sauer! Verschiedene Rosenart – unterschiedlicher Schnitt Natürlich ist Rose nicht gleich Rose, denn jede Rosenart benötigt einen anderen Schnitt. Achten Sie daher darauf, dass die Rosen zum richtigen Zeitpunkt und in der korrekten Höhe beschnitten werden. Edel-, Zwerg- und Beetrosen: Hier erfolgt der kräftige Rückschnitt im Frühjahr. Diese Rosenarten können dann bis auf etwa 15 bis 20 cm zurückgeschnitten werden. Beachten Sie aber: Je tiefer Sie schneiden, desto weniger, aber stärkere Triebe werden ausgebildet. Strauchrosen: Benötigen nur kleinere Schnitte zur Auslichtung etwa alle 5 - 7 Jahre. Hierbei werden ganze Triebe an der Strauchbasis entfernt, um die Jungtriebbildung anzuregen. Bei öfter blühenden Strauchrosen können Sie die Triebe zweimal jährlich um ca. ein Drittel kürzen. Kletterrosen: Bei einmal blühenden Kletterrosen, wie der Ramblerrose, ist ein Schnitt im Frühjahr ausreichend. Blüht die Sorte hingegen zweimal im Jahr, so werden diese im Frühjahr und im Sommer nach der Blüte geschnitten. Entfernen Sie dabei quer wachsende und dünne Langtriebe. Zum Schluss noch ein paar Profi-Tipps Nutzen Sie für den Rosenschnitt ausschließlich scharfe Scheren, denn nur dann ist die Schnittstelle sauber und verhindert Infektionen an der Pflanze. Lockern Sie den Boden in regelmäßigen Abständen vorsichtig mit der Grabgabel, so kann Luft besser in die Erde gelangen. Aber Achtung: Nicht zu tief, ansonsten können die Wurzeln beschädigt werden! Entfernen Sie Unkraut regelmäßig, damit genügend Licht, Wasser und Nährstoffe zu den Rosen gelangen können. Mit diesen Tipps sind Ihre Rosen optimal gepflegt. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem E-Book Rosenpflege, zusammen mit vielen weiteren spannenden Themen rund um die Rose. Benötigen Sie professionelle Hilfe bei der Rosenpflege? Dann legen Sie den fachgerechten Rosenschnitt in die Hände unserer GALANET-Experten! Hier finden Sie Qualitäts-Gartenbauer in Ihrer Nähe. ### Das neue INGRÜN-Magazin ist online Als GALANET-Gartenfreunde lesen Sie bestimmt fleißig und regelmäßig das INGRÜN. Wenn Sie das kostenlose Gartenmagazin noch nicht kennen sollten, sollten Sie auf jeden Fall weiterlesen. Wenn Sie es kennen, erfahren Sie weiter unten vielleicht das eine oder andere, das Sie noch nicht wussten. Das INGRÜN erscheint viermal im Jahr und liefert Ihnen interessante Infos zu GALANET und zur gesamten Gartenwelt. Pflegetipps, Vorher-Nachher-Geschichten, Gestaltungstipps von Experten, die neuesten Trends, Rezepte aus der Gartenküche und vieles, vieles mehr. Die neueste Ausgabe sowie ein Archiv finden Sie immer hier.   Ein kurzer Rückblick Wussten Sie eigentlich, dass die erste Ausgabe des INGRÜN-Magazins im letzten Jahrtausend erschienen ist? Zugegeben, das klingt bedeutsamer als es ist. Aber immerhin sind es nun schon über 20 Jahre, in denen wir unsere Kunden damit beliefern. Im Laufe der Zeit hat das Magazin nicht nur seinen Namen geändert, auch die Themen sowie die grafische Gestaltung haben sich immer wieder dem aktuellen Zeitgeist angepasst. Der Startschuss fiel im Februar 2000. „Pianta“, das Magazin der Lust auf Garten Gesellschaft erblickte das Licht der Welt. Ein Jahr später wurde daraus das „Lust auf Garten-Magazin“ mit neuem Format und mit etwas mehr Inhalt. Der Fokus lag vor allem auf Porträts interessanter Gärten, die von den Partnerbetrieben realisiert wurden.   Im Jahr des Sommermärchens 2006 folgte eine optische Veränderung, um das Magazin auf das nächste Level zu heben. Drei Jahre später wurde der Grundstein für den aktuellen Namen gelegt: „Träume in grün“ wurde geboren. Im Jahr 2012 folgte ein weiterer Meilenstein. Aus der „Lust auf Garten Gesellschaft“ wurde „GALANET – die Qualitätsgartenbauer“ und aus „Träume in grün“ das „INGRÜN“. Plakativer, bildhafter, umfangreicher. Das INGRÜN, so wie Sie es jetzt kennen, wurde geboren. ### Terrasse pflegen: Tipps für Ihre Terrasse aus Holz, WPC, Stein und Keramik Wenn der Frühling kommt, freut man sich auf schöne Momente unter der Sonne auf seiner Terrasse! Doch egal, ob Steinterrasse, Holzterrasse oder andere Terrassenvarianten, nach dem Winter sehen diese oft verschmutzt aus und benötigen dringend einen „Frühjahrsputz“. Natürlich benötigt die Terrasse nicht nur im Frühjahr Pflege. Viele Pflegemaßnahmen – hierzu zählen wir auch eine regelmäßige Reinigung – halten den Pflegeaufwand insgesamt geringer. Was zuerst paradox klingt, hat aber praktische Gründe: So lässt sich eine regelmäßig geölte Holzterrasse leichter reinigen und der Schutz vor dem Vergrauen ist weniger aufwändig als ein „Entgrauen“, wenn die typische Silberpatina durch UV-Strahlung bereits eingesetzt hat! Reinigung ist die beste Pflege Einerseits ist es sinnvoll, Reinigung und Pflege voneinander zu unterscheiden. Andererseits ist – wie bei der bereits erwähnten Holzterrasse – ein regelmäßiges Reinigen ein wichtiger Pflegefaktor! So können „Feuchtigkeitsnester“ aus Schmutz, Erde und Laub ein Nährboden für holzschädigende Pilze sein. Manche Materialien benötigen keine klassische Pflege, etwa die neuartigen Feinstein-Keramikterrassenplatten oder auch Terrassendielen aus WPC. Im Folgenden möchten wir deshalb Reinigung und Pflege „zusammendenken“ und stellen Ihnen den jeweiligen Bedarf bei den gängigsten Terrassenmaterialien vor! Pflege einer Holzterrasse Terrassendielen aus Holz sind ein beliebter Klassiker mit dem Charme des nachwachsenden Naturmaterials, das perfekt in die Natur eines Gartens passt. Bei der Pflege von Terrassendielen gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Schutz vor dem Vergrauen: Wenn Terrassendielen aus Holz keinen UV-Schutz haben, vergraut das Holz nach einiger Zeit und bildet eine Silberpatina. Dies betrifft jedes Holz im Außenbereich, auch „Thermoholz“. Dieses Vergrauen hat keinen Einfluss auf die Stabilität des Holzes. Wenn Sie aber die ursprüngliche Holzfärbung erhalten möchten, ist ein pigmentiertes Terrassenöl zu verwenden und die Behandlung ist mindestes 1-mal, besser 2-mal pro Jahr durchzuführen. Schutz vor eindringender Feuchtigkeit: Vor allem Hölzer mit einer geringeren Witterungsbeständigkeit (Fachausdruck: „Dauerhaftigkeit“) sollten Sie mit einer entsprechenden Öl-Behandlung gegen Witterungseinflüsse wappnen. Das Terrassenöl dringt tief ins Holz ein und bildet gleichzeitig einen trittfesten Schutzfilm. Hierdurch wird Feuchtigkeit besser abgewiesen und daraus resultierende Schäden vermieden (anhaltende Feuchtigkeit ist der „Staatsfeind Nr. 1“ bei Holz im Außenbereich!). Dies erleichtert auch die Reinigung der Terrasse! Ein regelmäßiges Reinigen verhindert auch, dass sich über organischen Schmutz Schädlinge wie Pilze und mikroskopische Algen bilden (letztere erhöhen das Rutschrisiko!). Ein konsequentes Ölen der Terrasse hält das Holz geschmeidig und verringert so das Risiko von Rissen und Splitterbildung. Wichtig ist hierbei, dass Sie das Öl stets dünn auftragen! Pflege von Keramik-Terrassenfliesen Relativ neu auf dem Markt ist hochverdichtetes Feinsteinzeug bzw. Keramik. Durch die geringe Feuchtigkeitsaufnahme besteht kein Risiko, dass gefrierende Feuchtigkeit innerhalb der Fliesen den Terrassenbelag schädigen kann. Terrassenfliesen aus Keramik sind ausgesprochen robust und äußerst pflegeleicht – hier ist lediglich eine regelmäßige Reinigung aus optischen Gründen nach Wunsch nötig. Pflege von WPC-Terrassendielen Terrassendielen aus dem Holzverbundwerkstoff WPC benötigen kein regelmäßiges Ölen. WPC und auch das vergleichbare BPC vergrauen nicht wie Terrassendielen aus Holz. Dennoch ist auch hier eine regelmäßige Reinigung sinnvoll, etwa, um eine oberflächliche Schimmelbildung zu verhindern. Meist ist es ausreichend, mit Besen, weichem Schrubber und Wasser zu Werke zu gehen. Öl- und Fettflecken sollten Sie allerdings rasch entfernen, um bleibende Schmutzstellen zu vermeiden! Bei WPC Dielen mit Co-Extrudierung (zusätzlicher Schutzmantel aus Kunststoff) ist das Risiko geringer. Pflege einer Steinterrasse Auch die robuste Steinterrasse freut sich über eine wiederkehrende Reinigung und Pflege. Hier sind Unkraut in den Fugen der „Klassiker“, dem Sie am besten mit einem Fugenkratzer zu Leibe rücken. Oberflächlicher Schmutz lässt sich gut mit einer Hochdruckreinigungsbürste entfernen. Moos und andere Grünbeläge können durchaus hartnäckig sein. Dennoch sollten Sie auf biozide Reinigungsmittel bzw. chemische Grünbelagsentferner wenn irgend möglich verzichten! Hausmittel sind zwar arbeitsintensiver, schonen aber die Umwelt. Unsere GALANET-Partner unterstützen Sie gern bei weiteren Fragen rund um die Pflege Ihrer Terrasse – jetzt Gartenbauer in Ihrer Nähe finden! Bild 2: ©Fotoknips/ stock.adobe.com ### Jetzt ganz neu – GALANET auf Instagram Nachdem es sich mit „normalen“ Ausflügen gerade etwas schwierig darstellt, sind Sie eventuell auch öfters online unterwegs. Im Internet surfen, ja, jetzt verstehen wir den Ausdruck noch besser. Deshalb haben wir beschlossen, auch Instagram unsicher zu machen. Denn wir sind der Meinung: Schöne Gärten braucht die Welt! Und diese möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Freuen Sie sich auf viele schöne Gartenbilder, hier und da auch mal ein Tipp und Infos zu GALANET, aber vor allem auf viel Inspiration für Sie und Ihren Garten.   Hier finden Sie uns: instagram.com/galanetgaerten   Wir freuen uns, wenn wir Ihnen beim Scrollen ein kleines Lächeln, ein Oh, Ah oder Wow entlocken können. Viel Spaß beim Entdecken!                 PS: Bei Facebook finden Sie uns selbstverständlich auch. Dort aber unter folgendem Link: facebook.com/galanet.lustaufgarten   ### Gartengestaltung mit Hecken: Sichtschutz und mehr Hecken sind wichtige Elemente zur Gestaltung der persönlichen Gartenwelt. Sie eignen sich nicht nur als natürlicher Sichtschutz, sondern bieten viele weitere Möglichkeiten, den eigenen Garten zu gliedern und zu verschönern. Im Folgenden geben wir Ihnen wertvolle Tipps, wie und wofür Sie Hecken einsetzen können, und stellen Ihnen beliebte Heckenpflanzen vor. Allgemeine Hinweise und Tipps dürfen natürlich nicht fehlen. Sie werden sehen: Alles kein Heckenwerk! Wozu kann ich Hecken einsetzen? Natürlicher Sichtschutz Klassisch wird die Hecke als Sichtschutz verwendet. Alternativen dazu sind blickdichte Sichtschutzzäune aus Holz, WPC oder anderen Materialien, durch die man sich aber sehr abgeschottet fühlen kann. Eine Hecke dagegen wirkt „luftig“ und selbst die komplett blickdichten Hecken wirken freundlich und nicht beengend. Sichtschutz in Abhängigkeit der Jahreszeiten? Wenn Sie das ganze Jahr über einen blickdichten Sichtschutz wünschen, sollten Sie auf immergrüne Heckenpflanzen setzen wie z.B. Kirschlorbeer oder Eibe. Bevorzugen Sie dagegen im Herbst und Winter, wo die Terrasse und der Garten sowieso weniger genutzt wird, eine etwas durchsichtigere Variante, sind sommergrüne Laubhecken wie Feldahorn oder Hainbuche die richtige Wahl. Eine Vielzahl von sommergrünen Laubhecken verliert ihre Blätter erst im Frühjahr und sorgt auch so in den Herbst- und Wintermonaten noch für einen ausreichenden Sichtschutz. Sommergrüne Laubhecke Sommergrüne Laubhecken punkten durch das natürliche Farbenspiel entsprechend der Jahreszeiten. Besonders im Herbst durch die gelb-orange Laubfärbung sind Laubhecken besonders attraktiv. Auch bieten Laubhecken Nahrungsangebote und Schutzorte für Vögel. Insbesondere freiwachsende Hecken auf größeren Grundstücken sind eine besondere Freude für Vögel und Insekten. Gliederung des Gartens Neben dem Sichtschutz können Sie mit Hecken auch wunderbar Ihren Garten gliedern. Beete können ansprechend mit kleinen Hecken umfasst werden. Mit Hecken können Sie Wege besonders betonen und Ihrem Garten eine Struktur verleihen. Besonders attraktiv sind auch hohe Hecken mit einem Durchgang, der die Schönheit Ihres Gartens nicht auf einen Blick frei gibt und so besonders spannend macht. Abgetrennte Gartenräume erlauben dann auch eine stilistisch unterschiedliche Gestaltung, ohne dass Ihr Garten beliebig „zusammengewürfelt“ wirkt. Formschnitte für ein bisschen Gartenkunst Schnell nachwachsende Heckenpflanzen wie Hainbuche und Eibe lassen sich gut „in Form“ schneiden, sodass Sie in puncto Formgebung richtig kreativ werden können! Welche Pflanzen eignen sich zu welcher Hecke? Es gibt eine Vielzahl an Heckenpflanzen, die in Abhängigkeit Ihrer individuellen Bedürfnisse ausgewählt werden können. Wie blickdicht und undurchdringlich soll die Hecke sein? Das Thema ganzjähriger Sichtschutz oder nur vorzugsweise im Sommer haben wir bereits besprochen. Die nächste Frage ist, wie undurchlässig die Hecke gegenüber Eindringlingen (Mensch und Tier) sein soll, die sich durch die Hecke zwängen könnten. Hier sind z.B. Stechpalme und Berberitze mit ihren Dornen die richtige Wahl. Welche Standortbedingungen benötigt die Hecke? Sind die Heckenpflanzen eher für ein Stadtklima geeignet oder bevorzugen sie eher ein ländliches Klima? Welche Anforderungen stellen sie an den Boden (sandig, sauer, alkalisch, lehmig …) und die Lichtverhältnisse (sonnig, halbschattig, schattig …)? Wie schnell und hoch soll die Hecke wachsen? Die Wachstumsgeschwindigkeit der Hecke ist dann interessant, wenn man möglichst schnell „Resultate sehen“ möchte, um z.B. den gewünschten Sichtschutz zu erzielen. Auch die gewünschte Wuchshöhe spielt bei der Auswahl der richtigen Heckenpflanzen eine wichtige Rolle. Soll die Hecke über 1,50 m hoch werden oder soll sie nur als niedrige Beet-Einfassung verwendet werden? So wächst der Feld-Ahorn sehr hoch und schnell, und bietet gleichzeitig einen guten Windschutz. Schnelles Wachstum hat aber nicht nur Vorteile: So wächst die Leyland-Zypresse einerseits enorm schnell (bis zu 80 cm im Jahr), muss aber dann auch besonders oft geschnitten und „im Zaum gehalten“ werden. Kirschlorbeer, Liguster und Rotbuche sind ebenfalls sehr schnell im Wachstum. Sind die Heckenpflanzen giftig? Diese Frage spielt dann eine besondere Rolle, wenn Kinder den Garten nutzen. Bunte Beeren ziehen Kinder zum Naschen an, diese sind aber sehr oft giftig. So ist die Eibe eine oft verwendete Heckenpflanze - pflegeleicht, schnell blickdicht, sehr winterhart und enorm langlebig – doch gleichzeitig auch sehr giftig. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl und beim Anlegen der richtigen Hecke! Setzen Sie auf unsere große Erfahrung bei der Gartengestaltung sowie bei Heckenschnitt und Heckenpflege. ### Das Gartenbild des Jahres 2021 Wie Sie vielleicht in der aktuellen INGRÜN-Ausgabe schon gelesen haben, haben wir ein Gewinnspiel gestartet, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. Welche das sind, erfahren Sie in der Sommerausgabe des Magazins oder auch hier zu gegebener Zeit. Jetzt aber zum Gewinnspiel: Wir alle lieben Gärten und freuen uns über Inspirationen. Deshalb suchen wir das Gartenbild des Jahres 2021. Sind Sie Gartenbesitzer mit Instagram­-Account? Haben Sie eine gute Foto­kamera, ein Smartphone oder ähnliches, mit dem Sie schöne Bilder schießen können? Es muss auch nicht immer der ganze Garten zu sehen sein. Oft ist es die Perspektive, die ein schönes Bild ausmacht oder einfach nur eine Detailaufnahme Ihres Lieblingsplatzes. So können Sie mitmachen: Gartenfoto machen Auf Instagram hochladen Den Hashtag #galanet2021 verwenden Oder Foto machen Story hochladen @galanetgaerten verlinken Achtung: Profil muss dazu öffentlich sein, oder du schickst uns einfach einen Screenshot von deiner Story.   Eine kompetente Jury aus Gartenliebhabern und Fotografen wählt am Ende die schönsten Bilder aus. Danach werden die Gewinner von uns kontaktiert und auf unserem Instagram­-Account veröffentlicht. Viel Spaß beim Mitmachen!     Wir würden uns natürlich freuen, wenn Sie auch unserem Instagramkanal folgen würden: https://www.instagram.com/galanetgaerten/ ### Blütenpracht im Frühling – das sind die schönsten Frühlingsblumen Die Tage werden länger und immer öfter scheint die wärmende Frühlingssonne auf den noch kahlen Boden. Schnell sind die Pflanzbeete dann nicht mehr öde und trist, sondern voll von zarten Knospen und kleinen Blüten, die den Frühling einläuten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die schönsten Frühlingsblumen vor. Frühblüher Was man generell als Frühlingsblumen bezeichnet sind meist Frühblüher. Der Name verrät es schon: Das sind Pflanzen, die von der ersten Wärme der Sonne profitieren und so schnell Blätter und Blüten ausbilden. Einige Frühblüher, wie Winterlinge und Schneeglöckchen, können sogar unter einer leichten Schneedecke heranwachsen und kleine Farbtupfer in den grauen Winter zaubern. Unter Zwiebelblumen, Stauden und Gehölzen findet man zahlreiche Frühblüher, die Ihren Garten verschönern können. Standort und Gestaltung Obwohl alle Frühblüher gut mit kühleren Temperaturen zurechtkommen, bevorzugen sie unterschiedliche Standorte. An schattigen Plätzchen sind Leberblümchen, Schneeglöckchen und einige Primel-Arten eine geeignete Wahl. Tulpen, Krokusse und Narzissen mögen es eher sonnig. Um ein harmonisches Frühlingsbeet zu gestalten, ist es ebenso sinnvoll, die sehr farbenfrohen Blumen mit einigen immergrünen Pflanzen zu kombinieren. Das Pflanzen von Frühblühern Damit Sie einen blühenden Frühlingsgarten genießen können, sollten Sie die Frühblüher schon im Herbst pflanzen. Aber auch am Beginn des Jahres haben Sie noch die Chance, ein paar Blumenzwiebeln ist die Erde zu setzen. Dafür sollte es nicht zu kalt und der Boden nicht gefroren sein. Nach ein paar Wochen können Sie dann mit ein wenig Glück, einige Blüten entdecken. Zwiebelblumen Zwiebelblumen sind die beliebtesten und bekanntesten Frühlingsblumen – kein Wunder: Ihre farbenfrohen und vielfältigen Blüten verschönern jeden Garten oder Balkon. Zu den schönsten Zwiebelblumen im Frühling gehören: Krokus: Der Krokus ziert Ihren Garten von Februar bis April mit seinen kleinen Blüten. Er gehört zu den Schwertliliengewächsen und erfreut auch Bienen und Hummeln mit seinen Pollen. Narzisse: Die Narzisse - oder auch Osterglocke – ist, neben der Tulpe, wohl die bekannteste Frühlingsblume. Sie gehört zu der Familie der Amaryllisgewächse und hat sehr viele Kulturformen. Von strahlend gelb bis weiß und orange ist sie in vielen Varianten erhältlich. Tulpe: Es gibt sie in fast allen Formen und Farben mit gefüllter oder ungefüllter Blüte. Sie gehört zu den Liliengewächsen. Als Schnittblume zaubert sie auch etwas Frühling ins Haus. Hyazinthe: Ihre schweren Blütentrauben verbreiten einen süßlichen Duft in der Frühlingsluft. Mit ihren auffälligen Blüten sind sie in jedem Garten ein Hingucker. Stauden Bei den Stauden finden sich einige Geheimtipps, die nicht in jedem Garten zu sehen sind. Zu den frühblühenden Stauden gehören: Primeln: Die Primeln sind, wie der Name verrät, im Frühling mit als erstes zu sehen. In verschiedensten Farbvarianten passen sie in jeden Garten, sind aber auch als Balkonschmuck beliebt. Leberblümchen: Das Leberblümchen überzeugt mit seiner Zurückhaltung. Mit seinen zarten blauen Blüten fühlt es sich an feuchteren und schattigen Standorten wohl. Lungenkraut: Das Lungenkraut ist ein wahrer Magnet für Bienen und Hummeln. Diese Staude bildet zarte, kleine Blüten aus und weist typisch geflecktes Laub auf. Gehölze Frühblühende Gehölze sind wunderbar ausgleichende Gestaltungselemente zu den sonst eher niedrigen Frühlingsblumen. Zu den beliebtesten frühblühenden Gehölzen zählen die Forsythie und die Sternmagnolie. Die Forsythie ist ein Zierstrauch aus der Familie der Ölbaumgewächse. Sie blüht ab März und hat leuchtend gelbe Blüten. Die Stern-Magnolie beeindruckt mit ihren außergewöhnlichen Blüten bis in den April hinein. Der Strauch wird etwa 2-3 Meter hoch. Frühlingsblumen als Insektennahrung Frühlingsblumen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Nach langen Wintern sind sie die erste Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln. Pollen und Nektar der ersten Blüten sind somit unverzichtbar für die summenden Gartenbewohner. Blütenparadies im Frühling Wenn Sie in Ihrem Garten bereits im Frühling ein Blütenmeer bewundern wollen, sind frühblühende Pflanzen genau das richtige. Mit großer Auswahl an Form und Farbe können Sie ein harmonisches Pflanzbeet anlegen, das zu Ihrem Garten passt. Wenn Sie Unterstützung bei der Planung und Gestaltung Ihres Gartens suchen, kontaktieren Sie einen GALANET-Partner in Ihrer Nähe. Unsere Pflanzen-Experten gestalten mit Ihnen Ihren Wunschgarten! Bild 1: © Jürgen Fälchle/stock.adobe.com Bild 2: © ChiccoDodiFC/stock.adobe.com Bild 3: © schankz/stock.adobe.com ### Das Gartenwinter-ABC – Teil 2 Und weiter geht es mit Teil 2. Sie haben den ersten Teil verpasst? Kein Problem, den finden Sie hier: Gartenwinter-ABC Teil 1 Und nun viel Spaß!   N NATUR Genießen Sie sie. Auch im Winter. Entdecken Sie Pfotenabdrücke im Schnee, Eiszapfen, Bäume und Sträucher, die aussehen wie große vereiste Schneemonster.     O OHRWÜRMER Nicht auf Last Christmas bezogen, sondern die Tierchen. Sie sind Nützling und Schädling zugleich. Fressen Blattläuse, aber auch weiche Pflanzenteile. Entscheiden Sie selbst, ob Sie sie mögen oder nicht.   P PFLANZEN IM WOHNZIMMER Benötigen im Winter besondere Pflege und Aufmerksamkeit. Denn drinnen ist es sehr warm, die Heizungsluft trocken und die Sonne macht sich auch rar.   Q QUALITÄTS-GARTENBAUER GALANET ist ein Verbund aus knapp 35 Qualitäts-Gartenbauern in Deutschland und der Schweiz. Sicherlich auch in Ihrer Nähe.   R RÄUM- UND STREUPFLICHT Wenn der erste Schnee fällt, müssen Sie sich als Hauseigentümer warm anziehen und sich früh morgens auf Schneeschippen und Streuen einstellen. Sämtliche Wege, begehbare Flächen etc. müssen schneefrei sein. Sogar der öffentliche Bürgersteig vor dem Haus.   S SILVESTER Wissen Sie eigentlich, warum Silvester Silvester heißt? Wegen Papst Silvester I., der an diesem Tag Namenstag hat. Feiern Sie diesen Tag doch mal im Garten.   T TROLLBLUMEN Auch Goldköpfchen genannt. Im Winter aussähen, denn die Samen benötigen Temperaturen von knapp über 0 °C zum Keimen. Nach dem Keimen holen Sie sie sich ins Warme. Übrigens: Die Trollblume ist einer der wichtigsten Nährstofflieferanten von Bienen.   U UNKRAUT Können Sie ruhig auch im Winter jäten. Zwar wächst Unkraut im Winter wenig bis gar nicht, dafür aber umso mehr im Frühjahr. Sorgen Sie etwas vor.   V VALENTINSTAG Ist wie immer am 14. Februar und der höchste Feiertag für Blumenhändler. Für alle, die nur einmal im Jahr Rosen kaufen: Die sind nicht immer so teuer.   W WINTERBLÜHER Es gibt so viele wunderschöne Winterblüher: Zaubernuss, Winterjasmin, Schneekirsche, Christrose. Auch bei Ihnen im Garten?   X X-MAS X ist nicht eine Abkürzung von engl. „Christ“, wie allenthalben angenommen wird. X steht für Chi. Das ist der erste Buchstabe des Namens Christus im griechischen Alphabet. Die erste Aufzeichnung ist aus dem 16. Jahrhundert. Also lange bevor es Weihnachtsmänner in Coca­-Cola­-Trucks gab.   Y YUCCA-PALME Ist eigentlich gar keine Palme, sondern gehört zu den Spargelgewächsen. Im Winter holen Sie sie lieber ins Haus, da ist es ihr draußen zu kalt.   Z ZENGARTEN Auch Kare­san­sui genannt. Ein japanischer Steingarten, in dem Mönche meditieren. Teil der Meditation ist es, den Garten zu rechen.   ### Der nachhaltige Garten: Tipps für ein Naturparadies vor der Tür Es summt, bunte Schmetterlinge fliegen umher und eine Blütenpracht, soweit das Auge reicht. So sieht ein nachhaltiger Garten im Sommer aus. Aber auch im Herbst und Winter kann er ordentlich Eindruck machen. Das bedeutet aber nicht, dass es wild, verwuchert und unordentlich aussehen muss. Mit ein paar Änderungen können Sie Ihren Garten nachhaltiger gestalten und trotzdem Ihren Stil beibehalten. Wir haben Tipps rund um Bepflanzung und Bewässerung für einen nachhaltigen Garten für Sie gesammelt. Die Quell des Lebens: Gießen mit Regenwasser Alles Leben braucht Wasser. So geht es auch den Pflanzen in Ihrem Garten. Sollte es über längere Zeit zu trocken sein, müssen Sie Ihren Garten zusätzlich bewässern. Greifen Sie hier auf jeden Fall auf Regenwasser zurück: Das ist ganz umsonst und für die Pflanzen gesünder. Wenn Sie über keine unterirdische Speichermöglichkeit wie eine Zisterne verfügen – kein Problem! Sie können einfach eine Regentonne installieren. Das ist eine günstige und effiziente Lösung, um immer über genügend Wasser zu verfügen. Düngen – organisch statt mineralisch Für ihre Rasenflächen benötigen Sie natürlich mineralische Dünger, wenn für Sie ein top grüner Rasen wichtig ist. Aber bitte genau nach Herstellervorschrift verwenden und nicht nach dem Motto: Viel hilft viel. Für die Ernährung Ihrer Pflanzflächen sollten Sie allerdings organischen Dünger auf die Bodenflächen ausbringen und mit einer Harke leicht einarbeiten. Natürlich können Sie auch Kompost verwenden. GALANET-Tipp: Kompost enthält viele Nährstoffe und Sie können Ihn ganz umsonst selbst herstellen. Legen Sie sich einfach einen Komposter im Garten an. Sollten Sie keinen Platz für einen Komposter im Garten haben, steht Ihnen eine große Auswahl an organischen Düngern zur Verfügung. Pflanzenwahl: Einheimische und saisonale Blütenpracht Ein nachhaltiger Garten sollte auch was her machen. Mit der richtigen Pflanzen-Auswahl können Sie das ganze Jahr über einen ansprechenden und abwechslungsreichen Garten genießen. Setzen Sie hier auf einheimische Pflanzen: Die kommen mit den Boden- und Klimabedingungen bestens zurecht und benötigen nicht viel extra Pflege. Zusätzlich empfiehlt es sich, nach den Jahreszeiten zu planen und für jede Jahreszeit ein paar Hingucker auszusuchen. Im Frühjahr lassen vor allem Zwiebelblüher wie Krokusse, Narzissen und Tulpen Ihren Garten strahlen. Im Sommer ist die Auswahl riesig: Rosen, Rhododendren und zahllose Sträucher schenken Ihnen eine farbenfrohe Vielfalt. Auch Hortensien sind eine gute Wahl. Sie blühen sehr lange und wandeln sich: Von buschiger Blütenfülle im Sommer zu zurückhaltendender Schönheit im Herbst. Für Herbst und Winter eignen sich besonders Winterblüher wie Christrosen, der Schneeball aber auch Gräser, die ganz ohne Blüten das ganze Jahr über prachtvoll aussehen. Obst und Gemüse aus eigenem Anbau Frische Erdbeeren, knackige Gurken und Tomaten, eigene Kartoffeln: Ein nachhaltiger Garten eignet sich hervorragend, um Gemüse und Obst selbst anzubauen. Denn nichts ist nachhaltiger als Gemüse und Obst direkt vor der Tür: Sie vermeiden Transportwege und sparen auch noch Geld. Obstbäume Obstbäume sind nicht nur wegen Ihrer herrlichen Früchte eine großartige Wahl: Sie verbessern das Klima in Ihrem Garten, bieten ein Zuhause für Vögel und Insekten lieben die Blütenpracht. Ob Kirsche, Apfel oder Pflaume – da können Sie ganz nach Ihrem Geschmack entscheiden. Gemüsebeet Ein Gemüsebeet gibt Ihnen Platz für Gemüse Ihrer Wahl. Aber: Achten Sie hier darauf, die richtigen Pflanzen in einem Beet zu kombinieren. Einige begünstigen Ihr gegenseitiges Wachstum mehr als andere. Auch um den Boden nährstoffreich zu halten, sollten Sie einen Bepflanzungsplan anlegen, der eine Mischkultur vorsieht. Mehr Nachhaltigkeit: Mehr für Sie, mehr für die Natur Durch die passende Bepflanzung und Bewässerung sowie die richtige Pflege wird ein Garten schon deutlich nachhaltiger. Davon profitieren Sie und das Leben in Ihrem Garten. Interessieren Sie sich auch für einen nachhaltigeren Garten oder eine natürlich gestaltete Teichanlage? Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite! Unterstützung in Planung und Umsetzung finden Sie bei einem GALANET-Partner in Ihrer Nähe. ### Das Gartenwinter-ABC – Teil 1 Falls Ihnen den Winter über langweilig wird, da in Ihrem Garten gerade nicht so viel zu tun ist, bekommen Sie von uns hier die ultimativen Tipps und witzige Fakten über den Garten. Zum Angeben, aber vor allem zum Schmunzeln. Viel Spaß beim Lesen!   A ADVENTSKRANZ Für den selbstgemachten Kranz benötigen Sie lediglich Tannen­ oder Kiefernzweige, 4 Kerzen, Draht und Weihnachtsdeko nach Belieben. Tipp: Nehmen Sie 4 verschieden große Kerzen, sind sie am Weihnachtsfest alle gleich groß.   B BRENNHOLZ Es gibt nichts romantischeres als einen knisternden Kamin, wenn es draußen kalt ist. Wenn Sie Ihr Brennholz im Garten lagern, achten Sie darauf, dass es nicht direkt auf dem Boden liegt. Eine geeignete Unterlage sind Metallstreben oder Kanthölzer.   C CHLOROPHYLL Sorgt dafür, dass Pflanzen grün sind und Photosynthese betreiben können. Das „grüne Sonnenlicht“ hat auch für Menschen einen großen gesundheitlichen Nutzen. Für die Verdauung, für die Entgiftung, für das Blut uvm. Jetzt wissen Sie, warum grüne Lebensmittel so wertvoll sind.   D DEKO Egal, wie Sie Ihren Garten im Winter dekorieren: Was nicht fehlen darf, ist stimmungsvolles Licht. Z. B. Feuerschalen, Fackeln oder Lichterketten.   E ERKÄLTUNG Kräutertees tun immer gut. Bei Halsschmerzen eignen sich Salbei und Kamille aus der garteneigenen Kräuterschnecke, bei Verschleimung Thymian. Und: Tee hilft auch gegen Stress. Also, immer entspannt bleiben und Tee trinken.   F FRÜHJAHRSPUTZ Nicht nur zuhause. Auch Ihr Vogelhäuschen hat eine gründliche Reinigung verdient, damit Ihr Vögelchen es schön gemütlich hat.     G GARTENGERÄTE Damit Ihre Gartengeräte über den Winter nicht rosten und im neuen Gartenjahr immer wieder top fit sind, empfehlen wir, sie nach dem letzten Einsatz gründlich zu reinigen und einzuölen.     H HALMBRÜCHE Können bei zu häufigem Betreten der Schneedecke auf dem Rasen entstehen. Bei geschlossener Schneedecke, wenn es geht, lieber außen herumlaufen.     I ISOLIERUNG Schnee ist für Pflanzen sehr nützlich. Er wirkt wie eine natürliche Isolierung, die vor Frost schützt.     J JANUAR Der Januar steht ganz im Zeichen von Bäumen und Gehölzen. Sie werden fachgerecht geschnitten und Immergrüne müssen an frostfreien Tagen gegossen werden. Pflanzen, die nach dem Winter nicht mehr austreiben, tun dies nicht unbedingt wegen des Frostes, sondern wegen der Trockenheit.   K KÜBELPFLANZEN Im Winter sollten Sie Kübelpflanzen nicht unbedingt im Freien lassen. Garagen oder Kellerräume eignen sich gut, allerdings müssen Sie für ausreichend Licht und nicht allzu warme Temperaturen sorgen. Gießen nicht vergessen!   L LAUB Lassen Sie einfach liegen. Allerdings nicht auf dem Rasen, denn der kann unter den Blättern faulen.     M MEHLTAU Sind Ihre Pflanzen mit Mehltau (weißer Belag auf den Blättern) befallen, haben Sie es versäumt sie rechtzeitig mit einem Fungizid zu behandeln. Schneiden Sie die Pflanze einfach zurück, sie wird sich erholen.   Der zweite Teil unseres Gartenwinter-ABCs folgt in Kürze. In der Zwischenzeit schauen Sie doch einfach auf unsere Website. Auch dort tut sich immer etwas. → galanet.org ### Mini-Steingarten anlegen: klein, aber oho! Natürliches Gestein und Mineralien passen hervorragend zur Pflanzenwelt Ihres Gartens. Sowohl Farben als auch Oberflächenstrukturen ergänzen sich auf wunderbare Weise: Die zarten Pflanzen mit hartem glattem Stein, die bunte Farbwelt der Blüten mit den dezenten Farben von Granit, Basalt, Sandstein und Co. Ein Steingarten kann alpines Flair verbreiten, aber auch mediterranen Charme verströmen. Sie haben nicht genug Platz für einen großflächigen Steingarten mit mächtigen Findlingen? Kein Problem! Der Steingarten im Miniaturformat als Gestaltungselement für Garten oder sogar Balkon ist eine schöne Alternative. Der kleine Steingarten in Topf oder Pflanzschale Ein Mini-Steingarten lässt sich ganz einfach in einem Pflanzgefäß Ihrer Wahl unterbringen. Dies kann ein Pflanzkübel sein, eine flache Pflanzschale oder auch ein Blumenkasten für den Balkon. Auch eine ausgemusterte Badewanne oder ähnliche Gefäße können als Pflanztrog dienen. Wichtig ist, dass es ein Abflussloch für Regenwasser gibt, denn insbesondere alpine Stauden vertragen keine Staunässe. Gleichzeitig sollten die Pflanzen auch gelegentlich eine gewisse Trockenheit vertragen, da sich z.B. eine steinerne Schale in der Sonne stark aufheizen kann. Übrigens: Auch in einem Hochbeet macht der Miniatur-Steingarten eine gute Figur! Wählen Sie die passenden Pflanzen aus Bei der Wahl der Pflanzen haben Sie eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Wenn Sie einen alpinen Steingarten mit entsprechenden Bergpflanzen bzw. Steingartenpflanzen planen, sollten Sie bedenken, dass diese Pflanzen wie z.B. das Alpen-Edelweiß durchaus empfindlich sind. Aufgrund ihrer Herkunft wachsen sie langsam und nicht sehr hoch, bieten aber durch ihre zarten Blüten einen sehr schönen Anblick. Optisch ansprechend sind hier auch Alpen-Nelke, Mehlprimel oder auch der Hauswurz. Einfachere Pflanzen für den Mini-Steingarten Für den Einsteiger empfehlen sich eher pflegeleichte Polsterpflanzen, wie z.B. Blaukissen, Steinkraut oder auch die hübsche Stern-Polster-Glockenblume. Auch Kakteen eignen sich für den Mini-Steingarten hervorragend! Insgesamt ist es sinnvoll, bei der Bepflanzung ihrer Steingarten-Pflanzgefäße auf Pflanzen mit ähnlichen Anforderungen zu achten. Lage und Boden Steingartenpflanzen benötigen in der Regel viel Licht, deshalb sollte die Lage sonnig oder halbschattig sein. Dafür sind sie recht anspruchslos beim Boden: Dieser sollte optimalerweise schön locker und nährstoffarm sein. Um Staunässe zu vermeiden, sollte das Abflussloch mit Tonscherben und darüber mit einer Schicht Blähton bedeckt sein. Welche Steine sollten Sie wählen? Bei den Deko-Steinen können Sie frei wählen. Die Experten streiten hier, ob man bei einer Steinsorte bleiben sollte oder mit anderen mischt, ob man auf „einheimische“ Steine und Kiesel setzt oder auch ein wenig Exotik wagt. Es muss Ihnen gefallen, und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten! Fangen Sie in jedem Fall mit den größeren Steinen an. Zwischenräume füllen Sie beispielsweise mit Split. Die Pflege Ihres Mini-Steingartens ist einfach Ein regelmäßiges Wässern ist normalerweise ausreichend. Achten Sie nur darauf, dass Sie es nicht „zu gut meinen“, denn stehende Nässe ist der größte Feind für Steingartenpflanzen. Ihr Mini-Steingarten in Schale oder Kübel kann in der Regel im Freien überwintern. Gerne unterstützen wir Sie mit Rat und Tat beim Anlegen eines Steingartens, ob im Groß- oder Miniaturformat! Setzen Sie auf den großen Erfahrungsschatz zu Gartenpflege und Gartengestaltung von Ihren GALANET Partnerbetrieben. ### 39. Gesellschafterversammlung in Pfofeld Wie Sie sicherlich wissen, ist die große Stärke des GALANET-Netzwerks der Austausch auf drei verschiedenen Ebenen. Fachlich, organisatorisch und menschlich. Daher spielen die Gesellschafterversammlungen, die zweimal im Jahr stattfinden, eine zentrale Rolle. Zur 39. Gesellschafterversammlung ging es diesen Herbst nach Bayern. Schon in den Vorbereitungen war klar: Diesmal muss vieles anders laufen als sonst. Und die Organisation der Veranstaltung erwies sich als sehr kompliziert. Auch wenn es diskutiert wurde, eine Absage kam eigentlich nicht wirklich in Frage. Zu wichtig ist der Austausch und zu wichtig sind die Themen, die uns in Zukunft beschäftigen werden. Also wurde alles dafür getan, um dafür zu sorgen, dass die Veranstaltung komplett „coronakonform“ läuft. Vielen Dank an dieser Stelle an Helmut Haas für die Mühen bei der Organisation sowie bei den Betrieben, die teilgenommen haben.     Dank ausreichend Abstand, Masken, Desinfektionsmittel und gesundem Menschenverstand war die „etwas andere“ Gesellschafterversammlung ein voller Erfolg. Die Betriebsbesichtigungen bei der Knauer GmbH aus Pleinfeld sowie bei Gärtnerei Wörner aus Diedorf waren für alle  sehr lehrreich, die Präsentation der FFI GmbH und UB Marketingberatung über unsere Marketingmaßnahmen sehr spannend und als Abschluss gab es noch ein Highlight: Florian Haas' Vortrag zum Thema Digitalisierung „GALANET 2.0 – Aufbruch in eine digitale Zukunft“, bei der der ein oder andere richtig ins Staunen gekommen ist.   Wir sind gespannt, wie es bei der nächsten Tagung aussehen wird. Wenn Sie mehr über unser Netzwerk erfahren möchten: Hier finden Sie mehr Infos zu unserem Verbund. ### Gartenarbeiten im Herbst: Ein Ratgeber von Galanet Wenn die Tage kürzer und kühler werden und im Supermarkt-Regal bereits der Spekulatius steht, wissen Sie mit untrüglicher Sicherheit: Herbst und Winter nahen! Für die Pflanzenwelt im Garten und auf der Terrasse ist dies stets eine herausfordernde Zeit – helfen Sie Ihrem Garten mit den optimalen Vorbereitungen, damit Sie auch im nächsten Jahr viel Freude daran haben. Folgende Maßnahmen sind die ideale Grundlage: Letzte Chance zum (Um)pflanzen Nutzen Sie die Gelegenheit im Frühherbst, wenn der Boden noch ausreichend feucht ist. Sie können Pflanzen umsetzen – diese bilden immer noch neue Wurzeln – oder auch neue Pflanzen setzen, wenn sie nicht frostempfindlich sind. Im Herbst gepflanzte Blumenzwiebeln garantieren bunte Frühlingsgrüße im nächsten Jahr! Sorgen Sie für Ordnung auf dem Rasen! Auch wenn es eine lästige Tätigkeit ist – entfernen Sie herabgefallenes Laub und andere Pflanzenteile von Ihrem Rasen. Laub raubt dem Rasen das Licht, begünstigt das Wachstum von Moos und kann zu unschönen braunen Flecken führen. Stattdessen können Sie Ihr Grün noch einmal durch einen speziellen Herbstdünger stärken sowie ein leichtes Vertikutieren vornehmen für eine willkommene Dosis Frischluft. Auch eine Nachsaat des Rasens ist im Frühherbst noch möglich. Oft entwickelt sich eine Nachsaat im feuchten Herbst wesentlich besser, wie im trockenen Sommer. Mähen sollten Sie, solange das Gras wächst. Das kann bei entsprechenden Temperaturen bis Ende November sein. Wichtig: Der Rasen darf nicht zu lang in den Winter gehen! GALANET-Tipp: Nutzen Sie das aufgesammelte Laub als warme Decke zwischen Gehölzen, auf Beeten oder über frostempfindlichen Pflanzen wie Rosen. Rückschnitt ist Fortschritt Entfernen Sie Totholz aus der Hecke und schneiden Sie Ihre Sträucher fachgerecht zurück. Natürlich können wir hier nicht für jede Pflanze den passenden Zeitpunkt aufführen: Hier soll der Hinweis genügen, dass es a) ganz sicher etwas zum zurückschneiden gibt und b) Sie sich für Ihre Pflanzen über den richtige Rückschnitt und ideale Zeitpunkt informieren sollten! Sie verjüngen und stärken so Ihr Gartengrün. Schutz vor Väterchen Frost Viele Pflanzen benötigen für den Winter einen Frostschutz. Dies ist selbst dann oft sinnvoll, wenn sie als „winterhart“ deklariert sind. Eingetopfte Pflanzen können z.B. in einen Iso-Topf gestellt werden. Darauf kann eine Abdeckung aus Kokos vor Frost schützen. Ansonsten gibt es für Sträucher und Bäume Schutzvliese, Schutzmatten aus Kokos oder Weiden als Kälteschutz für Ihre Pflanzen. Ein Herz für Tiere Als Pflanzenfreund haben Sie sicher auch ein Herz für die nützlichen Helfer aus der Welt der Fauna. Ob das Insektenhotel für Wildbiene & Co., der Reisighaufen oder gar ein kleines Häuschen für den Igel, das Eichhörnchen-Futterhaus mit Nüssen zur Selbstbedienung – auch hier bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten! Damit auf den goldenen Herbst ein bunter Frühling folgt Wenn Sie Hilfe bei der Wintervorbereitung Ihres Gartens sowie bei den verschiedenen Arbeiten und Pflanzungen benötigen – setzen Sie auf die Partnerbetriebe von Galanet! Profitieren Sie von unserer Erfahrung und Kompetenz rund um Gartengestaltung und Gartenpflege, damit Ihr Garten im nächsten Jahr schöner denn je blüht und gedeiht. ### Ein Indian Summer-Nachtstraum Wenn aus Grün Bunt wird und sich die Pflanzen langsam auf den Winter einstellen, gibt die Natur mit ihrem finalen Farbenfeuerwerk nochmal alles. Lassen Sie auch Ihren Garten in kräftigen Rottönen, glänzendem Gold oder leuchtendem Gelb erstrahlen. Welche Pflanzen sich am besten für einen Indian Summer im Kleinformat eignen, haben wir für Sie zusammengestellt. Vorab aber erst einmal eine grundlegende Info: Generell leuchten die Herbstfarben kräftiger, wenn die Pflanzen an einem sonnigen Standort mit kalkarmem Boden stehen. Zudem spielt auch der Hintergrund eine nicht ganz unbedeutende Rolle: Gehölze mit gelblicher oder orangefarbener Färbung wirken am besten in einem dunklen Bühnenbild. Das kann entweder eine Rasenfläche, eine dunkle Hauswand oder aber auch ein immergrüner Nadelbaum sein. Weinrote und violette Pflanzen bringen ihre Farbe am besten vor einem hellen Hintergrund zur Geltung.   Der Standort ist klar und der Hintergrund auch? Dann geht es jetzt an die Pflanzenauswahl: Pflanzen mit goldgelber Färbung: Kugelahorn (Acer platanoids „Globsum“) Feldahorn (Acer campestere) Chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis) Chinesischer Blauregen (Wisteria sinensis) Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) Ginkgo (Ginkgo biloba) Pflanzen mit rötlicher Färbung: Wilder Wein (Parthenocissus „Veitchii“) Japanischer Fächerahorn (Acer palmatum) Zaubernuss (Hamamelis) Essigbaum (Rhus typhina) Berberitzen (Berberis) Apfelbeere (Aronia)  Pflanzen mit violetter Färbung: Korkenspindel (Euonymus alatus) Gefüllter Japan-Schneeball (Viburnum plicatum) Herbst-Chrysanthemen (Chrysanthemum indicum) Kissen-Astern (Aster dumosus) Schönfrucht (Callicarpa bodinieri)   Nun haben Sie die Qual der Wahl. Ihr GALANET-Partner hilft Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Pflanzen – ganz individuell auf Ihren Garten abgestimmt. Jetzt GALANET-Partner finden   ### Rollrasen verlegen & pflegen Ein schöner Rasen ist der Traum jedes Gartenbesitzers – aber gar nicht so einfach zu erreichen! Wer schon einmal versucht hat eine neue Rasenfläche anzulegen, weiß, wie aufwändig dieses Vorhaben sein kann. Von der fachgerechten Vorbereitung der Vegetationsschicht über das gleichmäßige Aussäen einer geeigneten Grassamenmischung bis zum Feuchthalten über Wochen, um die frischen Keimlinge vor Trockenheit zu bewahren: Einen neuen Rasen anzulegen hat bei weitem keine Geling-Garantie! Das erklärt auch, warum der Rollrasen so beliebt ist. Schließlich erhält man dadurch einen fertigen, satt grünen Rasen, der sich einfach verlegen lässt. Welcher Rollrasen ist der richtige? Tatsächlich gibt es beim Rollrasen große Unterschiede und darum ist die passende Sorte mit Bedacht auszuwählen. Hauptsächlich gibt es drei verschiedene Rollrasen-Varianten: Spiel- und Sportrasen, Schattenrasen und Zierrasen. Sport- und Spielrasen erweisen sich als sehr strapazierfähig und sind eher als pflegeleicht zu bezeichnen. Auch können die Rasenflächen durch gezielt Maßnahmen relativ leicht regeneriert werden. Für alle schattigen Standorte ist der Sport- und Spielrasen nicht geeignet. Schattenrasen kommen mit wenig Sonnenlichtstunden pro Tag aus und können Feuchtigkeit besser ertragen, was für schattige Standorte ja üblich ist. Dafür ist der Schattenrasen anfälliger gegenüber Trockenheit und neigt zur Moosbildung. Zierrasen bietet eine sehr dichte Grasnarbe, was durch ein satt grünes Erscheinungsbild zum Ausdruck kommt. Für private Standorte ist der Zierrasen der geeignetste, aber auch empfindlicher als der Sport- und Spielrasen. Qualität ist wichtig! Die oben aufgeführten Rollrasentypen bestehen aus unterschiedlichen Grassorten. Entsprechend der mengenmäßigen Zusammensetzung und den jeweiligen Eigenschaften der Grassorten entstehen Grassamenmischungen, die dem Rollrasen die gewünschten Eigenschaften verleihen. Bei den Grassorten gibt es große Qualitätsunterschiede, was die Qualität der späteren Grasnarbe stark beeinflusst. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, verwenden Sie einfach Grassamenmischungen mit der Bezeichnung RSM (Regel-Saatgut-Mischungen). Dies stellt sicher, dass die gesamte Grassamenmischung für den gewünschten Verwendungszweck geeignet ist! In Billigmischungen etwa, sind oft Gräser für die landwirtschaftlich Nutzung enthalten, die für die Futterproduktion schnell wachsen und keine dichte Grasnarbe bilden. Daraus resultiert eine lückige Grasnarbe und bietet somit ideale Keimbedingungen für Unkräuter. Nach der Verlegung Die Verlegung von Rollrasen sollte durch fachkundiges Personal durchgeführt werden, da auf viele Kleinigkeiten zu achten ist. Auch spielt die vorausgehende Vorbereitung der Vegetationsschicht eine wichtige Rolle, um dem neu verlegten Rollrasen möglichst optimale Startbedingungen zu bieten. Im Anschluss an die Rollrasenverlegung ist eine regelmäßige Wasserversorgung sicher zu stellen. Bei hohen Temperaturen bis zu fünf Bewässerungsgänge pro Tag. Wichtig ist aber, dass der Rollrasen zwischen den einzelnen Bewässerungsgängen abtrocknet, um Pilzbefall zu vermeiden. Je nach Wetterlage, ist der Rollrasen nach 2-4 Wochen mit der Vegetationsschicht verwurzelt und schrittweise benutzbar. Mähen können Sie aber schon vorher, wenn die Wuchshöhe etwa 6 cm erreicht hat. Je öfter gemäht wird, desto dichter und geschlossener wird sich die Grasnarbe entwickeln. Wichtig: Achten Sie auf scharfe Messer Ihres Rasenmähers und entfernen Sie maximal ein Drittel des Aufwuchses. Wir empfehlen die Grasnarbe bei einer Aufwuchshöhe von etwa 6 cm auf 4 cm zurückzuschneiden. Pflegetipps Die drei wichtigste Pflegemaßnahmen sind: Mähen, Wässern und Düngen. Regelmäßiges Mähen fördert eine dichte und geschlossene Grasnarbe und ist der beste Schutz gegenüber Unkräutern. Witterungsabhängiges Wässern fördert die Wurzeltiefe, somit die Strapazier-fähigkeit der Grasnarbe und schützt den Rollrasen vor Trockenheitsschäden. Bedarfsgerechtes Düngen mit speziellen Rasendüngern, ist für die Näherstoffversorgung wichtig und fördert ebenfalls eine dichte und geschlossene Grasnarbe.   ➳ Gerne unterstützen wir Sie beim Anlegen einer Rollrasenfläche, von der Auswahl des geeigneten Rollrasens, der Vorbereitung der Vegetationsschicht über die fachgerechte Verlegung bis zur Beratung bezüglich der optimalen Pflege! Unsere GALANET-Partnerbetriebe vereinen Kompetenz und Freude am Gartenbau. ### Gesetzliche Bestimmungen bei der Gartenarbeit Wann sind Rasenmähen, Heckenschnitt und Baumfällung gesetzlich erlaubt? Wenn sich gesetzliche Regelungen regelmäßig aktualisieren, ist es nicht ganz einfach, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen, haben wir im Folgenden die aktuellen Bestimmungen zur Gartenpflege in einem Artikel für Sie zusammengefasst: Tierschutz im Sommer In den Sommermonaten ist die Tierwelt besonders aktiv. Um vor allem Vögeln und Kleintieren in der Aufzuchtzeit den nötigen Schutz zu sichern, haben sich die gesetzlichen Bestimmungen hierzu in den letzten Jahren immer wieder verschärft. Größere Schnittarbeiten sind nach der aktuellsten Fassung des Bundesnaturschutzgesetzes über den Sommer hinweg nicht mehr gestattet. Schnittregularien bei der Heckenpflege Der §39 des BNatSchG legt seit 2010 bundesweit einheitlich fest, dass Sie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht radikal abschneiden dürfen. Schonende Pflegeschnitte sind jedoch durchgehend erlaubt. Des Weiteren ist das Stutzen der Hecke in bestimmten Fällen sogar geboten, wenn etwa zu hoch gewachsene Sträucher die Nachbarn stören oder die Verkehrssicherheit gefährden. Baumpflege-Regeln Bäume, die in Haus- oder Kleingärten stehen, sind von dieser Regelung ausgenommen. Doch auch hier gilt es verschiedene Faktoren zu beachten. Bevor Sie zur Säge greifen, stellen Sie sicher, dass kein Vogel den betreffenden Baum als Nistplatz erwählt hat. Außerdem informieren Sie sich am besten über eine möglicherweise örtlich geltende Baumsatzung. Bestimmungen bei der Rasenpflege Beim Stutzen von Rasenflächen und der Rasenpflege bewahren Sie am besten Ruhe: Sobald der Rasen nach dem Winter sprießt und grünt, verfallen viele Gärtner oft in einen regelrechten Aktionismus. Allgemein denkt man erstmal vielleicht gar nicht dran, dass diese Arbeiten gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. Denken Sie jedoch bei lauten Geräten besonders an die vorgeschriebene Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr. Lärmschutz auch an Sonn- und Feiertagen Da Rasenmäher oft eine große Lautstärke an den Tag legen, ist Mähen in Wohngebieten neben der Mittagsruhe auch an Sonn- und Feiertagen verboten. Eine praktische Möglichkeit, dies zu umgehen, sind handbetriebene Mäher oder geräuscharme Mähroboter unter einem Lärmpegel von 88 Dezibel. Örtlich festgelegte Bußgelder machen das Überschreiten der Lärmgrenze zu einem teuren Spaß. Gesetzeskonforme Gartenpflege von Ihrem GALANET-Partner Sie sind sich bei größeren Gartenpflege-Maßnahmen unsicher und wünschen sich die Hilfe eines Profis? Kein Problem – unsere GALANET-Fachbetriebe unterstützen Sie gern! Ob regelmäßiger Heckenschnitt, Pflege Ihrer englischen Rasenfläche, Baumfällung oder Gartenpflege-Komplettpaket – Ihr GALANET-Experte steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite! Hier GALANET-Partner vor Ort finden! ### Urlaubsgeschichten aus dem Garten #3: Leben wie Gott in Frankreich Die Flüge sind gecancelt, das Ferienhäuschen ist storniert. Nie war ein eigener Garten so wertvoll wie in diesem Jahr. Auch in diesem Monat laden wir Sie zu einer kleinen Reise in den eigenen Garten ein, denn manchmal ist die Ferne doch näher als man denkt. Also, Baguette unter den Arm geklemmt und auf geht's nach Frankreich!  Vive la Provence Wie blaue Bänder ziehen sich die Felder bis zum Horizont. Die Sonne scheint, die Bienen summen durch ihr Schlaraffenland. Welcher Gartenfreund träumt nicht davon, die Provence zur Zeit der Lavendelblüte einmal selbst zu erleben? Die beste Reisezeit ist jetzt, aber bitte nur in Ihrem eigenen Garten. Genießen Sie das französische Savoir Vivre entspannt und sicher zuhause und pflanzen Sie sich Ihr eigenes blaues Wunder. Falls Sie noch keinen Lavendel im Garten haben, ist jetzt eine gute Gelegenheit das nachzuholen. Und während die Blüten ihr Parfum de Provence versprühen, genehmigen Sie sich ein schönes Glas Rotwein und lesen Ihre Strandlektüre einfach mal im Garten. Könnte weitaus schlechter sein, oder?   So gelingt der provenzalische Mini-Urlaub:  Lavendelsträucher – je mehr, desto besser Eine idyllische Sitzecke unter einem Baum Ein Baum, z. B. Magnolie, Olivenbaum oder Steineiche Das beruhigende Plätschern eines Wasserspiels Wo auch immer Sie sich gerade hinträumen möchten – Ihr Garten ist gerade der wahrscheinlich schönste und sicherste Ort auf dieser Welt. Genießen Sie ihn! Und Falls Sie Hilfe beim Pflanzen Ihrer Lavendelfelder benötigen, sind Ihre GALANET-Gärtner auch jetzt gerne für Sie da! Jetzt GALANET-Partner in Ihrer Nähe finden! ### Urlaubsgeschichten aus dem Garten #2: Ein Tag am Meer Die Flüge sind gecancelt, das Ferienhäuschen ist storniert. Nie war ein eigener Garten so wertvoll wie in diesen verrückten Zeiten. In den folgenden Wochen laden wir Sie regelmäßig auf eine kleine Reise in den eigenen Garten ein, denn manchmal ist die Ferne doch näher als man denkt. Also, Badelatschen an, Sonnenbrille auf und ab auf die Insel.   Per Kurzstrecke in die Südsee Für alle, die ihre Ferien eigentlich am Strand verbringen wollten, kommt hier der Ausweg aus dem Quarantäne-Alltag. Sie müssen nur eine Kleinigkeit dafür mitbringen: Einen Pool. Oder einen Schwimmteich. Oder im Notfall auch ein Planschbecken. Die Kraft der Gedanken schafft ja bekanntlich alles! Ok, das Setting ist bereit. Legen Sie große Strandtücher ins Gras oder stellen Sie Sonnenliegen auf. Meeresrauschen gibt’s via Lautsprecher und bestimmt findet sich auch jemand in Ihrer Familie, der Ihnen einen hübschen bunten Cocktail mixt. Und dann, Augen zu und wegträumen.   Must-Haves für das Insel-Feeling: Wie schon gesagt – einen Pool Wehende Palmen und Olivenbäume Einen Sonnenschirm für die Siesta im Schatten Einen Sichtschutz gegen die neugieren Blicke der Nachbarn Eine Outdoor-Bar für die gekühlten Drinks Ob gezwungenermaßen oder ganz freiwillig – Ihr Garten ist gerade der wahrscheinlich schönste und sicherste Ort auf dieser Welt. Genießen Sie ihn! Und wenn Ihnen das Planschbecken jetzt doch nicht mehr genug ist, sind Ihre GALANET-Gärtner auch jetzt gerne für Sie da! Jetzt GALANET-Partner in Ihrer Nähe finden! ### Urlaubsgeschichten aus dem Garten #1: American Barbecue Die Flüge sind gecancelt, das Ferienhäuschen ist storniert. Nie war ein eigener Garten so wertvoll wie in diesen verrückten Corona-Zeiten. In den folgenden Wochen laden wir Sie monatlich auf eine kleine Reise in den eigenen Garten ein, denn manchmal ist die Ferne doch näher als man denkt. Also, Koffer gepackt und auf nach Amerika! Grillen & Chillen Sie wollten schon immer mal in die USA reisen? Nichts leichter als das – und vor allem ganz ohne lästigen Jetlag. Barbecue heißt hier das Zauberwort, denn was wäre ein Aufenthalt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ohne Grillparty American style? Geht natürlich auch im eigenen Garten, es kommt nur auf die Atmosphäre an. Also, am besten hier und da noch ein paar Lichterketten in die Bäume hängen, Barbecue-Soße auf den Tisch und ran an den Grill. Im Hintergrund läuft Bruce Springsteen und langsam steigt einem der Duft von gegrilltem Flank Steak oder Burger in die Nase. Geht natürlich auch Veggie, ist ja klar – hauptsache es duftet nach grenzenloser Freiheit!   Und das brauchen Sie für ein original Amercian BBQ: Eine BBQ-Lounge, eine normale Terrasse geht aber auch Im besten Falle einen Pool – wir sind ja schließlich in Amerika Einen Kräutergarten für die perfekte Steak-Marinade Eine Outdoor-Küche, zur Not tut's auch ein normaler Grill Stimmungsvolle Gartenbeleuchtung mit Wow-Faktor Was auch immer Sie aus dieser Zeit machen – Ihr Garten ist gerade der wahrscheinlich schönste und sicherste Ort auf dieser Welt. Genießen Sie ihn! Falls Sie noch an der einen oder anderen Stelle nachbessern oder sich doch endlich den Traum vom eigenen Pool verwirklichen möchten, sind Ihre GALANET-Gärtner auch jetzt gerne für Sie da! Jetzt GALANET-Partner in Ihrer Nähe finden! ### Kreative Ideen für Ihre einzigartige Terrasse Nach der Terrassenzeit mit ausgedehnten Abenden im grünen Wohnzimmer ist vor der Terrassenzeit. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt für Überlegungen rund um eine Neu- oder Umgestaltung Ihrer Terrasse. Sie wünschen sich Inspirationen? Mit unseren Ideen und Tipps rund um Ihre individuelle Terrassengestaltung schaffen Sie ein stimmiges Bild im Bereich zwischen Haus und Garten! Bodenbelag Schaffen wir zunächst die Basis für Ihre neue Terrasse: Entscheiden Sie sich für einen Bodenbelag, der zu Ihren Bedürfnissen und zum Stil Ihres Hauses passt. Holzdielen Holzdielen machen sich gut als Fortführung eines holzbetonten Baustils. Aber auch zu einem Haus in eher architektonischem Stil mit viel Stein und Glas schaffen Holzdielen einen perfekten Gegenpol. Damit Holzdielen Ihnen lange Freude bereiten, bedarf es allerdings einer fachgerechten Verlegung und anschließend einer regelmäßigen Pflege. Besonders wichtig ist, dass Sie auf eine gute Qualität der Dielen achten. So können Sie sich barfuß auf ihrer Terrasse bewegen, ohne sich durch ungeliebte Splitter zu verletzen. Platten Bei Platten bietet sich Ihnen eine große Auswahl an Steinarten und Farben. So können Sie den Bodenbelag auf Ihrer Terrasse besonders gut an die Architektur Ihres Hauses sowie an die Art Ihrer Gartengestaltung anpassen. Außerdem sind Platten und Fliesen nach einer professionellen Versiegelung pflegeleichter und witterungsbeständiger. Im Sommer heizen sich die Platten jedoch stark auf. Achten Sie bei direkter Sonneneinstrahlung also auf eher hellere Farben. Natursteinarten sind gerade der absolute Trend. Materialmix Für eine stimmige Terrassengestaltung und ausgewogene Farbauswahl verwenden Sie zueinander passende Materialien. Auch hier ist die Auswahl groß: Holz Holz macht Ihr grünes Wohnzimmer wohnlich. Ob Holzdielen, Rankgitter, Pergolen oder Holzmöbel – sie alle strahlen Wärme und Gemütlichkeit aus. Bei allen Holzelementen ist auf Wetterbeständigkeit und regelmäßige Pflege zu achten. Stein Steinelemente sorgen gleichzeitig für Beständigkeit und für Abwechslung auf Ihrer Terrasse. Ein Sonnenschirmständer aus Granit kann bei Wind und Wetter stehen bleiben. Eine niedrige Gartenmauer, auf der ein Holzelement montiert ist, kann vor allem bei begrenztem Platzangebot als praktische Bank fungieren. Marmor- oder dunkle Granitquader können stilvoll eine stimmige Terrassengestaltung komplettieren. Beton Beton verleiht Ihrer Terrasse ein minimalistisches Flair. Er passt besonders gut zu Häusern im Bauhausstil und zu moderner Architektur. Verstärkt wird seine cleane Wirkung durch gerade Linien. Betonelemente sind durch ihre Einfachheit ideal mit anderen Materialien kombinierbar. Terrassenmöbel Auf jeder gemütlichen Terrasse ist eine schöne Sitzgelegenheit Pflicht. Eine große Auswahl an verschiedensten Terrassenmöbeln gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Sitzplatz individuell an Haus und Garten anzupassen.               Klassische Tisch-Stuhl-Kombination Für Grillpartys mit vielen Gästen auf Ihrer großen Terrasse eignet sich am besten die klassische Kombination aus einem großen Tisch mit Holz oder einer Steinplatte mit den dazu passenden Gartenstühlen. Beachten Sie dabei, dass für einen solchen Tisch ein ausreichend großes Platzangebot auf Ihrer Terrasse zur Verfügung stehen muss. Lounge-Möbel Für ausgedehnte Abende mit Wein und guten Freunden sind gemütliche Lounge-Möbel die ideale Wahl. Sie werden in verschiedenen Materialien und Farben angeboten. Bequeme Polster sorgen für eine Wohnzimmer-Atmosphäre – perfekt für lange Gespräche oder das Lesen eines guten Buchs. Hängematte & Co. Ein Mehr an Platz gibt Ihnen auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten. So sind eine Hängematte oder ein Outdoor-Sitzsack tolle Ideen, um Ihre Gartenmöbel durch ein Plus an Komfort zu ergänzen. Pflanzen Bepflanzung An der Begrenzung Ihrer Terrasse zum Garten hin sorgen Sie mit der richtigen Bepflanzung für einen fließenden Übergang. Mit Stauden oder Gräser schaffen Sie eine zum Garten hin offene Terrasse oder mit einer niedrigen Hecke eine sanfte Abgrenzung zum restlichen Garten. Dazu bedarf es aber eines großen Wissens in der Pflanzenverwendung. Kübelpflanzen Mehr Flexibilität bieten Ihnen dabei Kübelpflanzen. Eine gekonnte Kübelbepflanzung, bei der das ganze Jahr über etwas blüht, macht sich besonders gut auf Ihrer Terrasse. Auch die Pflanzgefäße selbst schaffen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. So passt Terracotta beispielsweise besonders gut zu einer mediterranen Terrassengestaltung. Achten Sie bei den nicht winterharten Pflanzen auf eine entsprechende Überwinterung.                 Sichtschutz Pflanzen können auch hervorragend als Sichtschutz dienen und passen sich ideal an die Architektur Ihres Hauses sowie an Ihre Art der Gartengestaltung an. Mauer: schützt Ihre Terrasse vor fremden Blicken; Hecke: wirkt etwas leichter und offener als eine massive Mauer; Sonnensegel: schützt Ihre Terrasse vor Sonneneinstrahlung und eignet sich auch für Balkone. So genießen Sie Ihre Freizeit auf Ihrer Terrasse, ohne von ungebetenen Blicken beobachtet zu werden. Die Mischung macht’s Eine kreative Gestaltung verhilft Ihrer Terrasse zu einem stimmigen Bild. Sie wünschen sich Unterstützung bei der Neu- oder Umgestaltung Ihrer Terrasse? Finden Sie Ihren GALANET-Experten für Ihre persönliche Terrassengestaltung! ### Gartenarbeit: To-Do-Liste vor dem Wintereinbruch Die Gartensaison ist noch nicht vorbei, denn es sind noch einige wichtige Gartenarbeiten zu erledigen, bevor der Garten unter Schnee und Frost versinkt. Damit nichts vergessen wird, haben wir für Sie die wichtigsten Gartenarbeiten vor dem Wintereinbruch zusammengestellt. Garten auf den Winter vorbereiten Der Garten ist noch vor dem ersten Frost winterfest zu machen. Dabei sorgen schon einfache Kniffe dafür, dass Ihr Gartenparadies die kalte Jahreszeit unbeschadet übersteht. Wenn Sie nach und nach die verschiedenen Bereiche bearbeiten und auf den Winter vorbereiten, ist Ihr gesamter Garten optimal für den Winter bereit. Rasenpflege vor dem Winter Ein trockener Tag in der zweiten November- oder der ersten Dezemberhälfte eignet sich besonders gut, um Ihrem Rasen vor dem Wintereinbruch noch ein Wohlfühlprogramm in 3 Schritten zu verpassen: Zunächst entfernen Sie etwaiges Herbstlaub, das sich auf Ihren Rasenflächen gesammelt hat. Im Anschluss mähen Sie das trockene Gras und verpassen Ihrem Rasen seine Winterfrisur. Abschließend sorgen Sie für die sachgemäße Wartung und Einwinterung Ihres Rasenmähers. Schon machen Sie in Ihrer To-Do-Liste hinter die vorwinterliche Rasenpflege einen Haken! Beete und Pflanzen auf den Winter vorbereiten Um Ihren Beeten und Pflanzen das Überleben in der kalten Jahreszeit zu erleichtern, beseitigen Sie den Fremdwuchs und harken die Flächen leicht durch. So haben die verbleibenden Pflanzen mehr Lebensraum und Nährstoffe zur Verfügung und kommen so leichter über den Winter. Verpassen Sie niedrig wachsenden Pflanzen einen Frostschutz durch Kompost, Rindenschrot oder das Laub, das Sie bei der Rasenpflege entfernt haben. Höher wachsende Pflanzen sind durch Anbringen von Reisig oder einem Kälteschutzflies geschützt. Wasseranlagen winterfest machen In den warmen Sommermonaten hatten Sie viel Freude an Ihrem Wasserspiel, Naturpool oder Fischteich. Für ungetrübte Freude an Ihren Wasseranlagen auch im kommenden Sommer muss vor allem die Technik rund ums Wasser fachgerecht gewartet und eingewintert werden. Beachten Sie hier die Besonderheiten bei Schwimmteichen, Naturpools, Fischteichen und Wasserspielen. Terrasse winterfest machen Abschließend kümmern Sie sich um Ihr grünes Wohnzimmer. Verstauen Sie Ihre Terrassenmöbel über den Winter je nach Platzbedarf im Keller oder in der Garage oder stellen sie alles auf der Terrasse zusammen, um es abzudecken. Kübelpflanzen transportieren Sie jetzt in ihr Winterquartier, damit sie die kalte Jahreszeit schadlos überstehen. Umweltfreundliches Einwintern Bei aller Liebe für Ihren Garten, denken Sie auch an die Tiere, für die Ihr grünes Wohnzimmer im Winter einen wichtigen Unterschlupf darstellt. Kleine Laubhaufen oder aufgeschichtete Äste sind beispielsweise für Igel ein willkommenes Zuhause, wenn die Tage kürzer und Nächte kälter werden. Nach der Gartensaison ist vor der Gartensaison Auch wenn es momentan noch nicht danach aussieht: Der nächste Frühling kommt bestimmt. Treffen Sie schon jetzt Vorbereitungen und setzen Sie beispielsweise Blumenzwiebeln, die Ihnen im Frühjahr ein buntes Blütenmeer bescheren. Aber jetzt erstmal: Den Haupthahn für den Gartenschlauch abdrehen und bei einer heißen Tasse Tee den Blick aus dem Fenster auf Ihr Tagwerk genießen. Wenn Sie sich professionelle Unterstützung bei der vorwinterlichen Gartenarbeit wünschen, kontaktieren Sie jetzt Ihren GALANET-Fachbetrieb in Ihrer Nähe! ### Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihren Baum fällen lassen Gründe, einen Baum zu fällen, gibt es viele: Der Baum ist krank, von Schädlingen befallen, wurde von einem Sturm stark beschädigt, ist zu groß oder durch sein Alter zum Sicherheitsrisiko geworden. Jedoch sollten Sie Ihren Baum nicht so einfach selbst fällen – denn Sicherheit geht vor! Wir haben hier zusammengefasst, auf was Sie achten müssen, wenn Sie Ihren Baum fällen lassen wollen. Keine Baumfällarbeiten zwischen 1. März und 30. September Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt vor, dass zwischen dem 1. März und dem 30. September keine großen Schnittmaßnahmen, Fällungen oder Rodungen durchgeführt werden dürfen. In dieser Zeit nisten und brüten heimische Vögel in den Bäumen und dürfen dabei nicht durch einen Baumschnitt gestört werden. Ein Verstoß gegen dieses Gesetz wird sogar mit hohen Geldbußen bestraft. Genehmigung vom zuständigen Naturschutzamt ist Pflicht Außerhalb der Schonzeit ist es kein Problem, Ihren Baum zu fällen, jedoch muss ein triftiger Grund vorliegen, warum Ihr Baum entfernt werden soll. Holen Sie sich deshalb immer eine Erlaubnis von Ihrem zuständigen Naturschutzamt ein, um Bestrafungen zu vermeiden. Denn Bäume müssen wegen Ihres ökologischen Wertes geschützt und erhalten werden. Die zuständige Behörde darf die Baumfällung nur in diesen Fällen genehmigen: Wenn der Baum Bauvorhaben behindert; die Wohnsituation beeinflusst; der Baum krank oder tot ist; von Schädlingen befallen ist; eine akute Gefahr durch den Baum (z.B. durch Sturmschäden) besteht. Verschiedene Techniken zum Entfernen von Bäumen Eine Baumfällung muss gut geplant werden. Die Art des Baumes, das Wachstum und die Größe sind wichtige Faktoren bei der Beurteilung des Baumes vor dem Fällen. Hierbei legen die Baumfäll-Experten auch den Sicherheitsradius und die Art der Fällung fest. Neben der herkömmlichen Baumfällung durch verschiedene Schnitte am Stamm werden Bäume auch oft schrittweise abgetragen. Den Baum Ast für Ast abtragen Vor allem in urbanen, dicht bebauten Gebieten ist eine Fällung auf herkömmliche Art und Weise oft nicht möglich. In solchen Fällen tragen die GALANET-Betriebe mit Hilfe von ausgebildeten Baumkletterern und Hubarbeitsbühnen die Äste und den Stamm Schritt für Schritt ab. Sicherheit durch scharfes Werkzeug, richtige Schutzausrüstung und viel Erfahrung Eine sichere Fällung Ihres Baumes ist nur mit gutem Werkzeug, passender Ausrüstung und bestens ausgebildeten Fachkräfte möglich. Hilfsmittel bei der Baumfällung Scharfe, sichere und saubere Motorsägen Hubarbeitsbühne Einwandfreie Kletterausrüstung Verschiedene Fällhilfen und Hebelwerkzeuge Keile aus Kunststoff oder Aluminium und Hammer Schutzausrüstung bei der Baumfällung Sicherheitsschuhe mit verstärkten Stahlkappen Schnittschutzhose Arbeitshandschuhe Schutzhelm mit Visier Gehörschutz Aufräumarbeiten nach dem Baumfällen Mit der Baumfällung ist die Arbeit der Baumfäll-Experten nicht getan. Damit Sie den frei werdenden Platz wieder in Ihren Garten integrieren können, entfernen die GALANET-Betriebe mit Hilfe verschiedener Stubbenfräsen den Wurzelstock, ohne Flurschäden zu verursachen. Für das bei der Fällung angefallene Stammholz und die Äste empfehlen wir die Weiterverwertung zu Brennholz, Hackschnitzel oder Mulch. Wenn Sie diese Arbeiten nicht selbst durchführen möchten, übernehmen diese Arbeiten sowie alle anderen Aufgaben die GALANET-Profis für Sie. Finden Sie Ihren GALANET-Fachbetrieb in Ihrer Nähe und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Besichtigungstermin für Ihren zu fällenden Baum. Wir kümmern uns um alle anfallenden Arbeiten (von den Genehmigungen und der Planung über die Baumfällung bis hin zur Entsorgung oder Verarbeitung des Holzes nach Ihren Wünschen) und führen auch gerne Maßnahmen zur Baumpflege für Sie aus. Bild 1: © Fotolia, Karin & Uwe Annas, Nr. 215108979 Bild 2: © Fotolia, Robert Kneschke, Nr. 271940327 ### Die Dickkopf-Parade – kleine Kürbiskunde Wenn die orangenen Köpfe wieder die Einkaufstaschen überlasten und mit ihren harten Schalen die Küchenmesser herausfordern, ist der Herbst tatsächlich da. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Speisekürbisse der Saison vor, geben ein paar Tipps für die Zubereitung und sagen Ihnen, welche Schale beim Garen weich wird und welche sich nicht zum Verzehr eignet. In diesem Sinne: Happy Herbst und guten Appetit! Hokkaido Der Hokkaido liegt jetzt in jedem Gemüseregal bereit und ist dank seiner kompakten Form der wohl bekannteste Speisekürbis. Seine Schale muss vor dem Kochen nicht entfernt werden, denn sie wird beim Kochen butterweich und kann mitgegessen werden. Mit dem Hokkaido lassen sich zahlreiche Gerichte, wie Cremesuppen, Aufläufe und Pastagerichte zubereiten.  Geschmacksnote: nussig-süß          Butternut Er sieht aus wie eine überdimensionale Birne und gehört zu den Moschuskürbissen. Der Butternutkürbis hat ein kleines Kerngehäuse und cremig-weiches Fruchtfleisch. Die dünne Schale muss vor dem Kochen mit einem Sparschäler entfernt werden, danach ist der Kürbis aber für jede kulinarische Kreation zu haben – am liebsten wird er überbacken oder zu Püree verarbeitet. Geschmacksnote: nussig-buttrig          Turbankürbis Orange, grün mit weißen Sprenkeln und oben drauf ein kleiner Deckel. Der Turbankürbis, oder auch Bischofsmütze genannt, wird oftmals als Dekoration verwendet, ist aber abgesehen von der Schale auch zum Verzehr geeignet. Sein festes Fruchtfleisch macht sich gut in fleischhaltigen Füllungen oder Suppen, die dann in der ausgehöhlten Frucht serviert werden können. Er hält sich bei guter Lagerung sehr lang, lässt sich dann aber immer schwerer anschneiden. Geschmacksnote: nussig       Muskatkürbis Der Feinschmecker-König! Das hocharomatische Fruchtfleisch schmeckt leicht nach Muskat und zerfällt schnell beim Garen. Zwei gute Gründe, den Muskatkürbis hauptsächlich für cremige Gerichte wie Suppen, Konfitüren oder Desserts einzusetzen. Aber Achtung: Die blau-grüne Schale darf nicht mitgegessen werden. Geschmacksnote: nussig         Sweet Dumping Der Speisekürbis des Jahres 2003 hat ein feines Maroni-Aroma und muss vor der Zubereitung nicht geschält werden. Das freut den faulen Koch, der das Fruchtfleisch dann entweder im Ofen überbäckt oder fein gehobelt in der Pfanne anbrät. Geschmacksnote: nussig-süß         Halloweenkürbis Heißt eigentlich „Ghost Rider“ und gehört auch zu den Speisekürbissen. Wer aus den gigantischen Früchten eine Gruselfratze schnitzen möchte, muss das Fruchtfleisch nicht wegwerfen. Mit seinem milden Geschmack eignet es sich sehr gut für Kuchen und Desserts. Geschmacksnote: süßlich-mild            ### Gartenecke für Kinder: 7 GALANET-Ideen für mehr Spaß im Garten Tummeln, tollen, toben – im Sommer draußen zu sein ist das reinste Paradies für Kinder. Damit sie sich im hauseigenen Garten genauso wohlfühlen wie im Schwimmbad oder am Spielplatz, gestalten Sie am besten eine Gartenecke, die zum Revier der Kinder wird. Mit unseren Ideen ist in Ihrem Garten bald der Spaß zu Hause, ohne dass der Rest des Gartens in Chaos und Unordnung versinkt. 7 GALANET-Ideen für die Kleinen Verpassen Sie Ihrem Garten ein paar Accessoires, zu denen Ihre Kleinen nicht nein sagen können. So sorgen Sie dafür, dass die Kinder im Sommer gerne rausgehen. Unsere GALANET-Ideen bringen Kinderaugen zum Leuchten! Sandkasten – der Klassiker Im Sand buddeln, Sandburg bauen, Sandkuchen backen – der gute, alte Sandkasten ruft mit Sicherheit auch bei Ihnen schöne Kindheitserinnerungen hervor. Ein Sandkasten im eigenen Garten ist eine gute Alternative zu öffentlichen Spielplätzen – denn hier haben Sie es selbst in der Hand, den Sand sauber zu halten. Der Materialklassiker für den Rahmen ist auch heute noch Holz. Um den Sand vor unerwünschten Verunreinigungen wie beispielsweise Hunde- oder Katzenkot zu schützen, denken Sie auch an eine passende Abdeckung. Wassergarten für Kinder Viele Kinder sind richtige Wasserratten, daher sollte auch in der Gartenecke für Ihre Kinder das kühle Nass nicht fehlen. Ein Planschbecken sorgt an heißen Tagen für eine willkommene Abkühlung. Alternativ dazu planen Sie im Kinderbereich in Ihrem Garten eine feste Wasseranlage im Miniformat wie einen Gartenteich ein. Auch zum Spielen gehört das blaue Element einfach dazu, wie beispielsweise in einer … … Matschküche Eine eigene Matschküche gibt den Kleinen die Möglichkeit, sich in einem abgegrenzten Bereich mit Erde, Matsch und Wasser so richtig auszutoben. So bleibt der Rest Ihres Gartens in seiner ganzen Schönheit erhalten und ein Ort der Entspannung für die Erwachsenen. Für den Bau einer Matschküche eignen sich besonders Holzbretter Palletten Bänke Regale Statten Sie den Matschplatz mit verschiedenen Töpfen, ausrangierten Küchenwerkzeugen und einer Gießkanne aus – das sorgt für viel Abwechslung und kreatives Spielen. Mini-Spielplatz Spielplätze stehen bei Kindern hoch im Kurs. In großen Gärten finden die oft etwas sperrigen Geräte problemlos Platz – und in kleinerer Ausführung passen Schaukel, Kletterwand, Rutsche und Co. auch in eine Gartenecke. GALANET-Tipp: Ein Baum bietet oft ideale Möglichkeiten, die Schaukel zu montieren, aber bitte ohne Verletzungen von Stamm und Ästen. So können Sie auf ein bullig wirkendes Gestell verzichten und die Schaukel fügt sich ganz natürlich ins Gartenbild ein. Außerdem ist diese Option auch etwas für den schmaleren Geldbeutel. Spielecke/-haus Ein Spielhaus ist ein Miniatur-Häuschen und dient als Kinderzimmer im Garten. Es bietet Platz zum Abstellen von Outdoor-Spielgeräten und gibt den Zwergen ein kleines Draußen-Zuhause. Spielhäuser können in den verschiedensten Ausführungen erworben werden und bieten tolle Extras wie etwa eine eingebaute Rutsche, oder Fenster, die sich öffnen lassen. Baumhaus Ähnlich wie ein Spielhaus gibt ein Baumhaus den Kindern ein kleines Zuhause im Garten – nur eben hoch oben in der Baumkrone. Ein Baumhaus bietet die Möglichkeit, Höhe zu erleben, ohne unkontrolliert und risikoreich auf Bäume zu klettern. Auch beim Baumhausbau ist Holz das klassische Material. Achten Sie darauf, das Baumhaus durch Holzschutzfarbe wetter- und regenfest zu machen. Um die nötige Sicherheit zu gewährleisten, statten Sie das Baumhaus mit einem stabilen Geländer aus. Kinderbeet In vielen Gärten finden sich auch Gemüsebeete. Um auch Ihre Kleinen spielerisch an den Gemüseanbau, die Pflege und die Ernte heranzuführen, gestalten Sie ein kindgerechtes Beet. Achten Sie dabei vor allem darauf, dass die Klein-Gärtner das Beet gut erreichen können. Für den Anbau eignen sich vor allem schnell gedeihende Gemüsesorten wie etwa Radieschen oder Karotten. Auch Strauchfrüchte wie Himbeeren oder Johannisbeeren stehen hoch im Kurs, da diese - einmal reif - direkt verzehrt werden können. Was Sie sonst noch beachten sollten Sicherheit Unabhängig davon, für welche Gestaltungselemente Sie sich in der Gartenecke für Ihre Kinder entscheiden: Achten Sie vor allem darauf, dass den Kleinen beim Spielen nichts passieren kann. Das gilt vor allem für Schaukel, Kletterwand und Baumhaus, bei denen Sicherheitsgurt oder Geländer die Zwerge vor dem Absturz bewahren können. Beschattung Vor allem bei sommerlichen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung ist eine Beschattung in der Gartenecke vonnöten. Wenn es keinen natürlichen Schatten beispielsweise durch einen Hausbaum gibt, dann bieten sich vor allem ein Sonnensegel oder ein Sonnenschirm als willkommene Schattenspender an. Bei Fragen zur Planung, Konzeption und dem Bau einer Gartenecke für Ihre Kinder, stehen Ihnen unsere GALANET-Partner in Ihrer Nähe mit Rat und Tat zur Seite – nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf! ### GALANET-Azubis gewinnen Landschaftsgärtner-Cup 2019 Jedes Jahr veranstaltet der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. den Landschaftsgärtner Cup. Hier dürfen sich Azubis aller Mitgliedsbetriebe auf Landesebene miteinander messen und sich somit für den Bundesentscheid qualifizieren. Die GALANET-Azubis sind dabei fester Bestandteil. Und auch dieses Mal waren sie erfolgreich.  Hier die Platzierungen des  Landschaftsgärtner Cups Niedersachen-Bremen 2019, der am 17. Mai stattfand: Platz 1 bei den Stationsaufgaben ging an:  Kai Burbrink und Niklas Loose von Stockreiter Platz 1 beim Gewerk ging an: Moritz Blankemeyer und Marvin Wichmann von Galabau Kreye Weitere Platzierungen: Platz 3 beim Gewerk: die Azubis von Achim Friedrichs  Platz 4 beim Gewerk: die Azubis von Falko Werner  Platz 6 beim Gewerk: die Azubis von Garten Brauers Platz 8 beim Gewerk: die Azubis von Jürgen Hoppe  Teilgenommen haben insgesamt 24 Teams, also 48 Azubis. Daher: eine absolut vorzeigbare Leistung, die nicht von ungefähr kommt. Denn die Ausbildung wird bei jedem GALANET-Partner großgeschrieben. Weitere Infos dazu gibt es auf jobseeds – dem Jobportal von GALANET unter dem Punkt: Ausbildung. Geballte GALANET-Kraft. Die Azubis mit ihren Ausbildern. ### Steingärten modern gestalten Mit Steingärten verbindet man sehr oft ein besonderes Klischee. Zu viele alpine Elemente können schnell altmodisch und zu viel Kies steril wirken. Jedoch sind Steingärten innerhalb der modernen Gartengestaltung nicht mehr wegzudenken. Richtig gestaltet sind Steingärten besonders dekorativ, haben einen ganz besonderen Charme und können ganze Landschaften in Miniatur abbilden. Auf was es bei der Gestaltung eines Steingartens besonders ankommt, und was Sie unbedingt vermeiden sollten, verraten Ihnen die GALANET-Gartenexperten. 5 No-Gos für einen modernen Steingarten 1. Zu viel Kies macht Wirkung mies In einen modernen Steingarten gehören die passenden Steine und natürlich auch Kies, allerdings in Maßen verwendet. Denn sonst wirkt der Steingarten sehr schnell eintönig oder steril und kann seiner Aufgabe, nämlich Lebensraum für viele Insekten und Kleinlebewesen zu sein, nicht gerecht werden. 2. Langeweile durch eine eintönige Pflanzenauswahl Bei der Pflanzenauswahl sollten Sie Eintönigkeit unbedingt vermeiden: Eine Steingartenbepflanzung besteht nicht nur aus Gebirgspflanzen und Bodendeckern. Diese wirken auf den Betrachter sehr oft langweilig und eintönig. 3. Falsche Platzierung im Garten Ein Steingarten eignet sich nicht für alle Gartenbereiche. Wird er falsch platziert, kann er innerhalb der Gartengestaltung zu dominant wirken oder aber in seiner Wirkung gestalterisch total untergehen. 4. Falsche Steinauswahl für Ihren Steingarten Bei der Steinauswahl sind bestimmte Grundsätze zu beachten. Entweder Sie verwenden bei einem alpinen Steingarten unbearbeitete und rustikale Natursteine, oder bei einem architektonischen Steingarten Betonsteinmaterial. Auch bearbeitetes Natursteinmaterial kann verwendet werden. 5. Unzureichende Pflege Auch Steingärten benötigen eine richtige Pflege, damit sich die Pflanzen zu prächtigen Schönheiten entwickeln und sich in einem attraktiven Zustand präsentieren können. So machen Sie es richtig: Unsere Tipps für Ihren modernen Steingarten Damit Ihr Steingarten modern statt altmodisch und abwechslungsreich statt eintönig aussieht, haben wir hier einige Tipps für Sie zusammengestellt. Die richtigen Pflanzen für Ihren Steingarten Achten Sie beim Bepflanzen Ihres Steingartens auf eine ausgewogene Pflanzenauswahl und besonders auf die richtigen Standortbedingungen. Manche Pflanzen lieben stark mineralische Böden, also mit wenigen organischen Bestandteilen, andere gedeihen in etwas „fetteren“ Böden wesentlich besser. Winterharte Steingarten-Stauden schaffen eine solide Basis für Ihre Bepflanzung. Zu den Klassikern gehören pflegeleichte Distelarten, Polsterstauden, Sonnenhut, Prachtkerzen oder Indianernesseln, sowie Sukkulenten. Steppensalbei und Lavendel etwa sorgen für mediterranes Flair. Edle Zierpflanzen und Ziergräser lockern den modernen Steingarten auf und sind daher besonders beliebt. Zwiebelpflanzen, wie Wildtulpen, Krokus und Zierlauch sorgen für saisonale Abwechslung in der Steingartenbepflanzung. Der richtige Standort für Ihren Steingarten Bei der Auswahl des passenden Standorts für Ihren Steingarten, sind vor allem die Lichtverhältnisse im jeweiligen Gartenbereich zu beachten. Von Sonnenanbetern bis zu schattenliebenden Blattschmuck-pflanzen ist im Steingarten alles gut aufgehoben. Stimmen Sie den Standort also auf die ausgewählten Pflanzen ab. Platzieren Sie den Steingarten so, dass er nicht zu dominant wirkt und trotzdem zum Hingucker werden kann. Für sehr kleine Gärten oder auch für die Terrasse und den Balkon, ist beispielsweise ein Mini-Steingarten in einer größeren Schale eine tolle Gestaltungsidee. Auswahl passender Steine für Ihren Steingarten Besonders gut lassen sich unterschiedliche Gesteinsarten mit Hinguckern wie etwa ausgefallenen Findlingen und Natursteinblöcken kombinieren. Wenn Sie in Ihrem Steingarten verschiedene Gesteinsarten gekonnt miteinander kombinieren, verleihen Sie ihm mit Ihren individuellen Ideen eine ganz besondere Note. Moderne Steinelemente für Ihren Steingarten Ihre Möglichkeiten, moderne Steinelemente im Steingarten zu integrieren, sind vielfältig. Gestaltungselemente, wie etwa eine Natursteinmauer, ein Hochbeet oder eine Skulptur, sorgen für Individualität und Abwechslung. Die Kombination aus den entsprechenden Gestaltungselementen und den dazu passenden Pflanzen verpasst Ihrem Steingarten beispielsweise ein mediterranes oder japanisches Flair. Wasser als gestalterisches Element im Steingarten Auch Wasseranlagen gehören zu den Gartenelementen, mit denen Sie Ihren Steingarten modern gestalten können. Wasserspiele wie ein kleiner Quellstein sind genau das richtige Highlight für Ihren Steingarten. Auch ein kleiner Wasserlauf ist ein ideales Gestaltungselement – besonders für Gärten am Hang. Unsere Profi-Pflegetipps Durch die mineralischen, stark wasserdurchlässigen Böden in einem Steingarten, trocknet der Boden besonders an sonnigen Standorten, sehr schnell aus. Im Sommer, bei großer Hitze oder in langen Trockenphasen, müssen Sie Ihren Steingarten zumindest in der Anwachsphase unbedingt bewässern. Auch Steingärten sind vor Unkraut nicht gefeit. Sie müssen aufwachsendes Unkraut schnell entfernen, da die Konkurrenz um die Nährstoffe in Steingärten besonders hart ist. Im Winter decken Sie empfindliche Pflanzen am besten mit einem Vlies oder etwas Reisig ab, um die Pflanzen vor Frostschäden zu schützen. Bei Fragen zur Ausgestaltung, dem Bau und der Pflege von modernen Steingärten stehen Ihnen unsere GALANET-Partner in Ihrer Nähe mit Rat und Tat zur Seite – nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf! ### Die schönsten Terrassen-Gestaltungsmöglichkeiten von klassisch bis modern Die Terrasse hat in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erfahren und stellt mittlerweile für viele Haus- und Gartenbesitzer einen erweiterten Wohnraum dar. Mit Gestaltungselementen wie Mauern, Pflanzen oder Möbeln lassen sich vielfältige Akzente integrieren, passend zum Ensemble und zum individuellen Geschmack – von klassisch über mediterran bis modern. Ideen für Ihre Terrassengestaltung sammeln Auf der Suche nach der geeigneten Terrasse für Sie und Ihren Garten stehen Ihnen heutzutage so viele Gestaltungsmöglichkeiten offen wie nie zuvor – sei es eine Terrasse aus Holz, die Ihren Augen und Füßen schmeichelt oder eine mediterrane Gartengestaltung mit Elementen aus Steinen und würzigen Kräuterpflanzen. Nehmen Sie sich bei der Planung Ihrer Terrasse ausreichend Zeit, um Ideen zu sammeln und sortieren Sie diese anschließend. So entsteht ein Konzept, das am Ende auch zu Garten, Architekturstil Ihres Hauses und Ihren Bedürfnissen passt. Klassisch bedeutet nicht altmodisch Vielleicht denken Sie bei dem Begriff „klassische Terrasse“ (oder Balkon) an einen Außenbereich, der mit braunen oder grauen Kacheln versehen sowie schmal zugeschnitten ist und nicht wirklich zum Verweilen einlädt. Solche Altbestände können durch einen neuen Terrassenbelag ersetzt und in der Regel auch vergrößert werden, sodass sie für einen Tisch, Stühle, Grill und eine Liege ausreichend Platz gewinnen. Passende Materialen für eine klassische Terrasse Typisch für die klassische Gartengestaltung ist ein großflächiger und gepflegter Rasen. Mittlerweile hat aber auch die Bedeutung der Terrasse, die heutzutage großzügiger gestaltet ist, zugenommen. Hier kommen Materialien wie Naturstein, Beton oder Holz zum Einsatz. Sie sind in der Regel pflegeleicht, witterungsbeständig und langlebig– das trifft auch auf Terrassen aus Holz zu. Für sie eignen sich Tropenhölzer genauso wie Dielen aus Thermoholz- oder Wachsholz, gefertigt aus heimischen Hölzern wie Lärche Robinie Douglasie Mediterrane Terrassengestaltung Holen Sie sich die Toskana nach Hause – mit einer südländisch gestalteten Terrasse kein Problem. Die einzige Einschränkung lautet: Die Terrasse soll sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Stein bringt südländisches Flair in Ihren Garten Die mediterrane Gartengestaltung setzt auf warme Erdtöne und Naturmaterialien wie Holz und Naturstein, die sich beliebig miteinander kombinieren lassen. Verwenden Sie als Baustoff für Ihren Belag helle Steine wie zum Beispiel Sandstein oder Betonterrassenplatten mit einer rustikalen Oberfläche. Bodenbeläge aus Holz sind in Italien aufgrund der oft salzhaltigen Luft eher untypisch – allerdings findet dieses Material als (rustikale) Gartenmöbel seine Verwendung. Mit Pflanzen Mittelmeer-Akzente setzen Natursteinmauern oder ein Spalier sorgen für südländisches Ambiente und dienen bei Bedarf auch als Sichtschutz vor neugierigen Blicken. Mit passenden Pflanzen wie Lavendel Salbei Oleander Bougainvillea Zitrusbäumchen bringen Sie nicht nur optische Highlights, sondern auch den typisch mediterranen Duft in Ihren Garten. Unterstreichen Sie die Mittelmeer-Atmosphäre, indem Sie die Pflanzen in Pflanzgefäßen aus Terrakotta präsentieren – gerne auch in Verbindung mit einem kleinen Wasserspiel, wie zum Beispiel einem Quellstein. Klare Linienführung bei modernen Terrassen Die klare, geometrische Formensprache der modernen Architektur verlangt geradezu nach einer Fortführung dieses Stils im Garten. Für die moderne Terrassengestaltung ist es daher besonders wichtig, die Materialien in Form und Farbe auf das Haus abzustimmen. Rechte Winkel statt Polygonalplatten Die moderne Gartengestaltung setzt auf puristisches Design z.B. aus Stahl und Naturstein, häufig kombiniert mit einem geometrischen Naturpool und/oder einer stimmungsvollen Gartenbeleuchtung. Polygonale Platten, wie sie in anderen Gartenstilen häufig(er) anzutreffen sind, stören bei einer Terrasse mit moderner Gestaltung. Verwenden Sie stattdessen rechteckige Platten aus Natur- oder Betonsteinmaterial. Im Großformat wirken diese besonders gut und setzen einen besonderen Akzent. Auflockerung erwünscht Formgehölze, in Form gebrachte Hecken und Einfassungen oder ein linear verlaufender Bachlauf betonen den architektonischen Charakter der modernen Gartengestaltung. Mit sparsam gesetzten Akzenten durchbrechen Sie bewusst diese gewünschte Geradlinigkeit und sorgen für Abwechslung. Hierfür eignen sich Pflanzen mit lockerer und natürlicher Wuchsform wie Ziergräser oder ein runder Quellstein. Planung und Beratung vom Fachmann Wenn Sie unschlüssig sind, welcher Terrassenstil oder welche Gestaltungsmöglichkeiten am besten zu Ihnen und Ihrem Garten passen, lassen Sie sich von Ihrem GALANET-Partner in Ihrer Nähe beraten. Gemeinsam mit Ihnen findet er die passende Lösung für Ihr gemütliches Wohnzimmer im Freien. ### Kleiner Garten am Hang: Ideen und Tipps für Ihre Gartengestaltung Die Gestaltung eines kleinen Gartens stellt für viele eine Herausforderung dar. Wenn dann noch eine Hanglage hinzukommt, wissen manche nicht mehr weiter – dabei steckt gerade in solchen Gärten unglaublich viel Potenzial. Mit professionellen Gestaltungstipps für Hanggärten, einer durchdachten Planung und Kreativität erschaffen Sie sich Ihren Traumgarten. Die Böschung im Garten bändigen Bevor es an die Gartengestaltung am Hang mit Pflanzen, Sitzgelegenheiten und dekorativen Elementen geht, steht eine Terrassierung des Hanges an. Sie dient der Stabilisierung der Böschung und schafft Raum für eine flexible Nutzung. Terrassen erleichtern die Durchführung von Gartenpflege-Maßnahmen: Auf ebenen Flächen sind Arbeiten wie Rasenmähen oder Unkraut jäten weniger anstrengend. Zudem lassen terrassierte Flächen Regenwasser langsam abfließen, wodurch Erosionsschäden oft verhindert werden. Mit Mauern und Co. den kleinen Garten gliedern Gerade ein kleiner Garten erfordert eine intelligente Aufteilung der Fläche. Eine gute Strukturierung ist ebenfalls wichtig, da sie für Funktionalität und Harmonie auf dem begrenzten Bereich sorgt. Für die Schaffung von Terrassen bieten sich eine mediterrane Natursteinmauer eine dekorative Trockensteinmauer moderne Gabionen Hangabstützelemente aus Beton bestens an. Neben mehr Nutzfläche erzeugen die unterschiedlichen horizontalen Ebenen auch eine optische Tiefe, die Ihren kleinen Garten größer wirken lässt. Ob Rasenfläche, Stein oder Holz – bei der Terrassengestaltung haben Sie selbstverständlich freie Hand. Kleiner Experten-Tipp: Wenn Sie auf der obersten terrassierten Fläche eine von vielleicht sogar mehreren Sitzecken im Garten einbauen, können Sie wunderbar den Ausblick auf Ihr kleines Reich genießen. Mit der richtigen Bepflanzung punkten Für kleine Gärten gilt grundsätzlich: Weniger ist mehr! Sie dürfen Ihren Garten ruhig mit vielen Blumen, Sträuchern,  Stauden sowie kleinwüchsigen Bäumen und Gräsern aufpeppen. Allerdings sollten es nicht zu viele unterschiedliche Pflanzengattungen sein, damit auf den kleinen Flächen nicht zu viel „optische Unruhe“ herrscht und der Garten nicht überladen wirkt. Ihr kleiner Hanggarten hat durch seine örtlichen Gegebenheiten schon von sich aus einen ganz individuellen Charakter. Diesen heben Sie zusätzlich hervor, indem Sie an den Abstufungen markante Pflanzen setzen. Kluge Wegeführung und Sichtachsen vergrößern den kleinen Garten optisch Diagonalen und Sichtachsen sorgen für eine klare Aufteilung Ihres kleinen Gartens, die ihn tiefer und weitläufiger wirken lassen. Das trifft vor allem auf breite Gärten zu. Verstärken lässt sich dieser Effekt noch durch eine Blickachse, beispielsweise einen Weg vom Hang herab zur Terrasse. Hecken- und Blumenrabatten, welche die Gartenwege säumen und einfassen, sind weitere Möglichkeiten zur symmetrischen Gestaltung Ihres Gartens. Bei eher schmalen und langgezogenen Gärten bieten sich Pfade an, die sich an Hecken sowie Pflanz- und Gemüsebeeten vorbeischlängeln. Wenn Sie runde Beete anlegen, wird die Gleichförmigkeit aufgebrochen und die geringe Breite kaschiert. Wasser bringt Schwung in den kleinen Garten Kleine Gärten, insbesondere in Hanglage, bieten nur wenig bis keinen Platz für größere Wasseranlagen wie Naturpools oder (Schwimm-)Teiche. Dafür hält die moderne Gartengestaltung jedoch andere Optionen und Tricks für Gartenbesitzer bereit, um anziehende visuelle Akzente zu erzeugen. Ein Quellstein beispielsweise erzeugt ein sanftes und kontinuierliches Plätschern, das optisch ansprechend und gleichzeitig entspannend wirkt. Für die Hanglage bestens geeignet ist ein Bachlauf. Das vorgegebene Gefälle eignet sich hervorragend, um einen Fels- oder Gebirgsbach mit Wasserfällen und Kaskaden in Ihren Garten zu zaubern. Hier bietet sich eine Gartengestaltung mit Steinen an. Ihr GALANET-Partner In Ihrer Nähe berät Sie gerne und hilft Ihnen bei der Gartenplanung und -gestaltung, damit Sie sich in Ihrem grünen Zuhause wohlfühlen. ### 35. Gesellschafterversammlung in Reutlingen Wie Sie wissen, ist GALANET ein qualifizierter, organisierter und vernetzter Garten- und Landschaftsbauer im deutschsprachigen Raum, der seit mehr als zwei Jahrzehnten für höchste Qualitätsansprüche steht. Die Stärke des Verbunds basiert auf drei Säulen: dem fachlichen Netzwerk dem organisatorischen Netzwerk dem menschlichen Netzwerk Weitere Infos dazu gibt es hier. Ein fester Bestandteil von GALANET sind die Gesellschafterversammlungen, die zweimal pro Jahr stattfinden. Neben dem menschlichen und fachlichen Austausch stehen bei den Herbsttagungen immer auch Unternehmensbesichtigungen auf dem Programm –in diesem Jahr waren wir am Freitag, den 28. September bei Uli Geiger in Rottenburg am Neckar zu Gast. Nach dem Eintreffen auf dem schönen Betriebshof und einem kleinen Imbiss stellten Uli, Tochter Nele und das Team ihren Betrieb, die "Geiger's GmbH", vor. Die sehr interessante und bewegende Unternehmenspräsentation brachte nicht wenige zum Staunen, genau wie die große Zahl wertvoller und schöner Pflanzen im Pflanzenmarkt. Ein Highlight war auch der neu gebaute Bürokomplex. Beim Betriebshofrundgang stand das "Geiger’s"-Team seinen Besuchern Rede und Antwort und inspirierte alle anwesenden GALANET-Partner. Nach dem Mittagessen und einem intensivem Erfahrungsaustausch ging es zu Station Nummer zwei an diesem Tag: zur Gartenanlage von Professor Roland Doschka, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht selbst anwesend sein konnte. Er wurde durch Ortsvorsteher Hubert Walz vertreten. Die Bilder hier sprechen Bände.   Am Tag darauf fand dann die offizielle Tagung statt, bei der die neuen GALANET-Partner von Helmut Haas begrüßt und die Marketing- und Kommunikationsstrategie sowie die Weiterentwicklung des Verbunds besprochen wurden. ### So lässt sich auch ein kleiner Garten kindgerecht gestalten Ein Reihenhausgarten oder eine kleine grüne Parzelle an einem Wohnblock – gerade wer in der Stadt wohnt, muss in Sachen kinderfreundlicher Garten oft große Abstriche machen. In der Regel bleibt nur wenig Platz für Spielgeräte und eine Rasenfläche zum Toben. Wir sind aber der Meinung: Auch ein kleiner Garten lässt sich kindgerecht gestalten – lesen Sie selbst! Kleiner Reihenhausgarten mit ungeahnten Möglichkeiten für Kinder Der enorme Bauboom der letzten Jahre lässt die Grundstücke immer mehr schrumpfen. Die Gärten fallen deshalb oft winzig aus, obwohl gerade Familien mit Kindern großen Wert auf das (eigene) Grün vor oder hinter dem Haus legen. Wenn Sie für Ihren Familiengarten nicht viel Platz in der Ebene haben, gilt es, den Raum mit durchdachter Gartengestaltung optimal auszunutzen oder sich „in die Höhe auszudehnen“, z.B. mit einem Baumhaus. Wir stellen Ihnen einige Möglichkeiten für Ihren kleinen Garten vor, damit sowohl Sie als Eltern als auch Ihr Nachwuchs viel Freude am und im Garten haben. Gartenteich oder Planschbecken bereiten in kleinen Gärten auch viel Freude Heute spielt in der Gartengestaltung das Element Wasser eine große Rolle. Ob Terrassenteich oder Naturpool: Viele Gartenbesitzer genießen die Nähe von Wasser – und Kinder noch viel mehr. Ein Gartenteich von geringer Größe oder ein Springbrunnen mit Wasserspiel laden zum Plantschen oder zum Beobachten der Tiere in und um das Wasser ein. Und wenn Sie keine Möglichkeit haben, aber dennoch nicht auf den Wasserspaß mit Ihren Kindern verzichten wollen: Eine kleine, mobile Wanne oder ein aufblasbares Planschbecken erfüllen auch ihren Zweck und finden überall ihren Platz. Eine Spielecke mit kleinem Sandkasten tut’s auch Viele Kinder lieben es, zu klettern, zu schaukeln oder zu rutschen. Hier bieten sich robuste und fest installierte Klettergerüste oder Spieltürme aus Holz an. Allerdings benötigen diese viel Raum, ganz zu schweigen von der Fläche, die beispielsweise vor und hinter einer Schaukel benötigt wird. Stellen Sie sich daher die Frage, ob ein Sandkasten für das Spielen im Garten (und für die Aufbewahrung von Förmchen, Schaufel und Bagger) nicht ausreichend ist. Suchen Sie bei mehr Bewegungsbedarf mit Ihren Kindern den nahegelegenen Spielplatz auf. Dort warten, ganz abgesehen von den Kindern aus der Nachbarschaft, mehr und größere Spielgeräte auf den Nachwuchs – und auch andere Eltern, mit denen Sie sich austauschen können. Pflanzen spielerisch kennenlernen: Ein Naschgarten für Klein (und Groß) Was gibt es Schöneres, als im Frühjahr und Sommer in den Garten zu gehen und die Früchte Ihrer Arbeit zu genießen, indem Sie im Vorbeigehen Beeren pflücken? Das geht Ihren Kindern genauso – legen Sie deshalb einen Naschgarten mit kleinen Beerensträuchern, Obstbäumen und frischen Kräutern für sich und Ihre Familie an. Für diese Pflanzen findet sich sicher irgendwo ein geeignetes Plätzchen – und auf diese Weise haben Sie immer frisches Obst und Gemüse zur Verfügung. Gleichzeitig lernen Ihre Kinder nebenbei verschiedene Pflanzen und deren Eigenheiten kennen. Vielleicht möchte der Nachwuchs sogar selbst anpflanzen und die Pflege der Sträucher übernehmen. Hierfür bieten sich Pflanzen an, die sich einfach ziehen lassen und insbesondere für die Kleinen schmackhaft sind: Erdbeeren Tomaten Gurken Schokominze Zitronenbasilikum Mit einem Hochbeet für mehr Ertrag sorgen Für kleine Gärten gilt grundsätzlich: Wer mehr Fläche benötigt, muss „in Etagen“ denken und auf diese Weise das Beste aus den beengten Platzverhältnissen machen. Verschaffen Sie sich mehr Anbaufläche im Garten, indem Sie ein Hochbeet anlegen, das Sie oben und an den Seiten bepflanzen. Auch Ihre Kinder werden begeistert sein, wenn sie ihr eigenes kleines „Refugium“ erhalten, wo sie verschiedene Pflanzen ausprobieren und ihr selbst gezogenes Obst und Gemüse ernten können. Hochbeete sorgen auch in den kleinsten Gärten für erstaunliche Erträge. Das i-Tüpfelchen für größere Kinder: ein Baumhaus Noch höher hinaus geht es mit einem Baumhaus – vorausgesetzt, Sie haben einen Baum im Garten, der groß und robust genug ist. Das weckt die Abenteuerlust in Ihren Kindern, die sich über ihren Rückzugsort in luftiger Höhe freuen werden. Sollte kein geeigneter Baum zur Verfügung stehen: Eine kleine (auch ebenerdige) Plattform mit Kissen und Decken darauf reicht aus, um sich eine eigene kleine „Höhle“ zum Spielen und Lesen zu bauen. Optimale Beratung gerade bei „schwierigen“ Gärten Sollten Sie unsicher sein, welche Möglichkeiten Ihr Garten Ihnen und Ihrer Familie bietet, berät Sie Ihr GALANET-Partner in Ihrer Nähe gerne. Er sieht sich die Gegebenheiten vor Ort an und erstellt auf Basis einer Bestandsanalyse und der Bedürfnisse Ihrer Familie einen Plan für einen kindgerechten Garten. Auf Wunsch setzt er diesen auch fachgerecht und unter Ausschluss von Gefahrenquellen in die Tat um – so schaffen Sie sich einen Rückzugsort, der optimal auf Sie und Ihre Kinder abgestimmt ist. ### Vielseitigkeit trifft auf dynamisches Team: GALANET-Partner De Grashoppers aus Schwerin Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Das Leben beginnt an dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.“ Das haben sich de Grashoppers aus Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, zu Herzen genommen und setzen es mit ihrer täglichen Arbeit in die Tat um. Klein, aber fein: Mit vierzehn Mitarbeitern (davon drei Azubis) herrscht ein familiäres Betriebsklima vor – mit positiven Auswirkungen auf die Projekte, auf die das Unternehmen verweisen kann. So jung und schon so erfolgreich Erstaunlich, wieviel man mit Schaffensfreude und Leidenschaft zum Beruf alles bewegen kann – und „bewegend“ war bei De Grashoppers in den 14 Jahren Betriebsexistenz so einiges. Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 hat die Firma im Rahmen von Tiefbauarbeiten und Geländemodellierung nicht nur viel Erde von A nach B geschaufelt; sie hat auch Pflasterarbeiten auf öffentlichen und gewerblichen, aber vor allem auf privaten Flächen übernommen. Große Freude bereiten den Mitarbeitern natürlich Aufträge, wo sie ihre Kreativität und die Liebe zu Pflanzen und Natur ausleben dürfen. Sei es die Errichtung von Steinmauern oder das Anlegen von Wasseranlagen, z.B. Bewässerungsanlagen, den Bau von Schwimmteichen mit angeschlossener Holzterrasse – der Betrieb übernimmt gerne die Gestaltung und anschließende Pflege von Gärten und Anlagen seiner Kunden. Mit geografisch und saisonal passenden Bepflanzungen und viel Leidenschaft zum Garten- und Landschaftsbau tragen die „Grashopper“, wie sie sich selbst nennen, dazu bei, dass Schwerin und Umgebung aufblühen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Landschaftsarchitektur De Grashoppers haben sich unter anderem der professionellen Landschaftsarchitektur verschrieben. Sie sehen darin mehr als die bloße Gestaltung und Pflege von Parks und öffentlichen Gärten. Für sie steht ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Räumen im Vordergrund – schließlich entstehen durch Planung „Entscheidungsgrundlagen für die nachhaltige Entwicklung der Gärten, Freiräume und Parkanlagen“, so Geschäftsführer Christian Kron. Das nehme „direkt entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität ihrer Bewohner.“ Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung von Lebensraumkonzepten und die Bewahrung der Natur – auf diese Weise kommen sowohl Mensch als auch Umwelt auf ihre Kosten. Ausbildung zu Galabau-Fachkräften als wichtiger Beitrag für die Zukunft De Grashoppers sind als Fach- und Ausbildungsbetrieb für Garten- und Landschaftsbau anerkannt und als TOP Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Sie sehen es als ihre Verpflichtung, Nachwuchskräfte bestmöglich zu unterstützen und ihnen eine optimale Lehrzeit zu bieten. Die Azubis erhalten Einblicke in die Bereiche Planung, Gestaltung und Pflege von Gärten und dürfen die „alten Grashopper“ bei den Aufträgen tatkräftig unterstützen – ganz im Sinne von learning by doing. Mit fortschrittlicher Technik am Puls der Zeit bleiben Die Firma steht modernen Technologien und Materialien aufgeschlossen gegenüber. So gehört die Installation von Mährobotern mit der dazugehörigen Einweisung der Gartenbesitzer zu ihrem Leistungsspektrum im Bereich Rasenpflege. Zudem hält das Unternehmen immer Ausschau nach Innovationen und setzt beispielsweise auf fortschrittliche Wegebeläge. Diese basieren auf einer Mischung aus Mineralien und dem Bindemittel Polyurethan (Elastopave) und sind wasser- und luftdurchlässig und umweltfreundlich. Die Mineralien können in ihrer Zusammensetzung so gewählt werden, dass sie sich (z.B. als Belag für die neu gestaltete Terrasse oder Parkplatzoberfläche) optisch bestens in die Umgebung einfügen. Vernetzung mit anderen Betrieben sorgt für Mehrwert Der technische Fortschritt und neue Trends machen natürlich auch vor der Garten- und Landschaftsgestaltung nicht Halt. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, bieten De Grashoppers ihren Mitarbeitern (auch schon während der Ausbildung) zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten an – beispielsweise im Rahmen der Mitgliedschaft im GALANET-Verbund. Die Vorteile der vielseitigen Workshops und Seminare: Die Mitarbeiter erweitern nicht nur ihr fachliches Wissen, sondern tauschen sich auch mit Berufskollegen aus – das ist Netzwerken at its best. ### Eine Terrasse aus Holz schmeichelt Augen und Füßen Kaum ein Garten ohne Terrasse – und das aus gutem Grund: Terrassen laden zum Verweilen und Entspannen ein und sind mit der passenden Ausstattung der ideale Rückzugsort im Freien. Terrassendielen aus Holz tragen zu einer gemütlichen Atmosphäre bei. Und mit der richtigen Pflege können Sie Ihren idyllischen Sitzplatz viele Jahre lang genießen! Terrassen aus Holz sind für Natur- und Barfuß-Fans ideal Wer es natürlich mag, für den ist eine Holzterrasse die Lösung. Mit dem passenden Sichtschutz und einer stimmigen Gartenbepflanzung spricht der Werkstoff Holz die meisten Menschen positiv an. Als natürliches Material sind seiner Vielseitigkeit keine Grenzen gesetzt. Ob moderne Gartengestaltung mit Designelementen aus Stahl oder Beton oder eher rustikal – Holz passt immer (dazu)! Mittlerweile sind Terrassendielen in einem holzähnlichen Werkstoff erhältlich: WPC (Wood-Plastic-Komposite, zu Deutsch Holz-Kunststoff-Verbundstoffe) besteht aus einer Kombination aus Holz und Kunststoff. Allerdings kommt WPC in Sachen Optik und Haptik nicht an die natürlichen Dielen heran. Und lassen Sie sich nicht irritieren: Holzterrassen eignen sich bei regelmäßiger und richtiger Pflege hervorragend zum Barfußlaufen – dann gibt es nämlich auch keine Splitter, die den Fuß verletzen könnten. Mit geringem Pflegeaufwand Gemütlichkeit über Jahre hinaus Für die Neugestaltung einer Terrasse gibt es zahlreiche pfiffige Ideen, wie Sie Ihr „erweitertes Wohnzimmer“ nach Ihren Wünschen und Anforderungen gestalten können. Bei der Planung ist der Aspekt der Pflege vielleicht weniger augenfällig, er sollte aber immer mitschwingen – schließlich möchten Sie Ihren Ort der Erholung auch genießen. Beim Ölen scheiden sich die Geister Wenn Sie Ihre Terrasse sich selbst überlassen, erhält sie nach relativ kurzer Zeit eine silbergraue Patina, die manche Gartenbesitzer stört. Der Grund hierfür ist die UV-Strahlung, die das farbgebende Lignin zerstört. Das Einlassen mit einem speziell auf Terrassen abgestimmtem Öl zweimal jährlich verlangsamt diesen Prozess. Ungeeignet sind handelsübliche Holzschutzlasuren, da sie nicht so tief einziehen und bei der Benutzung der Terrasse abreiben. Möchten Sie Ihrer Terrasse mit Öl etwas Gutes tun, müssen Sie sie zuvor reinigen. Am besten eignet sich dafür eine weiche Bürste, beispielweise eine Wurzelbürste. Die beliebten Hochdruckreiniger sind nicht zu empfehlen: Ist der Druck zu hoch, kann er das Material auffasern und zu Splittern führen. Das führt zu einer verringerten Haltbarkeit der Dielen. Harthölzer und geöltes Holz sind weniger empfindlich, sollten aber auch nur mit einer rotierenden Bürste (und nicht mit der Flachstrahldüse) bearbeitet werden. Eine Holzterrasse braucht keine chemischen Reinigungsmittel Wer es naturbelassen mag, verzichtet auf Holzentgrauer und chemische Reinigungsprodukte. Sie enthalten Bleichmittel bzw. Tenside – daher sollte ihr Einsatz wohlüberlegt sein. Auch Moos- und Algenentferner sind unnötig, wenn Sie die Holzdielen regelmäßig kehren und bürsten. Neben Terrassen-Öl sind auch spezielle Pflegeemulsionen auf Naturölbasis erhältlich, die eine schmutz- und wasserabweisende Schutzschicht auf den Brettern bilden. Sie lassen Restfeuchte entweichen und das Holz atmen. Sie sind sogar für Innenräume und Kinderspielzeug zugelassen – greifen Sie daher auf diese Pflegemittel zurück, wenn Sie in Sachen Gesundheit auf Nummer sicher gehen wollen. Es muss nicht unbedingt Tropenholz sein Viele Gartenbesitzer setzen bei der Wahl des Holzes aus nachvollziehbaren Gründen auf Tropenhölzer wie Bangkirai; Garapa; Teak; Cumaru; Massaranduba; Bongossi; Mukulungu. Als Terrassenholz punkten sie durch ihre Härte, Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit sowie edle Optik. Tropische Harthölzer sind resistenter gegen Pilz- und Schädlingsbefall, Nässe und Säure, gleichzeitig aber auch schwieriger zu bearbeiten. Die riesige Nachfrage hat in den letzten Jahrzehnten zu verstärktem Raubbau geführt. Daher gilt: Wenn Sie sich für Tropenholz entscheiden, achten Sie auf das FSC-Siegel, das eine nachhaltige Forstwirtschaft garantiert. Ökologisches Bauen mit heimischen Hölzern Wer denkt, dass sich heimische Holzarten nicht für Terrassen eignen, irrt: Auch Lärche, Douglasie; Robinie lassen sich für den Außenbereich einsetzen. Thermoholz und Wachsholz sind eine langlebige und umweltfreundliche Alternative zu den Tropenhölzern und werden durch ihre Behandlung beständiger. Preislich unterscheiden sich die Hölzer mitunter sehr stark, deshalb sollten Sie eine gründliche Kosten-Nutzen-Abwägung aufstellen, wenn Sie eine Terrasse planen. Und zum Schluss das i-Tüpfelchen: ein Terrassenteich So unterschiedlich die Menschen sind, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten der Terrassengestaltung. Der Fantasie sind in Ihrem Garten keine Grenzen gesetzt – und Ihr GALANET-Partner in Ihrer Nähe berät Sie gerne und hilft Ihnen, wenn es um die Umsetzung Ihrer Gartenträume geht! ### Mit einem modernen Teich ins ungetrübte (Bade-)Vergnügen Vor einigen Jahren dominierten noch (überwiegend kleine) Gartenteiche mit ausladenden Seerosen das Bild vieler Gärten. Mittlerweile bauen sich immer mehr Leute ihren eigenen Teich zum Schwimmen oder lassen ihn sich anlegen – die moderne Technik macht es möglich. Ob Fischteich mit seinen besonderen Ansprüchen, Zierteich mit stimmungsvoller Beleuchtung und akustischen Effekten oder auch eine Wasserstelle mit Springbrunnen und/oder Bachlauf – wir zeigen Ihnen, was ein moderner Teich haben sollte. So entsteht mit einem modernen Teich Wohlfühlatmosphäre im eigenen Garten Das Schöne an einem individuell geplanten Teich ist, dass er sich in Form, Funktion und der Beschaffenheit der Materialien ganz den Wünschen und Ideen des Erbauers anpassen lässt. So grenzt er beispielsweise in Form eines Terrassenteiches direkt an die Holzveranda vor dem Haus an; oder er trägt als Koiteich Ihrem Hobby, der Züchtung dieser edlen Fische, Rechnung. Ein Teich wertet als gestaltendes Element grundsätzlich jeden Garten auf. Auch wenn er nur als Zierde gedacht ist, hilft eine moderne Ausstattung bei der Pflege Ihrer „Quelle der Erholung“ und sorgt für stressfreie Genussmomente. Wassergenuss ganz nach persönlichen Wünschen und Gegebenheiten gebaut Moderne Teiche bieten im Gegensatz zu den fertigen Pools, die es im Baumarkt zu kaufen gibt, einige Vorteile: Sie passen sich in Form und Größe perfekt den örtlichen Gegebenheiten an und lassen sich individuell (aus-)gestalten, beispielsweise mit Wasserpflanzen und Wasserspielen. Entscheidet man sich für einen persönlich gestalteten Schwimmteich, so bietet dieser optimal viel Platz zum Plantschen – und kommt auf Wunsch ohne Chlor und Chemie aus. Gute Planung ist die halbe Miete Für alle Teicharten gilt: Die Auswahl der Materialien und die Planung müssen gut durchdacht sein und der Teichbau fachgerecht umgesetzt werden. Ansonsten kann man böse Überraschungen wie Umkippen des Gewässers oder Undichtigkeiten erleben. Gerade auf die chemiefreie Variante setzen immer mehr Leute. Sie möchten in ihrem Garten beim Baden sauberes, naturreines Wasser in entspannter Atmosphäre genießen. Daher bevorzugen sie Schwimmteiche und Naturpools, die mit einem ausgeklügelten technischen System ausgestattet sind und sich perfekt in die Umgebung einfügen. Moderne Technik gepaart mit optischen Raffinessen Für eine gute Wasserqualität empfiehlt es sich immer, eine Wasserpumpe in Kombination mit einem Filter einzubauen oder auf eine natürliche Filterung des Wassers zu setzen. Auf diese Weise werden Schmutzpartikel beseitigt und das Wasser bleibt in Bewegung. So kippt es nicht um. Auch Wasserspiele und Wasserfälle wirken dieser Gefahr entgegen: Sie bringen Sauerstoff in das Wasser ein. Ganz abgesehen von diesem tollen Effekt sind sie ein echter Hingucker und vor allem bei Kindern sehr beliebt – ebenso wie: Bachläufe, Brunnen, Fontänen, Quellsteine. Für viele Menschen hat der Klang von fließendem, sprudelndem oder spritzendem Wasser etwas Meditatives, auf andere hingegen wirkt er belebend. Eine Arbeitserleichterung bei der Entfernung von Sedimenten stellen Teichroboter dar, die es mittlerweile in vielen Ausführungen gibt. Auch sie sorgen dafür, dass die Wasserwerte in einem „gesunden“ Bereich bleiben. Rein biologische Wasseraufbereitung mithilfe von Pflanzen Viele Gartenbesitzer wünschen sich ein naturnahes Badeerlebnis und setzen daher schon bei der Planung und beim Bau eines neuen Schwimmteiches auf natürliche Wasserfilterung anhand von Wasserpflanzen und Mikroorganismen. Dabei werden beim Bau zwei separate Bereiche geschaffen, von denen eine ausschließlich der Klärung des Wassers dient. Für den erforderlichen kontinuierlichen Wasseraustausch zwischen den beiden Becken ist eine Pumpe zuständig. Das bedeutet: Ganz ohne Hilfsmittel, in diesem Fall technische, geht es nicht – aber die Chemie bleibt außen vor! Voraussetzung dafür ist natürlich eine gewisse Größe des Teiches: Mit mindestens 40 Quadratmeter ist schon zu rechnen. Wer gerne seine Bahnen ziehen möchte, muss mit 100 Quadratmetern und mehr für das Badevergnügen kalkulieren – das setzt natürlich eine gewisse Größe des Grundstückes voraus. Aber auch für beengte Platzverhältnisse finden sich ansprechende Lösungen für die Gestaltung Ihres Gartens mit Wasser. Die passende Umgebung schaffen Moderne Wasseranlagen werden heutzutage harmonisch in den Garten integriert und ergeben optisch ein Ganzes. Deshalb liegt ein besonderes Augenmerk auf den Pflanzen und Materialien, die den Teich umgeben – letztere sollen möglichst natürlich sein und hinsichtlich Farbe und Form zu einem optimalen Gesamtbild beitragen. Oft finden Kieselsteine, die sich mit größeren Steinen oder Steinblöcken abwechseln, Verwendung. Die häufig anzutreffende Kombination mit Elementen aus Holz, beispielsweise einer Holzterrasse, unterstreicht den natürlichen Charakter vieler „naturbelassener“ Schwimmteiche. Gute Pflege garantiert lange Freude am Teich Der Teich ist errichtet und die bunten und vielfältigen Teichpflanzen sprießen in ihrer ganzen Pracht – jetzt steht der Entspannung nichts mehr im Wege. Damit auch in Zukunft alles reibungslos funktioniert und Sie lange Freude an Ihrer Wohlfühloase haben, sorgt Ihr GALANET-Partner in Ihrer Nähe für die optimale und professionelle Schwimmteich- und Naturpoolpflege. Er weiß, worauf es ankommt und hat für Ihre Fragen jederzeit ein offenes Ohr ### Hoppe Garten- u. Landschaftsbau: Ein GALANET-Partner, der (auch) in die Tiefe geht Ein starkes und motiviertes Team mit derzeit 134 Mitarbeitern (übrigens das größte Unternehmen im GALANET-Verbund) und ein technisch sehr gut ausgestatteter Betrieb mit einem großen, modernen Fuhrpark und vielen Gerätschaften – das zeichnet Hoppe Galabau GmbH & Co. KG aus Uelzen aus. Firmenchef Jürgen Hoppe ist überzeugt: „Wir haben ein gutes Betriebsklima, sind innovativ und bieten unseren Mitarbeitern gute Perspektiven“ – aber lesen Sie selbst: Über 60 Jahre Garten- und Landschaftsbau: Das muss Hoppe erst einmal jemand nachmachen! Hoppe Galabau kann mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Traditionsunternehmen zu sein. Hans-Walter Hoppe gründete 1954 den zunächst noch kleinen Betrieb. 1983 stieg Sohn Jürgen Hoppe mit ein und führt das Unternehmen seit dem Tod seines Vaters im Jahr 1993. Schon ein Jahr später erfolgte der Umzug auf das jetzige Betriebsgelände, das räumlich mehr Möglichkeiten bietet. 2003 folgte eine Erweiterung. Mit der Übernahme der Firma Klatte Straßen- und Tiefbau Lüneburg (jetziger Name: Hoppe Straßen- u. Tiefbau GmbH) war die Firma Hoppe von nun an auch in der Lage, Leistungen in direkter Straßennähe auszuführen – eine sinnvolle Ergänzung zu den zuvor schon angebotenen Dienstleistungen, da der Kunde sich für den öffentlichen Bereich keine zweite Firma suchen muss. Mit der Eröffnung eines Büros für Gartenplanung und Gartengestaltung in Amelinghausen im Sommer 2009 zeigt Hoppe auch in der Nordheide und im Großraum Hamburg Präsenz. Seit 2017 gehören auch eine Zimmerei, eine Zaunbau- und eine Metallbaufirma zum Portfolio. Jürgen Hoppe kann mit Fug und Recht behaupten: „Bei uns gibt es alles aus einer Hand!“ Dienstleistungen für Privatkunden sowie öffentliche und gewerbliche Auftraggeber Der beeindruckende Fuhr- und Maschinenpark ermöglicht es Hoppe kleinere Aufträge und größere Bauvorhaben professionell abzuwickeln. Das Leistungsspektrum ist vielfältig. Hochwertige Privatgärten Natursteinarbeiten Außenanlagen von Schulen, Kindergärten und Industriestandorten Bodenstabilisierungen Die Planung und Gestaltung von Gärten, Vorgärten, Terrassen und Bewässerungsanlagen gehören ebenso zum Leistungsspektrum wie Bauwerksbegrünung und Rasenpflege. Hoppe plant und errichtet auch verschiedenste Wasseranlagen: Ob zum Baden oder als optische Bereicherung und natürliche Ergänzung mit Wohlfühlfaktor – der Betrieb ist Spezialist für Schwimmteiche Naturpools Swimmingpools Gartenteiche (z.B. Terrassenteiche) Wasserspiele Bachläufe und deren Pflege. Mit einer abwechslungsreichen und attraktiven Bepflanzung schaffen die Mitarbeiter den passenden Rahmen für ein gemütliches Zuhause. Bei Hoppe steht der Mensch im Mittelpunkt 31 LKW und Transporter, 25 Radlader, 25 Bagger, 2 Walzenzüge und 1 Planierraupe – so beeindruckend der Fuhrpark und die technische Ausstattung auch sind, der Fokus liegt bei Hoppe eindeutig auf den Mitarbeitern. Dafür bietet das Unternehmen Inhouse-Schulungen zu verschiedensten Themen wie neuen Regelwerken, Vermessung und der Vergabe- und Vertragsordnung im Baurecht usw. an. Zudem können die Angestellten in fachbezogenen Seminaren von GALANET, Optigrün, BIOTOP, des VGL u.a. (die sich z.B. an Vorarbeiter oder Führungskräfte richten) ihr Wissen erweitern. Flexible Arbeitszeitmodelle und gemeinschaftliche Aktivitäten wie ein Sommerfest, eine Weihnachtsfeier und Messebesuche tragen zum sehr guten Betriebsklima bei. Die beeindruckende Zahl von 134 Mitarbeitern – aufgeteilt in die zwei Bereiche Verwaltung mit 27 Mitarbeitern und Baustelle mit 107 Fachkräften, davon 11 Auszubildende – legt nahe, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und gerne bei Hoppe arbeiten. Dies spiegelt sich in der überwiegend langjährigen Zusammenarbeit wieder. Bei Hoppe Galabau aus Uelzen gibt es einige Mitarbeiter, die bereits seit über 20 Jahren im Team sind. Sie schätzen den gegenseitigen Respekt und den Zusammenhalt. Synergie-Effekte im GALANET-Verbund Stillstand gibt es bei Hoppe nicht. Durch die Mitgliedschaft im GALANET-Verbund werden gemeinsame Strategien entwickelt, um auf dem Markt eine Vorreiterrolle einnehmen zu können – nicht nur in Sachen Garten- und Landschaftsbau, sondern auch hinsichtlich Organisation und Mitarbeiterführung. Denn Hoppe weiß: Nur wer seine Mitarbeiter ernst nimmt und sie fördert, bekommt Qualität, Motivation und Leistungsbereitschaft zurück – und hat am Ende zufriedene Kunden. ### Gabionen in der Gartengestaltung – Vielfalt, die begeistert Die ersten Gabionen (also Metallkörbe, die mit Steinen gefüllt waren) wurden von Leonardo da Vinci konstruiert und als „Corbeille Leonard“ bezeichnet. Die eigentliche Karriere dieser Erfindung begann jedoch erst im 19. Jahrhundert, als sie auf den Schlachtfeldern zum Schutz vor Artilleriefeuer eingesetzt wurden. Das Wort „Gabion“ stammt vom italienischen „gabbione“, was ‚großer Käfig‘ bedeutet. Abhängig von dem Gartenstil sind sie mittlerweile zu einem begehrten Gestaltungselement in Gärten geworden. Was sich aus diesen ästhetischen Steinkörben zaubern lässt, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Gabionen punkten mit vielen Vorteilen Im modernen Garten- und Landschaftsbau zählt nicht nur die Optik, sondern auch die Haltbarkeit der verwendeten Materialien. Und genau das zeichnet Gabionen aus: ihre Robustheit. Die mit einer Schicht aus Zink und Aluminium überzogenen Drahtgitterkörbe sind korrosionsbeständig und halten viele Jahre. Darüber hinaus sind sie vielseitig in der Anwendung: Sie passen sowohl zu einem Bauerngarten als auch zum klassischen Gartendesign und fügen sich auf natürliche Art und Weise in die Umgebung ein. Als Füllmaterial kommt nicht nur Stein zum Einsatz; auch mit Glas, Holz, Kieselsteinen oder Klinker befüllt sorgen Sie für ein spannendes Erscheinungsbild Ihres Gartens. Gabionen als funktionale Eyecatcher in Ihrem Garten Gabionen sind aufgrund ihrer Variabilität, ihrer einfachen Handhabung und Umweltfreundlichkeit eine interessante Alternative zur Gartengestaltung mit anderen Baustoffen, etwa mit Holz. Wir haben uns bei unseren GALANET-Partnern umgesehen und für Sie eine kleine Übersicht über mögliche Anwendungsgebiete von Gabionen im Garten zusammengestellt: Stilvoll abgegrenzt – Gabionenwand Für alle Gartenbesitzer, die nach einem zuverlässigen Sichtschutz suchen, sind Gabionen eine sehr gute Lösung. Aneinander gereiht, lassen sie sich problemlos als Garten-Zaun bzw. Trennwand zur Terrasse verwenden. Im Gegensatz zu einem Heckenzaun bedürfen sie nahezu keiner Pflege in Form eines Rückschnitts. Gartenmöbel aus Gabionen: das geht! Gabionenhocker, -Gartenbänke, -Gartentische, und Co. verleihen jeder Sitzecke einen ganz individuellen Charakter und setzen einen optischen Akzent in Ihrem Garten. Zudem sind sie äußerst robust und werden bei einem Gewitter oder stürmischem Wind nicht einfach „weggepustet“. Design-Tipp von GALANET: Mit einer integrierten Gartenbeleuchtung lassen Gabionenmöbel Ihren Ruhebereich im Garten nachts in einem ganz anderen Licht erscheinen! Gabionen im Nutzgarten: Kräuterspirale und Hochbeet Eine Kräuterspirale bzw. ein Hochbeet aus Gabionen sieht nicht nur ansprechend aus – sie sorgen zudem dafür, dass Ihre Kräuter und Ihr Gemüse darin optimal gedeihen. Das geschieht dank der Steinfüllung, die die Sonnenwärme optimal speichert: Dadurch verbessert sie das Kleinklima und ermöglicht einen besseren Ertrag. Hochteich aus Gabionen Hochbeete lassen sich nicht nur mit Pflanzen befüllen. Mit einer passenden Wanne aus Kunststoff , die man in dem Innenraum des Drahtkorbs installiert und anschließend mit Wasser auffüllt, verwandeln sie das Gabionenbeet blitzschnell in einen attraktiven Teich und schenken Kleintieren einen hochwertigen, zusätzlichen Lebensraum in Ihrem Garten. Steinkörbe bepflanzen – für noch mehr Ambiente Sollten Ihnen Gabionen zu kühl bzw. zu langweilig sein, können Sie sie jederzeit bepflanzen. Dafür eignen sich vor allem Kletterpflanzen wie Efeu oder auch Rosen, bei denen der Schüttkorb als Rankhilfe dient. Darüber hinaus können Sie die Drahtkörbe von oben bzw. seitlich mit Erde auffüllen und Ihre Lieblings-Stauden oder sogar Ziergräser einpflanzen – Ihrer Kreativität bei der Pflanzenwahl sind keine Grenzen gesetzt! Noch mehr kreative Garten-Ideen gewünscht? Unsere GALANET-Partner übernehmen gerne auch die Gestaltung Ihres Gartens und verwandeln ihn in eine echte Wohlfühloase. Bei allen Fragen zur Umsetzung Ihres Gartenprojekts steht Ihnen der GALANET-Partner in Ihrer Nähe mit Rat und Tat zur Seite! ### Sichtschutz für die Terrasse – GALANET-Ideen für tolles Ambiente im Garten Oftmals ist es schwierig, ein bisschen Privatsphäre im Outdoor-Bereich zu finden, auch wenn wir in einem Einfamilienhaus wohnen. Sehr oft liegen kleine Grundstücke eng aneinander, so dass nicht nur Nachbarn, sondern auch Passanten freie Sicht in unseren Garten haben. In Reihenhausgärten, wo das Bedürfnis nach einem passenden Sichtschutz auf der Terrasse besonders hoch ist, ist es noch schwieriger, eine optimale Lösung zu finden. Anhand einiger Beispiele von GALANET-Partnern zeigen wir Ihnen, wie Sie sich und Ihren Terrassenbereich stilvoll vor unerwünschten Blicken schützen! Pflanzen als lebendige, grüne Sichtschutzwand Es muss nicht immer ein Sichtschutzzaun aus Holz sein – auch Pflanzen eignen sich ideal, um Ihnen mehr Komfort auf der eigenen Terrasse zu schenken. Bei der Wahl der optimalen Sichtschutz-Bepflanzung zählen in erster Linie: Standort (Terrassenausrichtung) verfügbare Fläche Vorstellungen des Gartenbesitzers (gewünschte Wuchshöhe, bevorzugte Gattungen, Farben und ähnliches). Anhand dessen wird entschieden, welche Pflanzensorten in Frage kommen, um Ihre Terrasse zu verschönern und sie gleichzeitig zuverlässig abzuschirmen. Zur Wahl stehen Ihnen etwa immergrüne und klassische Heckenpflanzen, Kletterpflanzen oder auch schnellwachsende Ziergräser. Immergrün = immer schön Eibe, Thuja, Buchsbaum sowie Liguster sind als klassische Sichtschutzpflanzen sehr beliebt. Diese Sorten sind langlebig, strapazierfähig und winterhart, so dass sie das ganze Jahr über ein toller Augenschmaus auf Ihrer Terrasse sind. Sie lassen sich zudem sehr gut in jede Gartengestaltung einfügen und machen in Kombination mit anderen Gewächsen (z.B. mit kleinwüchsigen Bäumen oder Gräsern) eine sehr gute Figur. Hoch hinaus mit attraktiven Climbern Clematis, Efeu oder Ramblerrosen an einem Rankgitter um Ihre Terrasse herum bilden eine großartige Kulisse für entspannte Abende im Garten. Der verführerische Duft und die attraktive Optik lassen Sie glatt vergessen, dass sie Sie vor neugierigen Blicken der Nachbarn schützen. Einfach relaxen und die Natur genießen! Ziergräser: Form- und Strukturvielfalt in einem Ziergräser wie Chinaschilf oder Bambus lassen sich wunderbar als Hecke kultivieren und sind in der Pflege recht anspruchslos. Auch in hohen Kübeln gepflanzt, sorgen Sie als eine Art Naturzaun für den nötigen Sichtschutz auf Ihrer Terrasse und sind eine echte Bereicherung Ihrer Gartenlandschaft. Gartenmauer aus Naturstein Komplett blickdicht und nahezu unverwüstlich sind Natursteine, die sich in Form einer Gartenmauer als Sichtschutz umsetzen lassen. Natursteine gibt es in verschiedenen Farbtönen, so dass Sie die Möglichkeit haben, den Stein perfekt auf Terrassenmöbel oder sogar den Terrassenbelag abzustimmen. In Verbindung mit einer passenden Terrassenüberdachung wirkt das wie ein zusätzliches Zimmer im Freien. Cortenstahl: Stillvolle Akzente setzen Sichtschutzwände aus Cortenstahl sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Der wetterfeste Baustahl besticht mit seiner Edelrost-Patina und ist vielseitig verwendbar – nicht nur als Sichtschutz, sondern auch als Windfang, Abtrennung oder als Dekoobjekt. Die „erdige“, warme Farbgebung steht in einem interessanten Kontrast zum Grün der Pflanzen und Rasenflächen in Ihrem Garten und zaubert ein besonderes Farbenspiel. Sichtbeton: modisch und elegant Sichtbeton hält Einzug in die modernen Gärten – und das zu Recht. Dieses enorm haltbare Material kann unterschiedliche Strukturen und Formen haben und kommt mit allen Wetterverhältnissen (Frost, Wind, Sonne, Hagel) zurecht. Darüber hinaus bringt er eine gewisse Frische mit und überrascht mit seiner Extravaganz. Vor allem Anhänger einer klaren Formensprache und minimalistischer Lösungen im Gartenbau werden solche Sichtschutzzäune aus Beton lieben. Vielleicht auch Sie! Finden Sie unsere Vorschläge für den etwas anderen Sichtschutz auf Terrassen spannend und brauchen Sie einen zuverlässigen GALANET-Partner für die Realisierung Ihrer Wünsche? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Bei Fragen wenden Sie sich an einen GALANET-Partner in Ihrer Nähe und fordern Sie Ihr unverbindliches Angebot an! ### GALANET lud ein: Gesellschafterversammlung mit vielen Erkenntnissen Schon zum 34. Mal lud Geschäftsführer Helmut Haas zur 3-tägigen Gesellschafterversammlung von GALANET – dieses Jahr nach Berlin. Die 30 Gesellschafter waren zum Teil mit mehreren Mitarbeitern vertreten, sodass Helmut Haas annähernd 60 Personen begrüßen konnte. Insbesondere die im Jahr 2017 und bisher im Jahr 2018 neu hinzugekommenen Partnerunternehmen Gärtnerei Wörner (Diedorf bei Augsburg) und Hornung-Pflanzen aus dem unterfränkischen Fellen hieß er herzlich willkommen. Vortrag zu einem unorthodoxen Thema „Erfolg hat, wer Regeln bricht“: Gleich am ersten Tag gab Referent Mike Fischer mit seinem Vortrag die Marschrichtung der Versammlung vor. In einem sehr lebhaften und interessanten Vortrag erläuterte er praxisnah und authentisch seinen Werdegang seit der Wende. Im Laufe der Jahre hat er außergewöhnliche Strategien entwickelt, die ihn zu dem Erfolg führten, den er jetzt als Fahrlehrer und Ideengeber mit großem Mitarbeiterstamm hat. Insbesondere legt er auf die Einbindung der Mitarbeiter in die Unternehmensentwicklung sehr großen Wert – genauso wie die GALANET-Partner auch. Die Präsentation war ein hervorragender Einstieg zu den beiden Orga-Workshops „Unternehmenskultur“ und „Mitarbeiterentwicklung“, die im GALANET-Netzwerk in 2018 abgehalten werden. „Neu“ und „alt“ passen gut zusammen Nach der offiziellen Eröffnung der Versammlung am zweiten Tag durch Geschäftsführer Helmut Haas, präsentieren die neu hinzugekommenen Partner ihre Gründe für die Mitgliedschaft am GALANET-Qualitätsnetzwerk. Anschließend überreicht Helmut Haas den Partnern Hans Hauf, vom Unternehmen Hauf und Hauf GmbH Landschaftsbau aus dem mittelfränkischen Colmberg und Jürgen Hoppe, vom Unternehmen Hoppe Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG aus Uelzen im nordöstlichen Niedersachsen eine Urkunde für 5 bzw. 20 Jahre Mitgliedschaft bei GALANET und dankt ihnen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Hier zeigt sich einmal mehr der Nutzen der Partnerunternehmen aus der Mitgliedschaft bei GALANET und die Anziehungskraft gegenüber neuen Unternehmen. GALANET-Unternehmen als starke Marke positionieren Die Begrüßung der zwei neuen Mitgliedsbetriebe und das Interesse von drei weiteren Unternehmen, die kurz vor dem Eintritt in das Netzwerk stehen, beweisen die Attraktivität von GALANET in der grünen Branche. So verwundert es nicht, dass Helmut Haas in Berlin die Gesellschafterversammlung unter das Motto stellte: EINE STARKE MARKE Mit starken Markenwerten, so das Fazit von Helmut Haas bei seinem Eröffnungsvortrag, strahlt ein Unternehmen auf den Mitarbeiter- und Kundenmarkt aus und wirkt so wie ein Magnet. Dazu gehören Werte wie: Perfekte Betriebshoforganisation Störungsarme Baustellenorganisation durch klar geregelte Abläufe Optimale Ausstattung der Teams mit Kleingeräten und Werkzeugen Moderne Fahrzeuge- und Maschinenausstattung Programm zur Mitarbeiterentwicklung Einbindung der Mitarbeiter in die Unternehmensentwicklung Wertschätzende Unternehmenskultur. Diese Werte sind ein Teil des Organisationssystems von GALANET, das aus insgesamt sechs Organisationsgruppen besteht und in jährlich zwei Orga-Workshops bearbeitet werden. So entwickeln sich bei den Partnerunternehmen diese Werte Schritt für Schritt, bevor sie durch geeignete Marketingmaßnahmen an Mitarbeiter und Kunden kommuniziert werden. Grundlage für Weiterentwicklung: Wünsche und Anforderungen der Partner Wie im Vortrag von Mike Fischer schon angedeutet, spielt die Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse eine große Rolle bei GALANET. In diesem Sinne fand auch ein Brainstorming zusammen mit allen Partnern mit dem Ziel statt, die zukünftige Richtung von GALANET zu erörtern. Dazu wurden die Anforderungen und Wünsche der Netzwerkpartner gesammelt und dokumentiert. Aus diesen werden nun die Vision, Strategie und Philosophie von GALANET abgeleitet und bei einer der nächsten Gesellschafterversammlung präsentiert. Jobseeds, INGRÜN usw.: In Sachen Marketing tut sich einiges Das in der letzten Gesellschafterversammlung beschlossene Stellenportal Jobseeds ist in der Startphase und wurde von den Partnern als sehr gelungen und ansprechend beurteilt – nun sind die Mitglieder gefordert, ihre Stellenangebote einzustellen. Langfristig erhoffen sich alle Partner Interessenten vom eigenen Unternehmen begeistern zu können, um so qualifizierte Fachkräfte zu finden und Auszubildende für den Beruf als Landschaftsgärtners zu gewinnen. Auch das Online-Magazin INGRÜN wurde von den Teilnehmern als sehr hochwertig und informativ bewertet – aber auch hier gilt es, die leeren Seiten mit interessanten Inhalten und Neuigkeiten zu füllen und sich rege am Aufbau des Magazins zu beteiligen. Insgesamt hat im Laufe des vergangenen Jahres die GALANET-Webseite eine sehr gute Sichtbarkeit erreicht. Um diese weiterhin zu erhalten und noch zu steigern, sind für das Jahr 2018 mehrere Maßnahmen zur Umsetzung geplant. Diskussion und Anregungen Selbstverständlich standen während der dreitägigen „Klausur“ noch weitere Tagesordnungspunkte an, von denen viele organisatorischer Natur waren. Hervorzuheben sind jedoch die zahlreichen Diskussionen mit ihren wertvollen Wortbeiträgen und Meinungsäußerungen, die zu einer gelungenen und lebendigen Tagung beitrugen. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an jeden einzelnen für die Teilnahme und das Interesse – so sieht partnerschaftliches Handeln aus! ### Selbst kompostieren – guter Dünger leicht gemacht „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ – oder anders ausgedrückt: „Wo gekocht und gegessen wird, da entsteht organischer Abfall“, auch Biomüll genannt. Nun ist der Begriff „Müll“ nicht besonders glücklich gewählt, denn aus pflanzlichen Resten lässt sich wertvoller Kompost herstellen – und das ohne viel Mühe in Eigenregie. Mit der richtigen Ausstattung und ein wenig Eigenleistung erhalten Sie einen sehr hochwertigen organischen Dünger für Ihren Garten. Hier erhalten Sie Informationen und Tipps dazu. Nur keine Scheu vor einem eigenen Komposthaufen Kompost sind die organischen Stoffe, die im Endstadium eines Verrottungsprozesses übrigbleiben. Es gibt Menschen, die einen Komposthaufen als unangenehm empfinden, da in ihm mit Hilfe von Bodenlebewesen wie Würmer, Pilze und Bakterien Fäulnis- und Zersetzungsprozesse stattfinden. Dabei kann ein unangenehmer Geruch entstehen, der sich aber bei richtiger Pflege minimieren lässt. Ansonsten verrichten die für die Zersetzung zuständigen Organismen ihre Arbeit im Verborgenen! Vorteile von selbst produziertem Kompost Düngen aus dem eigenen Kompostbehälter ist die umweltfreundlichste Methode für die Versorgung des Bodens mit Nährstoffen Verringerung organischen Abfalls Verbesserung der Bodenstruktur (z.B. Auflockerung eines Lehmbodens) Unterstützung und Verbreitung von Nützlingen und Kleinstlebewesen im Garten Einsparung von industriell produziertem Dünger. Mit relativ geringem Arbeitsaufwand sparen Sie sich das Geld für Düngemittel Blumenerde die Entsorgung des Organischen Abfalls. Mit selbst hergestelltem Kompost ist sichergestellt, dass man beste Gartenerde in den Händen hält – ein Argument, das nicht zuletzt manche Hobbygärtner überzeugt, auf die eigene Kompostierung umzusteigen. Schließlich entscheidet man selbst, was man hineingibt – und was am Ende dabei herauskommt. Übrigens: Ein Hochbeet kann bei richtigem Aufbau und Zusammensetzung wie ein Komposter wirken! Was darf in den Kompost hinein? Der Begriff „Kompost“ gibt die Vorgehensweise schon vor: Hier wird etwas „zusammengestellt“ und aus unterschiedlichen Ausgangsmaterialien entsteht etwas Neues. Für einen privaten Komposter ist aber nicht alles gleichermaßen geeignet, und einiges muss draußen bleiben. Erlaubt sind: Küchenabfälle (z.B. Gemüsereste und Obstreste, Eierschalen, Kaffeesatz usw.) Gartenabfälle (z.B. Laub, Rasen-, Hecken- und Strauchschnitt, Wildkräuter usw.) Mist von pflanzenfressenden Stall- und Haustieren Papier und Küchenkrepp (in geringer Menge) Holzasche (max. 3 %). Sogar fauliges Obst und Giftpflanzen können Sie bedenkenlos kompostieren, ebenso Überreste von Pflanzen, die mit Krankheiten wie z.B. Mehltau auf Rosen befallen sind. Auf keinen Fall hinein dürfen mit Viren kontaminierte Pflanzen und Unkräuter, die noch Samen enthalten. Tipp: Überlegen Sie sich, ob Sie schwer verrottbares Material wie Obstkerne, Grassoden oder auch die kompostierbaren Müllbeutel für Bioabfall in Ihren Kompost geben möchten – sie brauchen oft Jahre, bis sie zersetzt sind und müssen bei jedem Umsetzen erneut herausgesiebt werden. Der Schein trügt: Nicht alles ist geeignet Achten Sie immer darauf, was Sie auf Ihren Kompost geben, denn mit der Qualität des Ausgangsmaterials steht und fällt die Qualität Ihres Komposts. Wichtig ist immer, möglichst naturbelassene Reste, wie z.B. die unbehandelte Schale einer Zitrone, in den Komposter zu geben, denn Spritzmittel werden dort nicht abgebaut und häufen sich im Laufe der Zeit an – am Ende hält man dann belasteten Kompost in den Händen. Vermeiden Sie verdorbene Lebensmittel sowie Fleisch- und Speisereste und Knochen, da diese Tiere wie Ratten und Mäuse anlocken, und folgende Stoffe: Kohlenasche Exkremente von fleischfressenden Haustieren, Inhalte eines Katzenklos Staubsaugerbeutel bzw. deren Inhalt Kunststoffe, Textilien, Glas, Metalle Straßenkehricht. Reststoffe auf chemischer Basis haben in einem Kompost grundsätzlich nichts verloren. In wenigen Schritten zum Erfolg Guten Kompost herzustellen ist kein Hexenwerk und erfordert auch nicht besonders viel Arbeitsaufwand. Wenn Sie folgende Tipps beachten, ist Ihr Kompostproduktion fast ein „Selbstläufer“, denn die Arbeit übernehmen ja andere für Sie: Immer auf eine gute Durchlüftung Sorgen Sie für eine Durchmischung von kleinem, strukturschwachem Material (wie z.B. Rasenschnitt oder Schale von Obst und Gemüse) und gröberen Resten wie z.B. Strauchschnitt. Achten Sie außerdem durch große Belüftungslöcher oder -schlitze auf eine ausreichende Luftzufuhr von außen. Sorgen Sie für eine ausreichende Durchfeuchtung Ihres Komposts – zu nass sollte er aber nicht sein. Sehr feuchtes Material mischen Sie am besten mit trockenem. Bei längerer Trockenheit und Wärme im Frühjahr und Sommer schützt das Abdecken Ihres Komposthaufens beispielsweise mit Pappe vor unnötiger Verdunstung. Überprüfen Sie regelmäßig die Feuchtigkeit im Inneren und geben Sie bei Bedarf etwas Wasser hinzu. Zerkleinern und/oder häckseln Sie groben Strauchschnitt und Holzreste (selbstverständlich unbehandelte) vor Beginn der Kompostierung. Dadurch verrotten die Abfälle schneller, da die Mikroorganismen durch die faserige Struktur mehr Fläche für ihre „Arbeit“ erhalten. Lassen Sie große Mengen an Rasenschnitt erst einmal antrocknen, dann klumpt er nicht zusammen und fängt auch nicht zu stinken an. So vermeiden Sie auch, dass das Gras das darunterliegende Material von der Sauerstoffzufuhr abschneidet. Eine weitere Möglichkeit: Vermischen Sie das frische Gras mit gröberen Gartenresten (z.B. klein gehäckselte Abschnitte von Sträuchern). Bei Verwendung von einem hohen Anteil an Küchenabfällen wird die Einbringung von etwas frischem und humushaltigen Oberboden empfohlen. So erhalten Sie die lockere Konsistenz aufrecht. Zu guter Letzt: Pflege für besten Kompost Das Umsetzen des Kompostes mindestens einmal pro Jahr ist Pflicht, wenn man einen guten Kompost haben möchte. Aber öfter schadet keineswegs – im Gegenteil: Je häufiger man den Kompost umsetzt, desto schneller verläuft der Rotteprozess. Den Zeitpunkt können Sie selbst bestimmen. Wenn Sie jedoch im Frühjahr einen "fertigen" Kompost für Ihren Garten zur Verfügung haben wollen, empfiehlt sich ein trockener Tag im Februar zur Bearbeitung. Bei dieser Aktion sieben Sie grobe und schlecht verrottbare Überbleibsel heraus. Ebenso sorgen Sie für eine Auflockerung und zusätzliche Sauerstoffzufuhr im Komposthaufen. Je öfter Sie diese Aktion wiederholen, desto besser. Mit GALANET erfolgreich gärtnern Die Kompostierung von Grünschnitt ist nur ein kleiner Aspekt der Gartenpflege – hierzu erhalten Sie auf unserem Blog zahlreiche Tipps und Informationen, wie z.B. die Vermeidung und Behandlung von Rasenkrankheiten oder die Bekämpfung von Unkraut. Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung und leisten Ihnen vor Ort Hilfestellung – wenden Sie sich einfach an einen GALANET-Partner in Ihrer Nähe. Wir beraten Sie ausführlich und kümmern uns auf Wunsch auch um Ihre Gartengestaltung. Kontaktieren Sie uns einfach, wir freuen uns auf Ihre Fragen!   ### Dachbegrünungen – Vorstellung verschiedener Projekte unserer GALANET-Partner Seit vielen Jahren sind Dachbegrünungen eine Alternative zum normal bekiesten Dach. Das liegt sowohl an den Bauauflagen als auch an dem gesteigerten Bewusstsein der Hausbesitzer, einen wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten zu können. Auch verfügen viele derzeit errichtete Häuser über einen Anbau mit Flachdach, der sich ideal begrünen lässt. Nachstehend präsentieren wir einige Projekte unserer GALANET-Partner zu diesem aktuellen Thema - lassen Sie sich von den Ergebnissen inspirieren! Vorteile einer Dachbegrünung Eine Dachbegrünung bringt nicht nur ökologische Vorteile, sondern peppt das sonst oft triste Flachdach bzw. Dächer mit leichtem bis mittlerem Neigungswinkel auf. Begrünte Dachflächen bieten aber noch weitere Vorteile, die vor allem in Ballungsräumen interessant sind: natürlicher Schutz der Dachabdichtung vor mechanischer Beschädigung und UV-Strahlen längere Lebensdauer des Dachaufbaues durch geringere thermischer Beanspruchung bessere Energiebilanz der Innenräume durch geringere Temperaturschwankungen Verbesserung des Stadtklimas Staubbindung Steigerung der Lebensqualität Rückhaltung und Speicherung von Regenwasser und dadurch Entlastung der Kanalisation Ein grünes Dach steigert also die Lebensqualität – nicht nur direkt zu Hause, sondern auch in Ihrer unmittelbaren Umgebung. Anhand von drei Projekten unserer GALANET-Partner veranschaulichen wir Ihnen, wie Dachbegrünungen eingesetzt werden können: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete Auch wenn dieses Dach zunächst einen öden Eindruck macht: Hier haben die Garten- und Landschaftsbauer Pennekamp & Bisping aus Harsewinkel in Ostwestfalen-Lippe wichtige Vorarbeit geleistet. Bevor auf dem Flachdach die Einsaat mit Sedum erfolgte, wurden folgende Leistungen durchgeführt: Einbau einer Dränschicht Verlegen eines Filtervlies Aufbringen eines Spezialsubstrates In das Pflanzsubstrat als Nährboden für die vom Kunden gewünschte Begrünung, wurde dann das Saatgut ausgebracht und geeignete Pflanzen gepflanzt. Einem beruhigenden Grün, steht bald nichts mehr im Wege! Zwei Beispiele für schon begrünte Dächer Einige bevorzugen kniehohe Gräser und Stauden, sogar auf ihrem Dach. Das passt selbstverständlich nicht zu jedem Dachgarten und gefällt auch nicht jedem. Wir zeigen Ihnen anhand von zwei Alternativen, wie unterschiedlich Dachbegrünungen aussehen können. Stauden und Gräser – grüne „Polster“ gegen langweilige Dachflächen Die Besitzer dieses Hauses haben sich für den Ausblick auf ihre Dachterrasse Pflanzen mit geringer Wuchshöhe gewünscht. Deshalb hat die Helmut Haas GmbH & Co. KG aus Wangen im Allgäu folgende Pflanzen zur Begrünung verwendet: Katzenpfötchen Blaues Schillergras Heide-Nelke Sedum-Arten „Album“ und „Spurium“ Polster-Phlox Sand-Thymian. Mit der richtigen Auswahl an Pflanzen lassen sich schöne Farbeffekte erzielen – und ein toller Kontrast gegen die sonst öden und grauen Dachflächen! Hier geht’s hoch her Manche mögen’s wild auf ihrem Dach und setzen auf einen „Dschungel“. Für diese Pflanzenpracht braucht es ein wenig Platz – den der Gartenbauer Oesch & Co. AG, der in Zürich und Umgebung tätig ist, prächtig in Szene gesetzt hat. Das üppige kniehohe Grün vermittelt das Gefühl, mitten in einer naturbelassenen Wiese zu sein. Da freuen sich nicht nur die Besitzer, sondern auch Bienen und Co. – das ist Natur pur mitten in der Stadt! Mit Blick auf den Glockenturm inklusive! Von klein bis groß – passende Lösungen für jede Fläche Ob ein Garagendach mit 40 m2 oder eine Lagerhalle mit 10.000 m2: Nutzen Sie Ihre brachliegende Dachfläche sinnvoll und werten Sie sie durch eine Begrünung auf – zum Relaxen, als Augenweide oder als Pluspunkt für die Umwelt. Ihr GALANET-Partner in Ihrer Nähe steht Ihnen bei Ihrer Dachbegrünung mit Rat und Tat zur Seite. Wir begrünen Ihr Dach mit den dafür geeigneten Materialien, unterstützt durch modernste Transportlogistik und kümmern uns um die Aussaat bzw. Pflanzung. Auf Wunsch übernehmen wir auch gerne die Pflege Ihrer Grünfläche – kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot! ### Kleinwüchsige Bäume – Abwechslung für jeden Garten Bäume sind immer ein Blickfang in einem Garten, allein schon wegen ihrer Wuchshöhe. Zudem bezaubern viele Arten den Besitzer oder Betrachter mit einer üppigen Blütenpracht, sattem Grün – und oft auch mit süßen Früchten. Ob in Spalier angeordnet oder eine Solitärpflanze als Blickfang – in (fast) jedem Garten findet sich ein geeigneter Standort für zumindest einen Baum, auch wenn er nicht so viel Platz bietet. Gerade für Gartenbesitzer, die nicht so „hoch hinaus“ möchten, bieten sich kleinwüchsige Exemplare an. Vielseitige Einsatzmöglichkeiten von Bäumen Bäume sind nicht nur einfach schnöde Obst- oder Schattenspender: Ein Hausbaum prägt seine Umgebung, verleiht dem Garten Struktur, ist im Frühjahr ein echter Blickfang und kann Hausbesitzer über mehrere Generationen begleiten. Gehölze kommen gerne als Höhenstaffelung Auflockerung von Strauchpflanzungen Sichtschutz Blickpunkt zum Einsatz. Die Kombination von Bäumen und Sträuchern mit unterschiedlichen Blatt- und Blütenfarben, Blattstrukturen und Wuchsformen verleiht auch dem kleinsten Garten mehr Tiefe und erzeugt Spannung – vorausgesetzt, Baumart und Standort sind passend gewählt. Vielgestaltige Erscheinungsformen mit unterschiedlichem Nutzen Unterschiedliche Wuchshöhen, Formen, Farben, Boden- und Klimaansprüche usw. – die Liste der Merkmale, die jede Baumart von einer anderen unterscheidet, ist lang. Für Gartenbesitzer ist meist die Optik das entscheidende Kriterium. Zu berücksichtigen ist aber immer die Wirkung, die ein Baum auf die Umgebung hat. Ein Beispiel soll veranschaulichen, dass Hausbäume immer auch eine Funktion im Garten übernehmen: Bei einem freien (Hoch-)Stamm kann man bis zu einer gewissen Höhe durch den Baum hindurchsehen und bringt dadurch Leichtigkeit in den Garten – als Sichtschutz eignet er sich im Umkehrschluss also nur ab einer bestimmten Höhe. Kleine Bäume oder Stammbüsche hingegen bilden ihre Äste schon ab Bodennähe aus und füllen somit den Raum in niedrigeren Bereichen. Tipp: Lassen Sie sich deshalb bei der Auswahl der Bäume nicht nur vom Aussehen leiten! Achten Sie beim Kauf auf die maximale Wuchshöhe eines Baumes, denn ein Rückschnitt zur Größenregulierung ist keine Dauerlösung – der Baum verliert seine natürliche „Ausstrahlung“ und Wuchsform. Kleiner Baum, große Wirkung Was bedeutet „kleinwüchsiger Baum“ überhaupt? In unserem Fall sprechen wir von Bäumen mit einer Wuchshöhe von ca. 4-12 Metern. Allen gemeinsam ist, dass sie einen großen Zierwert innehaben, zumal sie oft aufgrund Platzmangels als Solitärpflanze gesetzt werden. Hier eine kleine Übersicht über geeignete Gehölze (Buchsbaum und Bonsai lassen wir aufgrund ihrer geringen Höhe außen vor): Kleinbäume bzw. Großsträucher Wer nur wenig Platz zur Verfügung hat, greift am besten auf Arten mit kleineren Kronen wie z.B. Felsenbirne (Amelanchier); Blut-Pflaume (Prunus cerasifera); Zier-Apfel (Malus); Edelflieder (Syringa vulgaris); Kornelkirsche (Cornus mas) zurück. Einige von ihnen punkten mit bunten Blättern, andere mit einer üppigen Blütenpracht. Die genannten Arten werden in den Baumschulen oft sowohl als Hochstamm als auch freiwachsend mit strauchigem Wuchs erzogen. Zu beachten ist: Auch die Strauchförmigen werden mit der Zeit so groß, dass ihre Zweige sich schirmförmig ausbreiten. Werden nun die unteren Zweigpartien entfernt, entsteht wie beim Hochstamm im unteren Bereich wieder mehr Platz für einen Aufenthaltsbereich oder entsprechende Unterpflanzung mit Gräsern, Stauden und Bodendeckern. Säulenform Für kleine Gärten bieten sich schmale Bäume mit säulenförmigen Wuchs wie Säulen-Weißdorn (Crataegus monogyna 'Stricta'); Säulen-Eberesche (Sorbus aucuparia 'Fastigiata'); Säulen-Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera 'Fastigiatum'); Säulen-Zierkirsche (Prunus serrulata 'Amanogawa'); Säulen-Hainbuche(Carpinus betulus 'Frans Fontaine' oder 'Fastigiata') sehr gut an. Sie werfen nur wenig Schatten und schaffen Struktur und Höhe. Gut zu wissen: Im Laufe der Jahre verändern fast alle diese Bäume ihre Wuchsform hin zu ei- bzw. kegelförmig; auch eine runde Krone ist keine Seltenheit. Kugelbäume Kugelbäume sehen nicht nur interessant aus: Diese Pflanzen gelten auch als Ideallösung für kleine Grundstücke, weil sie langsam wachsen und daher erst recht spät große Kronen (mit mehr als fünf Metern Durchmesser) ausbilden – eine beachtliche Breite, die für manche Gärten schon zu viel sein kann. Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie sich für folgende Arten entscheiden: Kugelrobinie (Robinia pseudoacacia 'Umbraculifera'); Kugelahorn (Acer platanoides 'Globosum'); Kugel-Ambeerbaum Liquidambar 'Gumball'; Kugel-Sumpf-Eiche (Quercus palustris 'Green Dwarf'); Kugel-Esche (Fraxinus ornus 'Meczek') Kugeltrompetenbaum (Catalpa bignoides 'Nana'). Optimale Lösungen für verschiedenste Gärten Kleine Bäume bieten sich nicht nur bei wenig Platz an, sondern setzen beispielsweise auch neben Teich oder Naturpool Akzente und spenden Schatten. Setzen Sie mit einer fachmännischen Gartengestaltung Ihren Traum von der Wohlfühloase in die Tat um – Ihr GALANET-Partner in Ihrer Nähe ist Ihnen dabei gerne behilflich und übernimmt auf Wunsch auch die Pflege des Außenbereiches für Sie. Nehmen Sie noch heute Kontakt auf und genießen Sie schon bald entspannt Ihren Traumgarten! ### DIY – Kräuterspirale in 3 Schritten Kräuterspiralen bereichern nicht nur optisch die Gartengestaltung. Die frischen Kräuter bringen mit ihrem Aroma neue Würze in die Küche. Nachdem wir Ihnen kürzlich gezeigt haben, wie Sie ein Hochbeet anlegen, erfahren Sie in diesem Blogartikel, wie Sie in drei Schritten zu Ihrer persönlichen Kräuterspirale kommen. Schritt 1: Anlegen der Kräuterspirale Stecken Sie zunächst mit Pflöcken und einer gespannten Schnur den Grundriss ab. Orientieren Sie sich dabei an der Form eines Schneckenhauses. Die Spirale sollte sich nach Süden hin öffnen. Innerhalb des abgesteckten Bereichs wird die Erde spatentief ausgehoben. Schritt 2: Setzen der Steine Füllen Sie die ausgehobene Fläche mit Kies. Diese Schicht bildet das Fundament für die Mauer und verhindert gleichzeitig Staunässe. Legen Sie nun die erste Reihe Steine in Form einer Spirale. Geeignete Steine sind Natursteine, Flusssteine oder auch Klinkersteine. Die Mauer wird als Trockenmauer, also ohne Mörtel, gebaut. Ist die erste Reihe gesetzt, wird die Fläche mit grobem Schotter aufgefüllt. Im mittleren Bereich sollte die Schotterschicht mindestens 50 cm hoch sein. Anschließend wird die Spirale schrittweise aufgebaut, bis beim mittleren, höchsten Punkt etwa 80 cm Höhe erreicht ist. Das eigentliche Geheimnis der Kräuterspirale ist nun die Verfüllung. Nehmen Sie hierzu keine normale Gartenerde, sondern für die verschiedenen Feuchtigkeitsbereiche Mischungen aus Erde, Sand und Kompost. Die oberste, trockene Zone besteht je zur Hälfte aus Erde und Sand. Nach unten nimmt der Sandgehalt stetig ab. Schritt 3: Bepflanzen Ist die Kräuterspirale fertig gebaut, sollten Sie sie nicht gleich bepflanzen. Am besten warten Sie ein paar Regengüsse ab und füllen dann nach Bedarf noch etwas Erde nach. Bei der Gartenbepflanzung gilt es die Vorlieben der Kräuter zu beachten. Brunnenkresse und Pfefferminze mögen feucht-nassen Untergrund. Im unteren, feuchten Bereich fühlen sich unter anderem Dill, Estragon und Liebstöckel wohl. Die mittlere Zone wird von Petersilie, Koriander und Zitronen-Melisse bevorzugt. An der trockensten Stelle der Spirale fühlen sich die mediterranen Kräuter heimisch. Viel Spaß beim Nachbauen! ### Bienenfreundliche Pflanzen - nicht nur ein Augenschmaus Im Frühling locken die ersten Blüten die Bienen aus ihrem Stock. Doch immer seltener finden Honigbienen und andere bestäubende Insekten geeignete Pflanzen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Erfahren Sie hier, wie Sie mit bienenfreundlichen Pflanzen Ihren Beitrag zur Vielfalt der Natur leisten – damit es weiterhin heißt: „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum.“ Bienen: Äußerst nützliche Helfer – aber leider sehr bedroht „Bienensterben“ – das Thema ist mittlerweile auch in den Hauptnachrichten angekommen. Zum einen treibt die Varroamilbe seit den 1970er in Europa ihr Unwesen und vernichtet ganze Bienenstöcke. Zum anderen stehen Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide (sie wirken als Nervengift) seit geraumer Zeit im Verdacht, das massenhafte Sterben der nützlichen Tierchen zu begünstigen. Ein Teilverbot dieser Insektizide wird derzeit medienwirksam im EU-Parlament diskutiert. Zu guter Letzt wird auch der Klimawandel und unsere Monokulturlandschaft mit dem Insektensterben in Verbindung gebracht. Bienen – unersetzliche Helferlein Warum die Arbeit der Bienen und anderer Pflanzen bestäubender Insekten so immens wichtig ist, veranschaulichen folgende Zahlen: Ein aus 20.000 Tierchen bestehendes Volk bestäubt an einem einzigen Tag bis zu drei Millionen Obstblüten! Diese Arbeit können wir Menschen niemals leisten, auch wenn in einigen Teilen Chinas die Bestäubung durch Menschenhand schon Realität ist – dort sind Bienen inzwischen ausgestorben! Die Bestäubung durch den Menschen bringt noch einen weiteren Nachteil mit sich: Es hat sich gezeigt, dass die Qualität der Früchte nachweisbar geringer ist – sie sind kleiner und leichter und weisen weniger Fruchtzuckergehalt auf. Eine internationale Studie wies nach, dass eine Vielzahl an unterschiedlichen Insekten das Ernteergebnis positiv beeinflusst – je mehr verschiedene Bestäuber eine Pflanze „besucht“ haben, desto mehr Samen und Früchte bringt sie hervor. Ganze Bienenvölker sterben – ein Politikum Seit einiger Zeit hat das Bienensterben auch Einzug in den Politikbetrieb gehalten. Neben der Diskussion um ein Verbot von bestimmten Pestiziden fordern einige Politiker und Umweltschutzverbände Maßnahmen auf Agrarflächen, um den bestäubenden Tierchen bessere Lebensbedingungen zu bieten: Die Etablierung von Hecken und Grünstreifen; Abwechslungsreiche Fruchtfolgen; Blühende Untersaaten und Stilllegungsflächen; Ökologischer Landbau; Für wildlebende Bestäuber einen Ausbau der Nistmöglichkeiten. Einige dieser Maßnahmen lassen sich auch im Kleinen in einem Privatgarten umsetzen. Bienenfreundlicher Garten – mit gezielter Planung zum Bienenparadies Grünflächen in öffentlichen Parks und privaten Gärten sind sehr beliebt, werden aber den Bedürfnissen der Bienen nicht gerecht – dabei lassen sich bienenfreundliche Pflanzen meistens gut in das Gesamtbild integrieren. Sie sorgen nicht nur für eine nützliche, sondern auch für eine optische Vielfalt im Garten oder im Park. Bevor man mit der (Um-)Gestaltung seines Gartens loslegt, gilt: Machen Sie sich Gedanken über die Nutzung und die Wünsche an den Garten. Machen Sie eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Pflanzen und Gehölze. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Standortbedingungen der Gewächse. Halten Sie beim Pflanzen von Sträuchern und Bäumen Abstandregeln ein. Holen Sie sich (bei Bedarf) Ratschläge von einem Gartenbauer/Experten ein. Mit diesen grundlegenden Schritten der Gartengestaltung wird Ihr Garten sowohl für Sie als auch für Bienen und Hummeln ein Erfolg! Achtung: Nicht jede Blüte produziert Pollen und Nektar Blume bedeutet nicht zugleich Pollen! Viele Hobbygärtner wissen nicht, dass bei vielen Blumenzüchtungen nur auf den Farbenreichtum der Blüten Wert gelegt wird. Die Staubblätter wurden daher zu Blütenblättern „umgezüchtet“ – für Pollen und Nektar bleibt dann kein Platz mehr. Deshalb gilt: Lassen Sie sich diesbezüglich in Gärtnereien und Baumärkten von Fachpersonal beraten! Für ganzjähriges Nahrungsangebot sorgen Wer an farbenprächtige Blütenpflanzen denkt, die von Bienen aufgesucht werden, hat oft Frühjahrsblüher im Kopf. Im Frühjahr blühend und für Bestäuber geeignet sind zum Beispiel: Adonisröschen (Adonis vernalis); Ahorn (Acer pseudoplatanus); Apfel (Malus domestica); Ehrenpreis (Veronica spec.); Gänseblümchen (Bellis perennis) Weiden (Salix) Kornelkirschen (Cornus mas) Krokus (Crocus). Für eine Blühzeit im Sommer und Herbst eignen sich folgende Pflanzen: Lavendel (Lavandula angustifolia); Fetthenne (Sedum telephium); Aster (Aster spec.); Bienenbaum (Euodia hupehensis); Mexikonessel (Agastache mexicana). Auch geschickt kombinierte Staudenbeete bieten im Zusammenspiel mit Gemüse- und Kräuterpflanzen für Bienen von März bis Oktober ausreichend Nahrung. Diese lässt man bis in den Herbst hinein ausblühen. Wichtig ist, dass Sträucher und Kräuter möglichst wenig von Züchterhand verändert wurden – deshalb sind beispielsweise Wildstauden eine gute Wahl. Eine gute Übersicht bietet die Aufstellung Bienenfreundliche Pflanzen für Balkon und Garten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Nistplätze nicht vergessen! Viele Gartenbesitzer stören sich an Totholz, aber es bietet zahlreichen nützlichen Tierchen Unterschlupf. Dasselbe gilt für verblühte Pflanzenstängel: Diese nicht sofort zurückschneiden – einige Bienenarten nutzen sie gerne als Schlaf- oder Nistplatz. Manche Larven überwintern sogar in den hohlen Stängeln. Daher empfiehlt es sich auch, Wildblumenwiesen (wie sie in Naturgärten gerne vorkommen) nur zweimal im Jahr zu mähen – und zwar erst dann, wenn die Pflanzen schon ausgesamt haben. Planung und Pflege von den Profis Es muss nicht immer eine weitläufige Wildblumenwiese sein: Auch in einem kleinen Garten lassen sich mit Blühpflanzen schöne Akzente setzen. Ein professioneller Gartenplaner sorgt für die passende Bepflanzung – ganz nach den Gegebenheiten vor Ort und Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Bei Bedarf kümmert er sich auch um die Gartenpflege. Wenden Sie sich an Ihren GALANET-Partner in Ihrer Nähe – wir freuen uns auf Ihre Anfrage und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite! Bild 1:  © Fotolia, Alekss, Nr. 198035471 ### Nie mehr Rasenkrankheiten – mit den richtigen Tipps zum gesunden Rasen – Teil II Schon im ersten Teil haben wir die negativen Folgen eines kranken Rasens und die gängigen Krankheiten Hexenringe, Rotspitzigkeit und Blattfleckenkrankheit beleuchtet. Diese Liste setzen wir nun fort. Gleichzeitig erhalten Sie wertvolle Informationen zur Vorbeugung – so viel sei schon verraten: Die richtige Rasenpflege und optimale Rasendüngung spielen die Hauptrolle! Hier handelt es sich nicht um ein Pferd: der Schneeschimmel Die Pilzerkrankung Schneeschimmel macht sich durch kleine, kreisrunde Punkte in oranger bzw. dunkelbrauner Farbe bemerkbar. Größe und Ausbreitungsgebiet nehmen immer mehr zu. Zu finden sind die erkrankten Areale im nassen, oft mit einem Schleimfilm überzogenen Gras. Er tritt überwiegend in der kühleren Jahreszeit und hauptsächlich im zeitigen Frühjahr nach der Schneeschmelze auf und fühlt sich bei ungefähr 10 Grad Celsius am wohlsten. Bei Temperaturen ab ca. 20 Grad stirbt er ab. Warten Sie diesen Zeitpunkt ab, vertikutieren Sie anschließend Ihren Rasen und säen Sie kahle Stellen mit qualitativ hochwertigem Saatgut ein. Wie immer gilt: Licht und Luft und bedarfsgerechte Düngung sind die Grundvoraussetzungen für einen gesunden Rasen. Das trifft vor allem bei Schneeschimmel zu, der sich in sonnigen und hellen Lagen und gesunden Rasenpflanzen schlechter ausbreiten kann. Dollarflecken: Das Geld liegt leider nicht auf dem Rasen Dollarflecken bringen dem Rasenbesitzer leider kein Vermögen ein, sondern kosten ihn Mühe und eventuell auch noch Geld. Zu erkennen sind sie anfangs an den scharf abgegrenzten Flecken in der Größe von 2 bis 3 cm Durchmesser– daher auch der Name. In der Frühphase ähneln sich die Symptome der Dollarflecken und des Schneeschimmels, deshalb besteht hier Verwechslungsgefahr! Auf einem sonst gesunden Rasen sind die bräunlich-gelben „Münzen“ leicht auszumachen. Unternimmt man nichts dagegen, dehnen sie sich aus und verbinden sich zu größeren Schadstellen, an denen das Gras in der Regel schnell abstirbt. Die Krankheit tritt in der gesamten Wachstumsphase der Gräser auf, also von April bis September. Ursache dafür ist ein Pilz, der vor allem Temperaturen über 20 Grad Celsius und hohe Luftfeuchtigkeit liebt – wenn dann noch Taubildung am Morgen auftritt, fühlt er sich richtig wohl. Bei Taubildung oder sehr feuchter Luft zeigt sich der Befall durch das typische weiße Myzel mit seinen spinnwebartig miteinander verflochtenen Fäden. Wie immer sind Sie gegen wetterbedingte Einflüsse machtlos, aber Sie können zur Vorbeugung einiges unternehmen: Düngen Sie Ihren Rasen mit ausreichend Stickstoff und Kalium – das erhöht die Widerstandfähigkeit Ihres Rasens. Vertikutieren und mähen Sie Ihre Grünflache regelmäßig – das das beseitigt den Rasenfilz und beugt Pilzerkrankungen allgemein vor. Reinigen Sie Gartenwerkzeuge und Schuhe nach der Bearbeitung von erkrankten Rasenflächen immer gründlich – Pilzsporen haften sich gerne an Gegenständen an und verbreiten sich mühelos auf diese Weise. Vermeiden Sie Trockenstress, das schwächt Ihren Rasen und macht ihn anfälliger für Krankheiten. Sorgen Sie für genügend Luftzufuhr – entfernen Sie Bodenverdichtungen, reduzieren Sie Rasenfilz und aerifizieren Sie Ihren Rasen. Ist die Grünfläche erst einmal mit „Münzen“ übersäht, helfen zugelassene Fungizide. Überlegen Sie sich aber vor jedem Einsatz von chemischen Wirkstoffen genau, ob sie wirklich nötig sind! Vergessen Sie nicht, dass bei häufiger Anwendung Resistenzen auftreten können. Die beste Bekämpfung ist immer Vorbeugung! Erstickt die Pflanzen im Keim: Wurzelbrand Ihr Rasen weist schlaff herabhängende Halme hellbraun bis schwarz gefärbten Wurzelhals (der wie vertrocknet aussieht) hellbraune Flecken auf den Blättern auf? Dann hat der Wurzelbrand zugeschlagen! Er zählt zu den Auflaufkrankheiten, d.h. er befällt überwiegend Jungpflanzen und erschwert oder verhindert Keimung und Wachstum – als Gärtner wundern Sie sich dann, warum Ihre neue Aussaat nicht aufgeht. Bei gut entwickelten Rasenflächen kommt die durch verschiedene Pilze verursachte Erkrankung kaum vor. Der Hauptgrund für das Auftreten dieser Rasenkrankheit sind gestresste Grashalme durch Trockenheit falsche Düngung verdichtetem Boden verfilztem Rasen. Auch vor der Aussaat schon kontaminierte Samen kommen für eine Infektion in Betracht. Qualitativ hochwertiges Saatgut wirkt dem entgegen. Folgende Maßnahmen zur Vorbeugung helfen Ihnen, dass sich die Pilzsporen gar nicht erst ausbreiten (das gilt auch für andere Auflaufkrankheiten): eine gute Nährstoffversorgung eine ausgewogene Bewässerung aerifiziertes, von Rasenfilz befreites Grün eher sandige Beschaffenheit des Bodens Bekämpfen lässt er sich, indem Sie die befallenen Pflänzchen einfach herausziehen und an den kahlen Stellen anschließend einfach erneut Rasensamen ausbringen. Hier gilt natürlich: „Wehret den Anfängen!“ – beherzigen Sie deshalb von Beginn an die Tipps zur Vorbeugung, damit Ihnen das Gleiche nicht noch einmal „blüht“. Mit der richtigen Pflege zum Erfolg Nicht nur Ihr Rasen braucht Pflege, auch die Blumen und Sträucher freuen sich über Zuwendung. Von Ihrem GALANET-Partner in Ihrer Nähe erhalten Sie umfangreiche Tipps zur Gartenpflege. Wir beraten Sie gerne auch bei der Gartengestaltung und kümmern uns auf Wunsch gerne um Ihr grünes Paradies. Kommen Sie vorbei oder kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie ausführlich und beantworten gerne Ihre Fragen! Bild 2: © Fotolia, singjai, Nr.132190283 ### jobseeds.de – Die neue Job-Plattform für Landschaftsgärtner in Deutschland und der Schweiz Die GALANET-Partner starten zusammen die Online-Plattform jobseeds.de, auf der Du Deinen Traumjob als Landschaftsgärtner/in findest. Unsere Partnerunternehmen veröffentlichen hier regelmäßig die besten Stellenangebote, bei denen Du und Deine Jobvorstellungen im Brennpunkt stehen. Finde Deinen Gartenbau-Job, bei dem alles stimmt, so dass Du deine Fähigkeiten, Kenntnisse und Dich selber entwickeln kannst – mit fairer Entlohnung! GALANET-Jobportal: organisiert, menschlich, immer up to date Das Internet ist die effizienteste Medienform für den Stellenmarkt: Anzeigen lassen sich schnell schalten und haben eine hohe Reichweite – so kommen Arbeitgeber wie Jobsuchende optimal zum Ziel. Das wissen unsere GALANET-Partner, deswegen haben sie jobseeds.de ins Leben gerufen. Dank unserer Zusammenarbeit im Netzwerk garantieren wir den Bewerbern und späteren Mitarbeitern Arbeitsplätze mit festen Qualitätskriterien. Sämtliche Stellenangebote beinhalten auch die Möglichkeit zur ständigen Weiterbildung, weil qualifizierte Arbeitnehmer hinter dem Erfolg jeder Firma stehen. Transparente Stellenangebote je nach Region und Qualifikation In unserer Stellenbörse musst Du nicht stundenlang nach dem passenden Job suchen: Du gibst einfach ein Stichwort und einen Ort in das Suchfeld ein – und schon bekommst Du auf Deine Suchkriterien abgestimmte Ergebnisse. Jedes unserer Stellenangebote ist aufgelistet nach: Region (Deutschland und Schweiz) Berufsqualifikation (vom Vorarbeiter und Facharbeiter bis zum Azubi) Umfang (Voll- oder Teilzeit) Fachbereich (von der Gartenpflege, der Gartengestaltung, den Wasseranlagen, bis hin zum Sportplatzbau). Kostenlose, unkomplizierte Online-Bewerbung Das Beste daran: Die Jobsuche ist für Dich absolut kostenlos, Du musst Dich nicht registrieren, keine Formulare ausfüllen und per Post versenden – alles erfolgt online! Dank unserer praktischen Checkliste kannst du live prüfen, ob Deine Bewerbungsunterlagen vollständig sind, so dass Du im besten Fall keine weiteren Dokumente nachreichen musst – das verkürzt die Jobsuche und das Bewerbungsverfahren deutlich. Wir sorgen auch dafür, dass sich der richtige Ansprechpartner bei Dir meldet – einfacher geht’s nicht! Für angehende Azubis: Finde Deinen freien Ausbildungsplatz Ein guter Ausbildungsplatz ist die beste Investition in Deine berufliche Zukunft. Auf jobbseeds.de findest Du neben Stellenangeboten auch freie Ausbildungsplätze in Deutschland und der Schweiz. Auch für Deine Ausbildung gelten die GALANET-Qualitätsversprechen: Während dieser Zeit steht Dir im Betrieb immer ein erfahrener Ausbildungsleiter zur Seite, der Dich bei der Vorbereitung auf Deine Prüfungen unterstützt. Und bei guten Leistungen öffnet Dir die Ausbildung im GALANET-Verbund die Tür zu einem festen Arbeitsplatz in Deinem Ausbildungsbetrieb. Jetzt heißt es nur noch das passende Angebot zu finden, um in den Gärtner-Alltag zu starten und Dir so eine sichere Arbeitsstelle zu sichern. Arbeiten bei GALANET = Spaß an Deinem Landschaftsgärtner-Job Auf jobseeds.de gibt es keine 08/15-Stellenangebote. Bei GALANET erwarten Dich vielseitige und spannende Gartenbau-Projekte auf höchstem Niveau. In jedem GALANET-Partnerbetrieb profitierst Du von: wertschätzender Unternehmenskultur einem angenehmen Betriebsklima verschiedenen Workshops und Schulungen im Rahmen des Mitarbeiterentwicklungsprogramms einer optimalen Betriebshoforganisation einer optimalen Ausstattung mit Werkzeugen und Geräten für Deinen Arbeitsalltag klar geregelten Arbeitsabläufen Unser Ziel ist es, dass Du Spaß am Arbeiten hast und Deine täglichen Aufgaben mit Begeisterung angehst. Nur wenn Du Dich wohl fühlst, kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen und aus Deinem Beruf eine Leidenschaft machen! ### Rasenkrankheiten ade – Tipps für einen gesunden Rasen – Teil I Ein gut gepflegter Rasen gehört für viele Gärtner und Eigenheimbesitzer einfach dazu. Er ist nicht nur reine Nutzfläche, sondern soll auch schön anzusehen sein. Ein gesunder Rasen ist aber nicht selbstverständlich – wie bei allen Pflanzen besteht die Gefahr von Infektionen, die im schlimmsten Fall zum vollständigen Absterben der Grashalme führen. Erfahren Sie in unserem in zwei Teilen angelegten Blogartikel, welche Rasenkrankheiten hierzulande am weitesten verbreitet sind und wie Sie ihnen vorbeugen können. Ein schöner Rasen ist kein Selbstläufer Jede(r) freut sich über einen dichten, saftig grünen und kräftigen Rasen. Damit dieser Traum Wirklichkeit wird, gibt es ein paar Kriterien zu beachten: ein gesunder, gut strukturierter Boden die Auswahl des passenden Samens (z.B. belastbarer Sportrasen) die Verwendung eines hochwertigen Samens die richtige Pflege. Beim letzten Punkt sparen manche gerne und riskieren durch infiziertes Saatgut und mindere Qualität später auftretende Rasenkrankheiten. Auch zu geringe oder falsche Pflege schadet dem Rasen, ebenso wie bestimmte Wetterbedingungen. Ein kranker Rasen und seine Folgen Krankheiten fügen dem Rasen mehr oder weniger Schaden zu, mit folgenden möglichen Auswirkungen: weniger Grünaspekt vermindertes Regenerationsvermögen verringerte Belastbarkeit bei Sportrasen: beeinträchtigte Spieleigenschaften Einwanderung von Unkräutern, Algen, Ungräser oder Moos. Der Rasen – ein empfindlicher Patient Der Rasen ist ganzjährig Wind und Wetter ausgesetzt. Er muss sich ständig gegen bei uns weit verbreitete Krankheiten wie Hexenringe Rotspitzigkeit Blattflecken Schneeschimmel Dollarflecken Wurzelbrand wehren (um nur einige zu nennen). Nicht hinter jeder kleinen Veränderung steckt sofort eine Erkrankung, aber es schadet nicht, den Rasen regelmäßig zu inspizieren – so sind Sie in der Lage, auf krankhafte Veränderungen frühzeitig zu reagieren. Die Diagnose stellt sich allerdings manchmal als schwierig heraus, da sich die Symptome bei einigen Krankheiten stark ähneln. Unerklärliche Kreise im Rasen – wahrscheinlich Hexenringe Als ob eine Hexe ihre Finger im Spiel hätte: Bei der Pilzerkrankung Hexenringe kommt es auf der Rasenfläche zu kreisrunden Verfärbungen. Meistens wachsen an diesen Stellen über Nacht Pilze. Sind sie erst einmal da, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihnen bedingt Herr zu werden: Düngen Bodenaustausch mit einer Tiefe von 30 cm. Der Grund für ihr Auftreten ist ein nährstoffarmer Boden. Führen Sie eine Bodenanalyse durch: So erfahren Sie, welche Beschaffenheit Ihr Boden hat und wie er Nährstoffe speichert. Fügen Sie ihm anschließend die fehlenden Nährstoffe mit dem richtigen Rasendünger gezielt zu. Hexenringe sind hartnäckig, deshalb ist Vorbeugung das beste Mittel gegen sie. Sorgen Sie durch Vertikutieren für ausreichende Belüftung – so beugen Sie Rasenfilz und der damit einhergehenden mangelnden Nährstoffaufnahme vor. Rötliche Verfärbung des Rasens: Die Rotspitzigkeit hat zugeschlagen Eine sehr geläufige Rasenkrankheit ist die Rotspitzigkeit. Bei ihr macht sich oben auf den Grashalmen ein nadelähnliches Pilzgeflecht mit rosafarbenen bis rötlichen Fäden breit. Anfangs ist im Rasen nur eine kleine braune Stelle erkennbar. Schreitet die „Verpilzung“ fort, verkleben die Halme stark miteinander. Zurückzuführen ist diese Krankheit auf: Stickstoffmangel mangelnde bzw. falsche Düngung falsches Gießen. Hohe Luftfeuchtigkeit und Feuchtigkeit über einen sehr langen Zeitraum hinweg begünstigen ihre Ausbreitung. Gegen die Wettereinflüsse sind Sie machtlos, aber mit einigen Tipps zur Rasenpflege verhindern Sie Schlimmeres: Düngung mit einem kalium- und stickstoffhaltigen Dünger gegen Nährstoffmangel Ausreichende Belüftung und Durchlässigkeit des Bodens sofortige Beseitigung von Mäh- und Laubresten für ausreichend Licht und Luft. Ein an Rotspitzigkeit erkrankter Rasen erholt sich normalerweise ziemlich schnell wieder. Nur bei sehr starkem Befall kommt es manchmal vor, dass er komplett abstirbt. Unser Tipp: Schneiden Sie Ihren Rasen nicht zu kurz, das schützt vor Pilzbefall! Blattflecken: Zu viel Farbe ist auch nicht gut Die ganzjährig auftretende und von Pilzen hervorgerufene Blattfleckenkrankheit zählt zu den eher harmlosen Erkrankungen und sorgt für (unerwünschte) farbliche „Abwechslung“ im Garten: Die Grashalme sind mit rötlichen, olivgrünen, braunen und/oder schwarzen Flecken übersät. Gestresste Pflanzen und zu stark verdichtete Rasenflächen sind beliebte Opfer der Pilze, ebenso wie „in die Jahre gekommenes“ Grün. Blattflecken lassen sich nur durch sorgfältige Vorbeugemaßnahmen bekämpfen: Vertikutieren und Aerifizieren für die benötigte Luftzirkulation sofortige Entfernung des Schnittguts nach dem Mähen eine regelmäßige und ausgewogene Düngergabe gut dosierte Wässerung. Ein gesunder Rasen ist kein Hexenwerk Wie Sie sehen, ist ein satter und gesunder Rasen für jede(n) mit ein bisschen Aufwand machbar. Im zweiten Teil stellen wir Ihnen weitere Rasenkrankheiten und Gegenmaßnahmen vor. Sollten sich trotz aller Bemühungen ungeliebte Krankheiten ausbreiten, steht Ihnen immer ein GALANET-Partner in Ihrer Nähe zur Seite und berät Sie zur Rasenpflege. Kommen Sie auf uns zu und lassen Sie sich eingehend von uns beraten! ### Hochbeet anlegen – für Genuss aus dem eigenen Garten „Ich habe Rücken“: Gartenarbeit hat viel mit Bücken und dementsprechend auch mit dem Rücken zu tun. Ein Hochbeet schafft hier Abhilfe und zugleich optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen und Gemüse. Lassen Sie sich von unseren Tipps und Tricks zur Befüllung und Bepflanzung inspirieren! Ob fertig im Baumarkt oder selbstgebaut – das passende Hochbeet gibt es für jedermann Hochbeete gewinnen immer mehr an Beliebtheit – kein Wunder, dass es sie mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen gibt. Handwerkliche Laien werden mit Bausätzen oder vorgefertigten Hochbeet-Bausätzen im Baumarkt fündig, für alle anderen gilt: Mit ein wenig Zeitaufwand bauen Sie sich mühelos selbst eines und gestalten es ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen und Gegebenheiten im Garten. Übrigens: Der beste Zeitpunkt, um ein Hochbeet anzulegen, ist der Herbst – hier können Sie den anfallenden Grünschnitt gleich sinnvoll verwerten. Hochbeete bieten unschlagbare Vorteile Weil Hochbeete den Rücken schonen, sind auch für ältere Menschen ideal. Zudem lassen sie sich als Komposter verwenden – Sie sparen sich Geld für hochwertige Blumenerde zum Befüllen Ihres Beetes; außerdem nutzen Sie den wertvollen Verrottungsprozess in den unteren Schichten. Hinzu kommen geringer Platzbedarf viele Gestaltungsmöglichkeiten (Restbretter, geflochtene Weidenruten, massive Balken usw.) Schutz vor Nagern und Schnecken Element zur Gartengestaltung: Auflockerung des leeren Gartens. Auf die richtige Schichtung kommt es an Wenn das Hochbeet erst einmal steht, geht es an das Befüllen, bei dem man Schicht für Schicht vorgeht: Unten grobes Material, noch oben immer feiner werdende Erdschichten. Verdichten Sie die einzelnen Schichten immer wieder durch Festtreten – das verhindert das schnelle Absacken der Erde. Aller Anfang ist… ein gut vorbereiteter Boden Beim Anlegen eines Hochbeets ist immer auf die Durchlässigkeit von Wasser zu achten, damit keine Staunässe entsteht – deshalb den Boden von größeren Steinen, Wurzeln und Bewuchs befreien einebnen Diese Durchlässigkeit führt aber auch dazu, dass Hochbeete schneller austrocknen – deshalb stets die Bodenfeuchte kontrollieren und regelmäßig gießen. Beachten Sie jedoch: Dichte und lehmige Böden, die die Feuchtigkeit besser halten, sind ungeeignet. Eine gute Basis sorgt für gutes Wachstum Bei ziemlich hohen Beeten empfiehlt es sich, zusätzlich zu Ästen, Zweigen und Laub zunächst dünnere Stammstücke zu verarbeiten. Hier kommt grundsätzlich kaum verrottetes Material zum Einsatz – das fördert das Pflanzenwachstum: Da sich das Material unterschiedlich schnell zersetzt, gibt es ständig Nährstoffe ab. Bei der Zersetzung von stickstoffreichem Mist oder Rasenschnitt entsteht Wärme. Natürlich verpuffen diese Effekte mit der Zeit und die Füllung sackt ab, weshalb immer wieder Erde nachgefüllt werden muss – das trifft allerdings auf jede Art von Beet zu und ist bei der Gartenpflege stets zu berücksichtigen. Eine andere Möglichkeit ist, das Hochbeet alle drei bis fünf Jahre komplett neu zu schichten. Zum Schluss noch eine „Prise“ Humus Die oberste Schicht sollte mindestens 30 Zentimeter dick sein und aus einer nährstoff- und humusreichen, feinkrümeligen Erde bestehen. Hier bietet es sich an, Gartenerde mit reifem Kompost (oder handelsüblicher Pflanzerde) zu mischen. Eine preisgünstigere Variante ist der Abstecher zur Kompostierungsanlage, vor allem bei größeren Mengen. Hochbeete – in Sachen Bepflanzung wahre Alleskönner Wenn Sie Ihr Hochbeet im Herbst angelegt haben, profitieren Sie im Frühjahr von der wärmenden Rotte, die im Inneren bereits begonnen hat. Die Aussaat kann – abhängig von der Region, den Witterungsbedingungen und den Gemüsesorten –  im März/April beginnen. Grundsätzlich können Obst, Gemüse und Kräuter von Februar bis Oktober gepflanzt werden. Für ein frisch angelegtes Hochbeet bieten sich sogenannte Starkzehrer an, die viele Nährstoffe brauchen: Kohlarten (z.B. Weiß- und Rotkohl und Wirsing) Gurken Sellerie Tomaten Lauch Der Vorteil dieses Pflanzzeitpunktes: Die Pflanzen lagern keine Nitrate ein. Mittelzehrer wie Kartoffeln Borretsch Chinakohl bieten sich im zweiten und/oder dritten Jahr an, je nachdem, wie weit der Unterbau schon verrottet ist. Mit einem ausgelaugten Boden geben sich Schwachzehrer wie Radieschen Kohlrabi Bohnen Salat zufrieden. Kurz vor dem kompletten Absacken der Erde gedeihen nach wie vor einjährige Kräuter Möhren Schwarzwurzeln Rote Beete. Durch seine Vielseitigkeit eignet sich ein Hochbeet gerade für einen kleinen Garten ausgezeichnet – und sogar auf einer Terrasse findet es seinen Platz. Die Mischung macht’s Ein Hochbeet bedeutet Gärtnern auf kleinstem Raum, achten Sie daher immer auf Vielfalt im Beet – so vermeiden Sie Schädlingsbefall und schonen den Boden. Berücksichtigen Sie schon bei der Aussaat die Wuchshöhe der Pflanzen, damit alle Pflanzen genügend Sonne abbekommen. Mit Mischkultur erzielen Sie mehr Ertrag: In der Mitte stehen die höher wachsenden Pflanzen und am Rand die niedrigeren – und sollte sich irgendwo eine Lücke auftun: Pflanzen Sie dort Kräuter! Kürbis, Rhabarber und Zucchini sind sehr ausladend und finden am Fuß des Hochbeetes den passenden Standort. Hochbeet – eine Bereicherung für jeden Garten Nicht nur optisch ein Hingucker: Gerade wenn es um das Ernten von eigenem Obst und Gemüse geht, gibt es kaum eine vielseitigere Lösung als ein Hochbeet. Beziehen Sie diese Alternative in die Gestaltung Ihres Gartens mit ein – Sie bereiten Ihrem Gaumen eine große Freude. Bei Fragen zur Ausgestaltung und Errichtung stehen Ihnen unsere GALANET-Partner in Ihrer Nähe mit Rat und Tat zur Seite – gerne kümmern wir uns auch um die Pflege Ihres Gartens. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf! ### Unternehmen: GALANET-Seminar „Training für Führungskräfte – Teil 2“ Der richtige Umgang mit Mitarbeitern wird niemandem in die Wiege gelegt. Obwohl Mitarbeitergespräche zum Aufgabenbereich einer Führungskraft dazugehören, scheuen sich viele davor – besonders, wenn es um Beurteilungsgespräche geht. Mit den richtigen Tipps lassen sich solche Situationen problemlos meistern. In Wangen im Allgäu fand dazu am 6. und 7. Februar 2018 das GALANET- Seminar „Training für Führungskräfte – Teil 2“ statt. Aufbauend auf dem Seminar zur Führungskultur im November 2017 trafen sich die Chefs der GALANET-Verbundpartner erneut, um zu erfahren, was bei Feedbackgesprächen zu beachten ist und wie man diese zielgenau einsetzt. Feedback ist vielseitig einsetzbar Bevor ein Beurteilungsgespräch stattfindet, muss sich die Führungskraft darüber im Klaren sein, was sie damit bezwecken will. Feedbacks lassen sich unter anderem für folgende Ziele nutzen: Feststellung des Leistungsniveaus Überprüfung, ob und wie weit sich der Mitarbeiter mit den Zielsetzungen identifiziert Lösung von Konflikten und Missverständnissen Entwicklung von neuen thematischen Zielsetzungen Überprüfung von strategischen Maßnahmen im Unternehmen Karriereplanung Feedback ja – aber wie? In einem gut geführten Unternehmen sind Feedback-Gespräche nicht mehr wegzudenken. Die daraus entstehende positive Wirkung ist unbestritten: Jeder Mitarbeiter darf und soll wissen, wo er im Unternehmen steht, was gut läuft und was verbesserungsfähig ist. Für leitende Angestellte und Chefs bedeutet es oft eine große Herausforderung, negative Kritik anzubringen, ohne den Mitarbeiter damit vor den Kopf zu stoßen. Regeln des Feedbacks einhalten Eine wichtige Regel beim Feedback lautet: Nicht nur negative Punkte ansprechen, das führt unweigerlich zur Demotivation – kein Mensch mag nur Kritik einstecken. Deshalb gilt: Auf eine ausgewogene Gewichtung von positiven und negativen Aspekten achten. Auch wenn es menschlich ist, dass Negatives eher auffällt: Gerade für einen Chef ist es wichtig, sich auch Gedanken darüber zu machen, was alles gut läuft – das wirkt sich auch positiv auf die eigene Motivation aus! Wenn Kritikpunkte anzubringen sind, dann immer auf den Wortlaut achten. Hier passt der Spruch: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Grundsätzlich gilt: Kritik muss sachlich richtig, klar formuliert und als solche erkennbar sein. Feedback – durch Lob und Kritik ein Zugewinn Wenn Feedback positiv eingesetzt wird, unterstützt es den Kommunikationsprozess im Unternehmen. Mit ihm lassen sich Arbeitsergebnisse und Ziele besprechen Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse beider Seiten zielorientiert vermitteln Missverständnisse klären Erfolg und Verhalten besser einordnen. Bei einer regelmäßigen und richtigen Durchführung nimmt das Vertrauen und Verständnis untereinander zu. Die Beteiligten lernen sich besser kennen und können sich gegenseitig besser einschätzen. GALANET-Fach- und Führungsseminare – ein wahrer Erfolg Das Führungskräfteseminar diente auch zum Erfahrungsaustausch untereinander –  wie beispielsweise auch der Workshop für Fachkräfte Prozesse der Projektabwicklung im vergangenen November. Alle Fach- und Führungsseminare von GALANET stehen den Mitarbeitern der Verbundpartner offen und werden auch rege genutzt: Insgesamt haben sich für die Monate Januar – Mai, 178 Personen zu den Fach- und Führungsseminaren angemeldet - ein stolzes Ergebnis! Hier zeigt sich einmal mehr, was der Qualitätsverbund alles leisten kann! ### And the winner is ... Beate Böttger-Göwecke, Reinhard und Margrit Brauchle, Evelin Hausner Wir haben im letzten INGRÜN-Magazin den Garten-im-Winter-Fotowettbewerb ausgerufen. Hier sehen Sie die drei besten Gartenbilder, die mit einem Gartenpflege-Gutschein im Wert von 250 Euro prämiert wurden. Herzlichen Glückwunsch! ### Pflanzen für Schatten – farbenfrohe Blütenpracht in Ihrem Garten Pflanzen und Schatten – das passt nicht zusammen, denken Sie vielleicht, aber das Gegenteil ist der Fall: Genauso wie Winterblüher Ihren Garten aufpeppen können, findet sich auch für die schattigen Plätzchen in Ihrem Garten die passende Bepflanzung. Lassen Sie sich von Artenvielfalt der Schattenblüher überraschen und erhalten Sie wertvolle Tipps zu Pflege und Gestaltung schattiger Gartenpartien. Schatten ist nicht gleich Schatten Wenn Sie sich für die Bepflanzung schattiger Bereiche entscheiden, müssen Sie sich zunächst über die Arten von Schatten im Klaren sein und eine entsprechende Analyse in Ihrem Garten vornehmen: Oft liegen Gartenpartien im Halbschatten, d.h. sie bekommen tageszeitenabhängig bis zu vier Stunden Licht ab (z. B. vormittags). Beim lichten Schatten wechseln sich Sonne und Schatten immer wieder ab (z. B. durch das lichte Blätterdach der Gehölze). In andere Ecken des Gartens (z.B. an der Nordseite eines Hauses) kommt nie ein Sonnenstrahl. Im Vollschatten ist es oft feucht – berücksichtigen Sie dies bei der Beschaffung der Pflanzen! Der Schattenbereich unter Bäumen, die sogenannte Baumscheibe, stellt besondere Ansprüche – mehr dazu lesen Sie hier. Schatten und Farbenpracht – das passt bestens zusammen Wenn Sie im Sommer Ihre Schattenplätze im Garten genießen wollen, müssen Sie keineswegs auf eine farbenprächtige Blütenfülle und bunte Blätter verzichten – die Natur bietet für jeden Geschmack und Standort die passende Bepflanzung. Bestimmt sind Ihnen Leberblümchen Funkie Eisenhut Clematis Akelei ein Begriff – alles Pflanzen, die mit bezaubernder Vielgestaltigkeit punkten und sich in der prallen Sonne nicht wohl fühlen. Lichter Schatten/Halbschatten – die Auswahl an passenden Pflanzen ist enorm In der Regel vertragen die meisten Pflanzen für diese beiden Standorte Morgensonne besser als Nachmittagssonne – das Verbrennungsrisiko ist geringer. Dennoch tolerieren viele von ihnen kurzzeitige pralle Sonne und Bodentrockenheit – ein wichtiger Aspekt, da in vielen Gärten derartige Bedingungen vorherrschen. Beispiele für beliebte Halbschattenpflanzen sind: Fingerhut (Digitalis) Herbst-Anemonen (Anemone hupehensis) Sterndolden (Astrantia) Storchschnabel-Arten (Geranium) Alpenveilchen (Cyclamen) Gedenkemein, auch: Frühlings-Nabelnüsschen (Omphalodes verna) Auch Stauden wie die dekorative Prachtspiere (Astilbe), die filigrane Elfenblume (Epidemium grandiflorum) oder das bekannte Vergissmeinnicht (Brunnera) und natürlich die Purpurglöckchen in den verschiedensten Blattfarben – gerne auch im Topf gepflanzt – bereichern halbschattige Gartenbereiche. Für halbschattige, aber eher feuchtere Areale bieten sich Blütenstauden wie die Hortensie (Hydrangea) an. Vollschatten – eine Herausforderung in Sachen Bepflanzung Vollschattige Gartenpartien lassen weniger Gestaltungsspielraum zu, aber auch hierfür gibt es Spezialisten als ansprechende Lösungen: Goldnessel (Lamium galeobdolon; auch: Galeobdolon luteum) Efeu (Hedera helix) Immergrün (Vinca) Weitere, vor allem für einen Schattengarten geeignete Pflanzen sind Farne und Schattengräser, die mit schier unzähligen Formen und Blattoberflächen aufwarten und so für Abwechslung sorgen. Gerade Ziergräser erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Auch bunte Blätter begeistern – dekoratives Laub bei Schattenpflanzen Anstatt mit üppiger Blütenpracht punkten Schattenpflanzen oft mit buntem Laub: Das Japanische Berggras (Hakonechloa macra) zeichnet sich durch überhängende, riemenförmige Blätter aus und ist in gold-bunt gestreift (Sorte „Aureola“) gelb-weiß gestreift („Albostriata“) gelbgrün („All Gold“) erhältlich. Die beliebten Funkien (Hosta) hingegen haben weiße, gelbe und verschiedene grüne Muster. Trotz Schatten auf ausreichende Bewässerung achten Auch wenn an manchen Plätzen im Garten nur wenige Sonnenstrahlen bis unten durchdringen, bedeutet das nicht automatisch, dass die Erde dort immer feucht ist – Wind kann den Boden austrocknen. Auch das dichte Blätterdach eines Baumes verhindert, dass Regen auf die darunter wachsenden Pflanzen fällt. Und dann gibt es da noch die Bäume und Sträucher, die mit den anderen Pflanzen um das Wasser konkurrieren. Gerade Schattenpflanzen sind aber durstige Gesellen; achten Sie deshalb vor allem im Sommer auf eine ausreichende Bewässerung! Die richtige Bodenpflege macht’s Ein richtig vorbereiteter Boden hilft den Pflanzen beim Einwachsen: Dafür reichlich Kompost und Mulch in die Erde einarbeiten – beide saugen wie ein Schwamm das Wasser auf und speichern es. Eine regelmäßige Ergänzung der Humusschicht fördert das Pflanzenwachstum. So können Sie Ihre Schattenpflanzen lange genießen. Unterstützend wirken in den Boden eingearbeitete Mykorrhizapilze. Um einer schnellen Austrocknung und aufkommendem Unkrautwuchs vorzubeugen, bietet sich eine dichte Vegetationsschicht an. Schattenpflanzen – Formen und Farben an gerne vernachlässigten Orten im Garten Nicht nur für sonnige, sondern auch für halb- bis vollschattige Standorte bietet die Natur ein reichhaltiges Angebot. Nutzen Sie es und bereichern Sie Ihren Garten z.B. mit Schattengräsern oder Blütenstauden – unsere GALANET-Partner in Ihrer Nähe stehen Ihnen bei der Gartengestaltung mit Rat und Tat zur Seite! Gemeinsam suchen wir mit Ihnen die passenden Pflanzen aus und übernehmen auf Wunsch auch gerne die Pflanzung und Gartenpflege für Sie – lassen Sie sich ausführlich bei uns beraten! ### Unternehmen: GALANET-Workshop „Prozesse der Projektabwicklung“ Jeder weiß, dass eine Maschine nur mit sinnvoll ineinander greifenden Zahnrädern funktioniert. Dasselbe trifft auch auf die Projektabwicklung zu, nur dass es sich hier nicht um Zahnräder, sondern um Prozessabläufe handelt, die perfekt ineinander greifen müssen. Nur so ist Kundenbegeisterung und betriebswirtschaftlicher Erfolg zu erreichen. Mit diesem Ziel fand in Wangen im Allgäu an den vier Wochenenden im November, am Freitag und Samstag jeweils ein GALANET-Workshop zum Thema „Prozesse der Projektabwicklung“ statt. „Wer alleine arbeitet, addiert. Wer mit anderen zusammenarbeitet, multipliziert.“ Diese Worte stammen von GALANET-Gründer Helmut Haas, der die Workshops auch moderiert hat. Alle Organisationsprozesse, von der Kundenberatung, Angebotsbearbeitung, Vertragsprüfung, Auftragsvorbereitung und Auftragsabwicklung, bis hin zur Abrechnung, Nachkalkulation und dem Projektabschlussgespräch, wurden behandelt. Durch den aktiven Erfahrungsaustausch bei den vier Workshops, konnten die insgesamt 48 Teilnehmer wertvolle Anregungen mit nach Hause nehmen, um die eigene Organisation zu optimieren. Gut abgestimmte Arbeitsschritte – die Basis für erfolgreiches Arbeiten Ein stressiger Arbeitstag, jeder tut und macht – und am Ende ist jeder unzufrieden, weil nicht das gewünschte Ergebnis dabei herauskommt. Je größer das Unternehmen ist, desto wichtiger ist es, dass die einzelnen Arbeitsschritte klar festgelegt und dokumentiert sind, damit jeder Mitarbeiter weiß, wie er was zu tun hat. Das ist nicht nur für das Endergebnis wichtig, sondern auch für die Motivation der Mitarbeiter. Grundlage für die erfolgreiche Auftragsabwicklung sind eine gute Auftragsvorbereitung und perfekt ineinander greifende Arbeitsschritte, sowie eine gut funktionierende Zusammenarbeit. Der GALANET-Verbund – gemeinsam Prozesse optimieren Der gemeinsame Erfahrungsaustausch bei diesem GALANET-Workshop diente nicht nur zum Kennenlernen untereinander, sondern auch der Weitergabe von interessanten Ideen und nützlichen Informationen. Jeder Teilnehmer trug anhand seiner Erfahrungswerte dazu bei, Prozesse zu hinterfragen und die Schlüsse zur Optimierung daraus zu ziehen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass sich die Zusammenarbeit von verschiedenen Unternehmen auch in derselben Branche durchaus auszahlt – im Verbund steht allen ein sehr großer Erfahrungsschatz und Wissensfundus zur Verfügung. ### Gräser: Wissenswertes über Pflanzung, Pflege und Vermehrung Gräser sind aufgrund ihrer Farbenpracht und ihres Formenreichtums ein gern gesehener Blickfang in unseren Gärten. Als Solitärpflanze verwendet, dienen sie als Eyecatcher und setzen Akzente, zwischen Sträuchern und Stauden gepflanzt bilden sie einen schönen Kontrast und lockern das Gesamtbild auf. Sie sind das ganze Jahr über schön anzuschauen – vor allem aber im Winter sind sie eine Bereicherung für jeden Garten. Nachdem wir Ihnen bereits einen Überblick über geeignete Gräser für Ihre Gartengestaltung verschafft haben, geben wir Ihnen in diesem Artikel Tipps zur Auswahl eines geeigneten Standorts passenden Pflege mühelosen Vermehrung – und schon werden Sie Ihre Freude an diesen pflegeleichten Pflanzen haben! Unterschiedliche Bodenbeschaffenheit – das passende Ziergras gibt es bestimmt Aufgrund der Vielfalt der Ziergräser findet sich für jeden Boden die passende Bepflanzung. Wichtig ist jedoch, dass deren Ansprüche mit den Wachstumsbedingungen im eigenen Garten übereinstimmen. Wenn Sie dieses Kriterium berücksichtigen, minimieren Sie den Pflegeaufwand und die Gräser bleiben gesund. Krankheiten und Schädlinge haben so fast keine Chance. Für lehmige, nährstoffreiche und mäßig feuchte Böden eignen sich das Schmiele (Deschampsia cespitosa) Chinaschilf (Miscanthus sinensis) Zyperngras (Cyperus longus). Feuchte Böden, die nicht zu kalk- und nährstoffhaltig sein dürfen, benötigen hingegen Moorhexe (Molinia caerulea), die zu den Pfeifengräsern (Molinia) gehört Pfahlrohr (Arundo donax) Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium). Trockene Böden vertragen folgende Gräser gut: Diamantgras (Calamagrostis brachytricha) Blauschwingel (Festuca cinerea) Moskitogras (Bouteloua gracilis) das beliebte Pampasgras (Cortaderia selloana). Allen gemein ist, dass sie einen sonnigen Standort bevorzugen, wohingegen Seggen (Carex) sich auch im Schatten wohlfühlen. Die richtige Pflege – kein Hexenwerk Ganz ohne Pflege und Engagement Ihrerseits geht es selbstverständlich auch bei den Gräsern nicht. Wenn Sie aber einige wenige Kriterien beachten, werden Sie an Ihren Gräsern lange Freude haben. Wie schon erwähnt, spielen der passende Standort und die richtige Bodenbeschaffenheit – wie bei anderen Pflanzen auch – eine wichtige Rolle. Nährstoff- und Wasserversorgung – alles im grünen Bereich Die meisten Ziergräser sind ziemlich genügsam, aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen, die einen höheren Nährstoffbedarf haben. Damit die Blüte nicht ausfällt, ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung zu beachten: Wässern Sie die Pflanzen regelmäßig. Sorgen Sie im auch Sommer für eine ausreichende Wasserversorgung. Vermeiden Sie – grundsätzlich – Staunässe, weil diese zu Fäulnis führen kann Denken Sie bei Herbstpflanzung an einen entsprechenden Winterschutz für empfindlichere Arten Der Rückschnitt – Gräser ticken da etwas anders Eine kleine „Besonderheit“ stellt der Rückschnitt dar, der erst im Frühjahr nach dem Spätfrost – März oder April sind die geeigneten Monate dafür – erfolgen kann, aber noch bevor die ersten grünen Triebe zu sprießen beginnen. Dadurch vermeiden Sie, dass Sie die falschen, frischen Triebe kürzen und die Pflanze in ihrem Wachstum behindern. Schneiden Sie die Gräser knapp über dem Boden ab – je nach Größe des Grases sind 5-15 cm ideal, damit anschließend die Halme wieder wachsen und das Laub sich wieder ausbilden kann. Das hält die Pflanzen jung und vital. Winterzeit – ein paar Handgriffe sorgen für Freude im nächsten Jahr Winterzeit ist auch für die Gräser Ruhezeit – deshalb müssen Sie Ihren Garten winterfest machen. Wenn Sie folgende Punkte berücksichtigen, sind Ihre Pflanzen optimal vor Kälte geschützt: Bedecken Sie die Erde ausreichend mit Reisig und/oder Laub. Kübel und Töpfe umwickeln Sie am besten mit einer Noppenfolie. Stellen Sie Kübel und Töpfe auf eine Unterlage aus Styropor oder Holz. Wichtig ist auch, bei höheren Gräsern die Triebe zusammenzubinden (wie es beispielsweise beim Pampasgras üblich ist), damit den Wurzeln nicht zu viel Wasser zugeleitet wird. Da der Rückschnitt erst im Frühjahr erfolgt, schützen sich die Gräser mit ihren vergilbten Halmen und ihrem eingetrockneten Laub gegen Kälte und Feuchtigkeit. Außerdem sind sie ein wahrer Hingucker, wenn Schnee und Raureif Blätter und Fruchtstände verzieren und bei Sonnenschein für zarte Lichtspiele sorgen. Vermehrung – nichts einfacher als das Einige Grasarten – zum Beispiel verschiedene Bambusarten (Bambusoideae) – wuchern stark und breiten sich unkontrolliert aus, wenn Sie nichts dagegen unternehmen. In Gartencentern gibt es Wurzel- oder Rhizomsperren zu kaufen – so bleiben Sie Herr Ihres Gartens. Möchten Sie Ihre Ziergräser vermehren, dann können Sie beherzt zum Spaten greifen – oder Sie wählen die schonendere Variante, graben den Wurzelstock aus und zerlegen diesen in kleinere Teile. Die geteilten Gräser pflanzen Sie an einem anderen, geeigneten Standort wieder ein – so sorgen Sie im Handumdrehen für zusätzliche und kostenlose Begrünung in Ihrem Garten. Wichtig: Lassen Sie den Wurzelschnitt weg, er ist nicht notwendig! Ziergräser – unkompliziert und eine Bereicherung für jeden Garten Ob sonniger oder schattiger Standort, feuchter oder trockener Boden, als Solitärpflanze oder in Reihe gepflanzt – Gräser sind wahre Alleskönner, die sich bei der richtigen Pflege und der Auswahl des passenden Standorts und Bodens sofort wohlfühlen. Beziehen Sie bei Ihrer Gartengestaltung diese vielseitigen Pflanzen mit ein und erfreuen Sie sich an ihrer ganzjährigen Pracht! Peppen Sie Ihren Garten im kommenden Frühjahr mit Ziergräsern auf: Besuchen Sie einen unserer GALANET-Partner in Ihrer Nähe und lassen Sie sich ausführlich zum richtigen Standort, Pflege und Vermehrung beraten! Unsere Partnerbetriebe zeigen Ihnen gerne auch die mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Garten und übernehmen die Pflanzung und Gartenpflege für Sie! ### Gräser im Garten als passende Kulisse für jede Gartengestaltung Eine fast überreiche Farbpalette, zarte Strukturen und vielfältige Formen – da sich ihre Schönheit oft erst auf den zweiten Blick offenbart, sind Gräser in der Gartengestaltung unterschätzt. Steht die Neu- oder Umgestaltung eines Gartens an, fällt die Wahl zunächst oft auf Bäume, Sträucher und Blumen. Dabei sind Gräser fast schon Alleskönner im Garten. Mit unseren Tipps zu den passenden Einsatzmöglichkeiten finden Sie sich im breitgefächerten Angebot zurecht! Ziergräser – das Mittel der Wahl für eine raffinierte Gartengestaltung Anspruchslos, unkompliziert und obendrein ein toller Blickfang – Ziergräser sind weit mehr als nur Lückenfüller und zugleich wichtiges Element für die moderne Gartengestaltung. Durch ihre feinen Halme und filigranen Blütenrispen vermitteln Gräser eine gewisse Leichtigkeit im Garten und lockern ihn optisch auf. Ihre mannigfaltigen Strukturen und ihr atemberaubender Charme lassen zum Beispiel blütenärmere Zeiten wie Herbst und Winter gut zu überbrücken. Nutzen Sie die Vielfalt an Farben und Formen und beziehen Sie Gräser in Ihre Gartengestaltung mit ein. Sorgen Sie für Abwechslung und Kontraste: Kombinieren Sie Ziergräser beispielsweise mit großblättrigen Stauden, Sträuchern oder auch mit harten, massiven Gestaltungselementen wie größeren Findlingen aus Naturstein oder Betonmauern – Sie werden vom Ergebnis begeistert sein! Ziergräser – die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten ist kaum zu überbieten Ob als herbstliche Bepflanzung im Kübel, in Gruppen im Beet angeordnet oder einzeln gepflanzt als Eyecatcher oder als heckenartige Struktur in Reihen – Gräser bieten in ihrer Vielfalt unendlich viele Möglichkeiten, dem Garten den letzten Schliff zu verleihen. Sie lassen sich in folgende vier wichtige Gräserarten einteilen: Bambus Getreide (Korn) Schilf Ziergräser (inkl. japanische Gräser). Vor allem Bambus und Ziergräser haben mittlerweile in vielen Gärten Einzug gehalten und stellen eine optische Bereicherung dar. Vielgestaltige Einsatzmöglichkeiten – für jeden Ort das passende Gras Gräser überzeugen durch ihre mannigfaltige Pracht und ihre große Fülle an Einsatzmöglichkeiten: Als Solitärpflanze werden sie zum Blickfang. In Kübeln oder Töpfen gepflanzt können sie leicht den Standort wechseln. In Reihe im Garten platziert dienen sie als Sichtschutz. Sie lassen sich sehr gut mit Stauden kombinieren. Durch ihre unterschiedlichen Wuchsformen können Sie Gräser im Grunde genommen überall dorthin pflanzen, wo Sie eine leichte und fedrige Textur wünschen. So lockern hohe Ziergräser zwischen Stauden das oft kompakte Bild auf. Sie können als Sichtschutz neugierige Blicke der Nachbarn fernhalten und in Kübeln (z.B. auf der Terrasse oder auf dem Balkon) eine gewisse Privatsphäre bieten. Beispiele dafür sind der schnellwachsende Bambus (Bambusoideae) das Chinaschilf (Miscanthus sinensis) das Goldleistengras (Spartina pectinata) das Pfahlrohr (Arundo donax). Bei der Unterpflanzung von Gehölzen oder als Bodenecker für Steingärten oder für Kiesbeete hingegen sind niedrige Gräser die erste Wahl, wobei hier unterschiedliche Wuchshöhen für Abwechslung sorgen. In der Vorgartengestaltung mit Kies etwa finden sich folgende Pflanzen: Reitgräser (Calamagrostis) wie das Diamantgras (Calamagrostis brachytricha) verschiedene Seggensorten (Carex) wie die Palmwedelsegge (Carex muskingumensis) Schwingelsorten (Festuca) wie der Blauschwingel (Festuca cinerea). Unendlicher Reichtum an Formen und Farben Der größte Trumpf der Gräser sind ihre unendliche Vielgestaltigkeit in Wuchs und Aussehen. Ob kugelig wachsend elegant überhängend straff aufrecht stehend oder bodendeckend, mit ihrer leichten und natürlichen Anmutung setzen sie in jedem Garten die passenden Akzente. Sie sind in vielen Farben erhältlich und treten hiermit den Gegenbeweis an, dass Gräser immer grün sein müssen: weiß oder gelb panaschiert, d.h. mit mehrfarbigen Blättern in dezenten Braun- und Bronzetönen in feurigen Rot- und Gelbtönen und natürlich in den verschiedensten Grüntönen (vom kühlen grau bzw. blau-grün des Blaustahlhafers bis zum frischen hellgrün des Japan-Berggrases) Blütezeit – Gräser sind hier wahre Alleskönner Während Bäume, Sträucher und Blumen ihre Blütenpracht meistens im Frühling und (Früh-)Sommer entfalten, setzt bei vielen Gräsern die Blütezeit erst im Hochsommer ein und kann bis in den November hinein andauern. Spätblüher sind zum Beispiel das Riesenpfeifengras (Molinia arundinacea) Chinaschilf (Miscanthus sinensis) Pampasgras (Cortaderia selloana). Andere hingegen beginnen ihr Wachstum schon in der kalten Jahreszeit und blühen im Frühjahr. Sie behalten ihre wunderschönen Blütenstände bis in den Winter hinein und bleiben auch im Winter grün, sodass sie das ganze Jahr über schön anzuschauen sind. Beispiele für Frühblüher sind Wohlriechendes Ruchgras (Anthoxanthum odoratum) Herzzittergras (Briza media) Morgensternsegge (Carex grayi). Gräser – ein beliebtes Gestaltungselement Kaum eine Pflanzenfamilie ist für die Gartengestaltung so vielseitig einsetzbar wie Gräser. Die oben genannten Sorten geben nur einen kleinen Ausschnitt aus der großen Bandbreite an Formen und Farben wieder. Nutzen Sie diese und nehmen Sie das kommende Frühjahr zum Anlass, um Ihren Garten mit dem einen oder anderen Ziergras zu bereichern! Unsere GALANET-Partner in Ihrer Nähe beraten Sie ausführlich und sind Ihnen bei der Auswahl der richtigen Pflanzen behilflich. Gerne gehen unsere Partnerbetriebe auf Ihre Wünsche ein und übernehmen die individuelle Ausgestaltung Ihres Gartens für Sie! ### Fadenalgen im Teich loswerden – Tipps von GALANET-Experten Viele Nährstoffe und genügend Sonnenlicht begünstigen die Fadenalgen-Entwicklung in jedem Garten- bzw. Fischteich. Ein übermäßiges Algenwachstum beeinträchtigt nicht nur die Optik Ihres Teiches, sondern ist auch ein Zeichen, dass das ökologische Gleichgewicht im Teich gestört wurde. Fadenalgen vermehren sich bevorzugt in neu angelegten Teichen. Was eigentlich Fadenalgen sind und wie man sie erfolgreich bekämpft, erfahren Sie von unseren GALANET-Spezialisten für die Teichpflege. Fadenalgen unter der Lupe Viele Teichbesitzer ärgern sich über die Fadenalgen in Ihrem Teich. Es handelt sich dabei um langfädige Algenarten, ca. 20 cm lange Grünalgen, die auf der Wasseroberfläche und an den Teichpflanzen festhängen. Beim genaueren Hinschauen sieht man hellgrüne bis bräunlich-grüne Strukturen, die an Spinnweben erinnern und trotzdem für Ihren Teich gefährlich sein können. Abgestorbene Algenpolster im Übermaß führen im Endeffekt zu Faulschlamm am Teichgrund und entziehen dadurch dem Teichwasser Sauerstoff. Gar nicht schön, wenn in Ihrem Teich Koi und andere Fische leben. Bereits bei der Teichplanung an Algen denken Viel besser ist vorzubeugen, als es hinterher bekämpfen zu müssen. Deswegen lohnt es sich, beim Teichbau ein paar Sachen zu berücksichtigen, um das Risiko des Algenwachstums zu reduzieren.  Dazu haben wir unsere GALANET-Teichbauer interviewt und können Ihnen genaue Hinweise geben. Größe des Teiches „Wir empfehlen Ihnen, lieber größere und tiefere Teiche zu bauen als kleinere. Natürlich richtet sich dabei die gewünschte Teichgröße nach den Ausmaßen Ihres Gartens. Aber in größeren Teichen mit mehr Wasservolumen im Verhältnis zu Oberfläche ist es viel leichter, ein dauerhaftes, biologisches Gleichgewicht zu erreichen und somit die blitzschnelle Algenvermehrung verhindern.“ Teichprofil „Die Unterteilung des Teiches in folgende Zonen: Sumpfzone, Flachwasser und Tiefenwasser ermöglicht es Ihnen, ein breites Spektrum an Wasserpflanzen zu pflanzen, so dass im Sommer nicht zu viel Sonne reinkommt. Wegen Lichtmangels hat die Fadenalge kleinere Chancen, sich in Ihrem Gartenteich auszubreiten.“ Außerdem ernähren sich auch die Wasserpflanzen von Nährstoffen im Wasser und stehen so auch in der Nährstoffversorgung in Konkurrenz zu Algen. Wasserqualität „Je nährstoffarmer und kalkarmer das Wasser ist, desto schwerer haben es die Algen, gerade in Ihrem Teich Halt zu finden.“ Auf Gehölze in Teichnähe verzichten „Die Beschattung des Teiches durch verschiedene Bäume birgt Vorteile, aber auch einige  Probleme  mit sich. Zum einen ist es das  Falllaub, welches zusätzliche Nährstoffe liefert und dadurch für extra Nahrung sorgt. Außerdem führt eine starke Ablagerung von Laub zur Bildung von Fäulnisprozessen. Deswegen pflanzen Sie Ihre Bäume lieber in ein paar Metern Entfernung von Ihrem Garten- bzw. Schwimmteich. Algen im Übermaß wirksam bekämpfen Wenn trotz vorbeugender Maßnahmen die Algen den Weg in Ihren Teich finden, fischen Sie diese mehrmals ab. Sollte das nicht helfen, lassen Sie eine Wasseranalyse durchführen. Nur so prüfen Sie den Nährstoffgehalt und die Wasserwerte wie Phosphat- und Nitratgehalt in Ihrem Teich und können aufgrund der gesammelten Daten gezielt handeln. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen folgende Prioritätenliste abzuarbeiten: Ursachen feststellen (wie z.B. Futterreste, Oberflächenwasser, Faulschlamm) Ursachen abstellen (z.B. durch bauliche Veränderung, Installation einer Filteranlage, Reduzierung des Fischbestandes) Teich beobachten Sollte das nicht helfen, kaufen Sie Phosphatbinder im Fachhandel und verwenden diese so wie es auf der Verpackung steht. Erst als „ultima ratio“ können Sie Algenvernichter einsetzen, da diese auch schädigende Wirkung auf den „Organismus“-Teich haben. Grundsätzlich gilt auch hier: „Vorbeugen ist besser als heilen!“ Wenn Sie aber doch eine professionelle Algenbeseitigung benötigen, können Sie sich auf das Know-how unserer GALANET-Experten für Wasseranlagen verlassen. Hier finden Sie den passenden GALANET-Partnerbetrieb in Ihrer Nähe! Bild 1: © Fotolia, emer, Nr. 11557347 ### Führungskultur: Das GALANET-Training für Führungskräfte Motivierte Mitarbeiter leisten bessere Arbeit. Das wissen alle GALANET-Betriebe und deswegen entwickeln sie gerne ihre Führungskompetenzen weiter. Eine gute Möglichkeit dazu war das letzte GALANET-Seminar zum Thema: „Handwerk und Kunst des Führens“, welches in Wangen-Roggenzell stattfand. Warum gute Führung in einem GALANET -Unternehmen wichtig ist und wie sich das auf die Mitarbeiter auswirkt, erfahren Sie in unserem Bericht. „Wer sich wohlfühlt, schafft Qualität“ Dieses Motto zieht sich wie ein roter Faden durch jeden GALANET-Betrieb. Wenn der Wohlfühl-Faktor stimmt und zwar nicht nur bei den Chefs, sondern auch bei allen Mitarbeitern, dann arbeiten diese vor allem effizienter und mit Freude. Es liegt deshalb jedem GALANET-Betrieb besonders am Herzen, dass seine Teams Spaß daran haben, was sie jeden Tag in der Firma und für die Firma tun. Um diese Begeisterung bei den Mitarbeitern zu erreichen, braucht man sehr gute Führungsqualitäten, die sich erlernen lassen. Aus diesem Grund haben wir eine Referentin mit sehr viel Führungserfahrung eingeladen, damit die 23 GALANET-Mitglieder das Know-how zur Führung von Mitarbeitern vermittelt bekommen. Gute Menschenführung als Schlüssel zum Erfolg Gute Führungsarbeit sorgt dafür, dass Mitarbeiter hervorragende Ergebnisse erreichen, im Arbeitsalltag mitdenken oder Verbesserungsideen einbringen. Engagierte Mitarbeiter sind das Wertvollste, das ein Unternehmen haben kann. Es liegt deswegen an den Chefs, ob ihre Mitarbeiter den erwarteten Einsatz bringen oder eben nicht. Daher weiß jeder GALANET-Chef, dass gute Führung sehr selten von alleine kommt. Während des Trainings konnten alle Teilnehmer den „Führungskreislauf“ besser kennen und verstehen lernen, um ihre Mitarbeiter eben noch besser zu führen. Gute Führung bedeutet viel Arbeit, die sich lohnt Während des Trainings machten sich die Teilnehmer mit Grundsätzen, Aufgaben und Werkzeugen wirksamer Führung vertraut. Die Referentin erklärte in erster Linie, dass Zielorientierung positives Denken Nutzung von Stärken sowie Vertrauen die Basis für eine kompetente Mitarbeiterführung bilden. Sie betonte dabei auch die Bedeutung einer guten Kommunikation sowie aktiven Zuhörens. Die Referentin überzeugte die Teilnehmer z.B., dass man als Chef wichtige Gespräche gut vorbereiten sollte, so dass man am Ende die Mitarbeiter aktiv ins Gespräch einbindet und dadurch einen lebendigen Dialog erreicht. Darüber hinaus konzentrierte sie sich auf: Entwicklung von Visionen und Gesamtzielen Umsetzung von Strategien Zielvereinbarungen mit Mitarbeitern und Teams Delegation von Verantwortung Begleitung bei der Realisierung von Zielen Coaching als Führungsinstrument Teambildung Bearbeitung von Konflikten mit Mitarbeitern und Teams Leistungskontrolle Auch Selbstführung gehört dazu Wer sich selbst führen kann, kann auch andere Menschen führen. Bei der Selbstführung handelt es sich um die Selbstreflexion der persönlichen Werte, Verhaltensmuster oder Ideale, die in den Führungsalltag mit einfließen. Selbstführung umfasst vorwiegend Themen wie Zeitmanagement, Arbeitsorganisation, Umgang mit Veränderungen oder Erhöhung der eigenen Motivation. All das haben die GALANET-Chefs im Seminar gelernt und haben dadurch jetzt wirksame Werkzeuge zur Hand, um das Miteinander noch besser zu gestalten und den Wohlfühlgrad der Mitarbeiter zu fördern. ### Burri & Achermann Gartenbau AG – Teampower und Fachkompetenz gebündelt Die Burri & Achermann Gartenbau AG vereint viel Mannkraft und Leidenschaft für perfekte Gartengestaltung. Dieser GALANET-Partner begeistert schon seit über 60 Jahren die Region Luzern mit innovativen Lösungen im Gartenbau. Raphael Achermann, Fredy Burri und Roger Burri sind qualitätsbewusste Geschäftsführer, welche das Firmen - Know-how dort einsetzen, wo es gebraucht wird. Dank einer solchen Arbeitseinstellung machen sie jedes Gartenprojekt zum echten Hingucker. Was die Burri & Achermann Gartenbau AG im grünen Bereich auszeichnet und welche Rolle die GALANET-Mitgliedschaft dabei spielt, erfahren Sie heute. Manpower war von Anfang an da Die Gebrüder Hans-Ulrich und Gottfried Burri gründeten 1955 den Gebrüder Burri Gartenbau. In der Zeit wurde der Wagenpark stetig vergrössert und es fand eine Umstellung auf bodenschonende ökologische Arbeitsweise mit Klein- und Leichtbagger statt. 1989 übernahmen die Söhne Hans-Ulrich jun. und Fredy Burri die Firma und wandelten den Gebrüder Burri Gartenbau in die Gebr. Burri Gartenbau AG um. 2003 entschieden sich die Geschäftsführer der Lust auf Garten GBr (GALANET) beizutreten. 2005 wurde in das Kerngeschäft Gartenbau der ökologische Aspekt integriert. Ein Jahr später trat Raphael Achermann als gleichberechtigter Teilhaber in das Unternehmen ein. 2010 wurde die Firma endgültig in Burri & Achermann Gartenbau AG umbenannt. 2013 entstand ein nagelneues Bürogebäude mit Werkhof. Im selben Jahr verliess Hans Ulrich Burri die Geschäftsleitung und trat nach 30 Jahren erfolgreicher Arbeit in den verdienten Ruhestand. Am 1. Januar 2014 wurde die Firmenleitung um den Sohn von Fredy Burri – Roger – ergänzt. 2015 fand die Einweihung des Schaugartens am neuen Firmenstandort in Unter Pfaffwil 1, 6034 Inwil statt. GaLaBau-Leistungen von Top-Qualität Der GALANET-Partner aus der Schweiz plant und baut Privatgärten aber auch Grossprojekte wie Wohnüberbauungen, Schulanlagen, Spielplätze und Gewerbebauten. Im Rahmen dessen übernimmt der Gartenbaubetrieb alle Leistungen rund um den Garten: Gartenplanungen Wassergärten Gartenbewässerung Gestaltung von Dachgärten Gartenbeleuchtung Gestaltung mit Holz und Stahl Gestaltung mit Naturstein und Beton Bepflanzung Wegegestaltung Pfasterarbeiten Rasenanlage Auch die professionelle Gartenpflege in der Region Luzern gehört zu den Standardaufgaben der Burri & Achermann Gartenbau AG. „Langjährige Kundenbindung, hohe Qualitätsansprüche, schnelle Reaktionszeiten und starke Terminflexibilität tragen dazu bei, dass wir Kundenwünsche optimal umsetzen können“ betont Raphael Achermann. Transparentes Arbeitsmodell macht es aus Der Erfolgsfaktor Nummer 1 bei der Burri & Achermann Gartenbau AG sind natürlich deren Mitarbeiter. Derzeit besteht das Team aus ca. 40 Mitarbeitern, die jeweils in Gruppen arbeiten. Das Bauteam ist in 7 Kolonnen eingeteilt und ist zuständig für: Neubauten Sanierung Umänderung Bepflanzungen Gartengestaltung Das Unterhaltsteam arbeitet in 6 Gruppen und kümmert sich um jegliche Pflegemassnahmen in privaten und öffentlichen Gartenanlagen. Dazu gehören: Rabattenpflege Rasenpflege Dachgartenpflege Baumpflege „Darüber hinaus setzen wir uns für die Ausbildung des schweizerischen Gärtner-Nachwuchses ein und nehmen jedes Jahr ca. 2 Auszubildende auf“ erklärt Roger Burri, der für die Ausbildung verantwortlich ist. Burri & Achermann Gartenbau AG seit 2003 im GALANET-Qualitätsnetzwerk „Wir wussten immer, dass ein Gartenbaubetrieb nur mit durchdachtem Organisationskonzept funktioniert. Genau das hat uns vor 14 Jahren dazu bewegt, dem GALANET-Netzwerk beizutreten. Wir profitieren von dieser Mitgliedschaft vor allem durch: bessere Werbemöglichkeiten durch gemeinsame Werbung gute Weiterbildungen innerhalb des Netzwerks Top-Qualität und Organisation der Projekte “ erzählt Fredy Burri. Ökologie und Co. sind aus dem heutigen Gartenbau nicht wegzudenken „Ökologische Unkrautbekämpfung mit Heisswassergeräten sind unserer Meinung nach eine sehr wichtige Entwicklung in der grünen Branche. Dazu kommt noch die Regionalität des Gartenbaus, indem immer mehr GaLaBau-Betriebe - und wir natürlich auch - auf einheimische Produkte und Materialien setzen. Auch die Digitalisierung der Arbeit auf der Baustelle macht den Alltag viel einfacher“ berichtet Raphael Achermann. Gärten wie Wohnzimmer gestalten „Ein moderner Garten sollte als erweiterter Wohnraum empfunden werden, dementsprechend planen wir immer verschiedene „Räume“ mit unterschiedlichen Nutzungszielen ein, damit sich die ganze Familie im neuen „erweiterten Wohnzimmer“ wohl fühlt“ betont Roger Burri. Die Gartenplanung von Burri & Achermann Gartenbau AG bezieht sich deswegen immer auf die vorhandene Umgebung (Bäume, Haus, Nachbarschaft) und die individuellen Kundenvorstellungen. Gartenpflege wird oft unterschätzt Und noch zum Schluss ein ganz wichtiger Tipp für alle Gartenbesitzer: „Intensiv begrünte Flächen wie Rabatten, Rasen und Sträucher werden im Allgemeinen leider zu wenig gedüngt. Deswegen lohnt es sich oft, mit der Gartenpflege einen Garten-Profi zu beauftragen, der die Nährstoffversorgung im Auge behält und gezielte Massnahmen ergreifen kann.“, rät Fredy Burri.   ### Herbst: ideale Pflanzzeit für Sträucher Tolle Blüten im Frühjahr, leuchtende Früchte im Sommer, braun-goldene Blätter im Herbst und schneeglitzernde Äste im Winter – Sträucher sind eine tolle Bereicherung für jeden Garten. Damit sie in das nächste Gartenjahr richtig starten, brauchen sie genug zeitlichen Vorsprung. In den Monaten Oktober und November ist die beste Pflanzzeit vor allem für die laubabwerfenden Sträucher. Mit unseren Pflanztipps setzen Sie Ihre Gehölze richtig in die Erde. Warum eigentlich Herbst? Wenn sich die Blätter im Herbst verfärben und die Pflanzen in die Winterruhe gehen, ist die beste Pflanzzeit. Gerade die Pflanzen, die in den Baumschulen aus dem Boden ausgegraben werden und damit einiges an Wurzelwerk verlieren, haben in dem vom Sommer noch warmen Boden ausreichend Zeit am neuen Standort einzuwurzeln. Frostempfindliche Sorten, wie z.B. Kirschlorbeer pflanzen Sie lieber im Frühjahr, weil sie einen tief gefrorenen Boden als Jungpflanzen gar nicht vertragen. Nur bei Containerware müssen Sie den richtigen Zeitpunkt nicht so streng im Auge behalten, weil sie sich das ganze Jahr über erfolgreich pflanzen lassen. Trotzdem ist auch hier der Herbst durch den geringen Wasserbedarf der Pflanzen bzw. durch die vermehrten Niederschläge die entspanntere Pflanzzeit. Wurzelnackte Sträucher einpflanzen Bevor Sie Ihren Strauch im Garten platzieren, lockern Sie den Boden tiefgründig mit einer Grabegabel und entfernen dabei alle Unkräuter. Danach können Sie der Erde organische Dünger wie Kompost oder Hornmehl beimischen, damit die Pflanzen alle Nährstoffe zum besten Gedeihen von Anfang an zur Verfügung haben. Auf das Pflanzloch kommt es an Die Größe des Pflanzloches sollte ca. 1,5 mal so groß sein wie das Wurzelgeflecht (bei wurzelnackten Pflanzen) bzw. der Wurzelballen (das gilt auch bei Containerpflanzen). Gerade bei dichten, schweren Böden sollte der Boden des Pflanzloches gelockert werden, damit es nicht zu Staunässe kommt. Anschließend geben Sie Ihre wurzelnackten Sträucher in die Mitte des Pflanzloches, so dass der Wurzelhals gerade mit Erde bedeckt wird. Nun füllen Sie das Pflanzloch mit möglichst feinkrümeligen Oberboden wieder auf. Bei schweren Böden kann man diesen auch mit Sand oder gut abgelagertem Kompost verbessern. Durch leichtes Rütteln der wurzelnackten Pflanze fällt der Boden auch in den inneren Bereich der Wurzelgeflechtes. Nun wird die Erde rundherum leicht angetreten und mit einem kräftigen Wasserstrahl eingewässert. Halten Sie den Boden feucht (nicht nass), damit die Pflanzen neue gesunde Wurzeln bilden können. Düngung ist am Anfang nicht notwendig Beim Pflanzen wurzelnackter Sträucher benötigen Sie keinen Dünger. Erst im ersten Wachstumsjahr lohnt es sich, organischen Dünger wie z.B. Kompost zu verabreichen, weil er sich relativ lange im Boden zersetzt und optimal für die nötige Nährstoffzufuhr sorgt. Abstand zum Nachbarn beim Einpflanzen berücksichtigen Wie nah Pflanzen an die Grenze gesetzt werden dürfen, regeln die Nachbarschaftsgesetze der einzelnen Bundesländer, die vorher prüfen sollten. Im Allgemeinen müssen mannshohe Hecken mit der Stammmitte 50 cm von der Grenze entfernt sein. Was größer wird, muss auch weiter von der Grenze weg. Im Schnitt müssen mittelhohe Hecken ca. 1,5 Meter weg vom Zaun gepflanzt werden. Genaue Vorgaben für die Pflanzabstände sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und deswegen empfehlen wir Ihnen, das vorher zu prüfen. Je nach Art, Wuchsform und Funktion der ausgewählten Pflanzen sollten Sie ebenfalls einen ausreichenden Abstand zwischen den einzelnen Pflanzungen beachten. Insbesondere in kleinen Gärten spielt es eine große Rolle, um den Gartenraum nicht mit zu vielen Sträuchern zu erdrücken. Sträucher als Gestaltungselement werden immer beliebter Die Verwendung von Sträuchern unterschiedlicher Größe ist seit je her ein wichtiger Teil der Gartengestaltung. Neben der Funktion als Einfriedung, Sicht- oder Windschutz sorgen die Sträucher auch für ein günstiges Kleinklima im Garten, filtern Staub und dämpfen in gewissem Maße Lärm. Darüber hinaus bieten sie vielen Kleintieren und Insekten wertvollen Lebensraum. Gestalterisch gesehen nutzt man Gehölze, um dem Garten – völlig unabhängig vom Gartenstil -  Struktur zu geben. Neben immergrünen Sträuchern gibt es auch zahlreiche Blüten- und Beerensträucher, die mit vielen Bäumen und Stauden wunderbar harmonieren und auf der Terrasse einen herrlichen Duft verströmen. In diesem Sinne trauen Sie sich etwas und setzen in der kommenden Gartensaison auf Sträucher! Unsere GALANET-Partner stehen Ihnen dabei natürlich zur Seite und übernehmen gerne die Pflanzung und Pflege von Sträuchern auch in Ihrem Garten! Finden Sie einen GALANET-Partner in Ihrer Nähe und lassen Sie sich ausführlich dazu beraten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! ### Geiger’s GmbH – GALANET-Mitglied aus Leidenschaft für schöne Gärten Geiger’s GmbH ist ein traditionsreicher Garten- und Landschaftsbau-Betrieb mit eigenem Pflanzenmarkt, wo jeder in einem riesigen und qualitativ hochwertigen Pflanzensortiment fündig wird. Geiger’s stehen für kreative und durchdachte Gartenplanung und Gartengestaltung. Die Geschäftsführerin Ulrike Geiger und ihr Team kümmern sich um perfekt „designte“ und gepflegte Gärten in Rottenburg, Tübingen und Umgebung. Lernen Sie unseren GALANET-Partner besser kennen und erfahren Sie mehr über die Leistungen und Menschen bei Geiger’s! Geiger’s GmbH – seit über 55 Jahren für Sie da Auch wenn man es nicht glauben mag, ist der heutige GALANET-Partnerbetrieb seit 57 Jahren erfolgreich auf dem Gartenbau-Markt tätig. Alles begann mit der Firmengründung durch Karl Geiger:  Als Sohn des Kreisbaumwarts Johannes Geiger gründete der Gärtnermeister Karl Geiger am 01.06.1960 den Garten- und Landschaftsbau-Betrieb. Anfang der 70er Jahre wurde aufgrund der großen Nachfrage der Pflanzenverkauf an private Kunden unter der Leitung von Christel Geiger ins Leben gerufen. Ca. 10 Jahre später fand der Umzug des gesamten Betriebs mit Büro und Hallen in den Außenbereich der Ortschaft Kiebingen statt. 1986 wurde die Firma in eine GmbH mit Ulrike Geiger als Gesellschafterin umgewandelt. Der Jahrhundertwechsel war in Geiger’s Firmengeschichte ein wichtiger Moment. Ende des Jahres 2000 übernahm Ulrike Geiger die Geschäftsführung der Geiger’s GmbH und absolvierte 1 Jahr später die Ausbildung zur internationalen Feng Shui-Beraterin, was sich natürlich in Geiger’s Leistungen widerspiegelt. Nele-Marie Geiger – die Tochter der Geschäftsführerin - trat nach Ausbildung und Studium im Jahre 2016 in die Firma ein. Nele-Marie ist seitdem eine große Bereicherung und Unterstützung für die Firmenchefin, was auch Geiger’s Kunden zu spüren bekommen. Gartenbau-Leistungen von erstklassiger Qualität Das Angebot des GALANET-Partners aus Rottenburg-Kiebingen ist komplex und umfasst fast alles, was das Herz rund um das Thema Gärten und Gartenbau begehrt. Zu den Haupt-Geschäftsbereichen gehören vor allem: Gartenplanung Gartengestaltung Gartenpflege Gartenrenovierung Gartenumgestaltung Gartengestaltung mit Wasser Pflanzungen und Rasenpflege Gartenbewässerung und Mähroboter Bau von Biopools Teichpflege Auch der Pflanzenverkauf zieht immer mehr Gartenfans an. "Planung und Bau von Privatgärten aus einer Hand, langjährige Kunden durch qualifizierte Mitarbeiter in der Pflege von Privatgärten und ein Pflanzenmarkt auf Top-Niveau mit großer Auswahl an verschiedenen Solitärgehölzen machen unseren Gartenbaubetrieb aus" - betont Ulrike Geiger. Für viele Privatkunden ist auch die enge Zusammenarbeit mit dem Zimmerei-Betrieb des Ehemannes von Ulrike Geiger, Trio Holzbau GmbH, von entscheidender Bedeutung. Hier kann der Kunde von einem reibungslosen Ablauf beim Erstellen von Holzdecks, Gartenhäusern, Carports und Zäunen aller Art im Zuge der Gartengestaltung ausgehen. Derzeit beschäftigt die Firma: 13 GaLaBau-Mitarbeiter 8 Fachkräfte im Grünbereich 4 Gartenspezialisten im Pflanzenmarkt und 5 Bauleiter und Planerinnen Dank einwandfreier Organisationsstruktur realisiert Urlike Geiger mit Team sowohl komplexe Gartenbauprojekte als auch kleinere Gartenpflege-, Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten im Garten. Alles, damit der Kunde nicht nur zufrieden, sondern auch glücklich ist! GALANET-Mitgliedschaft für noch mehr Qualität Schon am 1. Mai 1996 ist Geiger's GmbH Gartengestaltung & Pflanzenwelt dem GALANET-Qualitätsnetzwerk beigetreten und weiß die Vorteile der Mitgliedschaft zu schätzen. „Innerhalb des Netzwerks haben wir die Möglichkeit, unser betriebliches Organisationssystem ständig weiter zu optimieren." Auch die gemeinsame Entwicklung von Marketinginstrumenten wie z.B. Website oder Facebook sind wichtige Aspekte. Dazu kommen noch: Synergieeffekte im Netzwerk – positive Weiterentwicklung der Betriebsorganisation Mitarbeiter-Entwicklungskonzepte durch Schulungen und Weiterbildungen, wodurch der Austausch von Know-how möglich ist Entwicklung des Kundenmagazins und Newsletters, so dass die Kunden durch aktuelle Informationen am Puls der Zeit bleiben Gartenpflege und modernste Technik prägen momentan die Gartenbranche „Der Bereich der Pflege hat größeren Stellenwert erlangt. Immer mehr Kunden wollen schön gepflegte Gärten zu jeder Jahreszeit haben. Dabei spielt auch der Pflegeaufwand eine große Rolle, welcher natürlich von Profis übernommen werden kann. Die meisten unansehnlichen Bereiche im Garten ergeben sich leider aus falschen Pflegemaßnahmen bzw. aus fehlendem Fachwissen. Es wird im Schnitt zu wenig gewässert oder zu wenig gedüngt. Deswegen lohnt es sich, einen Gartenexperten zu Rate zu ziehen“ - erklärt Geiger. Dem automatisierten Garten kommt eine besondere Bedeutung zu. „Die aktuelle Zinslage führt zu mehr Investitionen in den eigenen Garten mit zusätzlicher Technik, sowie in den Wohnungsbau mit aufwendigeren Außenanlagen“ – hebt die Firmenchefin zusätzlich hervor. Individuelle Gartenplanung ist das A und O „Ohne eine intensive Kommunikation mit den Kunden vor Ort gibt es keinen passenden Garten“ – berichtet Geiger’s Geschäftsführerin. Die Planungsabteilung bei Geiger’s  lässt jedem Kunden vorab einen Fragebogen zur Abfrage seiner Wünsche und Vorstellungen zukommen. „So haben wir die Chance, den Kunden und seine Garten-Vorlieben besser kennen zu lernen“  ergänzt die Chefin. Danach bearbeiten die Ingenieurinnen das jeweilige Projekt mit der Software Vectorworks und präsentieren dem Kunden die fertige Planung. „Erst nach dem Gespräch mit dem Kunden und seinem Okay geht es mit der Arbeit richtig los“ – sagt Ulrike Geiger. Außergewöhnliche Gartenprojekte machen besonders Spaß Spannende Projekte sorgen immer für Aufregung in jedem GaLaBau-Betrieb. „Im Jahre 2016 haben wir eine Dachterrasse an einer Penthousewohnung angelegt. Die Begrünung mit großformatigen Pflanzgefäßen und Solitärgehölzen war dabei ein echter Genuss für uns,“ freut sich die Chefin, „ aber wir geben immer unser Bestes." ### Vorgarten bepflanzen – diese Pflanzen sind ideal Vorgärten prägen nicht nur das Gesicht jedes Hauses, sondern sie heben auch die Umgebung und das Wohnbild hervor. Deswegen sollten sie in erster Linie repräsentativ wirken, sowie einladend sein. Auch im Vorgarten benötigen Sie neben Rasen und Hecke verschiedene Pflanzen, Bäume oder Sträucher, welche einen tollen Vorgeschmack sowohl auf Ihr Eigenheim als auch auf Ihren Garten bieten. Heute verraten wir Ihnen, welche Pflanzen sich für die Vorgartengestaltung am besten eignen. Die Vorgartengröße spielt keine entscheidende Rolle Viele Gartenbesitzer oder Hobbygärtner sind der Meinung, dass Pflanzen nur in größeren Vorgärten richtig aufgehoben sind, was im Grunde genommen falsch ist. Im Gegenteil, gerade bei kleineren Vorgärten ist eine schöne Bepflanzung mit Stauden und Gräsern oft interessanter und einladender als eine kleine, langweilige und aufwendig zu pflegende Rasenfläche. Himmelsrichtung bestimmt die Pflanzenauswahl Pflanzen bringen Leben in den Vorgarten. Damit es aber auch so bleibt, richten Sie sich bei der Planung der Gartenbepflanzung nach Himmelsrichtungen. Nur so können Sie sich ganzjährig über ein attraktives Bild vor Ihrem Haus freuen. Pflanzen für Schatten Viele Vorgärten in Deutschland sind nach Norden ausgerichtet. Das bedeutet aber nicht, dass Sie auf das Blütenparadies verzichten müssen. Es gibt durchaus viele schattenverträgliche Gehölze, Stauden, Gräser und auch Vorfrühlingsblüher, die Ihren Vorgarten zum Blühen bringen oder für vielgestaltige Grünstrukturen sorgen. Einige Bespiele, die nicht nur blühen sondern auch durch ihren Blattschmuck überzeugen: Funkie Astilben Purpurglöckchen Elfenblume Japan-Segge Mahonien Krokusse Kletter-Hortensien Storchschnabel Waldsteinie Farne Hortensien Schattenglöckchen Pflanzen für sonnige Vorgärten Ein Vorgarten in der Sonne ist ein idealer Lebensraum für viele Stauden, wo sie richtig aufblühen können. In sonnigen Vorgärten fühlen sich: Purpursonnenhut Pfingstrosen Blauraute Steppenkerzen Lavendel Storchschnabel Polsterphlox Frauenmantel Fingerkraut Clematis richtig wohl. Wenn Sie blühende Gehölze wie Weiße Zwergspiere, Duft-Schneeball oder Ziergräser wie Bärenfellgras einpflanzen, verwandeln Sie Ihren Eingangsbereich in eine blühende und duftende Grünoase mit bester Aufenhaltsqualität für unterschiedliche Nützlinge. Pflanzen für Halbschatten oder lichten Schatten im Vorgarten Ein Vorgarten mit zeitweiliger Beschattung hat seinen Charme. Die hier lebenden Pflanzen genießen ca. 4-6 Stunden Sonne am Tag und halten eine kurze Trockenheitsperiode gut aus. In den halbschattigen Vorgarten passen ganz gut: Sterndolden Prachtspiere Herbst-Anemonen Immergrüne Farne Kletterpflanzen im Vorgarten sind echte Eyecatcher Kletterpflanzen sind wahre Multitalente in der vertikalen Gartengestaltung und sorgen durch ihre geschwungenen Formen für einen sehr aufregenden Anblick. Mit ihnen müssen sie nicht unbedingt die Wände begrünen, sondern Sie können sie zur Kaschierung unschöner Stellen vor dem Haus, wie z.B. Mülltonnen, oder als Sichtschutz an Klettergerüsten nutzen. In Frage kommen hier sowohl mehrjährige wie: Efeu Kletterrosen Clematis oder auch Weinrebe oder Kiwi als auch einjährige, die jedes Jahr neu gepflanzt werden müssen: Prunkwinde Schwarzäugige Susanne Duftwicke Hausbäume im Vorgarten – das geht! Ein genauso wichtiges Gestaltungselement wie Pflanzen sind im Vorgarten Hausbäume. Hier lohnt es sich auf kleinwüchsige Sorten oder auf Bäume mit klein bleibenden Kugelkronen zu setzen. Solche Kleinbäume sind sehr pflegeleicht und müssen nicht so oft geschnitten werden - ein ganz klarer Vorteil für alle Vorgartenbesitzer, die für größere Schnittmaßnahmen keine Zeit haben. Zu den beliebtesten Baumarten in Vorgärten gehören: Kugel-Ahorn Kugel-Trompetenbaum Kugel-Akazie Für weitere Informationen fachmännischen Rat einholen Wenn Sie doch noch unsicher sind, was für Pflanzen in Ihrem Vorgarten die beste Figur machen oder wie man sie am interessantesten miteinander kombiniert, dann werden Sie bei allen GALANET-Partnerbetrieben fündig. Dank langjähriger Erfahrung in der Gartengestaltung sowie Bepflanzungen jeglicher Art ist das GALANET-Netzwerk mit seinen kompetenten Gartenexperten der beste Ansprechpartner auch für Ihr Vorgarten-Projekt. Hier finden Sie den passenden GALANET-Partnerbetrieb in Ihrer Nähe! ### Husmann Garten- und Landschaftsbau – kleine aber feine Mannschaft im GALANET-Verbund Husmann Garten- und Landschaftsbau ist ein Gartenbau-Meisterbetrieb, der aus qualifizierten Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern besteht. „Unser gemeinsamer Anspruch ist es, Kundenerwartungen mit besonderer Qualität zu übertreffen.“ Genau aus diesem Grund ist Thomas Husmann (Geschäftsführer) mit seiner Mannschaft dem GALANET-Qualitätsgartenbauer-Netzwerk beigetreten. Erfahren Sie mehr über dieses GalaBau-Unternehmen aus Sande in Niedersachsen! Alles begann 1949 „Mein Großvater Gerhard Husmann gründete das Unternehmen“, erzählt Thomas Husmann. Damals spezialisierte sich der GalaBau-Betrieb auf Zierpflanzenbau, Friedhofpflege und Blumenbinderei. 1985 übernahmen Thomas Husmanns Eltern Klaus und Edith das Geschäft und machten daraus ein Einzelunternehmen in den Bereichen Floristik, Zierpflanzenbau und Gartenpflege. Aufbau eines modernen Gartenbau-Betriebs seit 2006 2006 schließlich stieg Thomas Husmann ins das Unternehmen ein und ein Jahr später formte sich aus dem bisherigen Betrieb eine Gbr. Thomas und sein Vater Klaus erweiterten die Geschäftsbereiche und führten die gesamte GalaBau-Produktpalette ein. Ein Jahr später entstand daraus das Einzelunternehmen Thomas Husmann. 2013 wurde das Einzelunternehmen zu GmbH auf einem neuen Betriebsgelände inkl. Halle mit insgesamt 3.400 m2, welche ein Jahr später noch um weitere 900 m2 vergrößert wurde, um noch mehr Leistungen den Kunden anbieten zu können. Seitdem entwickelt sich das Unternehmen stetig und besteht zurzeit aus 18 Mitarbeitern, welche jeweils im 2-3er Teams arbeiten. Thomas Husmann GalaBau nimmt jedes Jahr 1-2 Azubis auf und zeigt ihnen sowohl theoretisch als auch praktisch, worauf es bei der Arbeit als Landschaftsgärtner/in ankommt. Die Stärken von Thomas Husmann GalaBau Husmann Garten- und Landschaftsbau erbringt eine Vielzahl von Leistungen im Garten- und Landschaftsbau im Raum Wilhelmshaven, Wittmund, Jever, Schortens, Varel, Friedeburg, Horsten und Sande. Zu diesen gehören vor allem: Gartenplanung Gartenumgestaltung Vorgartengestaltung Gartenpflege Gestaltung mit Wasser (v.a. Pool- und Teichbau) Bewässerungsanlagen Gartenbeleuchtung Drainagebau Terrassenbau Baumschnitt- und fällungen Seilklettertechnik Zaunbau Pflasterarbeiten Industriepflege Was Thomas Husmann besonders am Herzen liegt: dass „kleine und große Aufträge gleich behandelt werden, wobei kleinere Gartenarbeiten überwiegen. Das bedeutet, dass wir ständig flexibel sein müssen, um den Anforderungen unserer Kunden entsprechen zu können.“ In Sande schreibt man deswegen Zuverlässigkeit sowie Schlagkraft, sprich: eine schnelle Reaktionszeit groß. „Wir stellen an uns und an unsere Leistungen höchste Qualitätsansprüche, um den Kunden immer zu begeistern. Unser Leistungsangebot ist komplex und auf jeden Kunden zugeschnitten“, fügt der Geschäftsführer hinzu. Seit 2012 als GALANET-Mitglied dabei Husmann Garten-und Landschaftsbau war seit jeher bestrebt, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und in der Gartenbranche auf dem Laufenden zu sein. „Seitdem wir dem perfekt organisierten GALANET-Netzwerk mit Top-Garten-Unternehmen angehören, profitieren wir von wertvollem Erfahrungsaustausch und zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Uns war auch immer wichtig, unsere Betriebsstruktur optimal zu organisieren sowie sich so gut wie möglich nach außen zu präsentieren. Genau das haben wir dank GALANET und direktem Austausch mit Kollegen erreicht“, erklärt Thomas Husmann. GalaBau wird immer innovativer Schon frühzeitig hat man in Niedersachsen erkannt, dass moderne Gartengestaltung ohne Digitalisierung nicht zu machen ist: „Noch vor einigen Jahren hat man Gärten auf Papier bzw. mit einer einfachen Software geplant. Heute werden die Möglichkeiten immer größer. Dank besserer digitaler Visualisierung der Pläne zeigen wir dem Kunden, wie wir seine Wünsche in die Tat umsetzen, so dass man im Vorfeld eventuelle Planungs- bzw. Vorstellungsfehler vermeiden kann – und das macht unseren Arbeitsalltag schöner. Auch der Webauftritt ist ein fester Bestandteil jedes Gartenbauers, weil sich die Kunden im Web oder über ihr Smartphone informieren.“ – betont Thomas Husmann. Moderner Garten – ein Begriff mit vielen Facetten „Wenn mich jemand nach einem modernen Garten fragt, sage ich immer, dass jeder Garten anders ist. Uns kommt es vor allem darauf an, die Gartenwünsche des Kunden in den modernen Gartenbau zu ‚übersetzen‘.“ Moderne Gärten würden immer öfter zum Erholungsort, an dem man dem Alltag entfliehen könne: „Genau nach diesem Prinzip gestalten wir unsere Gärten Tag für Tag!“ Fehlendes Fachwissen führt zu Pflegefehlern Und ganz zum Schluss hat Thomas Husmann Garten- und Landschaftsbau einen Tipp für alle Gartenbesitzer: „Gehen Sie mit Ihren Pflanzen vorsichtig um. Viele Hobbygärtner unterschätzen den Nährstoff- und Wasserbedarf ihrer Pflanzen, so dass sie nicht optimal gedeihen können. Immer wenn Sie Bedenken haben, lassen Sie sich vom Profi beraten!“ – schlägt Thomas Husmann vor. ### Teichroboter: Optimal für die Schwimmteichpflege Für die Schwimmteich- und Naturpoolpflege sind Teichroboter mittlerweile ganz alltägliche Hilfsmittel. Einfach und schnell erledigen Sie die mühsame Reinigung Ihrer Wasseranlagen. Dazu kommt noch: Die elektrischen Helferlein können Sie genau zu der Zeit einsetzen, wenn Sie Ihren Schwimmteich sowieso nicht nutzen, zum Beispiel während Sie in der Arbeit sind oder sogar nachts. Wie Sie Ihren Poolroboter effizient nutzen, zeigen wir Ihnen hier. Einfach weg mit Schlamm, Mulm und Sedimenten Im Laufe der Zeit setzen sich auf dem Grund Ihres Schwimmteiches diverse organische Stoffe und Partikel ab. Wenn sie nicht beseitigt werden, lassen sie die Nährstoffkonzentration im Wasser ungehemmt ansteigen. Das wiederum wirkt sich ungünstig auf das Mikroklima aus fördert das Algenwachstum kann das Wasser trüben. Die Entfernung von Mulm, Schlamm und Sedimenten auf dem Grund des Schwimmteiches gehört zur regelmäßigen Pflege von Naturpool und Schwimmteich unbedingt dazu. Spezielle Schlammsauger pumpen die unerwünschten Ablagerungen einfach ab; sie entsorgen sie mitsamt dem Schmutzwasser und sogar kleineren Steinchen direkt in die Kanalisation. Im Frühling und Herbst sollten solche Pflegemaßnahmen immer durchgeführt werden. Funktion und Vorteile des Teichroboters Ein Teichroboter kann Ihnen diese Aufgabe ganz bequem abnehmen. Ohne Ihr anstrengendes Zutun reinigt er Schwimmteiche automatisch ganz von selbst. Manche Exemplare können sogar schon per App gesteuert werden – richtige Spielzeuge für Erwachsene! Die wichtigsten Unterschiede eines Teichroboters zu einem herkömmlichen Schlammsauger sind: Sie haben keinen Wasserverlust Sie eignen sich nur für die regelmäßige Pflege Besonders der zweite Punkt ist sehr wichtig, denn durch eine 15 cm dicke Schlammschicht kann sich der Teichroboter nicht mehr durchkämpfen. Daher wird teilweise bei starker Verschmutzung des Gewässers ein Einsatz des Teichroboters mehrmals pro Woche empfohlen. Obwohl Sie das Vorkommen von Algen im Schwimmteich oder Naturpool nicht ganz vermeiden können (was auch gar nicht notwendig ist), leistet hier der Teichroboter ebenfalls hervorragende Dienste. Sogar Fadenalgen lassen sich mit ihm absaugen! Diese Faktoren sollten Sie vor und bei dem Einsatz eines Teichroboters beachten Wenn Sie Ihren Naturpool oder Schwimmteich im Garten mittels Bio-Reinigung sauber halten und dabei nicht auf modernste Technik verzichten möchten, sind Teichroboter ideal. Dabei gilt es jedoch, einige wichtige Faktoren zu beachten. Den richtigen Roboter finden Für jede Art von Garten-, oder besser: Wassergestaltung gibt es das passende Gerät. Bevor Sie sich also einen automatischen Reinigungshelfer kaufen, müssen Sie darauf achten, das richtige Gerät für Ihr Gewässer zuhause zu finden – je nachdem, ob es sich um einen herkömmlichen, chemisch gefilterten Swimmingpool, einen Naturpool ein Bio-Schwimmbad einen Schwimmteich handelt. Für alle Teich- und Wasseranlagen gibt es die richtigen Geräte, manche sind sogar für verschiedene Anlagen einsetzbar. Wählen Sie Ihren Teichroboter also mit Bedacht aus! Folien- oder Mauerbecken Prinzipiell ist der Einsatz eines Teichroboters bei einem gemauerten Becken mit geraden Wänden einfacher, da man nach oben hin keine bauliche Begrenzung der Wände benötigt. Boden und Wände werden automatisch vom Roboter „abgefahren“ und gereinigt, ohne eingreifen zu müssen. Auch bei einem Folienbecken fährt der Roboter die Wände ab, jedoch muss man hier darauf achten, dass er nicht die Bepflanzungszone zerstört. Er darf nur in der Schwimmzone eingesetzt werden. Daher ist in diesem Fall unbedingt eine Abgrenzung zu den Pflanzen nötig, die der Teichroboter nicht überschreiten kann. Wir unterstützen Sie gerne bei der Reinigung Ihres Naturpools und Schwimmteiches. Die Profis in unserem Partner-Netzwerk helfen Ihnen mit jedem Gerät, vom Teichroboter bis hin zum herkömmlichen Schlammsauger. Bei GALANET finden Sie immer den passenden Partnerbetrieb in Ihrer Nähe! ### Gartenwissen zum Glänzen Teil 3/3 Sommer, Sonne, Gartenparty – kaum haben unsere Frühlingsgefühle die Winterdepressionen weggelächelt, steht auch schon der Sommer vor der Türe. Und damit die Zeit der Gartenpartys. Am Wochenende gerne ganztägig, unter der Woche eher abends nach dem Arbeiten. Und wie es auf Partys so zugeht, trifft man auch Menschen, die man noch nicht kennt. Damit das Gespräch nicht mit dem uninspirierten „Und... auch hier?“ beginnen muss, haben wir hier ein paar witzige Fakten, Redewendungen und Interessantes rund um den Garten gesammelt, mit denen Sie immer Gesprächsstoff parat haben. Gartenwissen zum Glänzen! Grünnützes Wissen – gesammelt aus den letzten 10 Ingrün-Ausgaben Teil 3/3 89 Tage und 19 Stunden: Exakt so lange dauert der Herbst, zumindest aus astronomischer Sicht. Er beginnt während der Tag-und-Nacht-Gleiche im September und endet am Tag der Wintersonnenwende. 800 Varianten gibt es vom Kürbis. 200 davon sind essbar. Die klassische Herbst- pflanze ist weder Gemüse noch Frucht, sondern gilt botanisch als Beere. Genauer gesagt als Panzerbeere. 18 Millionen: Das ist die Anzahl an Gartenzwergen, die breit grinsend in deutschen Gärten herumsteht. Überfichtung: Die Fichte ist eine der wichtigsten Nutzbaumarten in Deutschland. Auch als Weihnachtsbaum sehr beliebt, weil sie die preiswerteste Alternative ist. Durch den Klimawandel kann sich das aber ändern. Machen wir uns doch schon einmal Gedanken, ob wir uns stattdessen lieber auf Pinien und Zypressen spezialisieren möchten. Eukalypten: Der Australische Baumbestand besteht zu über 70 % aus Eukalyptus- Bäumen. Da freut sich der Koala. Und unsere Schniefnasen, denn das ätherische Öl des Eukalyptus-Baumes wirkt schleimlösend und hilft gegen Husten und Schnupfen. Fest der Liebe: Der September ist statistisch gesehen der geburtenreichste Monat. Was bedeutet das? Rechnen Sie doch einmal 9 Monate zurück. Drunter und drüber: Jeder hat ihn schon einmal von einer Liane zur nächsten schwingen sehen: Tarzan. Dass das nur im Film geht, bestätigt die Tatsache, dass Lianen vom Boden aus in die Luft wachsen. Dafür ist das Schwingen an Luftwurzeln möglich. Ob Tarzan das wusste? 16k Shades of green: Ohne Moos, nix los. Das ist ja bekannt. Aber wussten Sie, dass es über 16.000 Arten von Moos gibt? Wie das die Bryologen (Moos-Wissenschaftler) auseinanderhalten, bleibt wohl ihr Geheimnis. Alte-Schule-Dating-Portal: Ganz im Gegensatz zu modernen, elektronischen Wegen, einen heiratswilligen Partner zu finden, funktioniert die Bräutigamseiche. Zu finden ist sie Eutin (Schleswig-Holstein) unter einer eigenen Postadresse: Dodauer Forst. Die 500 Jahre alte Eiche dient als Eheanbahnungsinstitut, weil der Briefträger dort wöchentlich Briefpost von ehesuchenden Personen hinterlegt. Die Briefe dürfen von allen Besuchern geöffnet und gelesen werden. Über 100 Hochzeiten sind dadurch bereits zustande gekommen. Wintergarten: Warum heißt der Wintergarten Wintergarten? Wir sitzen doch überwiegend im Frühling oder Herbst darin? Die Antwort ist ganz einfach: Der Wintergarten war ursprünglich nicht für uns Menschen gedacht, sondern für unsere Pflanzen. Damit sie den Winter überstehen. Die Benutzung des Wintergartens im Sinne einer Wohnerweiterung im Freien kam erst später hinzu. Schneckentempo: Den Ausdruck „im Schneckentempo“ kennt jeder. Aber wie schnell ist Schnecken- tempo eigentlich? Eine Weinbergschnecke benötigt im Schnitt 1 Minute für 7 cm. In km/h umgerechnet sind das: 0,0042. Ok, das ist wirklich lahm. Aber schnallen Sie sich mal eine Gartenhütte auf den Rücken. Wie schnell sind Sie dann? Bier ist zum Trinken da: Nachdem das Thema Grillen und Outdoorcooking einer der Gartentrends 2017 ist, räumen wir an dieser Stelle mit einem Mythos auf. An alle, die ihr Grillgut bisher mit Bier abgelöscht haben: Bier ist zum Trinken da. Das arme Schwein oder Rind hat nichts mehr davon. Genießen Sie es lieber, am Grill kann es zuweilen ganz schön heiß werden.  Teil 2/3 Bathonophobie: Schonmal unter Bathonophobie gelitten? Hoffentlich nicht, denn darunter versteht man die Angst vor Pflanzen. Für uns Gärtner unvorstellbar. 1.500 Tonnen Rosen transportierte die Lufthansa am Valentinstag 2015 nach Europa. Love is in the air... 370 m2 ist die Größe des durchschnittlichen deutschen Kleingartens. Spricht man da noch von Kleingarten? 9.550 Jahr alt ist der Old Tjikko, der älteste Baum der Welt. Die Gemeine Fichte steht auf dem Berg Fulum in Schweden. Daher kommt also der Begriff „Alter Schwede“?! Freizeitgestaltung: Gärtnern ist, nach dem Entspannen zuhause, die zweitliebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. Einmal volltanken, bitte! Der Park des Schloss Bellevue in Potsdam ist so groß, dass auf dem Gelände eine eigene Zapfsäule für die Rasenmäher montiert ist. Wir empfehlen da ja den Mähroboter. Wassergarten: Riffbarsche jäten unter Wasser „Unkraut“, um ihrer Lieblingspflanze ungestörtes Wachstum zu ermöglichen. Unsere Unterwasser-Kollegen Teil 1/3 178.500.000 Grashalme befinden sich in einem auf Fifa-Vorgaben basierenden WM-Rasen (68 x 105 Meter). Pro Quadratmeter: 25.000 Halme. 320 kcal verbraucht man im Durchschnitt bei einer Stunde Gartenpflege. Im Vergleich: Bei einer Stunde Joggen sind es 560 kcal. Sie sehen: Viel Gartenarbeit ist gesund! 66.000 Fußballfelder: Alle Schrebergärten in Deutschland zusammengenommen machen eine riesige Fläche aus. Sind Sie auch ein Laubenpieper (scherzhafte Bezeichnung für Stadtmenschen, die einen Kleingarten besitzen)? „Ich schwitze wie ein Schwein!“ Haben Sie das schon einmal gesagt? Beim Gartenumgraben, Gießen, bei der Rasenpflege oder beim Unkrautzupfen. Witzig, da Schweine keine Schweißdrüsen haben und in den Schatten fliehen, wenn’s ihnen zu heiß wird. Bluten und schwitzen war in einigen germanischen Sprachstufen bedeutungsgleich, daher die Redewendung.  Wenn Sie schon einmal ein Schwein geschlachtet haben, wissen Sie warum. 45 Millionen Blumen, 75 Quadratkilometer Fläche. Der größte Garten der Welt befindet sich mitten in der Wüste. Ja, genau. In der Wüste: Miracle Garden in Dubai. Einfach mal in die Suchmaschine Ihres Vertrauens eingeben und die Bilder genießen. Am besten an einem grauen, verregneten Tag. (Wir haben das für Sie bereits erledigt) Nur weibliche Moskitos stechen (Das lassen wir jetzt einmal unkommentiert). Altweibersommer: Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt. 1.054 kg und 5,72 Meter: Das sind die Maße des größten Kürbisses der Welt. Sein Züchter stammt aus der Schweiz: Beni Meier. Den möchten wir nicht aushöhlen! Blätterregen: Ein europäischer Laubbaum trägt durchschnittlich 30.000 Blätter. Bei einer etwa 80 Jahren alten und 25 Meter hohen Rotbuche können es bis zu 800.000 sein. Hören Sie auch schon wieder das Summen der Laubsauger in Ihren Ohren? ### Gartengestaltung mit Terrassenteich Um sich sein eigenes kleines „Stück vom Meer“ zu sichern, benötigen Sie weder einen Strandzugang noch ein Anwesen mit parkähnlichen Ausmaßen. Ein Terrassenteich grenzt direkt an die Terrassenfläche an und ist die ideale Lösung, um jede noch so kleine Freifläche durch Wasseranlagen interessanter zu gestalten. Für alle Wohnsituationen, die noch kleiner sind, gibt es sogar noch mehr Alternativen! Welche Arten von Teichbau möglich sind, lesen Sie auf unserem Blog. Der klassische Terrassenteich Bei den üblichen Gestaltungsarten eines Terrassenteiches wirkt dieser als Fortsetzung der Terrasse und leitet meist in den Gartenbereich über: Garten und Teich fließen optisch ineinander. Für das optimale Ergebnis bedarf es aber sorgfältiger Planung. Überlegen Sie sich, welche Materialien Sie beim Teichbau verwenden wollen und ob der Gartenteich bepflanzt werden soll oder nicht. Geeignete Materialien für das Teichbecken Einen Terrassenteich kann man aus unterschiedlichsten Materialien bauen – je nachdem, was zu Ihrer Terrassengestaltung am besten passt. So können Sie das Teichbecken zum Beispiel mit folgenden Baustoffen planen: Holzrahmen Betonbecken Stahlbecken Mauerwerk (z.B. Kalksandstein) Vorgeformte Teichschalen aus Kunststoff und EPDM-Folienbecken Bei Holz, Stein und Beton sollte man das Becken auch noch mit einer Teichfolie auskleiden. Es geht zwar manchmal auch ohne, aber falls der Beton Risse bekommen sollte, beugt dem Wasserverlust vor. Entscheiden Sie sich für Mauerwerk, sollten Sie übrigens unbedingt darauf achten, hydrophobierten Zement zu verwenden. Die optische Gestaltung des Terrassenteichs Ist die Teichfolie verlegt, geht es nun weiter mit der ästhetischen Gestaltung. Decken Sie die Ränder der Folie so ab, dass sie vollständig kaschiert ist, zum Beispiel mit Ziersteinen. Als Teil der Terrasse wirkt dieses Wasserbecken besonders gelungen, wenn der Terrassenbelag ohne Unterbrechung bis an das Wasser heran geführt wird. Den weiteren Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Mit Materialien, aber auch durch Bewegung des Wassers wird der Terrassenteich kreativ. Planen Sie also zum Beispiel die Gestaltung und Dekoration mit: Wasserspiel Wasserfall Gartenbrunnen Flusskieselsteinen Trittsteinen Auch mit Unterwasserbeleuchtung kann man viele Gestaltungsmöglichkeiten ausschöpfen. Wasserpflanzen für jede Zone Ganz schlicht, nur mit einer Schicht aus Kieselsteinen versehen, kann ein Terrassenteich eine tolle Wirkung entfalten. Wenn Sie aber dennoch lieber Grün im Wasser haben möchten, ist natürlich immer auch eine Bepflanzung mit Wasserpflanzen möglich. Wie bei einem Gartenteich sollte man auch im Terrassenteich verschiedene Teichzonen anlegen: Sumpfzone Flachwasserzone Tiefwasserzone Je nachdem, wie tief das Wasser ist, können Sie unterschiedliche Pflanzenarten wählen. Wenn Sie eine Sumpfzone (Übergang zum Erdreich) mit einplanen, eignen sich dafür: Sumpfdotterblumen Sumpfiris und -schwertlilie Wollgras Schachtelhalm Binsen-Arten Im Flachwasser (bis ca. 30 cm) wachsen unter anderem: Froschlöffel Pfeilkraut Schilf Bachminze Brennender Hahnenfuß Die Tiefwasserzone sollte mindestens 80 cm tief sein, schon damit im Winter keine Gefahr besteht, dass der Teich einfriert. Für diese Zone eignen sich zum Beispiel diese Pflanzen: Tausendblatt Laichkraut Wasserpest Wasserknöterich Hornkraut Unterwasserpflanzen wie Hornkraut sorgen außerdem für ein gutes biologisches Gleichgewicht. Unser Tipp: Wenn Sie die Wasserpflanzen in Körben in den Teich setzen, sind sie pflegeleichter. Kostensparende Gartengestaltung mit einem Hochteich Wenn Sie keine Lust oder keinen Platz zum Graben haben, entscheiden Sie sich doch für einen Hochteich! Diese Teichbecken werden nicht in den Boden eingelassen und ähneln formal den beliebten Hochbeeten. Sie können einfach selbst gebaut oder schon ganz fertig gekauft werden. Praktisch: Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen, sodass man sich auch einen Hochteich für die Terrasse zulegen kann. Aber Achtung: Für den Balkon sind sie in gefülltem Zustand teilweise viel zu schwer. Als Rahmen für Hochteiche kommen wiederum viele verschiedene Materialien zum Einsatz: Steinbefüllte Gabionen Trockenmauer aus Natursteinen Holzverschalung Metallverschalung Fertigteich aus Beton Auch diese Varianten sind innen mit Teichfolie ausgekleidet bzw. besitzen einen vorgeformten Wasserbehälter aus Kunststoff. Wichtig insbesondere bei nicht vorgefertigten Becken ist die stabile Wandkonstruktion, die dem Wasserdruck stand hält. Mini-Teiche – das Platzsparwunder unter den Teicharten Die Wasseroberfläche eines Mini-Teiches ist meist kaum größer als 1 m2. Diese kleinen Teiche bieten aber erstaunlich vielfältige Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung. Schon bei der Auswahl des Behältnisses kann man sehr kreativ sein. So eignen sich zum Beispiel: Ausrangierte Weinfässer Steintrog Viehtränke Zinkwanne Betonwanne zum Kanalbau Hohler Baumstamm Auch hier kann man mit Teichfolie verstärken, falls das Behältnis „nicht mehr ganz dicht“ sein sollte. Viele Varianten gibt es auch schon fertig zu kaufen, falls man nicht selbst bauen möchte. Einige Firmen bieten sogar Mini-Teiche an, die quasi aus einer runden Stofftasche bestehen. Bepflanzen können Sie Ihren Mini-Teich übrigens auch. Wichtig: Wählen Sie für Ihren Mini-Teich einen Standort, der nicht in der prallen Sonne liegt. Wenn sich das Wasser zu sehr aufheizt, fördert dies den Algenwuchs. Ein Standort im Halbschatten ist am besten geeignet. Sie möchten gerne Ihren eigenen Terrassen-, Hoch- oder Mini-Teich? Die Profis in unserem Partner-Netzwerk unterstützen Sie bei der Gartengestaltung. Hier finden Sie den passenden GALANET-Partnerbetrieb in Ihrer Nähe! ### Gold und Silber für GALANET-Azubis beim Landschaftsgärtner-Cup 2017 Dass Azubis in GALANET-Betrieben bestens ausgebildet werden und auf ihre spätere Berufslaufbahn als Landschaftsgärtner vorbereitet werden, steht außer Frage. Dafür sorgen gewachsene und stetig weiterentwickelte Prozesse während der Ausbildungszeit, Azubi-Austausche innerhalb der Partnerbetriebe deutschland- und schweizweit, spezielle Schulungsprojekte und vieles mehr. Wenn das sogar von einer externen Fachjury bestätigt wird, umso besser. Jedes Jahr dürfen sich Auszubildende aus dem Garten- und Landschaftsbau beim Landschaftsgärtner-Cup miteinander messen. Und wen findet man immer wieder auf dem Treppchen? Richtig. Unsere Azubis. Beim diesjährigen „Landschaftsgärtner-Cup Niedersachsen-Bremen“ am 5. und 6. Mai hieß es: 1. Platz: Axel Baune und Bob Eppe von Peter Stockreiter  2. Platz: Alexandra Merzan und Christian Leemhuis von Kreye Garten- und Landschaftsbau 4. Platz: Jaqueline Schreiber und Daniel Wehrse ebenfalls von Kreye Garten- und Landschaftsbau 5. Platz: Josse Witte und Patrick Höbermann von Hoppe Garten- und Landschaftsbau     Axel Baune und Bob Eppe von Peter Stockreiter    Alexandra Merzan, Christian Leemhuis, Jaqueline Schreiber und Daniel Wehrse von Kreye Garten- und Landschaftsbau    Josse Witte und Patrick Höbermann von Hoppe Garten- und Landschaftsbau   Aus 54 fleißigen Azubis stachen unsere fünf heraus und erkämpften sich den Sieg, inklusive Urkunden, Pokal und sogar einem Geldpreis. Sebastian Hilmer, Ausbilder bei Peter Stockreiter, dazu: „Wir sind sehr stolz auf Axel und Bob und werden den beiden jede Unterstützung bei der Vorbereitung auf den Bundesentscheid geben.“ Dieser wird am 8. und 9. September auf der Internationalen Gartenbauausstellung IGA in Berlin stattfinden. Und diese Arbeiten mussten die Azubis bei dem Wettbewerb ausführen: Aufgabe 1: In nur 5 Stunden Bauzeit mussten Sie einen kleinen Garten auf einer Fläche von 3 x 3 Metern anlegen. Den Plan, der die Grundlage der Arbeit war, sehen Sie hier: Gewerkplan. Wertungskriterien: gute Teamarbeit sowie eine maßgenaue und saubere handwerkliche Ausführung der Arbeiten. Aufgabe 2: Der zweite Teil bestand darin, verschiedene Aufgaben aus den Bereichen Pflanzenkunde, Technik/Maschineneinsatz, Vermessung, Arbeitssicherheit und Kreativität zu absolvieren. Wir sagen an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch! Die gesamte GALANET-Gruppe ist stolz auf das erreichte Ergebnis. ### Unkraut im Garten erfolgreich bekämpfen Das Problem mit Unkraut beginnt schon bei der Definition: Unkräuter sind im Prinzip jede Pflanze, die dort wächst, wo Sie nicht erwünscht ist, egal ob Baum, Strauch, Staude oder Wildkraut. Sobald diese Pflanzen nicht in Ihr Gartenkonzept passen, weil sie z.B. die Ästhetik stören oder Nähstoffkonkurrenten zu Ihren Gemüsepflanzen sind, sollten Sie etwas gegen diese Störenfriede unternehmen! Welche Unkräuter große Schäden in Ihrem Garten anrichten können und welche nicht – und wie Sie sie loswerden – erfahren Sie im Folgenden. Nicht jedes Unkraut ist gefährlich In keinem Garten sind Unkräuter willkommen. Das betrifft vor allem formale Gärten, wo jedes Unkräutlein sofort auffällt, während Unkräuter in einem Naturgarten keine Überraschung sind. Wir wollen diese Unkräuter zunächst einmal in 2 Gruppen unterteilen: duldbare Unkräuter nicht duldbare Unkräuter. Zu den duldbaren Unkräutern gehören Taubnesseln, Hirtentäschelkraut und Nachtschattengewächse, welche sich im Garten (vor allem in einem Bauerngarten) ohne weiteres tolerieren lassen – oder die Sie bei Bedarf leicht entfernen können. Sie haben einen geringen Ausbreitungsdrang und fügen Ihrem Garten keinen Schaden zu. Dagegen breiten sich nicht duldbare Unkräuter schnell aus. Sie beeinträchtigen Ihre Gartengestaltung und ihre Bekämpfung ist äußerst schwierig. Als nicht duldbare Unkräuter gelten vor allem die Wurzelunkräuter wie Giersch, Quecke und Ackerwinde, die mit ihren Wurzelausläufern jede Pflanzung unterwandern und im Anschluss überwuchern können. Aber auch Kräuter, die sehr viel Saatgut produzieren und invasiv wachsen (wie z.B. das amerikanische Springkraut) müssen in Schach gehalten werden. Unkräuter und ihre nützliche Wirkung Auch wenn Unkräuter ihre Schattenseiten haben, bieten sie einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Insekten. Viele Unkräuter sind essbar und wir nutzen sie in der Küche zum Würzen. Aus vielen Unkräutern, wie z.B. Brennnesseln, können Sie Pflanzenjauchen herstellen, die Sie als Pflanzenschutzmittel oder Dünger weiter verwenden können. Diese Wildkräuter sind zudem ein wichtiger Boden-Indikator. Tipps gegen Unkraut Es gibt 3 verschieden Methoden zur Unkrautbekämpfung: Mechanische Bekämpfung Thermische Bekämpfung Chemische Bekämpfung. Unkräuter mechanisch bekämpfen Die Entfernung der Unkräuter per Hand bzw. mit Unkrautstechern ist die zeitaufwendigste, aber zugleich umweltfreundlichste und sicherste Methode, Unkräuter zu vernichten. Am besten nutzen Sie trockenes und möglichst sonniges Wetter, so vertrocknen die ausgerissenen Unkräuter schnell und haben keine Chance wieder anzuwachsen. In Fugen und Ritzen von Gartenwegen wachsendes Unkraut entfernen Sie beispielsweise mit einem Fugenkratzer oder einer Drahtbürste. Tipp: Vergessen Sie bei der Anlage von Steingärten nicht, ein wasserdurchlässiges Kunststoffvlies zu verlegen, da es dem Unkrautwuchs vorbeugt. Unkraut auf Terrassen thermisch vernichten Hier hat sich ein Gasbrenner bewährt, welcher die störenden Pflanzen blitzschnell abflammt. Ein weiterer Vorteil daran ist, dass Sie dadurch Unkrautsamen vernichten. Chemische Mittel gegen Unkräuter Wir empfehlen Ihnen, chemische Vernichtungsmittel nur in Ausnahmefällen einzusetzen. Grundsätzlich ist der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln auf Wegen, Terrassen oder Garagenzufahrten verboten. Das bezieht sich ebenfalls auf Salzwasser- und Essigreiniger, weil diese durch Einsickern in den Wasserkreislauf gelangen und so das Grundwasser kontaminieren können. Unkraut im Rasen loswerden Hier gilt das Prinzip der Vorsorge: Die beste Methode, Unkräutern im Rasen vorzubeugen, ist eine optimale Rasenpflege. Hierdurch erhalten Sie eine dicht geschlossene und gut belastbare Grasnarbe, die den umherfliegenden Unkrautsamen keine Chance lässt, sich im Rasen anzusiedeln. Damit Unkräuter Ihre schönen Rasenflächen nicht beeinträchtigen, sorgen Sie für optimale Düngung gute Boden-Qualität pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 regelmäßigen Schnitt gute Belüftung ausreichende Bewässerung und Besonnung bei Bedarf für Nachsaat, um kahle Stellen möglichst schnell wieder zu schließen. Tipp: Neben Unkräutern können auch Ungräser Ihren Rasen befallen. In diesem Fall hilft meistens nur eine Neuanlage von Rasenflächen. ### Schellheimer GaLaBau: aus Freude an der täglichen Gartenarbeit "Wir möchten mit Erfolg und Freude an der täglichen Arbeit unsere Kunden zufrieden stellen, vorausschauend planen und damit Arbeitsplätze sichern." – so lautet das Motto unseres GALANET-Partners Schellheimer Garten- und Landschaftsbau GmbH, den wir Ihnen im vierten Teil unserer Blogserie vorstellen. Das GaLaBau-Unternehmen bietet ein überdurchschnittlich breites Spektrum an Leistungen rund um den Garten an, um seine Kunden mit hoher Qualität und immer neuen Gartenideen zu begeistern. Seit 1971 im Gartenbau aktiv Rolf Schellheimer gründete im Jahre 1971 das nach ihm benannte Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen mit dem Ziel, Privatgärten sowie öffentliche Grünanlagen neu- und umzugestalten. 1985 stieg der Sohn des Eigentümers, Lars Schellheimer, in die Firma ein – ein wichtiger Meilenstein für die weitere Entwicklung des Unternehmens. 4 Jahre später erfolgte der Neubau des Betriebs in Wilpoldsried, 1995 dann die Erweiterung um Büro und Wintergarten. Im Jahre 1999 hat sich die Firma durch den Ankauf des angrenzenden Grundstückes vergrößert; so entstand ein Gartencenter mit Stauden Sträuchern Obstgehölzen Bäumen Erden Pflanzgefäßen. Breit gefächertes Gartenangebot im Dienst der Kunden Von der Planung über die Ausführung bis zur Gartenpflege betreut Schellheimer GaLaBau seine Kunden mit erfahrenen Bauleitern. Derzeit sind ca. 55 Mitarbeiter incl. Gartencenter und Verwaltung, sowie ca. 15-17 Teams mit jeweils 2-3 Mann im Unternehmen aus Allgäu tätig. „Auf diese Weise sind wir imstande, verschiedene Baustellen gleichzeitig zu betreuen und potenzielle Engpässe zu vermeiden. Dazu kommt noch ein eigenes Gartencenter, welches kurzfristige Pflanzenlieferungen inkl. aller anderen Gartenzubehöre erlaubt.“ Darüber hinaus hat sich Schellheimer GaLaBau vor allem auf: privaten Gartenbau inklusive Terrassenbau und Vorgartengestaltung, Gartenbeleuchtung und Sichtschutz gewerblichen Landschaftsbau Bau und Pflege von Wasseranlagen (Naturpool, Biopool, Schwimmteich, Gartenteich, Koi-Teich, Whirlpools) Gartenpflege (mitsamt Rasenpflege und Winterdienst) Installation und Wartung von Bewässerungsanlagen Dachbegrünung und Innenraumbegrünung spezialisiert. Die Crew rund um Herrn Schellheimer lässt dabei keine Gartenwünsche offen: „Wir machen für unsere Kunden jeden Auftrag: Von zwei Stunden Hecke schneiden bis zum kompletten Garten, immer individuell nach Kundenwunsch.“ Bau von Wasseranlagen liegt uns besonders am Herzen In Sachen Wassertechnik und Gestaltung von Wasseranlagen ist Schellheimer GaLaBau seit über 20 Jahren in allen Bereichen aktiv: „Vor 20 Jahren war es ein unergründeter Gartenbereich, aber mittlerweile ist es zum serienreifen Profiprodukt geworden.“, so der Eigentümer. Dies umfasst Zierteiche Wasserläufe Filtertechnik Pflanzenkläranlagen Quellsteine Gartenbrunnen. Kein Wunder, dass gerade ein Biopool mit sehr moderner Gestaltung inkl. Gegenstromanlage und Unterflurbeleuchtung und dazu mit tollem Blick in die Allgäuer Alpen für das ganze Schellheimer-Team das faszinierendste Projekt im vergangenen Jahr war! Übrigens wünscht sich Schellheimer GaLaBau, irgendwann einen 5 m tiefen Koi-Teich bauen zu dürfen, damit der Bauherr mit seinen Fischern drin tauchen kann. Vielleicht eine Idee für Ihr nächstes Gartenprojekt? Durchdachte Gartenplanung entscheidet über das Ergebnis „Der Garten entsteht vom ersten Termin an aufgrund der Kommunikation mit dem Kunden. Umso genauer man weiß, was der Kunde sich vorstellt, umso besser trifft man seine Vorstellungen.“ Aufgrund dessen arbeitet der Gartenbetrieb mit einem umfangreichen Fragebogen, welcher im GALANET-Netzwerk kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Das wäre aus Sicht des Firmeninhabers auch das Wichtigste an jeder Hobby-Gartentätigkeit: „Ohne eine Gartenplanung lieber gar nicht anfangen, wenn es hinterher stimmen soll.“ Die Gartenbranche wird immer attraktiver Im Gartenbau steckt enormes Potenzial. Dank der technischen Entwicklung von Geräten und Maschinen ist der Beruf Gartenbauer/Landschaftsgärtner in den letzten Jahren für junge Menschen interessanter geworden. Das merkt man z.B. an der steigenden Anzahl von Azubis, welche Schellheimer GaLaBau regelmäßig ausbildet. „Dabei profitieren unsere Azubis von Schulungen bei GALANET und sammeln wertvolle Erfahrungen durch den Austausch mit Gleichgesinnten.“ Unser Profi-Tipp für Rasenbesitzer Da jetzt im Mai die Gartensaison richtig startet, hat der GALANET-Partner einen wichtigen Tipp für alle Gartenbesitzer. „In 8 von 10 Gärten zeigt der Rasen Mangelerscheinungen, da der Gartenbesitzer nicht optimal düngt.“ Informieren Sie sich also am besten im Vorfeld, wie Sie den Rasen richtig düngen, damit er gesund wächst und Ihren Garten mit sattem Grün schmückt! ### „Zum Top-Vorarbeiter werden“: Seminar für GALANET-Partner Die GALANET Garten- und Landschaftsbauer begeistern ihre Kunden schon seit über 20 Jahren mit Gartenbau-Dienstleistungen auf Top-Niveau. Ohne Ausbildung und Weiterentwicklung wäre das gar nicht möglich. Aus diesem Grund bietet das Netzwerk seinen Partnern und ihren Mitarbeitern immer wieder neue Seminare an. Nur so können wir eine hochwertige Qualität unserer Leistungen garantieren. Dieses Jahr hat sich GALANET-Geschäftsführer Helmut Haas von der Helmut Haas GmbH & Co. KG etwas Besonderes für Vorarbeiter einfallen lassen: Mit dem Seminar werden Vorarbeiter gefördert und zu Top-Vorarbeitern weiter entwickelt! Durch gute Vorarbeiter läuft auf der Baustelle alles perfekt Es ist gar nicht so einfach, gut qualifizierte Vorarbeiter im Garten- und Landschaftsbau zu finden. Vorarbeiter sind für eine störungsarme Ablauforganisation auf der Baustelle verantwortlich. Dazu gehören folgende Leistungen: Einwandfreie fachliche Ausführung aller landschaftsgärtnerischen Leistungen Führung und Anleitung von Mitarbeitern und Azubis Pfleglicher Umgang mit Maschinen und Geräten Mitarbeiter-, Maschinen- und Materialdisposition Ansprechpartner für Kunden oder deren Vertreter. Hochqualifizierte Vorarbeiter wachsen leider nicht auf den Bäumen – sie müssen innerhalb eines Mitarbeiterentwicklungsprozesses zu Top-Vorarbeitern entwickelt werden. GALANET-Partner haben die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Netzwerkpartnern ihren Vorarbeitern ein praxisbezogenes Schulungsprogramm anzubieten. In zwei Schritten zum Top-Vorarbeiter Das Seminar „Zum Top-Vorarbeiter werden“ besteht aus zwei Teilen, die jeweils 1,5 Tage dauern. Im ersten Teil werden die „Grundlagen der Betriebswirtschaft und Baustellensteuerung“ an vielen Praxisbeispielen behandelt. Im zweiten Teil erklärt Helmut Haas, wie man “Aus erwartungsvollen Kunden begeisterte Kunden macht“. Etwa 50 Vorarbeiter der Gesellschafter haben bereits den ersten Teil absolviert. Am 05. + 06. Mai begann der zweite Teil. Das Seminar fand an folgenden Orten statt: für die süddeutschen Partner beim Unternehmen Haas in 88239 Wangen-Roggenzell für die norddeutschen Partner in 31228 Peine. Fachseminare – ein effektives Instrument zur Mitarbeiterentwicklung im Garten- und Landschaftsbau Ganz gleich, ob Gartengestaltung oder Gartenpflege: Mitarbeiterschulungen sind immer eine gute Investition zur Unternehmensentwicklung. Qualifizierte Mitarbeiter nutzen ihr erworbenes Fachwissen im Arbeitsalltag nicht nur für sich selbst, sondern geben es auch an ihre Team-Kollegen weiter. Somit wird das Qualitätsniveau der GALANET-Betriebe ständig gesteigert und so entsteht Qualität, die man sieht, die man spürt und die begeistert. ### Wertvolle Tipps zur Pflege von Zitruspflanzen Schöne Früchte, einzigartige Düfte und bei einigen Sorten auch attraktives Laub – die „sonnigen“ Zitruspflanzen vermitteln in Ihrem Garten oder auf Ihrer Terrasse ein wahres mediterranes Flair. Was die Pflege von Zitrusgewächsen bedeutet, lesen Sie in unseren Profi-Tipps. Besonderheiten von Zitruspflanzen Zitruspflanzen (Citrus) gehören zur Pflanzenfamilie der Rautengewächse (Rutaceae) und sind in den tropischen und subtropischen Regionen Südostasiens beheimatet. Die bekanntesten Vertreter von Zitruspflanzen sind Zitronen Mandarinen Orangen Limetten Sonne, Sonne und nochmal Sonne Zitruspflanzen sind echte Sonnenkinder. Sie vertragen keinen Wind bzw. Zugluft, deshalb sollten Sie ihnen einen geschützten Standort bieten. Zitruspflanzen gedeihen deswegen sehr gut auf Terrassen Balkonen Veranden Je nach Region kann man diese ab Mitte April/Mai aus dem geschützten Winterquartier ins Freiland stellen. Bis Mitte Mai sollten Sie aber noch Vlies oder Decken für Nachtfröste parat halten! Nur mit Limetten warten Sie lieber ab, weil diese besonders wärmebedürftig sind. Versuchen Sie auf jeden Fall, die Pflanzen nach und nach an die Sonne zu gewöhnen, da ihre Blätter im Winterquartier den natürlichen UV-Schutz etwas verlieren und die Blätter sonst durch die UV-Strahlung einen Sonnenbrand bekämen. Optimal sind für die ersten Tage eher schattige Plätze. Regelmäßige Wassergaben sind sehr wichtig Gießen Sie Ihre Zitruspflanzen in der Wachstumsphase mehr als in der Winterzeit. Sobald die Erde nur ein wenig feucht oder gar trocken ist, sollten Sie zur Gießkanne greifen. Im Winter reicht es, wenn Sie die exotischen Pflanzen einmal im Monat ein wenig wässern. Staunässe mögen Zitruspflanzen gar nicht – entfernen Sie aus diesem Grund Stauwasser aus dem Übertopf, damit die Pflanzen nicht permanent mit ihren Füßen im Wasser stehen. Als Gießwasser verwenden Sie normales, weiches, aber abgestandenes Leitungswasser – oder noch besser Regenwasser. Zitruspflanzen mit Nährstoffen versorgen Düngen Sie Ihre Zitruspflanzen in der Vegetationsperiode einmal im Monat mit einem passenden Pflanzendünger für Zitruspflanzen. Er enthält meist gleiche Anteile an Kalium und Stickstoff und weist einen reduzierten Phosphor-Anteil (oder gar keinen Phosphor) auf. Zudem enthält er viele und viele Spurenelemente, die die Fruchtbildung und die Blattfärbung unterstützen. Winterquartier ist unbedingt notwendig Überwintern Sie Ihre Pflanzen ausschließlich an einem kühlen und frostfreien Ort. Sehr wichtig ist, die Pflanzen rechtzeitig – in der Regel Anfang Oktober – in den Überwinterungsraum zu stellen. In der Winterruhe verzichten Sie ganz auf Düngung, weil das zur ungünstigen Salzanreicherung am Wurzelballen führt. Wenn die Pflanzen größer werden, ist das Umtopfen angesagt Der ideale Zeitpunkt, um eine Zitrus-Pflanze umzutopfen, ist das Frühjahr, bevor sie das Wachstum richtig startet. Bei langsam wachsenden Zitruspflanzen reicht es vollkommen aus, wenn Sie diese alle zwei Jahre umpflanzen. Wenn aber aus dem Topfloch die Wurzeln rausschauen, dann brauchen Ihre Pflanzen einen größeren Kübel. Zitrupflanzen fühlen sich in einem gut wasserdurchlässigen Substrat am wohlsten. In vielen Gärtnereien finden Sie auch spezielle Zitruserde, die genau auf die Bedürfnisse der Zitruspflanzen abgestimmt ist. Tipp: Über eine Mischung aus hochwertiger Garten-Erde, Bruchkies und Quarzsand freuen sich Ihre Pflanzen genauso. Zitruspflanzen gelegentlich beschneiden Der Spätwinter oder der frühe Frühling eignen sich am besten für den Schnitt. Zuerst entfernen Sie alle kranken, abgestorbenen Triebe mit einer scharfen Gartenschere. Im Prinzip schneiden Sie nicht so intensiv, wie das z.B. bei Rosen erwünscht ist, sondern eher regelmäßig, dafür aber zurückhaltend. Wenn Sie z.B. Ihren Zitronenbaum in die gewünschte Form bringen wollen, setzen Sie auf einen Aufbauschnitt im ersten Jahr. Möchten Sie Ihre Terrasse mediterran gestalten und dabei Zitruspflanzen verwenden? Verlassen Sie sich auf die jahrelange Erfahrung im Bereich der mediterranen Gartengestaltung der GALANET-Qualitäts-Gartenbauer aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz: Hier finden Sie einen GALANET-Partner in Ihrer Region! Bild 1: © emer - Fotolia.com ### Friedrichs Garten- und Landschaftsbau, Tiefbau GmbH – im GALANET-Verbund seit 2009 „Ein fachlicher und menschlicher Austausch war für unser Unternehmen immer wichtig. Auf diese Weise kann man nicht nur voneinander lernen, sich weiter entwickeln oder weitere Inspirationen für den Arbeitsalltag suchen, sondern auch sich gegenseitig helfen oder gemeinsam Lösungen finden.“ Das waren die Hauptgründe, warum Friedrichs GaLaBau aus Braunschweig dem GALANET-Verbund im Jahre 2009 beigetreten ist. Was den Betrieb ausmacht und was für Vorteile das GALANET-Netzwerk mit sich bringt, erfahren Sie im Folgenden. 1996 war das Startschuss-Jahr „Ich erinnere mich sehr gut, wie ich am 10. Januar 1996 zum Gewerbeaufsichtsamt in Braunschweig gegangen bin und mein Gewerbe ‚Achim Friedrichs Garten- und Landschaftsbau‘ angemeldet habe. Es war eine Gebühr von 50 DM fällig.“ – so berichtet Achim Friedrichs, Geschäftsführender Gesellschafter und Gründer des Unternehmens. Das war für ihn und seine Karriere ein entscheidender Moment, welcher zum jetzigen Erfolg geführt hatte. 3 Jahre später fand der Umzug auf den ersten Bauhof statt. Dort blieb er, bis er das heutige Betriebsgrundstück im Jahre 2002 übernahm. Seitdem wächst das Unternehmen kontinuierlich und beschäftigt zurzeit 48 Mitarbeiter; davon: 12 im Bereich Grünpflege und Vegetation 23 im Bereich Bau- und Umgestaltung 3 Logistik-, Bauhof- und Werkstatt-Mitarbeiter 8 Leute in der Geschäftsführung, Bauleitung und Verwaltung 2 in Planung und im Verkauf. Achim Friedrichs GaLaBau ist zudem seit 2004 Mitglied im GALABAU-Fachverband und wie schon erwähnt seit 8 Jahren ein GALANET-Mitglied. Darüber hinaus bietet der Betrieb Ausbildungsplätze im Gartenbau an, wo die Auszubildenden neben fachlichen Kompetenzen und richtigem Umgang mit Gartenmaschinen und Werkzeugen auch Selbstständigkeit und Teamarbeit lernen. Leistungsportfolio von Friedrichs Garten- und Landschaftsbau Die Stärken unseres Braunschweiger Partners liegen vor allem in Komplettleistungen; diese umfassen Wassergärten (Schwimmteiche, Naturpools, Außenpools, Whirlpools, Gartenteiche, Wasserspiele) Privatgärten (Gartengestaltung, Beregnungsanlagen, Outdoorküchen, Grundstückentwässerung, Sonnensegel) Gartenpflege rund um Schwimmteiche, Rasen und Bäume Winterdienst und gewerbliche Objektpflege. Das Friedrichs-Team erledigt darüber hinaus kleinere Servicearbeiten und Ein- bis Drei-Tages-Baustellen. Jeder Geschäftsbereich wird in feste Kolonnen unterteilt, welche aus Vorarbeitern, Facharbeitern, Azubis und Helfern bestehen. Dank dieser Organisationsstruktur profitieren die Kunden von absoluter Top-Qualität und einer reibungslosen Kommunikation. Aufwändige Gartenprojekte sind immer spannend Bei Friedrichs liebt man Herausforderungen und realisiert gerne auch schwierigere Gartenprojekte. Im letzten Jahr war es z.B. ein Privatgarten auf wenig Raum mit Pool, Sauna, Terrassen und großen, üppigen Pflanzen. Dank der Kreativität der Baumeister und fehlerfreier Umsetzung durch die Vor- und Facharbeiter wurde diese Aufgabe gemeistert und die Kunden waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gerne würde Achim Friedrichs mal einen Pool über mehrere Ebenen bauen. Wer weiß, vielleicht dieses Jahr…? Digitalisierung macht die Arbeit leichter Auch das Thema Digitalisierung spielt für die Gartenplanung in Braunschweig eine zentrale Rolle: Die Visualisierung von Gärten und Einzelgewerken ist heutzutage essentiell, um Kunden und Mitarbeitern die Vorstellung vom fertigen Projekt zu erleichtern. Das Bauvorhaben muss räumlich betrachten werden, um Planungsfehler durch die zweidimensionale Betrachtung ohne Höhenplan zu vermeiden. Bei einer 3D-Visualisierung sind der Garten und das Haus so realistisch gebaut, dass man sich schnell überzeugen kann, was später wirklich passt und was doch keine gute Alternative ist. Pflegeleichte Gärten immer stärker gefragt Die Zukunft des Gartenbaus bestimmt vor allem der Privatmarkt. Immer mehr Kunden wünschen sich hochwertige Gärten mit viel Technik, die gleichzeitig pflegeleicht, aber nicht langweilig sind. Pflegeleicht heißt nicht, dass Sie Ihren Garten beispielsweise kaum wässern sollten. Hierzu ein Profi-Tipp für Hobbygärtner zum Schluss: Häufig beobachtet Achim Friedrichs, dass „nicht bedarfsgerecht gewässert wird, meist aus Unwissenheit.“ Gönnen Sie also allen Ihren Pflanzen regelmäßige Wassergaben! ### Kreative Gartengestaltung mit Holz Holz als natürlicher Baustoff steht für ein umweltfreundliches und lebendiges Gartendesign. Holz fügt sich zudem ideal in jeden Gartenstil und jede Umgebung ein – egal ob in Form von Holzterrasse, Brücke, Gartenhaus oder Rankhilfe. Es bringt Farbe, Wärme und Natürlichkeit in Ihren Garten. Was sich alles aus Holz zaubern lässt, erfahren Sie im Folgenden. Holz im Garten – I like it! Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und schafft dadurch ein natürliches Ambiente für Pflanzen, Bäume und restliche Gartenarchitektur. Es gibt darüber hinaus verschiedene Holzarten, die sich durch Maserung, Farbe und Porigkeit unterscheiden, was jegliche weitere Verarbeitung noch interessanter macht. Hinzu kommt noch, dass sich eine Terrasse aus Holz relativ schnell erwärmt und deshalb immer ein wohliges Barfußgefühl bietet. Natürlich eignet sich nicht jedes Holz für den Einsatz im Freien. Für diese Verwendung muss das Holz eine entsprechende Resistenzklasse aufweisen. Das Ausbleichen und Vergrauen des Holzes durch Sonne und Regen beginnt schon nach wenigen Wochen. Hierbei behalten die hausnahen Bereiche, die meist noch durch den Dachüberstand geschützt sind, den ursprünglichen Holzfarbton am längsten. Unser Tipp: Denken Sie an eine entsprechende Holzpflege sowie den passenden Holzschutz sind für die Verwendung im Außenbereich! Heimische Hölzer vs. tropische Holzarten Im modernen Gartenbau werden sowohl Laub- als auch Nadelhölzer eingesetzt, wobei unsere heimischen Nadelhölzer wie Kiefer, Tanne oder Lärche wegen eines höheren Harzanteils im Vergleich zu Laubhölzern meist robuster sind. Auch Tropenholz macht im Garten eine gute Figur und wird wegen seiner Dauerhaftigkeit gerne für den Bau von Gartenmöbeln oder Terrassen verwendet. Zu den beliebten exotischen Holzarten gehören vor allem Bangkirai Itauba Ipe Teak Tropische Hölzer kommen aus dem Regenwald; ihr Abbau lässt sich aber leider schwer kontrollieren, was oftmals eine illegale Fällung zur Folge hat. Daher ist es besonders wichtig, Holz aus kontrolliertem Anbau zu verwenden! Gartendesign mit Holz: facettenreich und zeitlos Holz ist ein echter Allrounder im Garten und lässt sich in der Gartengestaltung nahezu überall einsetzen. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Zäune Sichtschutz Gartenhäuser Terrassenbeläge Gartenmöbel Skulpturen aus Holz. Ein paar Ideen dazu stellen wir Ihnen im Folgenden vor. Zäune Ein Holzzaun sorgt für einzigartiges Flair in Ihrem Garten. Holzgarten-Zäune gibt es in verschiedenen Größen und Variationen, wie etwa als Palisadenzaun Naturzaun Staketenzaun Jägerzaun uvm. Sie können dabei auf die natürliche Holzfarbe setzen oder auch durch verschiedene Lasuren oder Holzarten mit dem Farbton spielen und Ihren Zaun noch attraktiver machen. Hölzerner Sichtschutz Sichtschutzelemente aus Holz können Sie ohne weiteres als Sichtschutz in allen Gartenarten, auf der Terrasse sowie als Abgrenzung verwenden. Das Schöne daran ist, dass solche Elemente sehr oft durch Bögen oder Schwünge verziert werden, was in Ihrem Garten für einen zusätzlichen Blickfang sorgt. Gartenhäuser Gartenhäuser aus Holz sind relativ teuer, aber dafür enorm langlebig und fügen sich mit Ihrem natürlichen Charakter am besten in den Garten ein. Während Kunststoff schnell brüchig wird und Metall relativ schnell Rost ansetzen kann, bleibt ein Gartenhaus aus Holz formstabil. Gartenhäuser aus Holz halten bei richtiger Konstruktion und Pflege viele Jahrzehnte und ergänzen jeden Gartenstil ideal. Terrassendielen aus Holz Wenn Sie sich für die Terrassengestaltung mit Holz entscheiden, gönnen Sie sich ein Unikat. Terrassenholz muss dabei vielen Ansprüchen gerecht werden und dabei noch etwas für das Auge bieten. Holz-Terrassen wirken besonders edel und strahlen Behaglichkeit aus. Sie sind einfach zu bearbeiten, bei richtiger Holzauswahl und Pflege sehr langlebig und lassen sich unproblematisch entsorgen. Gartenmöbel Hölzerne Gartenmöbel punkten vor allem mit tollem Design und hoher Qualität. Sie bieten hohen Sitzkomfort und speichern Wärme, wodurch sie sich immer angenehm anfühlen. Dafür sollten Sie Ihre Möbel aus Holz intensiver pflegen. Regelmäßiges Ölen sowie eine trockene Lagerung im Winter sind dabei unbedingt notwendig. Holz-Skulpturen Gartenskulpturen aus Holz ziehen garantiert Blicke auf sich. Sie sind oft mit einer hochwertigen Lasur mit UV-Schutz ausgestattet, damit Sie lange Freude an ihnen haben. Auf dem Markt finden Sie beispielsweise dekorative Einzelsäulen Gartenleuchten dekorative Bänke Tierfiguren geometrische Figuren Weinfässer. Oder Sie lassen sich ein Unikat eines Holzkünstlers z. B. aus Eiche herstellen, die auch ohne Imprägnierung, Schutzlasur oder Öl dauerhaft Ihren Garten ziert! Wenn Sie noch mehr über die Gartengestaltung mit Holz erfahren wollen, schauen Sie sich unser Partner-Netzwerk an und finden Sie den passenden GALANET-Partnerbetrieb in Ihrer Nähe! Bild 1: © Photographee.eu - Fotolia.com Bild 2: © savoieleysse - Fotolia.com ### J.W. Karl GartenDesign – unser GALANET-Partner mit Liebe zum Detail Das heutige Unternehmen J.W. Karl GartenDesign ist schon seit 1988 auf dem Garten-Markt erfolgreich tätig. Unser Partnerbetrieb ist technisch auf dem neuesten Stand und bietet ein breites Leistungsspektrum in verschiedenen Gartenbereichen an. Trotzdem war es für J.W. Karl GartenDesign immer wichtig, sich mit anderen Gartenspezialisten auszutauschen, um seinen Spitzenrang zu verteidigen. Seit 2011 ist das Unternehmen ein Partner im GALANET, um bestehende und neue Kunden noch mehr zu begeistern. Wir stellen Ihnen die Menschen hinter dem Gartenbau-Betrieb vor. Alles hat in zwei Garagen angefangen J.W. Karl GartenDesign wurde im Jahr 1988 als Sozietät Wenzel & Karl durch Jörg-W. Karl gegründet. Damals besuchte er die Technikerschule LWG Veitshöchsheim und wollte aus seinem Nebengewerbe eine richtige Firma machen. Tatsächlich standen ihm zu dieser Zeit zwei Garagen und das Büro im Dachgeschoss seiner Eltern zur Verfügung. Während des Studiums hat er die Sozietät Wenzel & Karl aufgelöst und das heutige J.W. Karl GartenDesign gegründet. Im Jahre 1995 folgte der Bau des heutigen Firmengeländes, in welches der Betrieb ein Jahr später umzog. Die damaligen Zielgruppen waren Wohnungsbaugesellschaften und Gewerbebetriebe. Neuorientierung in Richtung Privatkunden Erst im Jahr 1998 kam der Orientierungswechsel zum Hausgarten für Privatkunden. 2005 ist J.W. Karl Gartendesign dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. beigetreten und 2011 wie schon erwähnt dem GALANET-Netzwerk. Im letzten Jahr wurden das Gemeinschaftshaus, verschiedene Hallen und das alte bestehende Gebäude umgebaut. Leistungen von J.W. Karl GartenDesign im Überblick Der erste Schritt zu jedem Traumgarten beginnt mit einer soliden Planung. Sie umfasst ein detailliertes Aufmaß Entwurfsskizzen eine Kostenschätzung und ist in einem persönlichen Planungs-Ordner des jeweiligen Kunden zusammengefasst: „Bis vor 4 Jahren haben wir noch mit Hand die Pläne gezeichnet. Dann die erste CAD-Anlage, die zweite, nun eine Leica Builder Station, Grünstudio. Auf diese Weise kann man dem Kunden den Plan und das Endergebnis besser visualisieren, was in der Gartenbranche von enormer Bedeutung ist“, berichtet Stefanie Karl, die Ehefrau von Jörg-Wilhelm Karl. Mit ihrem Organisationstalent ist sie aus der Firmenleitung nicht mehr wegzudenken. Neben Gartenplanung sind auch Terrassenbau Vorgartengestaltung Gestaltung mit Wasser (Naturpools, Schwimmteiche, Gartenteich, Wasserspiele etc.) Bewässerungsanlagen Gartenpflege (inklusive Rasenpflege, Pool- und Teichpflege) Gartenbeleuchtung Sichtschutz im Garten Gartengestaltung nach FengShui die größten Stärken von  J.W. Karl GartenDesign. „Jeder Kunde ist wichtig“, deshalb führt das Unternehmen sowohl große als auch kleinere Gartenarbeiten durch. Das Mitarbeiter-Team unseres GALANET-Partners besteht im Moment aus 34 spezialisierten Mitarbeitern, die alle genannten Gartenbereiche mit viel Engagement und Know-How erfolgreich bedienen. GALANET-Netzwerk als Informations- und Erfahrungsmedium J.W. Karl GartenDesign sucht immer neue Inspirationen und Reize – und ist genau deswegen Mitglied im GALANET-Netzwerk. „Wir haben einen Austausch mit anderen Firmen, die im Verbund sind. Man kann jeden Fragen, wenn man nicht weiter kommt, oder welche Erfahrungen andere Firmen mit gewissen Materialien oder Lieferanten haben. Unsere Mitarbeiter profitieren ebenfalls vom Austausch mit anderen Mitarbeitern der Netzwerkbetriebe“, so Stefanie Karl im Interview. „Durch die Mitgliedschaft bekommt man einen größeren Horizont vor allem bezüglich Mitarbeiterführung, lernt besser damit umzugehen, denn die Mitarbeiter sind unser wichtiges Gut“, betont der Geschäftsführer Jörg Wilhelm Karl. Durch den GaLaBau die Lebensqualität erhalten Das ist genau das Motto von J.W. Karl GartenDesign: „Jedes Gartenprojekt, das wir umsetzen, sollte nicht nur funktional und schön, sondern auch eine Bereicherung für den Alltag sein.“ Das erreichen Sie z.B. mit einem FengShui-Garten, welcher Harmonie und Ausgewogenheit in den chaotischen Alltag mitbringt. Und noch ein Tipp für die Rasen-Fans Da die Rasenpflege zu Standardaufgaben in jedem Garten gehört, hat J.W. Karl GartenDesign einen Profi-Tipp im Gepäck: „Es gibt aber immer noch viele, die im März oder April bei den ersten Sonnenstrahlen und wärmeren Tagen Ihren Rasen vertikutieren wollen. Wenn wir es nicht machen, leihen sie sich einen Vertikutierer vom Nachbarn aus und schaden damit ihrem Rasen eigentlich mehr als dass sie ihm nutzen, denn sie ziehen die jungen Wurzeln eines Rasens heraus und schwächen ihn dadurch.“ Jetzt wissen Sie also, was Sie im März nicht machen sollten: Falls Sie Ihren Rasen überhaupt vertikutieren möchten, dann bitte erst Ende Mai/Anfang Juni! Ganz wichtig ist es allerdings, den Rasen 3mal jährlich zu düngen, nämlich im Frühjahr, im Sommer und im Herbst. In der Region Gochsheim – Schweinfurt übernimmt dies selbstverständlich J.W. Karl GartenDesign für Sie! ### Rosen richtig pflanzen – mit Tipps von GALANET Rosen gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen im Garten und sind die unbestrittenen Königinnen unter den Blumen. Damit Sie prächtig wachsen, müssen sie richtig gepflanzt werden. Dabei kommt es nicht nur auf den richtigen Zeitpunkt und Standort an, sondern auch auf die passende Pflanztechnik. Damit Ihre Rosen gesund gedeihen, haben wir für Sie ein paar Profi-Pflanztipps zusammengestellt. Die beste Pflanzzeit – grundsätzlich von Oktober bis April Der richtige Zeitraum für die Pflanzung von Rosen ist zwischen Herbst und Frühjahr, vorausgesetzt, dass der Boden nicht gefroren ist. Viele Gärtner entscheiden sich, Ihre Rosen im Herbst zu pflanzen, weil die Rosenpflanzen auf diese Weise genug Zeit haben, um Haarwurzeln auszubilden und schon ein wenig anzuwachsen. Das empfiehlt sich aber natürlich vor allem in Regionen, in denen der Winter nicht zu streng ist. Ansonsten legen Sie lieber erst mit der Frühjahrspflanzung los. Tipp: Containerrosen lassen sich außer bei Frost und Hitze das ganze Jahr über in die Erde setzen, wobei sie besonders gut im Mai, Juni und September anwachsen. Rosen lieben Sonne, Wärme und einen lockeren Boden Über den Pflanzerfolg entscheidet zunächst der richtige Standort für Ihre Pflanzen. Rosen sind Sonnenkinder und bevorzugen helle Plätzchen ohne große Hitze. Achten Sie dabei darauf, dass die meisten Rosensorten weder Zugluft noch Schatten vertragen. Rosen fühlen sich in einem mäßig sauren und nicht zu trockenen Boden wohl. Er sollte Wasser gut aufnehmen, damit es nicht zu Staunässe kommt. Tipp: Wenn Sie in Ihrem Garten Sandböden oder steinige Böden haben, müssen Sie nicht unbedingt auf die Rosen-Kultivierung verzichten. Arbeiten Sie dem vorhandenen Boden genug Humus ein, so dass Ihre Rosen ausreichend Nährstoffe zum Gedeihen zur Verfügung haben. Wurzelnackte Rosen in Erde setzen Bei wurzelnackten Rosen ist es wichtig, dass Sie diese vor dem Pflanzen zuerst schneiden. Entfernen Sie deswegen alle abgebrochenen oder schwachen Triebe und kürzen Sie gesunde Triebe auf ca. 10-15 cm ein. Die Wurzeln werden nur ca. 1 cm abgeschnitten, damit genügend Feinwurzeln an der Pflanze bleiben. Auch hier schneiden Sie stark beschädigte Wurzeln bis zur gesunden Stelle zurück. Danach stellen Sie die Pflanzen für ein paar Stunden in einen Eimer mit Wasser. Jetzt können Sie das etwa 40 cm tiefe Pflanzloch ausgraben und die Rose so setzen, dass die Wurzeln herunterhängen. Dabei liegt die Veredlungsstelle ca. 10 cm unter der Erdoberfläche, was die Pflanze vor Trockenschäden und Frost schützt. Danach können Sie die Muttererde wieder einfüllen und die Rose gleichzeitig immer wieder gerade richten. Zum Schluss drücken Sie die angefüllte Erde an die Rosenwurzeln und wässern die frisch gepflanzte Rose. Für einen noch besseren Wurzelschutz können Sie die Triebe der wurzelnackten Rosen etwa 30 cm hoch mit Erde anhäufeln. Containerrosen pflanzen Bevor Containerrosen gepflanzt werden, müssen Sie diese kurz in einen Wassereimer eintauchen, damit sich die Erde richtig voll Wasser saugen kann; anschließend können Sie die Rosen pflanzen. Bei stark verwurzeltem Topfballen lockern Sie zuerst den Wurzelfilz mit einem Messer, so dass die Rose möglichst schnell ihre neuen Faserwurzeln bilden kann. Heben Sie das Pflanzloch doppelt so tief und breit wie den Topf-Ballen selbst aus, legen die Pflanzen hinein und füllen Sie das Loch mit Erde auf. Danach gießen Sie die Pflanze ordentlich. Stammrosen einpflanzen Stammrosen erhalten Sie sowohl im Container als auch wurzelnackt. Grundsätzlich ist die Vorgehensweise beim Pflanzen ähnlich wie schon beschrieben. Nur berücksichtigen Sie beim Pflanzen, einen Pfahl in das Pflanzloch an dem Stamm zu binden dass sich die Veredlungsstelle bei Stammrosen direkt unterhalb der Krone befindet (und natürlich nicht in den Boden kommt). Im Zweifelsfall vertrauen Sie auf das Fachwissen von Profi-Gartenbauern und finden Sie einen GALANET-Partner aus Ihrer Region, welcher Ihre Gartengestaltung mit Rosen oder den Rosenschnitt übernehmen kann. ### Haas Garten- und Landschaftsbau – GALANET-Partner seit Stunde 0 GALANET ist ein Verbund aus qualifizierten, organisierten und vernetzten Garten- und Land- schaftsbauern im deutschsprachigen Raum. Jedes Mitglied im GALANET profitiert vom Netzwerk – umgekehrt gäbe es aber das Netzwerk ohne unsere engagierten und treuen Partner nicht. Um Ihnen mehr Einblick in den Verbund zu geben, möchten wir Ihnen nach und nach alle Mitgliedsbetriebe näher vorstellen. Den Anfang macht Haas GaLaBau – ein Betrieb mit besonderem Stellenwert im GALANET. Denn Geschäftsführer Helmut Haas hat das Netzwerk im Jahr 1995 gegründet, um mit gleichgesinnten Unternehmern Marketingstrategien mit den dazugehörenden Medien zu entwickeln. Daraus hat sich schrittweise das heutige Ziel der ganzheitlichen Unternehmensentwicklung der einzelnen Partner ergeben. Wir haben Helmut Haas zu seinem Unternehmen, seiner Arbeit und den Zukunftsaussichten im Garten- und Landschaftsbau befragt. Seit 35 Jahren wächst das Unternehmen stetig Schon 15 Jahre war Helmut Haas mit Haas GaLaBau erfolgreich auf dem Weg, bevor ihm die Idee zu GALANET kam. 1980 gründete er das Unternehmen, gleich nachdem er sein Studium beendet hatte. Zuvor hatte er bereits umfangreiche Praxiserfahrung in der Branche gesammelt. Nicht verwunderlich, dass der Betrieb schnell wuchs: Bereits 1985 wurden die ursprünglich angemieteten Räume zu klein und Haas kaufte in Wangen-Roggenzell ein größeres Grundstück. Darauf errichtete er zügig neue Räumlichkeiten und Lagerflächen sowie einen Schaugarten, der sich seither stetig weiterentwickelt. Heute kann sich der Betriebshof erst recht sehen lassen: Neben weitläufigen Gartenanlagen und einer echten finnischen Sauna finden Sie zu Schauzwecken sogar einen Schwimmteich mit Wasserfall auf dem Gelände mitten im Allgäu! Die neueste Einrichtung ist ein Schüttgutlager, in dem private und gewerbliche Kunden Materialien für Gartenbau und Gartengestaltung direkt vor Ort aufladen und erwerben können. Inzwischen zählt das Team von Haas 55 Mitarbeiter. Davon 10 Mitarbeiter in der Verwaltung 6 Auszubildende 3 Mitarbeiter in der Werkstatt und in der Lagerverwaltung. Der Rest der Mitarbeiter ist in insgesamt 16 Teams organisiert. Mit einem selbstentwickelten Organisationsmodell und Leitbild ist das Unternehmen hochprofessionell strukturiert. Haas GaLaBau blickt also einer rosigen Zukunft entgegen. Nicht nur, weil der Betrieb ständig wächst, sondern auch, weil inzwischen Florian Haas mit ins Geschäft seines Vaters eingestiegen ist. Eine enorme Bereicherung und der Startschuss für einen erfolgreichen Generationenwechsel! Die Stärken von Haas GaLaBau Das Besondere an Haas GaLaBau ist, so Firmenchef Helmut Haas, dass das Angebot ein sehr breites Leistungsspektrum umfasst. Insgesamt gibt es 6 Geschäftsbereiche: Bauwerksbegrünung Landschaftsbau Sportplatzbau Wasseranlagen Gartengestaltung Gartenpflege Jeden leitet ein Profi, dem jeweils mehrere speziell geschulte Teams zugeordnet sind. „So erbringen wir Leistungen auf einem sehr hohen Qualitätsniveau“, sagt Haas. Das Ziel aller Teams sei, die Kunden nicht nur zufriedenzustellen, sondern zu begeistern. „Wir führen Kleinaufträge mit einem Auftragswert von 100,00 € bis zu großen Aufträgen von weit über 1.000.000,00 € Auftragssumme aus. Spannend ist aber jedes Projekt, egal ob groß oder klein.“ Essentiell bei der Planung sei immer, die Kundenwünsche und Budgetvorstellungen möglichst genau kennenzulernen die örtlichen Gegebenheiten (sonnig, schattig, Klima, Bodenverhältnisse usw.) herauszufinden gute Pflanzenkenntnisse und Fachwissen für Planung und Bau zu besitzen Präsentationstechniken (CAD, 3 D usw.) zu beherrschen und anzuwenden. Einen modernen Garten macht für Haas aus, dass er klare Formen besitzt sowie aufgeräumt ist, mit klarer Gliederung und Funktion – aber trotzdem gemütlich. Noch mehr Qualität dank GALANET In Zukunft hält Firmenchef Helmut Haas vor allem die Mitarbeiter für wichtig: Ein gutes Gartenbau-Unternehmen komme nicht ohne deren Engagement und Motivation aus. Sie sind der Schlüssel zu einer hervorragenden, individuellen Beratung und kreativen Planung hochwertigen Ausführung zielgerichteten Nachbetreuung. „Mitarbeiter sind also der wichtigste Erfolgsfaktor“, so Haas. Im GALANET-Netzwerk organisiert er deshalb u.a. regelmäßig mit den Kolleginnen und Kollegen Fortbildungen für die Mitarbeiter. Ansonsten habe das Netzwerk für seinen Betrieb auch genau die gleichen Vorteile wie für die anderen beteiligten Unternehmen, so Haas. Im Verbund ließen sich Problemlösungen finden und anwenden, zu deren Entwicklung man alleine nicht in der Lage wäre. Zu nennen sei hier vor allem das ausgeklügelte Organisationssystem. Ebenso entwickele man Marketingmedien und stelle sie zur Verfügung – ein großer Vorteil, denn alleine könnten solche umfangreichen Projekte oft gar nicht finanziert werden. Als Fazit zieht Haas: „Das Qualitätsniveau wird durch GALANET eindeutig gesteigert.“ Frei nach dem Motto: Einer für alle, alle für einen. ### And the winner is ... Vielen Dank für Ihre Einsendungen zum Weihnachts-Dekorations-Gewinnspiel der Ingrün-Ausgabe 04/2016. Der Gewinner wurde von unserer GaLa-Losfee aus einem bunten Topf gezogen und steht nun fest. Dabei heraus kam die Einsendung von Juliane Goedecke aus Braunschweig. Herzlichen Glückwunsch. Sie gewinnen einen Frühjahrs-Gartenpflege-Gutschein im Wert von 250 €. Der Qualitäts-Gartenbauer in Ihrer Nähe ist Friedrichs Garten & Wasser. Wie versprochen, werden hier die schönsten Zusendungen veröffentlicht. Viel Spaß beim Schmökern und Ideen sammeln. ### Ein Fischteich erfordert besondere Planung Ein begrünter Fischteich mit seiner gekräuselten Oberfläche zieht die Aufmerksamkeit und das Interesse jedes Gartenbesuchers auf sich. Bei der Planung und beim Teichbau ist jedoch viel zu beachten, damit die Pflege Ihres Gartenteichs Sie nicht übermäßig beansprucht. Im Folgenden lesen Sie eine Reihe praktischer Tipps, mit denen der Teich auch nach Jahren noch ein Blickfang bleibt. Vorüberlegungen zur Planung Der Teich soll den Garten verschönern und ihn nicht zur Gänze einnehmen. Ein ausgewogenes Maß ist vonnöten: Eine Skizze vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck; geschickte Gartenplaner berücksichtigen dabei auch den Uferbereich: Eine leichte Überhöhung verhindert, dass Oberflächenwasser unerwünscht in den Teich gelangt. So ergibt sich für das gesamte Projekt eine etwas größere Fläche als die der reinen Wasseroberfläche. Gelände und Lage Beachten Sie bei der Anlage des Teichs den Abstand zu Grundstücksgrenze Terrasse Gartenhäuschen, damit sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Ist das Gelände abschüssig, kann der Aushub gleich der Aufschüttung dienen, die beim Teichbau entsprechend befestigt wird. Bäume sind willkommene Schattenspender, deren Blätter aber im Herbst im Teich landen. In der Regel darf der Fischteich während des Tages zu 2/3 in der Sonne und zu 1/3 im Schatten liegen, damit sich das Wasser nicht zu sehr aufheizt – die Folge wären sonst übermäßiges Algenwachstum und trübes Wasser. Tipps: Beobachten Sie Sonnenstand und Hauptwindrichtung (Blätterfall) über einige Tage hinweg. Ein Kinderschutz und ist ebenso zu berücksichtigen wie die Nähe des für den Teichfilter benötigten Stromanschlusses. Fische: Größe und Besatz Die jeweilige Fischart und Größe des Teiches stehen in engem Zusammenhang: Kois Forellen Karpfen brauchen mindestens einen Kubikmeter Wasser je Individuum. Bitterlinge, Elritzen, Bärblinge, Kärpflinge, Moderlieschen, Barsche, Gründlinge, Goldfische oder Hundsfische geben sich wegen ihrer geringeren Körpergröße mit weit weniger Wasser zufrieden. Mindestens zu zweit eingesetzt, besser in kleinen Gruppen, fühlen sie sich am wohlsten. Damit die Fische im Teich überwintern können, ist in unseren Breiten eine Teichtiefe von mindestens 80-100 cm nötig. So wird der Teich nicht komplett durchfrieren. Wenn genügend Platz vorhanden ist, darf der Teich auch gerne tiefer sein. Denn mehr Wasservolumen bedeutet, dass der Teich auch mehr Puffervermögen hat. Am Teichgrund sammelt sich das volumendichtere, vier Grad warme Wasser, in dem die Fische den Winter überstehen. Bauweise des Fischteichs In der Ausführung stehen drei mögliche Varianten zur Verfügung. Eine vorgefertigte Teichwanne kann sofort befüllt werden. Eine flexible Teichfolie bietet kreative Ausgestaltungsmöglichkeiten. Lehmziegel stellen eine baubiologisch günstige Alternative dar. In jedem Fall sollten Sie auf ausreichende Tiefe des Fischteiches Wert legen. Will man die Fische im Sommer beobachten und im Winter in ein sicheres Quartier übersiedeln, empfiehlt es sich, eine handliche Teichwanne zu verwenden. Je steiler die Wände des Fischteiches sind, desto mehr Wasser steht den Fischen pro Oberfläche zur Verfügung. Bringen Sie nach Möglichkeit auch Ausstiegshilfen für Igel und Vögel an, um diese vor dem Ertrinken zu bewahren! Weiters kann ein Bodenablauf in einer schmalen Vertiefung nützlich sein, um den Fischteich von Schlamm am Grund zu befreien oder ihn im Ernstfall entleeren zu können. Ein Überlauf führt überschüssiges Wasser kontrolliert ab. So läuft der Teichbau ab Die Vorgehensweise beim Bauen läuft ähnlich ab wie bei einem Schwimmteich: Das Areal für den zukünftigen Gartenteich wird abgesteckt und mit Schaufel und Bagger ausgehoben. Sitzt dann die Teichwanne oder ist die Teichfolie möglichst faltenfrei verlegt, wird der Uferbereich für die Teichpflanzen ausgestaltet. Sowohl der Beckenrand als auch das Folienende sowie die am Teichboden anliegende Böschungsmatte werden mit Steinen kaschiert und gleichzeitig befestigt. Zu- und Abläufe der Pumpen sowie die Teichfilter-Anlage werden versteckt installiert. Schließlich werden die Pflanzen eingebracht. Teiche brauchen regelmäßige Pflege Oft vergessen, jedoch einer der wichtigsten Faktoren ist die zukünftige Pflege des Fischteiches. Jede Menge Nährstoffe und Futterreste gelangen ins Wasser, die Sie regelmäßig entfernen sollten. Auch Ihre Teichpflanzen benötigen immer wieder einen Rückschnitt; zudem sollten Sie gelegentlich die Wasserqualität mit einem pH-Messgerät überprüfen. Ein letzter Kraftakt steht im Herbst an, wenn Sie Ihren Gartenteich winterfest machen. Durch diese Pflegemaßnahmen können Sie im Frühjahr wieder einen ungetrübten Blick auf Ihre farbenfroh gezeichneten Fische genießen. ### Den richtigen Rasendünger optimal einsetzen Ohne Düngen geht bei der Rasenpflege nichts: Denn eine regelmäßige Nährstoffgabe sorgt dafür, dass Ihre Grasnarbe leuchtend grün, dicht, saftig – eben einfach rundum gesund und gepflegt – aussieht. Professionelle Rasendüngung sorgt für stetiges Wachstum der Rasengräser hält Kräuter und Moose im Garten in Zaum macht das Wurzelwerk der Gräser stark und so den Rasen generell widerstandsfähiger, sogar bei längeren Trockenperioden. Auf Unkrautvernichter können Sie daher oft verzichten. Zusammensetzung und Hauptbestandteile  von Rasendüngern Alle Pflanzen – also auch die Gräser in Ihrem Garten – benötigen neben Wärme, Licht, Luft und Wasser bestimmte essentielle Nährstoffe, die sie über den Boden beziehen; darunter sind die wichtigsten Stickstoff (chemisch „N“), der für gesundes Wachsen verantwortlich ist Phosphat (chemisch „P“), das der Pflege des Wurzelwerks dient Kalium (chemisch „K“), das die Widerstandsfähigkeit erhöht. Diese Hauptnährstoffe finden Sie immer im Mehrnährstoffdünger oder Volldünger, um damit das Erdreich – das nicht immer über die optimale Menge dieser Stoffe verfügt – anzureichern. Die genaue Verteilung und Zusammensetzung ist auf den Etiketten der Mittel angegeben. Ein Beispiel: 20-5-10-Düngertaschen. Diese beinhalten 20 Prozent Stickstoff, 5 Prozent Phosphat 5 und 10 Prozent Kalium. Manchmal finden Sie auch die chemischen Zeichen der Stoffe auf der Verpackung; dann steht dort beispielsweise „NPK = 7-4-6“, was so viel bedeutet wie 7% Stickstoff, 4% Phosphor und 6% Kalium. Dazu kommen oft weitere Inhaltsstoffe, die aber immer in geringeren Mengen enthalten sind. Es handelt sich je nach Mittel um Magnesium, Calcium, Schwefel und Eisen. Oft kommen noch Spurenelemente in niedriger Konzentration hinzu. Manchmal werden Sie Spezialdünger entdecken, wie zum Beispiel Eisendünger. Diesen brauchen Sie aber eigentlich nur, wenn ihr Rasen unter Mangelerscheinungen leidet und der Boden aus dem Gleichgewicht geraten ist. Zweifelsfrei festzustellen ist dies nur mit speziellen Bodenanalysen. Seien Sie also vorsichtig beim Kauf von solchen Einzelnährstoffdüngern! Wirkung von mineralischen und organischen Düngern Die Klassifizierung von Düngern erfolgt aber nicht nur über ihre Inhaltsstoffe sondern auch nach ihrer chemischen Verbindung. Organische Dünger wirken, wie der Name schon sagt, über die Umwandlung organischer Stoffe, also zum Beispiel Knochenmehl, Hühnerdung oder Hornspäne. Sie geben ihre Wirkstoffe immer äußerst langsam ab, da die Grundbestandteile erst einmal umgesetzt werden müssen. Für Rasenflächen kommen sie wegen dieser Eigenschaft nur bedingt in Frage, da sie nicht effektiv genug sind und schnell zur Vermoosung führen. Rein mineralischer Dünger wirkt hingegen rasant bereits nach einigen Tagen – dafür verfliegt der Effekt aber auch schnell. Zum Einsatz kommt er vor allem, wenn ein Nährstoffmangel schnell ausgeglichen werden muss. Durchgesetzt hat sich die Düngung von Grünflächen mit Kombipräparaten, also organisch-mineralischen Düngern: Diese wirken schnell und halten lange vor. Der perfekte Düngezeitpunkt Eine Frühjahrsdüngung im März oder April ist ein „Kickstarter“ für Ihr Grün. Zusammen mit der sich wieder zeigenden Sonne und wärmeren Temperaturen bewirkt die Düngergabe schnelles und kräftiges Wachstum. Am besten bringen Sie im Frühjahr einen sogenannten Langzeitdünger auf. Dieser wirkt je nach Produkt bis zu 100 Tage lang und sollte stickstoffbetont sein. Danach – also im Juni, Juli – geben Sie Ihrem Rasen dann die nächste Dosis dieses Produkts mit Langzeitwirkung. Am Ende der Gartensaison bereitet ein kaliumreicher Herbstrasendünger die Rasenfläche auf die Winterzeit vor. Eine Herbstdüngung senkt die Anfälligkeit für Frost und macht die Gräser robuster gegen Pilze wie Schneeschimmel. Während der Winterruhe wächst kein Gras. Es muss daher auch nicht mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt werden.  Für den heimischen Zierrasen reicht es also normalerweise, wenn Sie dreimal im Jahr im Rahmen der Rasenpflege Düngemittel ausbringen. Ein Sonderfall ist allerdings der Sportrasen, der durch die starke Beanspruchung logischerweise auch mehr Aufmerksamkeit und mehr Dünger braucht. Auf einem Sportgelände mit ca. 10.000 Quadratmeter Rasen gehen wir etwa 5x im Jahr an die Arbeit: im März, Mai, Juli, September und November. Rasendünger ausbringen Beachten Sie unbedingt immer die Angaben auf der Herstellerverpackung zur Streudichte. So vermeiden Sie, dass Sie Gartendünger überdosieren und damit Ihrem Rasen schaden. Streuen Sie frühmorgens oder am späten Nachmittag – auf jeden Fall nicht in der sengenden Mittagssonne. Anschließend sollten Sie gießen bzw. das Bewässerungssystem einschalten. Zudem sollten Sie die Mittel immer möglichst gleichmäßig aufbringen – von Hand oder mit einem Düngerwagen. Am besten Sie düngen die Fläche einmal längs und einmal quer, jeweils mit der halben Aufwandmenge. Als Profis verwenden wir zum Aufbringen von Dünger auch Profiausrüstung. Das heißt, dass wir einen großen Düngerstreuer oder für flüssigen Dünger auch einen Tankwagen nutzen, mit dem wir den ganzen Rasen in kurzer Zeit besprühen können. Klar: Denn sonst wären wir mit einem Sportplatz die ganze Saison beschäftigt. Weiteres Düngerzubehör benötigen Sie für die Pflege Ihres Rasens eigentlich nicht. Bild 1:© pure-life-pictures - Fotolia.com Bild 2: © Utirolf - Fotolia.com ### Der Baumschnitt im Januar – für diese Bäume ist er optimal Auch wenn es in der Vergangenheit üblich gewesen ist, alle Bäume grundsätzlich in den Wintermonaten zu beschneiden, ist das heute nicht mehr der Fall: Es gibt einige Bäume, für die es besser ist, sie im Frühherbst oder sogar im Sommer zu beschneiden. Von Baumart zu Baumart unterscheidet sich der Zeitpunkt, wann ein Baumschnitt optimaler Weise zu erfolgen hat. Lesen Sie im Folgenden, für welche Baumarten sich ein winterlicher Schnitt anbietet. Viele Obstbäume vertragen den Baumschnitt im Januar Bei den meisten Obstbäumen tun Sie gut daran, sie im Januar oder einige Wochen darauf zu beschneiden: Äpfel Birnen Pflaumen sollten beispielsweise in der Zeit von Januar bis Anfang März geschnitten werden, denn damit können Sie den Ernteertrag verbessern. Die neuen Triebe wachsen nach dem winterlichen Obstbaumschnitt besonders kräftig. Kirschen und Co. besser im Sommer schneiden Viele Arten von Obstbäumen können gut im Januar, aber auch noch einige Wochen später beschnitten werden, aber selbst bei Obstbäumen gibt es Ausnahmen, weil einige einen Baumschnitt im Januar sehr übel nehmen würden: Kirschen Aprikosen Pfirsiche bilden die Anlagen für ihre neuen Blüten für den Frühling bereits im Vorjahr. Deshalb sollten Sie diese Obstbaum-Arten unmittelbar nach der Ernte beschneiden, also im Sommer oder im frühen Herbst. Durch den Sommerschnitt vermeiden Sie, dass sich Bakterien und Pilze ausbreiten. Dabei gilt es in erster Linie, die Krone auszulichten und zu verkleinern, damit die Triebe ausreichend Licht bekommen. Nadelhölzer vertragen einen Winterschnitt sehr gut Genau wie der Heckenshnitt kann auch der Baumschnitt im Januar also für manche Gehölze in Ihrem Garten sehr gut sein, bei einigen Bäumen aber auch großen Schaden anrichten. So neigen z.B. Laubbäume wie Ahorn Birke Hainbuche zum Bluten, deshalb ist der Baumschnitt im Januar nicht geeignet. Gänzlich unempfindlich sind die meisten Nadelhölzer: Das austretende Harz ist im Winter besonders dickflüssig und verschließt die Schnittwunden schnell. Und auch für bruchgefährdete Bäume ist der Januar ein idealer Schnitt-Zeitpunkt. Tipps für den richtigen Winterschnitt Nicht nur der richtige Zeitpunkt ist für den optimalen Baumschnitt wichtig, sondern auch die Vorgehensweise. Eine Motorsäge ist generell ein für den Baumschnitt ungeeignetes Gerät. Verwenden Sie deshalb besser für das Entfernen kleiner Äste eine Handsäge für die Zweige generell eine Astschere bei sehr zarten Zweigen eine Rosenschere. Generell gilt – wie auch sonst bei der Gartenpflege: Achten Sie darauf, dass ihre Geräte nicht stumpf, sondern scharf geschliffen sind, damit Sie die Pflanzen nicht unnötig verletzen. Denken Sie auch daran, keinen Baumschnitt vorzunehmen, wenn gerade Vögel in Ihren Bäumen brüten: Vom 01. März – 30. September ist Vogelbrutzeit – in diesem Zeitraum sollten Sie auf  Vogelnester achten. Bei den Bäumen, die Sie im Januar beschneiden können, wird das natürlich nicht der Fall sein; Im Zweifelsfall fachmännischen Rat einholen Wer unsicher ist, sollte vor dem ersten selbst durchgeführten Baumschnitt ein gutes Fachbuch zur Hand nehmen, besser aber Kontakt mit einem Fachbetrieb für Baumpflege aufnehmen. Dort arbeiten Gartenbauer, die Erfahrung mit jeder Form von Baumschnitt bei allen nur erdenklichen Arten haben. Übrigens: Auch die Gärtnerei, in der Sie regelmäßig einkaufen, ist in der Lage, Ihnen je nach Baumart genau zu erklären, wann diese Bäume am besten beschnitten werden. ### Die schönsten Winterblüher für Ihren Garten Prächtige Farben, ein Blütenmeer und angenehmer Duft – das klingt nach Sommer. Doch auch mitten im Winter müssen Sie auf solche Sinneseindrücke in Ihrem Garten nicht verzichten: dank der sogenannten „Winterblüher“. Gemeint sind mit diesem Begriff in erster Linie winterblühende Ziersträucher. Die schönsten und beliebtesten stellen wir Ihnen heute vor. Zaubernuss – Winterblüten mit Heilwirkung Der Name klingt bereits magisch – und ein kleines Wunder ist diese Pflanze mit ihrer je nach Sorte grell gelben bis dunkel orangen und sommerlich anmutenden Winterblüte auch irgendwie. Das Gehölz hat einen auffallend trichterförmigen Wuchs und blüht normalerweise ab Dezember. Ist der Winter sehr kalt und herrscht dauernder Bodenfrost, kann sich die Blütezeit aber gegebenenfalls bis in den Februar verzögern. Ihr Name kommt übrigens nicht vom zauberhaften Aussehen der Pflanze: Die Zaubernuss, auch Hamamelis, kommt seit jeher als Heilpflanze zum Einsatz und soll bei Auftrag auf die Haut ein wahres Wundermittel gegen Entzündungen und Juckreiz sein. Zaubernussgewächse wachsen langsam und Sie sollten äußerst sparsam mit dem Rückschnitt sein. Winter-Schneeball – im Sommer grün, im Winter rosa Farblichen Kontrast zu den Zaubernussblüten bieten Schneeballgewächse: Die sommergrünen, aber winterblühenden Gehölze überraschen zunächst mit tiefrosa Knospen etwa ab November. Im weiteren Verlauf des Winters beginnen die Blüten schließlich immer mehr aufzuhellen. Zur Hauptblütezeit im März und April sind sie fast weiß. Sobald sie sich öffnen, betören sie zudem mit einem kräftigen Duft. Wie fast alle Winterblüher ist auch der Winterschneeball verhältnismäßig pflegeleicht. Schneiden sie alte Triebe wenn nötig zwischen November und Februar zurück. Gießen Sie im Sommer mäßig, immer erst, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Düngen müssen Sie die Pflanze gar nicht. Winter-Kirsche für den Vorgarten Kirschblüten im Winter: das geht. Die Winterkirsche oder auch Schneekirsche blüht ebenfalls Rosa und reichhaltig. Nach dem ersten Kälteeinbruch zeigen sich die Knospen und bleiben in milden Wintern bis zum Frühjahr. Die Pflanzen sind eine Selektion der japanischen Higan-Kirsche und wachsen auch in deutschen Gärten zuverlässig. Vor allem in der Vorgartengestaltung  machen sich die zarten Schönheiten immer gut. Winterjasmin ist Kletterkünstler Wieder ein gelb blühender Strauch ist der Winter-Jasmin. Am besten platzieren Sie ihn an einer Hauswand – denn dieser Winterblüher gehört zu den Kletterpflanzen! Aber aufgepasst: Da der Zierstrauch keine Haftorgane hat, braucht er zum Klettern am besten ein Spalier oder eine andere Kletterhilfe. Als Spreizklimmer erreicht er dann Wuchshöhen von bis zu 2 Meter! Prima ist er auch zur Bepflanzung von Mauerkronen, von denen er herunterhängt und die er durch Blüten und das grüne Zweiggerüst ganzjährig verschönert. Auch Sonne sollte genug vorhanden sein; richten sie ihn daher am besten Richtung Süden aus. Dann zeigen sich die ersten Blüten mit Sicherheit im Januar, bei wärmeren Temperaturen manchmal schon im Dezember. Verblüht ist die Pflanze dann im April. Da der Winterjasmin an einjährigen Trieben blüht, sollten sie ihn nach der Blüte auf ein Fünftel zurückschneiden. Wenn er Ihnen zu groß wird, können Sie ihn auch einmal stärker zurückschneiden. Christrose und Lenzrose werden uralt Viele der Christrosen- und Lenzrosen-Arten blühen während der kalten Zeit. Der Vorteil an ihnen ist, dass sie inzwischen in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich sind und Ihnen für Ihren Garten damit noch zahlreichere und kreativere Gestaltungsmöglichkeiten bieten. In der Natur wachsen die immergrünen Stauden oft am Waldrand oder am Rande von Hecken. Sie mögen daher auch im Beet einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Ansonsten brauchen auch sie nicht viel Pflege. Am liebsten mögen Sie es, wenn sie in Ruhe gelassen werden und ungestört wachsen können. Dann werden die Pflanzen zum Teil steinalt. Welke Blätter können Sie entfernen, müssen Sie aber nicht, und Dünger brauchen die Christrosen nur, wenn der Boden nicht lehmhaltig genug ist. Vor allem bei einer leichten Schneedecke leuchten die dunkelfarbigen Sorten schön farbig! Bild 1: © Berty - Fotolia.com Bild 2: © Michael Neuhauß - Fotolia.com ### Die besten Gartentipps für den Monat Dezember Obwohl der Dezember eher ein ruhiger Gartenmonat ist, können Sie – soweit das Wetter es erlaubt – einige Arbeiten im Garten erledigen. Jetzt stehen vor allem Winterschutz- und restliche Gartenpflege-Maßnahmen auf dem Programm. Was fleißige Gärtner in der kalten Jahreszeit noch tun können, erfahren Sie in unseren Tipps. Ziergarten vor Kälte schützen Sollten Sie in Ihrem Garten immergrüne Gehölze haben, vergessen Sie nicht, diese bei frostfreiem Wetter zu gießen. Außerdem können Sie Blütensträucher bei Plus-Temperaturen nach Bedarf auslichten. Gemüsegarten auf den Winter vorbereiten Das Gemüse auf dem Beet decken Sie am besten mit Vlies oder Laub ab. Mit dieser Schutzmaßnahme können Sie in frostfreien Zeiten z.B. Rosenkohl bis Ende Januar ernten. Ansonsten entfernen Sie alle frostempfindlichen Gemüsesorten wie Karotten oder Rote Bete aus dem Boden. Kräuter wie Petersilie brauchen eine Winterabdeckung aus Reisig, damit Sie diese im Winter essen können. Kresse oder Kerbel dagegen lassen sich in Blumentopferde z.B. im Wintergarten aussäen. Gartenteich winterfest machen Der Winter ist ebenfalls eine Herausforderung für den Garten- oder Schwimmteich. Wenn Sie Fische im Gartenteich haben, müssen diese auch im Winter mit Sauerstoff versorgt werden. Bei langen Frösten kann das problematisch werden. Abhilfe schaffen hier Luftpolsterfolie Ozonisator Luftsteine. Der Ozonisator lässt sich am Teichgrund anbringen und produziert dann ständig feinste Luftbläschen. Auf diese Weise wird die Oberfläche des Teiches eisfrei gehalten, so dass ein Austausch von Faulgasen und Sauerstoff stattfinden kann. Obstgarten pflegen An frostfreien Tagen können Sie Obstbäume auslichten sowie einen Verjüngungsschnitt durchführen. In diesem Falle setzen Sie die gesamte Krone in ihrer Höhe und Ausladung zurück, so dass etwa 40 % der ursprünglichen Baum-Wuchsform erhalten bleibt. Bei der Stammverlängerung achten Sie darauf, Leitäste entsprechend zurückzunehmen. Jetzt ist auch höchste Zeit, Stämme vor Frostrissen zu schützen. Setzen Sie hier auf den bewährten Kalkanstrich der Stämme und des Astgerüstes. Auf diese Weise verhindern Sie hohe Spannungen in der Rinde bei Temperaturschwankungen, weil der Anstrich die Sonnenstrahlen reflektiert und die Überdehnung der Rinde stoppt. Alternativ wäre eine Beschattung des Stamms mit Schilfrohrmatten wirkungsvoll. Kübelpflanzen überwintern Kübelpflanzen dürfen auf Balkon oder Terrasse so lange wie möglich draußen bleiben. Sobald Nachfröste zu spüren sind, bringen Sie diese in ein frostfreies Winterquartier, etwa in einen Keller oder in ein Treppenhaus. Checken Sie vorher Ihre Pflanzen auf möglichen Schädlingsbefall und entfernen Sie abgestorbene und verwelkte Pflanzenteile. Kontrollieren Sie ab und zu, ob Ihre Pflanzen wegen des Umzugs in den Innenbereich keinen Schaden genommen haben. Sehr große Pflanzen müssen in den meisten Fällen den Winter draußen verbringen. Jutesack Winter-Vlies Kokosmatten helfen ihnen, den Winter gut zu überstehen. Gartengeräte und Gartenmöbel lagern Bevor Gartengeräte und Gartenmöbel in ein Gartenhäuschen kommen, prüfen Sie, ob sie während der Gartensaison beschädigt wurden. Gartenmöbel aus Holz sollten vor der Einwinterung mit Holzöl imprägniert werden. Es ist ebenfalls sinnvoll, Gartenwerkzeuge zu ölen und wenn nötig diese zu reparieren. Auf diese Weise sparen Sie sich Ärger im Frühjahr und können gut vorbereitet und entspannt in das neue Gartenjahr starten. Vögel füttern – nur in Notsituationen empfehlenswert Der Winter ist für Vögel eine harte Zeit. Die Vogelfütterung sollte aber nur eine Ausnahme bei Dauerfrost sein. Die künstliche Fütterung sollten Sie nur bei einer dauerhaft anhaltenden Schnee-Decke vornehmen, wenn es die Vögel richtig schwer haben, an Nahrung zu kommen. Bild 1: © swa182 - Fotolia.com Bild 2: © Dirk Vonten - Fotolia.com ### Echte Männer* grillen auch im Winter Eisige Temperaturen, der Garten versinkt im Tiefschnee. Am liebsten kuscheln wir uns auf dem Sofa in die Flauschdecke, zünden ein paar Kerzen an und trinken warmen Punsch. Kann es im Winter etwas Schöneres geben? Ja, doch, eben genannte Punkte und dazu ein saftiges Steak und eine deftige Ofenkartoffel. Und weil Steaks erfahrungsgemäß am besten vom Grill schmecken, trotzen wir den Minusgraden und brutzeln uns welche. Übung macht den (Grill-)meister Im Winter ist Grillen gar nicht so ohne. Daher sollten unerfahrene Griller erst einmal im Sommer Grillzange und Würstchen  schwingen. Nach etwas Übung können Sie es im Winter mit gutem Gewissen angehen lassen. Voraussetzung 1: Ihr Grill hat einen Deckel, damit es das Grillgut von oben nicht zu kalt hat. Voraussetzung 2: Ihr Grill steht auf sicheren Beinen, und Sie auch. Ausrutschen auf eisiger Fläche wäre nicht gut. Beulen, Frostbeulen und Brandblasen sind zwar einprägsam, aber nicht die bleibenden Eindrücke, an die wir uns gerne erinnern. Der Standort sollte so gewählt werden, dass Sie nicht unter einer Schneelawine von oben begraben werden. Voraussetzung 3: Gutes Fleisch vom Metzger um die Ecke. Es ist einfach so: Beim Metzger des Vertrauens gibt’s das beste Fleisch. Vergessen Sie Discounterware, sparen können Sie an anderer Stelle. Auf die Kohle kommt es an! Holzkohle eignet sich im Winter am besten. Noch besser: Holzkohlebriketts. Sie halten die Temperatur nämlich länger. Aber Achtung: Der Einzelhandel hält nicht so viel von Wintergrillen. Daher sollten Sie sich vorher einen kleinen Vorrat anlegen. Und damit wären Sie gewappnet. Viel Spaß dabei! Ach, noch etwas: Ziehen Sie sich warm an, aber lassen Sie den Schal weg: akute Brandgefahr. Und das obligatorische Bier kühlen Sie lieber nicht im Kühlschrank. Draußen ist es kalt genug. 2 unschlagbare Wintergrill-Rezepte: Chili-Vanilli Selfmade-Marinade – heizt von innen ein 3 Chilischoten, 2 Knoblauchzehen, 1 Limette (Saft), 1 Vanille-Schote, 2 EL Olivenöl, Prise Zucker, Salz und Cayenne-Pfeffer. Gut mixen, Fleisch über Nacht einlegen, schmecken lassen.   Sein & Shine Glühwein & Punsch – macht warm und lustig Rotwein (1 l) oder Früchtetee (1 l), Wasser (0,5 l), 10 Nelken, 2 Zimtstangen, Zucker, 2 Bio-Orangen (Saft gepresst, Schale mitziehen lassen). Kurz aufkochen, ziehen lassen, schmecken lassen.     * Selbstverständlich können auch Frauen im Winter grillen. Aus Sorge um kalte Füße und rote Nasen stellen wir hier einfach einmal die Männer an den Grill. Liebe Frauen, macht es euch im Warmen gemütlich und lasst euch bedienen! ### Schnellwachsende Sträucher für den Garten Manchmal muss es einfach schnell gehen: zum Beispiel, wenn Sie gerade erst in Ihr neues Haus eingezogen sind und eine Hecke zum Sichtschutz anlegen – ärgerlich, wenn diese dann erst Jahre braucht, um eine vernünftige Höhe zu bekommen. Oder wenn Sie eine unansehnliche Wand verbergen und diese deshalb begrünen möchten. In solchen Fällen raten wir dann immer zu Sträuchern – und zwar zu Arten, die besonders schnell wachsen. Voraussetzungen müssen stimmen Im Anschluss listen wir für Sie einige Pflanzen, die das Attribut „schnellwachsend“ zu recht tragen. Sie schießen geradezu aus dem Boden – zwischen 40 und 70 cm in der Saison je nach Art. Trotzdem sind Angaben zur Wuchsgeschwindigkeit immer relativ: denn diese hängt maßgeblich vom Standort und der richtigen Gartenpflege ab. Bodenverhältnisse Nährstoffangebot Wasserversorgung Sonneneinstrahlung müssen genau stimmen, damit Ihr Strauch sein Wachstum aufrecht erhält. Bambus ist ein attraktiver Turbowachser Die unterschiedlichen Bambusarten gehören zu den dekorativen Schnellwachsern. Sie werden zwischen 1 Meter und 6 Metern hoch. Darüber hinaus erreichen die Halme zum Teil eine beeindruckende Stärke von mehreren Zentimetern. In der Gartengestaltung geben sie Ihnen viele Möglichkeiten, da die Pflanzen in verschiedenen Farbtönen – von schwarz, über gelblich bis hellgrün – erhältlich sind. Wir unterscheiden sie in horstbildende und ausläuferbildende Sorten. Horstartig wachsende Bambusse finden sich beispielsweise innerhalb der Gattung Fargesia. In ihrer Wuchsform stehen viele Triebe eng aneinander. Phyllostachys-Sorten bilden hingegen Rhizome, also unterirdische Wurzelausläufer. Diese müssen dann etwa einmal im Jahr abgestochen oder durch eine geeignete Sperrfolie begrenzt werden. Feldahorn leuchtet in Bronze- und Orangetönen Der Feldahorn eignet sich besonders gut als Hecke und ist schön dicht, wenn Sie ihn regelmäßig schneiden. Er ist auch für hohe Hecken von 300-500 cm geeignet. Als einzelner Baum kann er 10-15 Meter Höhe erreichen. Sein Jahreszuwachs beträgt zwischen 40 bis 50 Zentimeter. Die Pflanze treibt Blätter in Bronzefarben aus und färbt sich im Herbst leuchtend orange. Im Anschluss verliert sie allerdings ihr Laub – denn die Heckenart gehört zu den laubabwerfenden Gehölzen, ist also nicht immergrün. Pro Quadratmeter reichen hier 2-3 Pflanzen, da diese eine beachtliche Breite bekommen. Sie bevorzugen sonnige bis schattige Standorte und gedeihen am besten in normaler Gartenerde. Thuja – immergrüne Heckenpflanzen mit aufrechtem Wuchs Zu den immergrünen Nadelbäumen zählt die Thuja, die mit Kirschlorbeer und Liguster zu den beliebtesten Hecken gehört. Auch im Winter verändert sie ihre Nadelfarbe nicht und ist immer sattgrün. Die sogenannten Lebensbäume sind zudem widerstandsfähig und anspruchslos. Die meisten Gartenbesitzer mögen an diesen schnellwachsenden Heckensorten den geraden, aufrechten Wuchs in Pyramidenform bzw. in einer Säule. Auch dieser Strauch kann eine Wuchshöhe von bis zu 4 m erreichen. Dafür braucht er allerdings einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten und frische, nährstoffreiche Böden. Damit Thujas auch dicht wachsen und nicht zu hoch werden, benötigen sie einen regelmäßigen Schnitt Ende Juni und evtl. noch mal Ende August bis Anfang November. Rosensorten bringen Farbe in den Garten Flächen- und Strauchrosen wachsen ebenfalls rasant. Aber vor allem die Kletterrosen erklimmen auf Ihrem Weg gen Sonne auch in nur einem Sommer schon luftige Höhen. Dafür sollten Sie die Triebe Ihrer Rambler oder Climber aber waagrecht führen, damit sie dicht werden und schön blühen. Das spannendste an Rosen ist natürlich, dass sie in beinahe jeder Farbe gezüchtet werden – von rosa, über tiefrot bis hin zu gelb und weiß. Weitere winterharte Kletter- und Blütengehölze Doch nicht nur Rosen klettern. Schnellwachsende Kletterer sind auch Clematis, Blauregen, Geißblatt, Wilder Wein oder Knöterich. All diese Pflanzen sorgen rasch für schön blühenden Sichtschutz, je nach Sorte zwischen 2-5 Meter hoch oder noch mehr. Einziger Minuspunkt für diese Gehölze: Fast alle brauchen beim Wachsen Unterstützung in Form geeigneter Rankhilfen. Nachteile schnell wachsender Sträucher Bevor Sie wuchsfreudige Gehölze pflanzen, sollten Sie auch die Nachteile bedenken. In ihrem Wachstum sind diese Pflanzen meist kaum zu stoppen; daher benötigen sie einen regelmäßigen Rückschnitt – häufig gleich mehrere Male pro Gartenjahr. Das ist lästig und sorgt für viel Grüngut, das Sie entsorgen müssen. Denn vor allem Rückstände von Nadelhecken können wegen des hohen Harzgehaltes meist nicht auf den Kompost oder als Mulchmaterial verwendet werden. Durch den hohen und oftmals auch breiten Wuchs nehmen diese Sträucher den Garten zudem sehr ein. Kleine Gärten profitieren daher eher von kleineren, platzsparenden Gewächsen. Finden Sie einen GALANET-Partner in Ihrer Nähe und lassen Sie sich bei der Wahl beraten. ### GALANET-Mitglied gewinnt TASPO Award 2016 Bei den TASPO Awards werden jährlich die kreativsten und innovativsten Menschen im deutschen Gartenbau ausgezeichnet. Daher haben wir es uns in diesem Jahr nicht nehmen lassen und haben uns auch beworben. Und zwar in folgenden Kategorien: Beste Kooperation des Jahres Beste Marketingaktivität So hieß es vergangenen Freitag, 04. November 2016: ab nach Berlin zur Preisverleihung. Denn auf die Bewerbung folgte eine Nominierung. Mit von der Partie waren: Petra und Stefan Zahner von Egli Gartenbau, Klara und Markus Glatz von Glatz GmbH, Heike und Achim Friedrichs von Friedrichs GmbH, Nele-Marie und Ulrike Geiger von Geiger’s GmbH, Birte und Olf Meister von Meister&Meister GmbH, Hilke Tabken und Volker Kreye von Kreye GmbH & Co. KG, Florian und Helmut Haas von Haas GmbH GmbH & Co. KG sowie Joachim Scheef von FFI GmbH, unserer Werbeagentur. Die sehr professionelle Preisverleihung in Berlin hatte es in sich und war mit über 450 Gästen aus der Grünen Branche sehr gut besucht. Nach einem Gala-Dinner und Showact Frank Lorenz (mehr oder weniger) bekannt aus dem Fernsehen („Das Supertalent“) und seines Zeichens Bauchredner war es dann so weit. Moderatorin Inka Bause („Bauer sucht Frau“), die durch den Abend führte, hatte aber leider keine guten Neuigkeiten für uns. Es blieb bei der Nominierung in der Kategorie „Beste Kooperation des Jahres“. Auch wenn wir keinen Preis mit nach Hause nehmen durften, sind wir trotzdem mächtig stolz auf die Nominierung, unsere tolle Truppe und die super Zusammenarbeit. Wer weiß, vielleicht probieren wir es im nächsten Jahr wieder. Einen noch größeren Grund zum Feiern gab es trotzdem noch. Denn GALANET-Mitglied Haas Galabau hatte sich ebenfalls für die Awards beworben und durfte sich über einen Preis freuen. In der Kategorie: „Bestes Konzept Ausbildung & Mitarbeiter“. In Zeiten von Fachkräftemangel eine der, aus unserer Sicht, wichtigsten Kategorien. Helmut Haas dazu: „Die Grundlage unseres Unternehmens ist die gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickelte Vision in Gestalt des Haas-Kompasses, mit der Aussage, „richtungs-weisend“ sein zu wollen. Dabei steht „O“ für ein verlässliches Organisationssystem, „W“ für Werteordnung, „S“ für Spaß an der Arbeit und „N“ für den Nutzen, den Kunden haben, wenn Ihre Projekte von Mitarbeitern mit Spaß an der Arbeit abgewickelt werden.“ ### Den Gartenteich winterfest machen – so geht‘s Herabfallendes Laub, klirrende Kälte, viel Niederschlag und Dunkelheit: Der Gartenkalender steht auf Winterzeit. Gut, wenn Sie Ihren Garten jetzt bereits winterfest gemacht haben – doch auch Ihrem Gartenteich sollten Sie jetzt noch ein Extrapaket Aufmerksamkeit gönnen. Fremdkörper im Teich beseitigen Hauptproblem eines Teichs ist im Herbst und Winter der Eintrag von organischer Masse. Diese zersetzt sich dann im Frühjahr, wenn das Wasser wieder wärmer wird, und reichert es mit Nährstoffen an. Letztere gelangen mit Fallobst abgestorbene Pflanzenteile Herbstlaub ins Wasser und sorgt beispielsweise dafür, dass sich Algen pudelwohl fühlen und sprunghaft vermehren. Es entsteht außerdem Faulschlamm und setzt sich auf dem Teichgrund ab; das Wasser trübt sich. Zudem verbraucht die organische Masse bei der Zersetzung viel Sauerstoff und produziert Faulgase wie Schwefelwasserstoff und Methan. Gerade bei einer geschlossenen Eisdecke ist dies verhängnisvoll: Fische im Teich können z.B. ersticken. Kein Spaß für Teichbesitzer! Wichtig ist deshalb, jetzt im Rahmen der Teichpflege noch alle toten Blätter und Pflanzen abzufischen. Bringen Sie dafür entweder an Herbsttagen regelmäßig den Kescher zum Einsatz, um Ihre Wasseroberfläche freizuhalten. Wenn bereits viel Blattwerk abgesunken ist – vielleicht gar schon erster Schlamm entstanden ist – können Sie den Teich auch komplett reinigen; beispielsweise mit speziellem Teichzubehör wie einem Schlammsauger. Wenn Sie lieber gleich vorbeugen, können Sie ein Laubnetz über das Wasser spannen, so dass ihr Gewässer gar nicht erst stark verdreckt. Die optimale Maschenweite beträgt 20 mm. Leeren Sie das Netz regelmäßig, da es sonst schnell zu schwer wird! Teichtechnik richtig einwintern Wenn das Wasser friert und sich ausdehnt, geht empfindliche Technik wie Teichpumpe, Wasserspiel oder Fontäne schnell kaputt. Nehmen Sie daher alles, was Sie im Winter nicht unbedingt in Ihrem Gartenteich benötigen, heraus. Lassen Sie die Geräte leer laufen und bringen Sie sie für die kalten Monate an einen frostfreien Ort. Natürlich gibt es aber auch Teichpumpen, die frostsicher ist. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall beim Hersteller! Um zu verhindern, dass die Wasseroberfläche zufriert, können Sie einfach einen Styroporring ins Wasser legen. Aufgrund seiner Kompressionsfähigkeit kompensiert er den Druck bei Frost – so ist für einen optimalen Gasaustausch gesorgt. Im Handel in der Teichbau-Abteilung gibt es alternativ auch Eisfreihalter, die mittlerweile sogar sehr dekorativ sind! Fische machen „Winterschlaf“ Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob Ihre Fische im Teich bleiben können? Die Antwort ist natürlich „Ja!“. Generell können sie draußen überwintern, wenn das Teichwasser mindestens 80 cm tief ist. Fische – übrigens auch die angeblich so empfindlichen Koi-Karpfen – halten eine Art Winterschlaf: Sie fahren ihren Stoffwechsel soweit es geht herunter und senken ihre Körpertemperatur ab, um so von ihrem im Sommer angefressenen Fett zu zehren. Wichtig ist aber, dass Sie ab einer Wassertemperatur von ca. 8 Grad auch auf Fütterungen verzichten, damit die Tiere in Winterstarre fallen können. Pflanzen im Winter pflegen Auch für die meisten Ufer- und Wasserpflanzen sind frostige Temperaturen kein Problem. Seerosen überleben Frost, wenn die Wassertiefe des Teiches mehr als 80 cm beträgt. Uferbepflanzung wie Schilf beschneiden Sie wenn nötig – aber nicht zu viel, denn es schützt auch im Winter den Teich, indem es für den Sauerstoffaustausch zwischen Wasser und Luft sorgt. Um Ihren Pflanzen einen Gefallen zu tun, sollten Sie bei zugefrorener Teichoberfläche Schnee regelmäßig entfernen. So bekommen auch Ihre Unterwasserpflanzen ausreichend Sonnenlicht. Wasserpflanzen dürfen Sie generell im Herbst zurückschneiden. Eine Ausnahme bildet Röhricht: Dünnen Sie diesen nur aus und schneiden Sie die verbleibenden Teichpflanzen erst im Frühjahr zurück. Verschiedene Insekten nutzen sie als Winterquartier. Außerdem sind sie bei geschlossener Eisdecke für den Gasaustausch im Gartenteich wichtig. Bild 2: © pure-life-pictures - Fotolia.com ### Bodendecker statt Rasen: Trauen Sie sich! Ein schöner, gepflegter, saftig grüner Rasen ist ganz klar die Krönung für Ihren Garten. Doch manchmal ist eine Rasenfläche keine Option, zum Beispiel in einem kleinen Garten: denn Rasengärten benötigen ein Minimum von 5 m² an Fläche. Viele entscheiden sich auch dagegen, weil Rasenstücke enorm pflegeintensiv sind: Sie müssten regelmäßig Rasenmähen Vertikutieren und Düngen die Rasenkanten schneiden den Rasen vom Laub befreien. Und das sind nur einige der nötigen Rasenpflege-Arbeiten. Es liegt also manchmal nahe, den Garten ohne Rasen zu gestalten: zum Beispiel mit Bodendeckern. Vor- und Nachteile eines Bodendecker-Rasens Vorneweg: Die Nutzbarkeit eines „Bodendecker-Rasens“ lässt sich nicht mit einem Gebrauchsrasen vergleichen. Einige Pflanzen haben zwar eine gute Trittfestigkeit – als Liegeflächen und Spielwiesen sind sie aber nur bedingt geeignet. Trotzdem hat der „Duftrasen“ – wie wir Profis die Begrünung mit niedrig wachsenden Stauden nennen – gewisse Vorteile: Bodendecker sind flächendeckende Pflanzen, die durch ihren dichten Wuchs und geringe Wuchshöhe ein ebenso schönes Rasengrün ergeben wie echter Rasen. Sie sind zudem wesentlich pflegeleichter und bieten durch die enorme Artenvielfalt viel mehr Möglichkeiten bei der Gartengestaltung: Sie sind in vielen verschiedenen Grüntönen erhältlich. Die meisten von ihnen blühen – und zwar in den unterschiedlichsten Farben. Durch ihren oft intensiven Duft ziehen sie Insekten an. Manche Sorten gedeihen auch gut im Schatten – z.B. unter Bäumen Zudem unterdrücken die Stauden den Unkrautwuchs und unterstützen die Bodenfeuchtigkeit und damit auch das Bodenleben. Die beliebtesten Duftrasen-Arten Einige Bodendecker eignen sich besser als Rasenersatz als andere. Zum Beispiel, weil sie sehr robust sind und auch intensiveren Belastungen standhalten. Oder weil sie besonders guten Duft verströmen und damit einzigarte Gartenakzente setzen. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Arten vor. Fiederpolster Diese sogenannte Polsterstaude wächst sehr schnell – aber sehr niedrig. Maximal 15 cm hoch werden die auch als „Laugenblumen“ (Cotula) bezeichneten Duftpflanzen. Von Mai bis Juli blühen die Pflänzchen zartgelb – im Sommer haben sie feinfiedrige grüne Blätter. Im Herbst und Winter verfärben sich letztere allerdings. Für wen das dann kupferfarbige bis schwarze Laub kein Störfaktor ist, ist dieser Bodendecker aber eine gute Wahl. Sternmoos Für manche ist Moos ein Unkraut – doch Sagina procumbens hat so einen dichten, buschigen und weichen Wuchs, dass es sich gut als Rasenersatz eignet. Der Name kommt übrigens von den Blüten: Wie kleine Sterne „funkeln“ diese von Juni bis August weiß aus dem satten Grün. Kleine Flächen sind damit schnell begrünt und die Pflanze kann auch gut zwischen Trittsteine gepflanzt werden. Teppich-Verbene Die Pyla nodiflora kommt ursprünglich aus Japan und zählt zu den schattenverträglichen Pflanzen. Sie ist sehr strapazierfähig und äußerst wuchsfreudig. Daher auch der Name: Kaum angepflanzt, bildet sie innerhalb weniger Wochen einen dicken Teppich aus Grün bzw. Weiß und Blassrosa. Denn von Mai bis Oktober hat die immergrüne Verbene kleine Blüten in diesen Farben. Mähen müssen sie hier nie, denn diese Pflanze wächst nicht höher als 3-4 cm. Das erleichtert die Gartenpflege! Kamille und Co Für sonnige Standorte eignen sich fast alle Kräuterarten gut als Duftrasen. Ganz besonders würzig duften hier beispielsweise Zitronenthymian (Thymus citriodorus) Sand-Thymian (Thymus serpyllum) Rö­mische Rasenkamille (Chamemelum nobile). Leider sind Kräuter nicht sehr trittfest. Verwenden Sie sie daher nur, wenn der „Rasen“ wenig beansprucht wird. Sauerklee Rasenfreunden bereitet der Klee eigentlich eher Kopfzerbrechen – denn als typische Unkrautpflanze ist Oxalis sehr hartnäckig und schwer zu bekämpfen. Warum nicht aus der Not eine Tugend machen? Nutzen Sie die lästige, aber absolut winterharte Pflanze als Ersatz für Rasenflächen: Sie breitet sich schnell aus, ist super-robust und blüht noch dazu ab Juni attraktiv in Gelb. Bild 1: © tinadefortunata - Fotolia.com Bild 2: © S. Rekate - Fotolia.com ### Auf zu neuen Gipfeln: GALANET-Gesellschafterversammlung vom 23.-25. September Regelmäßig treffen sich die Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen im GALANET-Netzwerk zum Erfahrungsaustausch, Dazulernen und kollegialem Zusammensein. Vom 23. Bis 25. September fand das Treffen im und um das Arcadia Hotel in Schweinfurt statt. Auf dem Programm standen u.a. Unternehmensbesichtigungen bei Partnerbetrieben in der Nähe Diskussion über die neuen und alten Ausgaben des gemeinsamen INGRÜN-Magazins Besprechung der künftigen Fach- und Führungsseminare zur Weiterbildung im Verbund. Die Versammlung stand dieses Mal unter dem Motto „Auf zu neuen Gipfeln!“ – ein Sinnbild dafür, dass man in Zukunft gemeinsam  noch mehr Qualität im GaLaBau erreichen und Hürden gemeinschaftlich überwinden wolle. Besichtigung der Unternehmen Hauf und Karl Die Besichtigung der Unternehmen von GALANET-Partnern war auch dieses Mal wieder ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Den Anfang machte der Betriebshof der Hauf & Hauf GbR Garten- und Landschaftsbau in Colmberg. Nach einem zünftigen Imbiss stellte Hans Hauf den Netzwerkpartnern sein Unternehmen vor. Besonders interessant war – so die Meinung der GALANET-Partner – sein Bericht, wie sich aus dem ursprünglich landwirtschaftlichen Betrieb ein in der Region bekanntes und erfolgreiches Garten- und Landschaftsbauunternehmen entwickelt hatte. Im Anschluss stellte sich Hans Hauf auch den neugierigen Fragen der Kolleginnen und Kollegen, die er ehrlich und kompetent beantwortete. Das nächste „Best Practice“-Beispiel lernten die Teilnehmenden direkt im Anschluss kennen: Nach Ankunft bei Karl GartenDesign in Gochsheim durfte ein komplett neu saniertes Gemeinschaftshaus besichtigt werden, in welchem seit kurzem ein gemütlicher Aufenthaltsraum und gut ausgestattete Sozialräume für alle Mitarbeitenden untergebracht sind. Nach Kaffee, Kuchen und einem deftigen Vesper zeigte Jörg Karl zusammen mit seiner Frau Stefanie und dem Betriebsleiter Jürgen Berthold die Entwicklung des Unternehmens seit Gründung im Jahr 1994 auf. Wie es bei den GALANET-Versammlungen Usus ist, teilte Stefanie Karl im Anschluss an alle Teilnehmenden Feedback-Bögen aus. Das Ziel: Hinweise und Anregungen zur weiteren Unternehmensentwicklung zu erhalten. Neue Mitglieder, TASPO-Awards und Weiterbildungsmaßnahmen Den Samstag eröffnete Netzwerk-Geschäftsführer Helmut Haas von Haas GaLaBau mit der Vorstellung eines neuen Mitglieds: Christian Kron vom Unternehmen De Grashoppers in Schwerin trat dem Qualitätsnetzwerk bereits im Juli 2016 bei. Wieso er unbedingt dabei sein wollte und warum sein Unternehmen bereits vom Austausch profitiert, berichtete Kron den interessierten Partnern. Die enorm guten Möglichkeiten, die das Netzwerk zur fachlichen und organisatorischen Weiterentwicklung bietet, seien unter anderem eine der Anreize gewesen. Zum Thema Fortbildung teilt Helmut Haas kurze Zeit später auch noch eine Seminar-Broschüren aus. Für das Jahr 2016, so Haas, stünden einige neue Seminare im Angebot. Vor allem das neue Seminar „Zum Top-Vorarbeiter werden“, fand großen Zuspruch bei den Netzwerkpartnern. Alle der teilnehmenden Partner kündigten umgehend an, einen oder mehrere Vorarbeiter zu dem Seminar zu entsenden. Weiterhin wählten die GALANET-Mitglieder zwei neue Beiratsmitglieder besprachen die Partner die Nominierung zum Finalisten bei den TASPO-AWARDS in Berlin waren Möglichkeiten zur Werbung neuer Partner ein Thema diskutierten die Partner über künftige Themen im Kundenmagazin INGRÜN. Ein Highlight war wieder einmal die Übergabe der GALANET-Qualitätssiegel an GALANET-Partner, die eine bestimmte Punktezahl erreicht hatten. Unter großem Beifall der Anwesenden rief Helmut Haas die ausgezeichneten Partner nach Vorne und ehrte sie jeweils mit einer Urkunde. Gemütlicher Ausklang bei Weinprobe und Abendessen Nach dem offiziellen Ende der 31. GALANET-Netzwerkversammlung am Samstag stand noch ein inoffizielles Abendprogramm auf der Tagesordnung – dankenswerterweise organisiert von Stefanie und Jörg Karl. Nur wenige Partner ließen sich eine exklusive Weinprobe und eine interessante Führung durch den Weinkeller des Weinguts Rainer Sauer in Escherndorf entgehen. Zum Glück, denn die 5 verschiedenen verkosteten Weine mundeten hervorragend. Im Anschluss haben die GALANET-Mitglieder den Abend noch gemütlich bei einem Abendessen im Gasthof Sonne in Nordheim ausklingen lassen. Alle Teilnehmer waren sich bei der Abschlussdiskussion einig: Wieder einmal fand ein rundum produktives, geselliges und informatives Wochenende sein Ende! ### Hanggarten-Gestaltungstipps von GALANET Viele Gartenbesitzer kommen mit einem ganz bestimmten Problem zu uns: Sie haben einen Hanggarten. Unsere Gartenprofis sagen dann immer: Das ist gar kein Problem – ganz im Gegenteil! Hanggärten hat ein unglaublich großes Potential. Sie sind meist kleinteiliger und dadurch spannungs- und abwechslungsreicher. Durch die verschiedenen Kleinklimate am Hang ermöglichen sie eine unglaubliche Vielfalt an Nutzungs- und Bepflanzungsmöglichkeiten. Kurz: Mit etwas Kreativität, vielen guten Ideen und umfassenden Gartengestaltungs-Know-how lässt sich aus der einst ungeliebten Schräge Einzigartiges machen. Ohne Terrassierung geht gar nichts Ganz klar: Ein Garten in Hanglage muss terrassiert sein. Das bedeutet, dass wir die Böschung Ihres Gartens durch eine Hangsicherung auffangen. Dahinter kann das abfallende Gelände so aufgeschüttet werden, dass eine Fläche entsteht. Durch Terrassierungen gewinnen Sie nicht nur viel wertvolle Nutzfläche – Sie erleichtern sich selbst Gartenpflege-Maßnahmen wie Mähen oder Unkraut jäten. Zudem verhindern Sie durch die so entstehenden Terrassen, dass das Regenwasser den Hang hinunter fließt und die weiter oben gelegenen Areale auf dem Trockenen liegen. Für eine Böschungssicherung eignen sich unterschiedliche Mittel zur Befestigung: Eine dekorative Natursteinmauer Gabionen, also mit Schotter oder Mauersteinen gefüllte Drahtkörbe Trockenmauern Mörtel oder Beton-Hangelemente sind häufige Gestaltungselemente und prägen das Gartenbild ganz entscheidend. Die Stufen selbst müssen nicht zwangsläufig parallel sein. Sie können sich auch weiten oder verengen und dadurch lebendige, spannungsreiche Räume bilden. Gerne gestalten wir die Gartenebenen so, dass jede einen ganz eigenen Charakter hat: Zum Beispiel kann die oberste Ebene zum Sonnen da sein. Auf der zweiten Terrasse finden sich mediterrane Pflanzen. Auf einem weiteren Absatz liegen Ihr Schwimmteich oder Ihr Gartenhaus. Bei der Planung der Plateaus kennt die Fantasie keine Grenzen! Verbindungsstücke gestalterisch hervorheben Wer verschiedene Plateaus hat, muss Höhenunterschiede ausgleichen: Bei der Gartengestaltung am Hang kommen Treppen, Stufen und Rampen ins Spiel. Diese brauchen Sie, um von einem Plateau zum anderen zu gelangen – doch das heißt nicht, dass sie deshalb langweilig sein müssen. Schicke Materialien, wie Cortenstahl, Naturstein oder schlichter, heller Beton machen das notwendige „Übel“ zum gestaltprägenden Hingucker. Wichtig ist, dass diese Elemente die Harmonie nicht stören. Sie sollten immer auch zum Rest der Architektur passen und keinen Bruch im Stil bewirken. Wasserläufe erwecken den Hang zum Leben Bachläufe sind auf Hängen viel einfacher zu realisieren – schließlich kann der Wasserlauf dem natürlichen Gefälle folgen. Auch den Bachtyp sollten Sie planerisch immer auf das Gesamtbild abpassen. Wenn Sie moderne Gartengestaltung bevorzugen, sind klare Linien mit wenigen Rundungen zu empfehlen. Ein wild-romantisch, mäandernder Bach mit vielen Steinen und Pflanzen passt gut zwischen die Mauern eines Cottage Gardens oder Bauerngartens. Eine gute Idee ist immer, die einzelnen Terrassen Ihres Hanggartens mit Bächen zu verbinden. Quellstein oder Wasserspiele platzieren Sie am Wasseraustritt. Lassen Sie das Gewässer dann am besten in einen Gartenteich, Fischteich oder ein Wasserbassin fließen. Am tiefsten Punkt befindet sich letztlich auch die Bachlaufpumpe. Diese pumpt das Wasser durch einen Schlauch wieder zum Ausgangspunkt. Pflanzenwahl für begrünte Hänge Bei der Pflanzenauswahl spielt leider nicht nur Ihr persönlicher Geschmack die Hauptrolle. Im Hanggarten heißt es immer, verschiedene Aspekte wie Standort und Hangausrichtung Qualität des Erdreichs Besonnung abzuwägen und zu prüfen. Passen die gewählten Pflanzen nicht zur Lage, so werden Sie nur kurze Zeit Freude an ihnen haben. Bei einer Bepflanzung mit Bäumen sollten Sie schauen, dass diese nicht zu groß werden und ihren Habitus nicht zu stark verändern. Wählen Sie kleinere Gehölze der „3. Ordnung“, um auf Nummer Sicher zu gehen und auch in ein paar Jahren noch auf den untersten Ebenen genug Sonne zu haben. Optimal zum Bepflanzen für die Böschungsbefestigungen oder einer Mauer eignen sich typische Steingarten-Gewächse und mediterrane Pflanzen. Diese genießen die sonnenexponierte Hanglage und gedeihen auf dem kargen Boden der Steinstufen prächtig. Achten Sie – wie bei jeder Gartengestaltung – darauf, Blütezeiten aufeinander abzustimmen. Es wäre schade, wenn Sie im Sommer einen bunten Hanggarten hätten und im Frühling und Herbst nur kahle Ebenen. Wählen Sie daher unbedingt ein Pflanzkonzept, das unterschiedliche Blütezeiten berücksichtigt. ### Kleinbäume für kleine Gärten – die „3. Ordnung“ Bäume sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Gartens. Doch in kleinen Gärten im Vorgarten Landhausgarten Reihenhausgarten Steingarten nehmen die Pflanzen auch viel Platz weg oder beschatten den Gartenbereich zu stark – zu viel. Daher kommen für diese Gartengröße nur sogenannte Kleinbäume in Frage, im Gartenbau auch „Bäume 3. Ordnung“ genannt. Diese Hausbäume haben eine Wuchshöhe zwischen 5 und 15 m und wachsen relativ langsam. Kleinbäume sind oft so genügsam, dass sie sich teilweise auch als Kübelpflanzen für den Balkon, die Terrasse oder den Wintergarten eignen. Wenn Sie einmal durch die Baumschule laufen, werden Sie gleich neben den Kleinbäumen die Großsträucher finden. Der Übergang zwischen diesen beiden Klassifizierungen ist im Grunde fließend. Eine Reihe von Kleinbaum-Arten wächst in der Jugend strauchförmig und entwickelt sich erst im Alter zu einem kleinen Baum. Bei Arten und Sorten mit einer Kronenveredelung, den Kugel- oder Hängformen, hängt die Wuchshöhe auch von der Stammhöhe ab. Diese kann nicht nachträglich durch Aufasten vergrößert werden. Erscheinungsformen von Kleinbäumen Die Bäume der 3. Ordnung erhalten Sie in allen möglichen Formen und Ausprägungen: Kleinbäume mit kugelförmigen Kronen Die sogenannten „Kugelbäume“ gehören alle zur Klasse der Kleinbäume. Sie heißen so, weil sie sehr kompakte und dichtverzweigte Kronen in Kugelformen besitzen, die mit zunehmenden Alter immer breiter werden. Einen Schnitt brauchen diese Bäume, wenn die Kronenform allzu breit wird oder die Krone ausgelichtet werden soll. Die bekanntesten Bäume mit Kugelkrone sind Kugelahorn, Kugelrobinie, Kugelamberbaum und Kugeltrompetenbaum. Teils erlangen diese Exemplare Kronen-Durchmesser von bis zu 5 Metern. Kleine säulenförmige Gartenbäume Für kleine Gärten sind auch schmale Bäume in Form von Säulen gut geeignet. Dazu gehören zum Beispiel Säulen-Eberesche, -Hainbuche, -Weißdorn oder –Zierkirsche. Mit ihnen lassen sich Höhe und Struktur schaffen und mit etwas Glück spenden sie auch ein wenig Schatten. Mit zunehmendem Alter verändern fast alle Säulenbäume ihren Habitus: Am Anfang wachsen sie schlank-säulenförmig und danach kegel- oder eiförmig – manche bilden aber sogar fast runde Krone aus. Sommergrüne Obstbäumchen Es gibt auch eine Reihe kleinwüchsiger Obstbäume, die Ihren Nutzgarten schick schmücken und sich gut als Hausbaum machen. Dazu gehören Aprikose (Prunus armeniaca) Holzapfel (Malus sylvestris) Kirschpflaume (Prunus cerasifera) Mispel (Mespilus germanica) Pfirsich (Prunus persica) Pflaume (Prunus domestica) Sauerkirsche (Prunus cerasus) Sie wachsen als sommergrüne Kleinbäume mit einer Wuchshöhe bis zu 10 Meter. Sommergrüne Laubbäume Weitere klein wachsende „Sommergrüner“ sind zum Beispiel der Feuer-Ahorn (Acer ginnala), der nach seinen knallroten Blättern im Herbst benannt ist. Andere Ahornarten wären Japan-Ahorn (Acer japonicum) und Fächer-Ahorn (Acer palmatum). Die Trauer-Birke (Betula pendula 'Youngii') ist ein seltener, kleiner Birkenbaum mit hängender Krone. Weitere laubtragende Bäume aus dieser Gruppe sind Gewöhnlicher Judasbaum (Cercis siliquastrum) Kornelkirsche (Cornus mas) Japanische Zier-Kirsche/Blütenkirsche (Prunus serrulata) Japanischer Losbaum (Clerodendrum trichotomum) Tulpen-Magnolie (Magnolia x soulangeana) Europäisches Pfaffenhütchen/Gewöhnlicher Spindelstrauch (Euonymus europaeus) Echter Rotdorn (Crataegus laevigata 'Paul's Scarlet') Schmalblättrige Ölweide (Elaeagnus angustifolia) Kugel-Robinie (Robinia pseudoacacia 'Umbraculifera') Hänge-Ulme (Ulmus glabra 'Pendula') Japanische Zwergweide (Salix subopposita) Kätzchen-Weide (Salix caprea 'Mas') Wintergrüne Kleinbäume mit Blättern Wer es auch im Winter belaubt und grün mag, ist mit diesen Sorten gut beraten: Der immergrüne Buchsbaum (Buxus sempervirens) kann auch als Heckenstrauch wachsen – ist aber, Achtung bei Kleinkindern und Haustieren, giftig! Außerdem braucht er sehr lange, bis er ein wirklicher Baum ist – die Bezeichnung Strauch oder Formgehölz ist hier zutreffender. Echter Lorbeer (Laurus nobilis) ist hingegen in Deutschland nur in klimatisch milden Gebieten wie am Bodensee und im Rheinland winterhart. Die Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) gehört auch zu dieser Gruppe. Manche Sorten sind aber nur bis -20 Grad immergrün und frieren dann zurück bzw. verlieren ihre Blätter. Tipps für die Gestaltung mit kleinen Bäumen Wenn Sie Ihren kleinen Garten mit kleinen Bäumen gestalten möchten, gelten ein paar Faustregeln: Sorten mit abweichender Laubfärbung sollten am besten alleine und an hervorgehobenen Plätzen stehen. Gelblaubige Sorten dienen zur Aufhellung dunkler Partien. Rotlaubige Sorten werfen einen tiefen Schatten und erzeugen Kontraste. Eine Unterpflanzung mit bodendeckenden Stauden setzt Akzente. Ein Solitärbaum wird als schöner Blütenbaum als Schattenspender zum Abdecken einer Hausecke zur Raumaufteilung eingesetzt. Und last but not least: Baumpaare betonen Übergänge und rahmen das Gartenbild ein. ### Die beste Zeit zum Hecken pflanzen ist nicht immer der Herbst Immer wieder lesen und hören wir: Hecken pflanzt man im Herbst. Das ist nicht falsch – aber auch nicht hundertprozentig richtig. Mit diesem Artikel möchten wir Klarheit in die Angelegenheit bringen. Heckenart gibt Pflanzzeitpunkt vor Hecken sind keine Pflanzengattung. Stattdessen ist der Begriff ein Ausdruck für eine bestimmte Anordnung oder Wuchsform von Sträuchern oder Bäumen zum Sichtschutz, Raumaufteilung oder zur Grundstücksbegrenzung. Je nach Vorliebe und Grundstücks-Bedingungen kommen die unterschiedlichsten Pflanzen als Hecke zum Einsatz, von Thuja bis Buchsbaum, von Hainbuche bis Holunder. Wenn Sie bei uns das Anlegen einer Hecke in Auftrag geben, erhalten wir die gewünschten Sträucher oder Bäume von einer Baumschule. Diese liefert sie an uns entweder als Ballenpflanzen, Containerpflanzen oder wurzelnackte Ware – und dieser „Zustand“ der Pflanze ist ganz wichtig, um den Zeitpunkt für die Pflanzung zu bestimmen. Containerpflanzen das ganze Jahr setzen Am einfachsten machen das Pflanzen diejenigen Heckensträucher, die wir im Container erhalten. Sie kennen diese Art sicher aus dem Gartenmarkt oder dem Blumenladen: Der Strauch steckt hier in einem großen oder kleinen Pflanzgefäß mit Erde, besitzt also vollständige Wurzeln. Die Pflänzchen werden bereits in ihrer „Verpackung“ gezogen. Das heißt, ihre Ballen mussten nicht auf einem Feld ausgestochen werden. So haben sie mit 100%iger Sicherheit noch keine Wurzelmasse verloren, wenn sie in Ihren Garten kommen. Der entscheidende Vorteil ist, dass die Containerware problemlos das ganze Jahr über gepflanzt werden kann. Sogar im Sommer – ein wegen viel Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen eigentlich recht ungünstiger Pflanz-Zeitpunkt. Denn diese Sträucher und Bäume besitzen bereits genug Wurzelmasse, um sich mit ausreichend Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Aber im ersten Jahr nach dem Auspflanzen sollten sie auch diesen Hecken besonders viel Pflege gönnen, was vor allem viel Gießen bedeutet. Denn nur so gewährleisten Sie, dass Ihre neuen Gewächse nicht austrocknen. So gut wie alle Sorten von Gartenhecken können wir für Sie als Containerpflanze beschaffen – egal ob Feuerdorn, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Eibe, Liguster oder Buxus. Für immergrüne Heckenpflanzen wie z.B. Thuja, Brabant, Smaragd oder Taxus baccata empfehlen wir einen leichten Heckenschnitt nach dem Pflanzen. Ballenpflanzen von September bis Mai ins Freiland Die sogenannten Ballenpflanzen stechen die Kolleginnen und Kollegen in der Baumschule erst zur Lieferung an Sie aus. Sie sind also im Freiland „aufgewachsen“. Sie erhalten sie mit einem Erdballen rund um die Wurzeln. Dieser ist in Jutegewebe oder bei größeren Pflanzen auch in Drahtgeflecht gehüllt. Lieferbar sind die Jungpflanzen nur in der Vegetationsruhe von Herbst bis Frühjahr. Demnach können Sie sie auch nicht das ganze Jahr über ins Freie pflanzen. Allerdings müssen Sie sie auch nicht unmittelbar nach Kauf einpflanzen. Pflanzzeit für Ballenware ist September bis Mai, manchmal gehen auch noch Juni oder Juli. Voraussetzung ist nämlich, dass die primäre Wachstumsphase abgeschlossen ist oder gerade pausiert. Immergrüne Heckenpflanzen sollten aber nur von September bis Oktober in den Boden. So kann das Wurzelwerk noch vor dem Winter genug wachsen, um ausreichend Wasser aus dem Boden zu ziehen. Denken Sie trotzdem nach dem Setzen an eine zusätzliche Bewässerung und behalten Sie Ihre Hecke im Auge! Ein Pflanzschnitt ist außerdem wichtig, da die Pflanzen beim Ausgraben Wurzeln verloren haben und dieser Verlust auch bei den oberirdischen Teilen ausgeglichen werden muss. Sonst treiben die Pflanzen im Frühjahr kümmerlich aus. Wurzelnackte Sträucher bei niedrigen Temperaturen in den Boden pflanzen Eine Pflanze, die „wurzelnackt“ ist, hat nicht etwa keine Wurzeln. Der Ausdruck bedeutet stattdessen, dass sie ohne Erde aus dem Boden kommt und die Wurzeln daher nackig sind. Machnchmal haben diese Pflanzen aber wirklich nur spärlich Wurzeln, da diese beim Ausgraben zum Teil verloren gehen. Eine qualitativ hochwertige Pflanze hat aber natürlich – auch in Abhängigkeit der Pflanzenart – reichlich Wurzeln. Hauptproblem bei wurzelnackten Sträuchern ist aber, dass die Feinwurzeln beim Transport austrocknen können. Weil sie sonst noch mehr austrocknen, dürfen Sie diese Sträucher nur in kühleren Jahreszeiten pflanzen. Dabei sollten die Wurzeln immer feucht sein und ein fachgerechter Rückschnitt erfolgen. So minimieren Sie die Austrocknungs-Gefahr. Das beste Argument für diese Ware: Sie ist preisgünstiger. So sparen Sie, gerade bei einer Hecke, einiges an Kosten. Denn hierfür benötigen Sie meist sehr viele Pflanzen. Allerdings bekommen wir wurzelnackte Pflanzen nur in kleineren Größen und Immergrüne meist gar nicht, da diese nur schlecht anwachsen würden. Wenn Sie planen, Ihre Hecke in den Herbstmonaten anzulegen, ist diese Pflanzenart aber oft die richtige Wahl. Sie wurzelt dann über den Winter gut ein und startet „fit“ in den Frühling. Achten Sie aber auch hier im ersten Jahr auf eine umfangreiche Gartenpflege! Pflanzzeitpunkt hängt nicht zuletzt von Kundenwünschen ab Sie sehen also: Tatsächlich kommt es doch gar nicht so sehr auf die Pflanzenart an. Denn fast jede Heckenpflanze ist in allen oben beschriebenen Varianten erhältlich. Vielmehr kommt es auf Ihre Wünsche als Kunde an: Sie entscheiden wie die Hecke aussehen soll und welchen Zweck sie erfüllen muss was Ihre Neuanlage kosten soll wie groß, bzw. besser: wie lang Ihre Hecke werden soll. Denn eine komplette Grundstückseinfassung mit Heckenelementen sollte am besten im Frühjahr oder Herbst ausgeführt werden. Sie entscheiden also im Grunde, wann Ihre Hecke gepflanzt wird. Gerne beraten wir Sie noch ausführlicher zu diesem Thema. Setzen Sie sich doch einfach mit einem GALANET-Partner in Ihrer Nähe in Verbindung. ### Terrassen mit Pflanzen wohnlich gestalten – so geht‘s Die Terrasse ist oft der Lieblingsplatz im Garten. Egal ob Holzterrasse, Dachterrasse oder gepflastert: Sie ist Ihr Sonnendeck der Sommermonate, lauschiger Sitzplatz und ersetzt manchmal sogar das Wohnzimmer – vorausgesetzt sie ist wohnlich und gemütlich es ist dort weder zu heiß noch zu kalt sie ist gegen neugierige Blicke abgeschirmt. All das erreichen Sie unter anderem mit der Wahl der richtigen Pflanzen: Wie Sie sie bei der Terrassengestaltung richtig einsetzen, erfahren Sie in unserem heutigen Beitrag. Hecken, Kletterpflanzen oder Gräser als Sichtschutz Am Rande Ihrer Terrasse brauchen Sie einen effektiven Sichtschutz. Dieser schafft nicht nur Privatsphäre, sondern macht die Terrasse auch heimelig stellt einen effektiven Sonnenschutz dar schützt vor Wind und Regen. Vor allem an den Seiten ist ein solcher Schutz wichtig – nach vorne sollte Ihr Blick über den Garten schweifen können. Gut machen sich hier Spaliere oder Mauern, die Sie mit Kletterpflanzen kombinieren. Efeu, Wein oder Kletterrosen kommen in Frage – aber auch andere rankende und kletternde Pflanzen mit tollen Blüten, wie Clematis oder Blauregen. Schattenspender sind Pflanzen mit schirmförmigem Wuchs wie der Kuchenbaum. Eine einfache Lösung sind zudem senkrecht gespannte Drähte, an denen Trichterblumen oder Hopfen wachsen. Bei der Auswahl der Gewächse kommt es darauf an, welchen optischen Effekt Sie erzielen möchten: Von immergrün und winterhart bis farbenfroh blühend ist hier alles möglich. Mit Hecken erreichen Sie hingegen eine homogene, gegebenenfalls immergrüne und elegante Umrahmung. Bedenken Sie allerdings, dass Sorten wie Kirschlorbeer sehr üppig und schnell wachsen. In einem kleinen Vorgarten, Stadt- oder Reihenhausgarten wirken wuchtige Heckenarten schnell deplatziert und stehlen viel Platz. Nicht jede Hecke macht sich also am Rande der Terrasse gut! Ein schöner Sichtschutz lässt sich alternativ auch mit hohen Gräsern wie Chinaschilf, Rutenhirse oder Goldleistengras erreichen. Doch Vorsicht: Diese Pflanzen sind oft erst im Sommer hoch genug gewachsen, um als Sichtschutz zu dienen. Akzente setzen Sie am Terrassenrand mit hohen Pflanzgefäßen aus Naturstein oder Terrakotta, die Sie mit Kübelpflanzen bepflanzen. Kübelpflanzen für die Terrasse Kübelpflanzen platzieren Sie, wie es Ihnen beliebt. Wählen Sie sie je nach Ausrichtung und Lage der Terrasse aus. An der Sonnenseite gedeihen fast alle Pflanzen – für den Schatten sollten Sie auf robuste Exemplare setzen. Beliebt sind zum Beispiel kleinwüchsige Hortensien-Arten wie die Teller- und Gartenhortensie. Topf-Stauden wie Akelei, Tränendes Herz sowie Purpurglöckchen eröffnen im Frühling die Gartensaison der Blühpflanzen und sorgen durch ihre Blütenpracht für wahre Farbexplosionen. Kombinieren Sie verschiedene Kübelgrößen für eine stimmungsvolle und lebendige Optik. Aber beachten Sie, dass Größe der Pflanzgefäße und Wuchshöhe der Pflanzen korrelieren: Hat eine Pflanze eine Höhe von 1,5 Metern, brauchen Sie schon einen Kübel von mindestens 40 Litern. Nur dann haben die Wurzeln genügend Raum, um auch im Topf Wasser und Nährstoffe optimal aufzunehmen. Und dann kommt natürlich wieder die Größe ins Spiel: Wenn Sie nur eine kleine Terrasse haben, möchten Sie diese nicht mit zig Pflanzgefäßen vollstellen. Mediterrane Schönheiten für den Terrassengarten Ein kleiner Oleander oder ein Zitronenbaum machen sich bei wenig Platz schon besser – südländische Stimmung ist mit diesen mediterranen Pflanzen zudem garantiert. Kleine Exoten sind subtropische Terrassenpflanzen wie Palmen, Feigen oder Erdbeerbäume. Bedenken Sie aber, dass die meisten Südländer im Winter einen frostfreien Platz brauchen. Robust sind hingegen Olivenbäumchen oder Zylinderputzer, welche einen großen Teil des Jahres im Freien verbringen können. ei entsprechenden Minustemperaturen brauchen aber auch sie einen geschützten Platz; sie vertragen nur wenige Minusgrade für einen kurzen Zeitraum. Feigen und einige Palmenarten können Sie im Weinbauklima hingegen oft auspflanzen – im Topf sind diese sogar empfindlicher. Setzen Sie aber nicht nur auf mediterrane Gestaltung! Kombinieren Sie winterharte Pflanzen und exotische Gewächse, um Ihre Terrasse noch lebendiger zu machen. Legen Sie bei der Gestaltung der Terrassenlandschaft Wert auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Pflanzen im Jahresverlauf: Ein ganzjähriger Sichtschutz lässt sich aus immergrünen Elementen realisieren, Gehölze mit intensiver Herbstfärbung sorgen für Farbe nach der Saison. Mischen Sie Stilrichtungen und schaffen Sie so Stilbrüche. Sonnenanbeter und Schattenpflanzen Mediterrane, pflegeleichte Pflanzen, darunter auch Kräuter wie Salbei oder Thymian mögen sonnige Südterrassen sehr gerne. Auch Halbsträucher wie Rosmarin und Lavendel gedeihen hier gut und darüber hinaus Fetthenne oder klassische Balkonpflanzen wie Begonie, Geranien oder Petunien. Für die schattige Terrasse nehmen Sie Saisonblüher oder mehrjährige Pflanzen. Wer sie mag, ist hier auch mit der schattenliebenden Fuchsie gut beraten. Weitere geeignete Pflanzen sind: Fleißiges Lieschen Eisenhut Glockenblume Edellieschen Kletterhortensie Tränendes Herz Elfenspiegel Schneeflockenblume Knollenbegonien Funkie Rodgesie Astilbe Vinca (großes oder kleines Immergrün) Buchs Hartriegel Bambus ### Kaltes, klares Wasser: so behalten Sie bei Ihrem Teich den Durchblick Teichwasser ist im Jahresverlauf den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt. Regen und Schnee fallen ins Wasser. Dazu kommt das Herbstlaub, das auf die Teichoberfläche rieselt; und auch starke Sonneneinstrahlung bleibt nicht folgenlos: Die Verhältnisse im Gewässer und somit die Lebensbedingungen für Teichbewohner wie Koikarpfen, anderen Fischbestand oder Bepflanzung verändern sich. Für Sie wird diese Veränderung durch eine Wasserfärbung sichtbar: Es wird grün, braun oder einfach nur trüb. Zu starkes Algenwachstum sorgt für grünes Wasser Dass sich Algen bilden, ist erst mal völlig normal und gesund. Für Kleinstlebewesen wie Rädertierchen und Wasserflöhe sind die Algen sogar eine Nahrungsquelle; gleichzeitig sorgen sie für genug Sauerstoffgehalt. Grün wird das Wasser durch Algenwuchs erst, wenn sich dieser explosionsartig vermehrt. Dies geschieht, wenn unablässig große Mengen an Laub, Pollen, Fischausscheidungen oder Fischfutter in den Gartenteich gelangen. Die Rückstände erzeugen dann ein Übermaß an Nährstoffen, die den Wuchs von Schwebealgen oder Fadenalgen dramatisch ankurbeln. Wenn dann noch die warme Sommersonne auf den Teich scheint, droht das ökologische Gleichgewicht ins Wanken zu geraten. Im Extremfall kippt das Wasser um – nämlich dann, wenn die Sauerstoffversorgung über die Oberfläche geringer ist als die Sauerstoffzehrung durch Teichbewohner und Bakterien. Zur Algenbekämpfung – aber auch zur Vorbeugung – eignet sich vor allem wirkungsvolle und fachmännische Teichpflege bzw. Teichreinigung: Fischen Sie Blätter, Äste oder andere „Fremdkörper“ regelmäßig ab. Schützen Sie den Teich im Herbst mit einem Laubnetz. Setzen Sie eine hochwertige Filteranlage ein, die Fischkot abbaut. Düngen Sie Ihre Wasserpflanzen nicht übermäßig. Bringen Sie am besten keinen Oberboden ein und benutzen Sie zum Pflanzen Kies oder spezielle nährstoffarme Substrate, da diese keine Nährstoffe abgeben. Nutzen Sie Sonnensegel, um die Sonneneinstrahlung zu mindern. Wenn Sie all diese Punkte im Auge behalten, sollte Ihr Teichwasser nicht so schnell grün werden – und eigentlich auch nicht braun. Braunes Wasser durch zu viel Schlamm Braunes Wasser kommt dagegen oft von zu viel Schlamm auf dem Grund Ihres Teiches. Auch dieser entsteht durch die oben beschriebenen Rückstände. Wenn diese auf den Teichgrund sinken und dort verrotten, verursachen sie eine dicke, matschige Schicht. Zur Vorbeugung und Reduzierung der Schlammschicht wenden Sie ebenfalls die bereits genannten Maßnahmen an. Um eine bereits entstandene, starke Eintrübung des Teichwassers zu beseitigen, entschlammen Sie den Teich. Am schnellsten geht das mit einem professionellen Schlammsauger. Aber auch Eimer und Schaufel tun ihren Dienst. Das Wasser pumpen Sie zuvor natürlich komplett ab, Fische setzen Sie vorübergehend um. Reinigen Sie die Teichfolie sowie die Steine sorgfältig und achten Sie darauf, dass Sie die empfindliche Folie und das darunter liegende Vlies dabei nicht beschädigen. Gerade im Frühjahr deutet braunes Wasser aber auch oft darauf hin, dass aus vergammelten Blättern Abbauprodukte ausgewaschen wurden.  Hier hilft dann nur noch eine gründliche Teichreinigung und etwas Wärme im Wasser: Im Anschluss sollten Sie schnell eine Besserung sehen. Milchig trübes Wasser Neben braunem und grünem Wasser melden uns unsere Kundinnen und Kunden auch immer wieder „milchig trübes Wasser“. Dieses kommt im Grunde ebenfalls von Algen – allerdings handelt es sich hier um mikroskopisch kleine Verunreinigungen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Da sie so winzig sind, hilft hier auch oft ein hochwertiger Teichfilter wie im Naturpool nicht viel – zumindest nicht, wenn er keine Unterstützung bekommt. Die Mikroalgen lassen sich aber durch UV-Licht verklumpen. Sie lagern sich durch die Lichteinstrahlung aneinander ab und der Filter kann sie so aufnehmen. Das nötige Licht gelangt durch spezielle UV-Anlagen in Ihren Teich und erhöht zusammen mit einer wirkungsvollen Teichpumpe den Wirkungsgrad Ihres Teichfilters. Ebenso können mineralische Trübungen z.B. durch Kalk verursacht werden. Auch Abbauprodukte abgestorbener Algen (die Häutchen) führen zu milchigem Wasser. Teichpflanzen sorgen für klares Wasser Uferpflanzen und Unterwasserpflanzen sind gute Helfer im Kampf für klares Wasser. Denn sie entziehen dem Wasser Nährstoffe. Je schneller sie wachsen, umso höher ist ihr Nährstoffbedarf. Spezielle biologische Teichtypen wie der Schwimmteich setzen auf diese Art der Wasserreinigung. Sie haben Regenerationsbereiche, in denen bereits beim Teichbau besondere Wasserpflanzen eingesetzt sind. Besonders gut zur Filterung des Wassers eignen sich: Krebsschere/Wasseraloe (Stratiotes aloides) Brasilianisches Tausendblatt (Myriophyllum aquaticum) Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris) Hornblatt (Ceratophyllum demersum) Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus) Nadelkraut (Crassula recurva) Nadel-Sumpfsimse (Eleocharis acicularis) und viele andere Pflanzen! ### Praktisch und sparsam: Automatische Gartenbewässerung Adieu, Gießkanne und Gartenschlauch: Moderne Garten-Bewässerungssysteme sparen Zeit, Mühe und bis zu 70 % Wasser. Damit reduzieren Sie den Pflegeaufwand für Ihren Garten nachhaltig – und sorgen dafür, dass im Urlaub nur Sie braun werden – und nicht Ihr Garten. Je nachdem, ob Sie Rasen, Beete oder Hecken bewässern möchten, stehen Ihnen unterschiedliche Arten der Gartenbewässerung zur Auswahl; wir verraten Ihnen, welche Art der Bewässerung für Sie die richtige ist. Vorteile der automatischen Gartenbewässerung Eine Bewässerungsanlage ist nicht nur für die Urlaubsbewässerung interessant: Auch wenn Sie zu Hause sind, nimmt sie Ihnen viel Arbeit ab – und versorgt Ihren Rasen und Ihre Beete deutlich effektiver mit Wasser als das Gießen von Hand. Ein programmierbarer Bewässerungscomputer führt den Pflanzen genau dann Wasser zu, wenn sie es am meisten brauchen; Dauer und Uhrzeit der Bewässerung stellen Sie ganz individuell ein. Mit einem Bewässerungssystem senken Sie den Wasserverbrauch um bis zu 70 %. Das Stecksystem lässt sich problemlos an unterschiedliche Brauchwasser-Quellen wie z.B. Regentonne Wandtank Erdtank anschließen. Damit schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt – denn Trinkwasser ist zum Gießen eigentlich viel zu schade (vor allem während längerer Dürreperioden, in denen es immer häufiger knapp wird). Funktion der automatischen Steuerung Ein einfacher Bewässerungsautomat speichert die tägliche Bewässerungszeit, zu der er sich automatisch einschaltet. Hochwertigere Modelle verfügen über zusätzliche Optionen wie z.B. Unterschiedliche Bewässerungsprogramme Tagesabhängige Bewässerungszeiten und -mengen Messung der Erdfeuchte. Zudem haben Sie die Wahl zwischen kabelgebundener und kabelloser Steuerung. Letztere verfügt über frei programmierbare Steuereinheiten: Je nach Programm schalten sie die jeweiligen Bewässerungszonen einzeln zu oder ab. Dies ermöglicht Ihnen eine gezielte Bewässerung der einzelnen Gartenbereiche. Energiesparender Solarbetrieb Der Stromverbrauch der Bewässerungssteuerung ist vergleichsweise gering: Rund 250-500 mA bei 24 V fließen in die Steuerung der Magnetventile. Viele Bewässerungscomputer beziehen ihren Betriebsstrom deshalb aus einer integrierten Solarzelle – und sind damit doppelt umweltschonend. Das Solarpanel gibt die Energie an einen Lithium-Ionen-Akku ab, wodurch auch bei bewölktem Himmel die Funktion sicher gestellt ist; als Ausfallsicherung dient in manchen Fällen eine zusätzliche Alkaline-Batterie. Tipp: Weil die Solarzellen jedoch frostempfindlich sind, sollten Sie das Gerät während der Wintermonate frostsicher lagern – dadurch erhöhen Sie die Lebensdauer maßgeblich. Gartenbewässerung 2.0: Evapotranspiration Eine Neuheit stellt die sogenannte Evapotranspirations-Messung dar: Spezielle Sensoren zeichnen Feuchtigkeitsverlust der Pflanzen Lufttemperatur und -feuchtigkeit Sonneneinstrahlung Niederschlagsmenge auf und geben diese per Funk an die zentrale Steuereinheit weiter. In die Berechnung der nötigen Wassermenge fließen weitere Faktoren wie z.B. die Bodenqualität, Art und Alter der Pflanzen mit ein. Dadurch ist diese High Tech-Variante der Gartenbewässerung extrem effizient und wassersparend. Nicht nur technisch, auch preislich spielen entsprechende Steuersysteme in der Oberliga – dafür lassen sich auch bestehende Bewässerungsanlagen damit nachrüsten. Bewässerungstechnik für jeden Gartenbereich Die einzelnen Bereiche in Ihrem Garten haben ganz unterschiedliche Ansprüche an die Bewässerung: Gleichmäßige Beregnung für den Rasen und Tropfbewässerung für Blumenrabatten und Gemüsepflanzen basieren deshalb auf verschiedenen Systemen. Automatische Rasenbewässerung Für die gezielte Rasenpflege eignet sich am besten ein Sprinklersystem, bei dem die Versenkregner über „Pipelines“ unterirdisch mit der Wasserquelle verbunden sind. Ventile, die mit der Steuereinheit verbunden sind, regeln die Wasserzufuhr nach Bedarf bzw. eingestelltem Programm. Damit arbeitet das System deutlich sparsamer als ein Viereckregner. Die Sprinkler verteilen die Wassermenge gleichmäßig über die gesamte Beregnungsfläche und fahren nach getaner Arbeit von selbst auf Bodenniveau zurück. Einziger Wermutstropfen ist die aufwändige Installation des Bewässerungssystems, da die Schläuche unterhalb der Grasnarbe verlegt werden. Im Idealfall verbinden Sie deshalb die Verlegung mit einer Neuanlage des Rasens: Eine nachträgliche Anbringung ist zwar möglich, hinterlässt aber für einige Zeit sichtbare Spuren auf dem Grün. Sprüh- und Tropfbewässerung für Beete Gemüse- und Blumenbeete benötigen eine gezielte Bewässerung in Wurzelnähe der Pflanzen  –  im Einzelfall führt eine Beregnung der Blattoberfläche von oben zur Schädigung der Pflanzen oder fördert z.B. Pilzkrankheiten. Ein Tropfschlauch oder Tropfrohr verteilt zudem die Feuchtigkeit gleichmäßig und arbeitet besonders sparsam. Hierzu werden Schläuche bzw. Rohre an ein Basisgerät angeschlossen. Dieses reguliert den Wasserdruck und dient gleichzeitig als Filter. Verlegrohre mit einem Querschnitt von 13 mm (1/2“) sowie Verteilerrohre mit 4,6 mm (3/16“) Nennweite transportieren das Wasser anschließend zu Beeten, Gewächshäusern oder Rabatten. Die „Micro Drip“-Anlage können Sie durch das Stecksystem jederzeit erweitern. Mit speziellem Zubehör wie z.B. Nebeldüsen für Neusaaten Streifendüsen für schmale Flächen bewässern Sie noch gezielter – selbst Blumenkästen können Sie durch Reihentropfer an das System zur Gartenbewässerung anschließen. Hecken und Sträucher Mit einem ganz ähnlichen Pipelinesystem versorgen Sie Hecken mit Wasser: In 30 cm-Abständen gibt das Tropfrohr jeweils Wasser an die Heckenpflanzen ab. Für Einzelpflanzen wie z.B. Ramblerrosen wiederum schließen Sie einen sogenannten Endtropfer an den Bewässerungsautomaten an, der die Gewächse punktuell bewässert. Morgens wässern ist am sinnvollsten Abschließend einige Tipps zur besten Bewässerungszeit: Auch wenn es verlockend ist, in der Mittagshitze zu Gießkanne und Schlauchwagen zu greifen – den Pflanzen tun Sie damit nichts Gutes! Zum einen verdunstet ein Großteil der Wassermenge, bevor sie die Wurzeln überhaupt erreicht. Zum anderen können Blumen und Co. durch kaltes Leitungswasser einen Kälteschock erleiden und zugleich verbrennen, wenn sich Wassertropfen auf Blättern und Blüten bilden und das Sonnenlicht wie eine Lupe bündeln. Am sinnvollsten ist es deshalb, die Gartenpflanzen früh morgens oder spät abends zu wässern. Wir raten Ihnen dazu, die Bewässerungsuhr auf die frühen Morgenstunden zu programmieren – damit bekämpfen Sie gleichzeitig Schnecken in Ihrem Garten: Die Kriechtiere sind nachtaktiv und mögen es gerne feucht – und auch die beste Gartenbewässerung ist wirkungslos, wenn Nacktschnecken Ihre sorgsam umhegte Gemüseernte zunichte machen. ### Vorgartengestaltung mit Kies Der Blick in so manchen Reihenhaus-Vorgarten ist ziemlich trostlos – dabei ist der Hauseingang das Aushängeschild jedes Wohnhauses und bestimmt den ersten Eindruck der Besucher. Zugegeben: Eine kleine Fläche ansehnlich und gepflegt zu gestalten erfordert einiges an Kreativität bei der Gartenplanung. Wir verraten Ihnen Tipps für eine attraktive und zugleich pflegeleichte Vorgartengestaltung mithilfe von Kies – so wird Ihr Vorgarten zur repräsentativen Visitenkarte! Kleines Einmaleins für Vorgärten Das wichtigste Grundprinzip lautet: Die Vorgartengestaltung sollte stets mit der Architektur des Hauses harmonieren – ein üppiger Landhausgarten beispielsweise wirkt in Kombination mit dem schlichten Bauhausstil irritierend. Achten Sie also auf ein stimmiges Gesamtbild, wenn Sie Ihren Vorgarten gestalten. Beziehen Sie bei der Neuanlage oder Umgestaltung des Vorgartens den übrigen Außenbereich mit Garagen, Carport etc. ein, um einen wilden Material- und Stilmix zu vermeiden. Denken Sie außerdem an eine passende Überdachung für die Haustür, damit Ihre Gäste nicht buchstäblich im Regen stehen. Kieselsteine sind dabei eine ausgezeichnete Alternative zu Rindenmulch und Rasen: In der Gartengestaltung sind sie eine regelrechte Allzweckwaffe für die Gestaltung unterschiedlichster Bereiche wie Beet, Wege und sogar schwer zu begrünende Baumscheiben. Gleichzeitig erfordert ein Kiesgarten kaum Gartenpflege und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild aller Außenflächen. Nur das Entfernen von herabgefallenem Laub oder Blütenblätter ist ist unter Umständen lästig. Am besten blasen Sie die Blätter bei Trockenheit einfach mit dem Laubbläser aus dem Kies. Tipp: Besonders pflegeleicht bleibt Ihr Vorgarten, wenn Sie unterhalb der Kiesschicht ein spezielles Unkrautvlies verlegen. Das Unkraut durchwächst dieses Vlies nicht – und Sie ersparen sich auf die Dauer viel Gartenarbeit! Kies und Naturstein: Ein großartiges Duo Zwischen Kiesbeeten kommt ein gepflasterter Zugangsweg besonders gut zur Geltung. Für den Bodenbelag verwendet man ähnliche Materialien wie bei der Terrassengestaltung: Je nach Geschmack und Gartenstil eignen sich zum Beispiel Natursteinplatten aus Porphyr Granit Basalt für Wege und Einfassungen. Besonders rund wirkt die Gartengestaltung, wenn Sie eine Natursteinmauer aus denselben Steinen errichten. In der modernen Gartengestaltung begegnet man zunehmend Beton als Gestaltungselement: Rechteckige Betonplatten, in ein Bett aus Splitt eingelassen, unterstreichen die strenge Linienführung des Gartendesigns. Einzelne Akzente aus Holz lockern die strenge Materialkombination auf und fügen sich hervorragend in das moderne Materialkonzept ein. Geeignete Pflanzen: Winterhart und immergrün Da Kies vor allem für moderne, geradlinige Gärten eingesetzt wird, empfehlen wir eine eher zurückhaltende Pflanzenverwendung. Kombinieren Sie nur wenige verschiedene Pflanzen. Besonders schön sehen auch Gräser in Kombination mit Buchs aus. Damit Ihr Vorgarten während der Wintermonate einen adretten Eindruck macht, empfehlen wir Ihnen, winterharte und immergrüne Pflanzen (z.B. Buchsbaum) zu verwenden – schließlich ist ein frisches Grün noch immer die schönste Dekoration. Geeignete Themen für Vorgärten mit Kies Im Idealfall entscheiden Sie sich für ein bestimmtes Gartenthema, bevor Sie Ihren Vorgarten anlegen – dies erleichtert Ihnen die Auswahl passender Sträucher, Gewächse und Materialien für Trockenmauer, Wege und Co. Im Folgenden lesen Sie einige Anregung für die Gestaltung Ihres Vorgartens mithilfe von Kies, die sich an aktuelle Gartenbau-Trends anlehnen. Tipps für die moderne Vorgartengestaltung Ein modern gestalteter Kiesgarten besticht durch klare Linien und seine minimalistische Bepflanzung. Weniger ist mehr: Pflanzen Sie deshalb Gehölze und Stauden sparsam, wenn Sie einen modernen Kiesgarten anlegen! Blüten und Sommerblumen brauchen Sie deshalb natürlich nicht gänzlich aus Ihrem Vorgarten zu verbannen: Statt ein ganzes Blumenbeet anzulegen, setzen Sie aber am besten gezielte Hingucker mit kräftigen Farben; hierfür eignen sich z.B. Funkien Königskerze Rhododendron. Tipp: Gartenmöbel aus Polyrattan sind mittlerweile fester Bestandteil moderner Gärten – nicht nur auf der Terrasse: Durch einen passenden Sichtschutz (z.B. aus Cortenstahl oder Holz) verwandeln sie auch Ihren Vorgarten in einen gemütlichen Sitzplatz! Fernöstliches Flair: Japanischen Steingarten anlegen Kiesgärten haben in Japan eine lange Tradition: Großformatige Steine wie z.B. Findlinge bestimmen die Struktur. Auf üppig bepflanzte Beete hingegen verzichten die typisch asiatischen Steingärten und setzen stattdessen auf eine minimalistische Begrünung durch Bambus Bonsai-Bäumchen Farne und Gräser Bodendecker und Moos. Für etwas Auflockerung und Bewegung im streng formalen Japan-Vorgarten sorgt Wasser, etwa als kleiner Teich (je nach Größe auch ein Koiteich mit Pflanzinsel, Bachlauf mit Steinen unterschiedlicher Größe oder unterschiedliche Wasserspiele wie ein dekorativer Quellstein. Urlaubsgefühl vor der Haustür: Mediterrane Vorgartengestaltung Durch exotische Stauden, Rosen und Gehölze entsteht ein mediterraner Garten im Miniaturformat direkt vor Ihrer Haustür. Mit einem Kräutergarten im Kiesbeet holen Sie sich ein Stück Toskana in Ihren Vorgarten; mediterrane Kräuter (z.B. Oregano, Salbei und Rosmarin) sowie Pflanzkübel mit Lavendel Olivenbaum Zitrusgewächsen finden auch im kleinsten Vorgarten Platz. Da die meisten dieser Pflanzen nicht winterhart sind, empfehlen wir Ihnen, sie an einem frostfreien, windgeschützten Ort zu überwintern – der Wintergarten etwa ist dafür der ideale Platz. Für eine stilechte Deko können Sie beispielsweise antikisierende Skulpturen einsetzen, die sie zusammen mit immergrünen Gehölzen auf den Kiesflächen arrangieren – sie wirken auch mit Schneedecke im Winter durchaus imposant! Grünfassaden als „natürliche Klimaanlagen“ Wer den minimalen Pflegeaufwand eines Kiesgartens mit üppigem Grün kombinieren möchte, greift am besten auf hochwachsende Pflanzenarten wie Kletterrosen (z.B. Ramblerrosen) Efeu Clematis zurück. Grüne Fassaden wirken nicht nur einladend, sie haben auch einen praktischen Vorteil, da ihr Laub das Klima im Inneren des Hauses reguliert. An einem Spalier oder einer Rankhilfe empor wachsend, benötigt eine Fassadenbegrünung deutlich weniger Platz als Bäume im Garten. Efeublätter schmücken die Fassade auch während der Wintermonate mit sattem Grün (und ersparen Ihnen das lästige Absammeln des Herbstlaubs, das Laubbäume und Laubgehölze mit sich bringen). Damit Kletterpflanzen oder Rankpflanzen auf Dauer keine Schäden an der Hausfassade verursachen, sollten Sie mit der Fassadenbegrünung unbedingt einen professionellen Gärtner beauftragen, der auch für eine sachgemäße Drainage im Untergrund sorgt. Rasen ist kein Muss mehr Wie unsere Gestaltungsbeispiele zeigen, kommt ein schicker Vorgarten durchaus auch ohne Gras und klassisches Beet aus: Kiesel und Steine sind vielseitige Alternativen, um Gartenwege, Mauern und Stein auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu gestalten. Zusammen mit ausgesuchten Pflanzen im Steinbeet entsteht ein gepflegter Vorgarten, der Ihnen in Zukunft viel Gartenarbeit erspart. ### Terrasse neu gestalten: Pfiffige Gestaltungsideen Die Terrassenplanung ist das Herzstück der Gartengestaltung: An keinem anderen Platz im Garten verbringen Sie mehr Zeit – und eine durchdachte Anlage macht Ihre Terrasse zum neuen Lieblingsplatz im Garten. Wir verraten Ihnen, worauf wir bei GALANET achten, wenn wir eine Terrasse gestalten – und nennen Ihnen einige Gestaltungsideen für Ihr „Wohnzimmer im Grünen“. Auswahl der Bodenbeläge Bereits mit dem Terrassenbelag legen Sie die Stilrichtung für den Terrassenbau fest: Puristisch, mediterran, japanischer Garten oder Landhausgarten– jede Gartenart hat ihre ganz eigenen „Gesetze“ für die Terrassengestaltung. Wenn Sie eine Terrasse anlegen, steht am Anfang die Gretchenfrage nach Holz- oder Steinterrassen: Die beiden Terrassenarten haben jeweils ganz eigene Vor- und Nachteile. Warm und wohnlich: Holzdielen Eine Terrasse aus Holz wirkt nicht nur warm und wohnlich – sie passt zu so gut wie jedem Gartenstil und eignet sich hervorragend, um Niveauunterschiede zwischen Haus und Garten auszugleichen: Eine Terrasse mit mehreren Ebenen wirkt einladender als eine Treppe, die vom Wohnbereich in den Garten führt. Durch eine entsprechende Unterkonstruktion verringern Sie zugleich den Hauptnachteil von Holzterrassen: Die Terrassendielen bzw. Holzfliesen werden ausreichend belüftet und können nach Regengüssen rasch abtrocknen; damit verlängert sich die Lebensdauer erheblich. Übrigens: Dass ein Terrassenboden aus Holz im Lauf der Zeit vergraut, ist völlig normal. Um Fäulnis zu vermeiden, sollten Sie den Bodenbelag regelmäßig pflegen, mit Besen oder Schrubber (jedoch keinesfalls mit dem Hochdruckreiniger!) säubern und ihn mit Holzschutzlasur oder Öl behandeln. Robust und pflegeleicht: Steinterrassen Steinerne Terrassenplatten sind witterungsbeständig, benötigen kaum Pflegemaßnahmen – und sind damit der perfekte Ersatz für altbackene Keramik-Fliesen mit 70er Jahre-Charme. Je nach Größe und Verlegungsmuster der Bodenplatten erzielen Sie durch Naturstein-Platten (z.B. Travertin, Porphyr) Pflasterbeläge (z.B. aus Granit) Betonplatten ganz unterschiedliche Wirkungen: Große Platten vergrößern die Terrasse optisch, eine unregelmäßige Verlegung sorgt für mediterranes Flair. Verschiedene Materialien für Bodenfliesen und Einfassungen gliedern die Fläche in unterschiedliche Zonen (z.B. für Grill- und Sitzecken) und geben Ihrer Terrassengestaltung den letzten Schliff. Dunkle Steine heizen sich unter Sonneneinstrahlung auf – das Barfußlaufen wird dadurch an heißen Sommertagen sehr unangenehm. Achten Sie zudem auf rutschfeste Steine, um eine Sturzgefahr bei Nässe zu vermeiden! Unerlässlich: Effektiver Sonnenschutz Veranda und Balkon sind der ideale Platz, um im Frühling die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Spätestens im Sommer jedoch benötigen Sie dringend einen Sonnenschutz – insbesondere bei dunklen Steinterrassen, da sich die Terrassenplatten stark erwärmen. Ein Glasdach oder eine moderne Pergola als Überdachung bieten dauerhaften Sonnen- und Regenschutz. Die ideale Ergänzung sind Markisen Sonnensegel Sonnenschirme in hellen Naturtönen oder Weiß: Sie reflektieren das Sonnenlicht und wirken edel. Auf Gelb- und Orangetöne hingegen sollten Sie verzichten, da sie Wespen und andere Insekten geradezu magisch anziehen! Tipp: Hochwertige Markisenstoffe verfügen über einen integrierten UV-Schutz. Achten Sie auf die Kennzeichnung „UPF“ (Ultraviolet Protection Factor) – möglichst mit einem Wert von 60 oder mehr. Zusätzlicher Sichtschutz Je nach Lage und Ausrichtung Ihrer Terrasse helfen Ihnen Sichtschutzelemente dabei, Ihre Privatsphäre zu schützen. Während die günstigen Holzmodelle aus dem Baumarkt eher ein notwendiges (optisches) Übel sind, wird die Wandgestaltung mithilfe von Gabionen Milchglas Cortenstahl mit gestanztem Muster Naturstein zum echten Blickfang. Ein begrünter Sichtschutz hingegen (z.B. mit Clematis) eignet sich nur für bestimmte Gartenstile: Auf einer modernen Terrasse mit schnörkellosem Design und klaren Linien etwa wirkt er wie ein störender Fremdkörper. Möbel für die Terrasse: Komfort trifft Design   Essplatz, zweites Wohnzimmer, Wohlfühloase zum Entspannen: Mithilfe funktionaler und vor allem bequemer Terrassenmöbel vergrößern Sie Ihren Wohnraum nach draußen. Ein echter Designklassiker sind mittlerweile Rattanmöbel im Lounge-Stil; die Gartenmöbel sind mondän, sind komfortabel und dank robustem Polyrattan äußerst witterungsbeständig. Hängesessel, Liegen und Sonneninseln im passenden Design laden zum Lümmeln und Relaxen ein. Früher der Inbegriff von Spießigkeit, erleben Hollywoodschaukeln aktuell ein echtes Revival – zu recht, denn nirgends lässt es sich besser relaxen. Und mit dem einstigen Biedermeier-Image haben die frischen Designentwürfe nichts mehr gemein. Terrassengarten: Ideal für kleine Flächen Kleine Gärten (wie z.B. Reihenhausgarten) erfordern eine besonders umsichtige Gartenplanung, damit jeder Quadratmeter optimal genutzt wird. Terrassengärten sind hierfür eine gute Lösung: Sie bieten Platz zum Verweilen und für eine üppige Bepflanzung. Ein attraktiver Ziergarten im Miniaturformat entsteht, wenn Sie den Saum der Terrasse mit Stauden bepflanzen und mit Kletterpflanzen wie Ramblerrosen oder Clematis kombinieren. Blumentöpfe in unterschiedlichen Größen, bepflanzt mit Blühpflanzen in kräftigen Farben, verwandeln Ihre Terrasse in ein Blütenmeer. Selbst bestimmte Salat- und Gemüsearten wie z.B. Paprika Kopfsalat Auberginen Zucchini Tomaten gedeihen auf der Terrasse, wenn Sie darauf ein Hochbeet anlegen oder ausreichend große Blumenkübel aufstellen. Zusammen mit Kräutern entsteht ein veritabler Nutzgarten, der nicht nur kulinarisch, sondern auch in ästhetischer Hinsicht begeistert – denn viele Gemüsesorten haben einen hohen Zierwert! Tipp: Um Ihren Terrassengarten möglichst gut nutzen zu können, stellen Sie platzsparende Balkonmöbel auf – dadurch gewinnen Sie mehr Raum zum Gärtnern und für Ihre Pflanzen! Zurückhaltende und funktionale Deko In der aktuellen Gartengestaltung gilt: Weniger ist mehr, deshalb liegt eine schlichte Gartendekoration im Trend. Durch diesen reduzierten Stil kommen stilvolle Deko-Elemente wie z.B. Feuerstellen aus Metall Holz- oder Steinkugeln Wasserspiele mit schlichter Form auf der Veranda am besten zur Geltung. Verbinden Sie dabei doch das Schöne mit dem Nützlichen: Mit einer geschickten Gartenbeleuchtung, z.B. durch Deko-Objekte mit integrierten LEDs, setzen Sie Lichtakzente – und nach Einbruch der Dunkelheit zaubern Sie eine stimmungsvolle Atmosphäre auf Ihre Terrasse! ### Gartenbeleuchtung: Die perfekte Lichtregie Nichts ist schöner, als einen lauen Sommerabend draußen zu verbringen – am besten im eigenen Garten: Licht und Schatten erzeugen bei geschickter Gartenbeleuchtung ein faszinierendes Spiel, durch das Sie Ihre Gartenanlage von einer völlig neuen Seite erleben. Lesen Sie in unserem Blogbeitrag, welche Außenleuchte sich für welchen Zweck am besten eignet – und durch welche Beleuchtungsart Sie Ihren Garten nachts ins beste Licht rücken! Solar statt Netzstrom: Umweltfreundliche Außenleuchten Im Inneren des Hauses sind Lampen einer geringeren Belastung ausgesetzt als außen; für die witterungsberührten Bauteile der Außenbeleuchtung gelten deshalb höchste Anforderungen an Feuchtigkeits- und Frostresistenz. Deshalb kommt in der Regel eine Niedervolt-Beleuchtung zum Einsatz: Den aktuellen Stand der Technik bildet dabei die LED-Technik, die ausreichende Beleuchtungsintensität (Lux-Stärke) mit Energieeffizienz und langer Lebensdauer optimal vereint. Die früher verwendeten Halogen-Leuchtmittel zeigen demgegenüber deutliche Defizite hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Wartung. Neben Beleuchtungssystemen mit Netzstrombetrieb sind Solarlampen immer stärker im Vormarsch – nicht nur als günstiger Solar-Erdspieß aus dem Baumarkt! Auch im professionellen Gartenbau setzt man zunehmend auf Außenlampen mit Solarbetrieb. Dank moderner NiMh-Akkus (Nickel-Metallhydrid) ist die Lichtleistung einer modernen Solarleuchte als Außenstrahler mehr als ausreichend. Die Elektroinstallation von Solar-Lichtsystemen ist vergleichsweise einfach – zudem verursachen Solarleuchten keine laufenden Stromkosten; deshalb setzt man sie mittlerweile auch als fest installierte Einbauleuchten ein. Energie sparen durch Bewegungsmelder Durch die Kombination mit Bewegungsmeldern ist Ihre Außenbeleuchtung nur dann aktiv, wenn Sie sie auch wirklich brauchen: Dadurch senken Sie den Energieverbrauch – und gleichzeitig bleiben sicherheitskritische Stellen gut sichtbar, wenn Sie sie betreten. Sinnvoll sind Bewegungsmelder deshalb besonders an Treppen Hauseingängen Parkplätzen Gehwegen. Wichtig: Von solarbetriebenen Sensoren, wie sie mittlerweile auf dem Markt erhältlich sind, raten wir in diesen Bereichen jedoch ab: Gerade in sicherheitsrelevanten Zonen sind Geräte mit Netzstrombetrieb die zuverlässigere Variante. Wegeleuchten erhöhen die Sicherheit Beleuchtete Wege erzeugen nicht nur ein stimmungsvolles Ambiente nach Einbruch der Dunkelheit – sie erfüllen auch einen praktischen Zweck: Sie reduzieren die Stolper- und Sturzgefahr, vermitteln ein Gefühl der Sicherheit  und schrecken zudem Einbrecher ab. Je nachdem, ob Sie eine direkte oder indirekte Beleuchtung der Wege im Garten wünschen, stehen Ihnen zwei Systeme zur Auswahl – die säulenförmige Pollerleuchte oder im Boden versenkte Gartenstrahler. Pollerleuchte: Direkte Wegbeleuchtung Eine Pollerleuchte erzeugt gleichmäßiges, helles Licht und eignet sich daher hervorragend für die Beleuchtung von Gartenwegen. Passend zu Ihrem jeweiligen Gartenstil erhalten Sie Pollerleuchten in glänzendem Edelstahl aus Aluminium mit Graphit-Beschichtung aus Eisen mit Rostoptik. Tipp: Der Abstand zwischen den Gartenleuchten entspricht dem jeweiligen Lichtkegel der Außenleuchte – d.h.: Je stärker die Leistung, desto weniger Leuchten benötigen Sie! Bodenstrahler: Unauffällig und pflegeleicht Eine gute Alternative zu Pollern sind Bodeneinbauleuchten: Sie sind unauffälliger und daher optisch neutraler. Da die Bodenleuchten den Weg indirekt beleuchten, ist ihr Beleuchtungsradius in der Regel kleiner als bei einer Pollerleuchte – der günstigere Anschaffungspreis pro Stück relativiert sich also dadurch, dass Sie mehr Leuchten benötigen. Ein klarer Vorteil: Sofern Sie die Strahler in eine Rasenfläche versenken, vermeiden Sie zusätzliche Kanten und Ecken – dies erleichtert Ihnen die Rasenpflege enorm. Das rechte Licht für Terrasse und Pergola Schönes Licht sorgt für gute Stimmung – erst recht auf Terrasse und Balkon. Simple Deckenleuchten haben in der modernen Terrassengestaltung längst ausgedient; wie auch im Innenbereich setzt man verstärkt auf indirekte Beleuchtung durch Wandleuchte Deckenleuchte mit Flächenlichttechnik in die Gartenmöbel integrierte Unterbauleuchten. Eine frei stehende Pergola im modernen Stil wird zur eindrucksvollen Lichtinsel in Ihrem Garten, wenn Sie Leuchten an der Außenseite bringen. Tipp: Ein besonders eindrucksvolles Ambiente entsteht, wenn Sie die Lichtfarben von Gartenleuchten und Unterwasser-Wandleuchten in Ihrem Naturpool aufeinander abstimmen, beispielsweise in kühlen Blautönen! Mit Dekobeleuchtung Akzente setzen Eine hübsche Dekoration für Ihr Gartenfest und besondere Gelegenheiten: Mithilfe von LED-Dekoleuchten wie z.B. Laterne Windlicht Lichterkette Lampion schaffen Sie stimmungsvolle Lichtinseln in Ihrem Garten – etwa, indem Sie sie in den Baumkronen aufhängen und zusätzlich Windlichter auf der Rasenfläche verteilen. Durch eine festliche Beleuchtung erstrahlt Ihr Garten nachts buchstäblich in einem ganz anderen Licht – und bleibt während der Sommermonate bis in die späten Abendstunden hinein ein heimeliges Freiluft-Wohnzimmer. Bild 2: © Pas Po - Fotolia.com ### Die Toskana nach Hause holen: Garten mediterran gestalten Wer einmal abends ein gutes Glas Wein in einem toskanischen Olivenhain genossen hat, wird sich zu Hause mit Wehmut an die stimmungsvolle Atmosphäre zurückerinnern und sie das ganze Jahr über genießen wollen – kein Problem: Ein mediterraner Garten macht’s möglich! Vom passenden Baustoff für die Terrassengestaltung bis hin zur den richtigen Pflanzen Ihres kleinen südländischen Paradieses: Wir haben für Sie Wissenswertes rund um die mediterrane Gartengestaltung zusammengetragen und geben Ihnen konkrete Gestaltungsideen für Ihren Traumgarten an die Hand. Struktur durch Stein und Kies Unterschiedliche Naturmaterialien wie Stein und Holz sind absolut stilprägend für mediterrane Gärten: Die verschiedenen Erdtöne ergeben ein ruhiges Farbensemble und lassen sich nahezu beliebig miteinander kombinieren. Wenn Sie auf Rasenflächen in Ihrem Garten verzichten möchten, bietet sich Kies als pflegeleichte Alternative an: Füllen Sie Wege und/oder Pflanzflächen einfach mit Bruchkies auf – so unterstreichen Sie das südliche Flair, denn in Südeuropa kommt Rasen aufgrund der höheren Temperaturen ohnehin nur selten zum Einsatz! Gartentipp von GALANET: Im mediterranen Gartenbau setzen wir häufig kleine Natursteinmauern ein, um einzelne Gartenbereiche voneinander abzugrenzen; in größeren Gärten dienen sie als wichtiges Gestaltungselement, um die Fläche zu strukturieren. Lauschiger Sitzplatz für die Siesta Ob modernes Gartendesign oder englischer Landhausgarten: Die Terrasse ist das Herzstück jeder Gartenanlage. Den richtigen Materialien kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn Sie in Ihrem mediterranen Garten eine Terrasse neu anlegen möchten. Bodenbeläge aus Naturstein sind eine stilechte Basis, gut dazu passen Terrassenmöbel aus Holz – oder als komfortable Alternative Polyrattan-Möbel im Lounge-Style. Schutz vor Sonne und fremden Blicken Ein Sonnenschutz für Sitzecken ist während der heißen Mittagsstunden in den Mittelmeerländern unverzichtbar. Positiver Nebeneffekt: Geschickt arrangiert, dient er zugleich als Sichtschutz und verschafft Ihnen die nötige Privatsphäre für Ihre Siesta. Sichtschutz-Elemente aus Holz oder Metall Natursteinmauer Kübel mit großen Pflanzen (z.B. Palmen) schirmen Ihren Sitzplatz seitlich ab. Ein Sonnensegel oder eine Markise in hellen Naturtönen spendet angenehmen Schatten an heißen Augusttagen – oder auch der natürliche Schatten von Bäumen, die dachförmig geschnitten wurden. Typisch südländisch: Die Pergola Ob freistehend oder als Terrassenüberdachung: Pergolen erfreuen sich in der Mittelmeerregion großer Beliebtheit. Kletterpflanzen wie Weinreben Klettertrompete Clematis schaffen ein angenehmes Kleinklima und erfüllen die bereits erwähnte Sonnen- und Sichtschutzfunktion. Die moderne Interpretation von Pergolen hingegen verzichtet gänzlich auf eine Bepflanzung und besticht durch ihren schlichten, geradlinigen Stil. Auch sie fügt sich hervorragend in die mediterrane Gartengestaltung ein – etwa in direkter Umgebung eines Naturpools mit seiner architektonischen Bauform. Mediterrane Pflanzenauswahl Palmen, Zitruspflanzen und knorrige Oliven gehören zur Grundausstattung in südländischen Gärten. Echtes Urlaubsgefühl wie am Mittelmeer stellt sich allerdings erst ein, wenn Sie auch die übrigen Gehölze, Kräuter, Topf- und Kübelpflanzen dem südlichen Thema entsprechend auswählen. Bäume mit mediterranem Flair Keine andere Pflanze bringt mediterranes Lebensgefühl besser zum Ausdruck als Olivenbaum, Hanfpalme und Dattelpalme. Da sie jedoch an das milde Klima in Südeuropa gewöhnt sind, kommen sie mit unseren harten Wintern nur schwer zurecht – deshalb sind Olive und Zwergpalme im Pflanzkübel lediglich während der Sommermonate ein geeigneter Gartenschmuck. Trockenheit und nährstoffarme Böden stellen für südländische Gewächse meist kein Problem dar. Dafür brauchen Gewächse wie Olivenbäumchen, Zitronen- und Orangenbaum ein frostfreies Winterquartier wie z.B. den Wintergarten. Ölweiden hingegen sind eine winterharte Alternative zur Olive, die auch in unseren Breiten im Freiland gedeiht. Und auch Zypressen Kirschlorbeer Weidenblättrige Birne Wacholder schmücken Ihren mediterranen Garten das ganze Jahr über, ohne unter den Frosttemperaturen zu leiden. Pflanzen für mediterrane Blütenpracht Farbenprächtige Blüten gehören zu einem südländischen Garten wie der Schiefe Turm zu Pisa. Gekonnt im Staudenbeet kombiniert oder als einzelne Farbtupfer über den gesamten Garten verteilt verwandeln die typisch südlichen Stauden und Sträucher wie z.B. Mönchspfeffer Oleander Hibiskus Blauregen Sommerflieder Ihr Grundstück in ein eindrucksvolles Blütenmeer. Übrigens: Statt Blumen bezaubern auch viele Nutzpflanzen wie Zucchini durch sonnige Blühfarben – und benötigen nur sehr wenig Pflege. Kräuterpflanzen Südländisches Flair für alle Sinne: Mediterrane Kräuter überziehen Ihren Garten mit würzigem Duft, geben Ihrer Küche den letzten Schliff – und sind noch dazu dekorativ. Wählen Sie für Ihr Beet einen sonnigen Platz; dort gedeihen Salbei Rosmarin Oregano Minze Thymian am besten. Terrakotta-Pflanzgefäße mit Kräutern sind außerdem eine lebendige Gartendekoration, die auf Balkon, Terrasse und in kleine Gärten mediterranes Ambiente zaubert. Nächtliches Spiel aus Licht und Schatten Eine funktionale Gartenbeluchtung setzt Ihren Garten nach Einbruch der Dunkelheit gekonnt in Szene – und erhöht zugleich die Sicherheit, indem Sie die Sturzgefahr verringert und Einbrecher abschreckt. Setzen Sie also Akzente durch eine stimmungsvolle Außenbeleuchtung: Beleuchten Sie die Gehwege oder richten Sie Bodenstrahler gezielt auf Bäume, Kübelpflanzen und Skulpturen. Durch derartige Effekte lernen Sie nachts ganz neue Facetten Ihres mediterranen Gartens kennen. Während der Sommermonate wird er zum zweiten Wohnzimmer im Grünen – genau wie im Süden Europas, wo sich das Leben großteils im Freien abspielt. ### Automatische Rasenmäher: Roboter im Garteneinsatz Von allen Gartenarbeiten ist die Rasenpflege am zeitraubendsten und nervtötendsten: Kaum gemäht, sprießt der Rasen schon wieder von neuem – eine echte Sisyphusarbeit! Mähroboter sind daher die wohl größte Revolution unter den Gartengeräten seit Erfindung der Schubkarre: Einmal installiert und programmiert, mähen sie den Rasen wie von Geisterhand zuverlässig auf die richtige Schnitthöhe. Woran Sie einen guten Mähroboter erkennen, wie Sie ihn richtig installieren und warten lesen Sie im Folgenden. Den richtigen Rasenmähroboter finden Mittlerweile sind leistungsfähige Robotermäher von unterschiedlichen Herstellern auf dem Markt. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, geben wir Ihnen einige Tipps, mit denen Sie den passenden Mähroboter finden. Optimale Schnittbreite und Mähleistung Die Schnittbreite der einzelnen Modelle variiert von 17 – 65 cm; welche für Sie die richtige ist, hängt in erster Linie von Ihrer Grundstücksgröße ab: Für einen kleinen Garten mit vielen Winkeln und Ecken eignet sich ein wendiger Rasenmäher; große Rasenflächen hingegen erfordern ein Gerät mit größerer Schnittbreite. Ebenso ist die Topographie Ihres Grundstückes entscheidend für die richtige Modellwahl. Die führenden Hersteller bieten für nahezu jeden Fall den richtigen Roboter. Die Mähleistung hängt wesentlich von der Akkukapazität und Akkuspannung ab. Günstige Geräte sparen häufig am teuren Akku – dies zeigt sich später beim Rasenschnitt durch kurze Arbeitszeit und häufige Ladeintervalle. Jeder Ladezyklus verkürzt das Leben des Akkus, deshalb sollten Sie hier keine Abstriche machen. Achten Sie auf eine Akku-Laufzeit von mindestens 50 Minuten und eine möglichst geringe Ladezeit – andernfalls dauert es mitunter Tage, bis die Rasenfläche vollständig gemäht ist und das Mähergebnis ist sehr unregelmäßig. Auf Sicherheit achten Besonders wenn sich kleine Kinder oder Hunde in Ihrem Garten aufhalten, spielt auch der Sicherheitsaspekt eine wichtige Rolle. Bei manchen Geräten deckt das Kunststoff-Gehäuse das Mähwerk nur zum Teil ab – dadurch besteht ein Verletzungsrisiko durch die Messer. Zudem steht bei einem hochwertigen Gerät der Antrieb sofort still, sobald es hochgehoben wird. Wichtig: Lassen Sie den Mähroboter nie unbeaufsichtigt mähen, wenn Kinder in der Nähe sind! Absolute Sicherheit gibt es hier nicht und es handelt sich immer noch um einen Rasenmäher und kein Spielzeug. Installation des Mähroboters Bevor sich Ihr Robotmäher ans Werk macht, müssen Sie einige vorbereitende Maßnahmen durchführen. Wir geben Ihnen einige praktische Tipps, mit denen Sie einen geeigneten Standort finden und die Kabel richtig verlegen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass sich die einzelnen Modelle hier stark unterscheiden. Eine einheitliche Angabe ist nicht möglich. Ladestation richtig positionieren Zunächst gilt es, einen geeigneten Standort für die Ladestation zu finden. Ideal ist eine ebene Fläche mit ca. 3 Metern Platz um die Station ein schattiger Ort, um den Akku während der Ruhezeiten zu schonen ein witterungsgeschützter Platz. Zudem muss sich im Umkreis von 20 Metern eine Steckdose befinden, an die Sie das Trafokabel anschließen können. Tipp: Statt an einem überdachten Standort können Sie den Mähroboter in einer Garage parken, um ihn vor Regen und Hagel zu schützen. Begrenzungs- und Suchkabel verlegen Vor der ersten Inbetriebnahme müssen Sie zudem ein Begrenzungskabel verlegen, mit dem Sie den Mähbereich für den Rasenmäher-Roboter festlegen. Verlegeweise und Abstände sind produktspezifisch. Am einfachsten verlegt man den Begrenzungsdraht mit einem Einzugsgerät: Dieses fräst einen kleinen Schlitz in den Rasen und verlegt das Kabel automatisch. Von der fachgerechten Verlegung ist der Erfolg oder Misserfolg der Aktion abhängig. Erfahrene Roboterhändler bieten deshalb den Service zur Installation der Geräte an. Diese kostet je nach Modell zwischen 400,- und 800,- €. Zusätzlich benötigen einige Modelle ein Sucherkabel, das von der Station in einen abgelegenen Gartenteil führt. Es hilft dem Rasenroboter, gleichmäßig zu mähen und schneller zur Station zurückzufinden. Tipp: Sofern Sie Ihren Rasen auch gelegentlich Vertikutieren möchten, graben Sie die Kabel ein – so schützen Sie sie vor Beschädigungen. In der Regel ist das nötige Zubehör mitsamt des Begrenzungskabels im Startsystem enthalten; die Anbringung unterhalb der Grasnarbe ist zwar etwas aufwändig – die Zeit ist allerdings gut investiert, denn anschließend gehört das Rasenmähen in Ihrem Garten ein für alle Mal der Vergangenheit an. Programmierung des Mähers Unterhalb der Geräteabdeckung befindet sich ein Bedienfeld, mit dem Sie den Chip des Mähroboters programmieren. Dort stellen Sie unter anderem Schnitthöhe Mähzeiten Bewegungsmuster ein – und fortan mäht der Roboter selbstständig. Tipp: Für eine perfekte Rasenpflege stellen Sie die Schnitthöhe auf 3 – 5 cm ein. Die Arbeitszeit des Roboters richtet sich nach der Flächengröße und Beschaffenheit. Der Rasenschnitt sollte 5 mm nicht überschreiten, sonst muss die Einstellung korrigiert werden. Elektromäher erzeugen lediglich 50 – 80 dB und sind deutlich leiser als ein mit Benzin betriebener Rasenmäher, dennoch gelten selbstverständlich die üblichen Ruhezeiten. Mähroboter warten und reinigen Die meisten automatischen Rasenmäher sind sogenannte Mulchmäher, d.h. sie zerstückeln Rasenspitzen, Unkraut und Moos bis zur richtigen Schnitthöhe so klein, dass sie Sie als Dünger auf dem Rasen liegen lassen können; dabei bleiben feuchte Grasspitzen an der Gehäuse-Innenseite kleben. Deshalb empfehlen wir, das Mähwerk regelmäßig zu reinigen (je nach Einsatz und Mähfläche alle ein bis zwei Wochen). Verwenden Sie dazu ein feuchtes Tuch oder eine Bürste. Um die Elektronik im Inneren des Gerätes nicht zu beschädigen, sollten Sie es auf keinen Fall mit Spritzwasser oder einem Hochdruckreiniger spülen! Ein perfekt gemähter Rasen erfordert scharfe Klingen – überprüfen, schärfen und wechseln Sie sie also regelmäßig aus, sobald Sie Abnutzungen oder Beschädigungen feststellen (meist im Abstand von ca. 3 Monaten). Winterschlaf für den automatischen Rasenmäher Bevor Sie das Gerät in die Winterpause schicken, sollten Sie ihm einen umfassenden Winterservice gönnen. Diesen Winterservice können Sie entweder vom Händler durchführen lassen oder selbst vornehmen; dazu gehören Reinigung aller Geräteteile Auslesen des Fehlerspeichers Prüfung aller Sensoren und Teile auf ihre Funktion Überprüfung der Lager und beweglichen Teile (ggf. Schmieren oder Tauschen) Kontrolle/Austausch der Messer Überprüfung der Akkuspannung Erhaltungsladung über den Winter. Zur Lagerung von Roboter und Station empfehlen wir einen trockenen, frostfreien Raum; der Akku übersteht die Winterruhe am besten, wenn Sie ihn vorher auf 50 – 70 % laden. Gelegentlich ist eine Aktualisierung der Geräte-Software notwendig, um Fehler zu beheben und/oder die Funktion zu verbessern. Der ideale Zeitpunkt für Mäharbeiten ist das Frühjahr – damit startet er perfekt vorbereitet ins Gartenjahr. ### Einen Schwimmteich bauen: So erleben Sie naturnahes Badegefühl Überfüllte Liegewiesen, rote Augen vom Chlorwasser und schwere Badetaschen: Oftmals ist der Besuch im Freibad eher nervig als entspannend. Kein Wunder, dass sich unsere Kunden immer häufiger einen eigenen Schwimmteich anlegen möchten. Als chemiefreie, naturnahe Alternative zum klassischen Swimming-Pool und Naturpool verspricht der Teich ungetrübten Badespaß. Wie der Schwimmteich aufgebaut ist und wie er funktioniert, lesen Sie im Folgenden. Voraussetzung und Planung Grundvoraussetzung für den Schwimmteichbau ist ein ausreichend großes Grundstück: Regenerationszone und Schwimmzone sollten zusammen mindestens 40 Quadratmeter groß sein; um nicht nur planschen, sondern tatsächlich schwimmen zu können, vergrößert sich die Wasserfläche auf rund 100 Quadratmeter. Der mehrzonige Aufbau, Bepflanzung und Technik erfordern eine vorausschauende Planung, wenn Sie einen Teich anlegen. Mit dem Ausheben des Erdreichs und dem Auslegen der Folie ist es keineswegs getan; aus diesem Grund liefern wir Ihnen keine Bauanleitung, sondern erläutern vielmehr, worauf es bei einem gut angelegten Schwimmteich ankommt. Aufbau des Schwimmteichs Die Erdarbeiten und das Verlegen der Teichfolie erfordern viel Erfahrung; statt selbst Hand anzulegen, sollten Sie deshalb ein Galabau-Unternehmen damit beauftragen. Auf den Teichbau spezialisierte Betriebe verfügen auch über die nötigen Maschinen wie z.B. Minibagger, mit denen sie die Teichgrube ausheben. Nach dem Aushub folgt die Formgebung des Schwimmbereiches. Dieser kann durch Mauern, mit speziellen Winkelelementen oder mit Erdreich erfolgen. Dann werden Vlies und Folie verlegt, die den Schwimmteich abdichten. Im nächsten Schritt folgt die Installation von Teichfilter und Co., erst danach wird der Swimming-Teich mit Wasser befüllt und bepflanzt. Wasseraufbereitung im Schwimmteich: Rein biologisch Jeder Badeteich verfügt neben dem Schwimmbereich über eine Regenerationszone mit Wasserpflanzen, die für die Wasserreinigung zuständig ist. Bei einfachen Schwimmteichen sind Schwimmbereich und Regenerationsbereich lediglich durch eingezogene Trennwände voneinander abgegrenzt. Ein komplexeres Teichsystem verfügt über eine separate Klärzone mit Pflanzen; für den kontinuierlichen Wasseraustausch zwischen den beiden Bereichen sorgt eine Pumpe. Damit das Wasser überwiegend klar bleibt, ist in einem Schwimmteich also keinerlei Chemie nötig: Pflanzen, Mikroorganismen und ausgeklügelte Filtertechnik reichen dafür völlig aus. Unverzichtbare Helfer: Teichpflanzen Je weniger Technik Sie in Ihrem Schwimmteich einsetzten, desto wichtiger ist die Rolle von Wasserpflanzen: Eine gute Wasserqualität erzielen Sie, indem Sie unterschiedliche Arten zusammenstellen. Erfahrene Teichbauer haben hierfür ihre „Spezialsortimente“, die gut mit den oft schwierigen Bedingungen im Schwimmteich zurechtkommen. Durch die abwechslungsreiche Vegetation entsteht ein stabiles Biosystem im Teich – und davon ganz abgesehen gewinnt die Gartengestaltung auch optisch durch eine geschickte Pflanzenkombination. Bewuchs der Randbereiche In der nur wenige Zentimeter tiefen Ufer- oder Sumpfzone gedeihen Uferpflanzen wie z.B. Wasserminze oder Iris am besten, die keine ständige Überflutung benötigen. Für die Flachwasserzone (10 – 30 cm Wassertiefe) eignen sich Tannenwedel Binsen Rohrkolben. Sie spielen eine wichtige Rolle im Schwimmteich, da sie während der Wachstumsphase Nährstoffe aus dem Wasser binden. Zudem fördern sie den Gasaustausch zwischen Teichwasser und Luft: So erleichtern sie den Mikroorganismen das Leben – und führen im Winter Fäulnisgase aus den zugefrorenen Teich ab. Tipp: Auf das Düngen können Sie im Bade- oder Gartenteich getrost verzichten! Abgestorbene Pflanzenteile und Kleinstlebewesen liefern eine ausreichende Nährstoffbasis für gesundes Pflanzenwachstum – ein Zuviel an Stickstoff wiederum würde lediglich das Wachstum von Algen beschleunigen. Submerse Pflanzen für tiefere Zonen Echte Unterwasserpflanzen (sogenannte submerse Pflanzen) wie z.B. Wasserpest (Elodea) Wasserfeder Hahnenfuß (Ranunculus) Hornblatt (Ceratophyllum) filtern durch ihre Blätter Nährstoffe direkt aus dem Wasser und reduzieren so das Algenwachstum; durch die Photosynthese bringen sie Sauerstoff in den Schwimmteich. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen Schwimmblattpflanzen wie Seerosen oder schwimmendes Laichkraut. Sie beschatten die Wasseroberfläche und schützen sie dadurch vor Überhitzung; unter ihren Blättern fühlt sich das für den Badeteich so wichtige Zooplankton besonders wohl – und beugt so ebenfalls starker Algenbildung vor. Unterstützende Filtertechnik Der Schwimmteich an sich braucht keine Pumpentechnik. Jedoch erleichtert diese die Arbeit und verbessert die Wasserqualität. Auch können durch mehr Technik Teile des Regenerationsbereiches wegrationalisiert werden, wodurch sich der Schwimmbereich vergrößert. Eine zusätzliche Kompaktfiltereinheit sowie ein Skimmer ersparen Ihnen viel Aufwand bei der Reinigung des Teichs und sorgen für klares Wasser. Je nach Teichgröße setzt man hierzu unterschiedliche Filtersysteme ein, die das Wasser auf mechanische Weise mithilfe von UV-Licht durch den Einsatz von Chemikalien reinigen – letzteres widerspricht allerdings der Grundidee eines Schwimmteichs als natürliche Alternative zum klassischen Pool. Einige Teichbesitzer schwören auf den Einsatz von Zeolith im Filter: Dabei handelt es sich um Alumosilikate, die auch in der Natur vorkommen. Man verwendet Zeolith-Pulver zur Wasserenthärtung und um Schadstoffe zu binden. Pflege Auch wenn der Schwimmteich nur wenig Pflege benötigt: Ganz ohne geht’s leider nicht. Für nähstoffarmes du damit glasklares Wasser empfehlen wir Ihnen, Laub regelmäßig von der Teichoberfläche abzufischen, den Skimmer regelmäßig zu säubern und die Technik zu überprüfen Im Frühjahr ist es außerdem nötig, den Teichboden mit einem Schlammsauger zu säubern, um Sedimente zu entfernen. Sie brauchen dafür nicht eigens ein Gerät anzuschaffen: Viele Gartenbau-Unternehmen stellen es ihnen leihweise zur Verfügung – oder übernehmen gleich die komplette Teichreinigung für Sie. Bei dieser Gelegenheit lässt sich dann auch gleich die Vegetation inspizieren und ggf. durch eine gezielte Nachpflanzung ergänzen. Sehen Sie die Pflege von Wasseranlagen einfach wie den Kundendienst am PKW – den lässt man auch von einem Profi ausführen. Urlaubsgefühl im Garten Statt klassischer Gartenhäuser liegen moderne Pergolen voll im Trend: Sie dienen als Sichtschutz beim Umkleiden und werden dank passender Gartenmöbel zur „zweiten Terrasse“ in unmittelbarer Nähe des Schwimmteichs. So entsteht echtes Urlaubsgefühl in Ihrem Garten! Damit Sie auch laue Sommernächte draußen verbringen können, installieren Sie doch eine stimmungsvolle Gartenbeleuchtung! Mithilfe spezieller Unterwasserstrahler bringen Sie Ihren Schwimmteich zum Leuchten – und können so auch abends noch ein paar erfrischende Bahnen ziehen. ### Geschickte Gartengestaltung: Kleiner Garten ganz groß Das Leben in der Stadt bietet viele Vorzüge – weitläufige Gärten zählen jedoch selten dazu. Meist stehen den Bewohnern nur kleine Gartenflächen, häufig mit schlecht nutzbarem Zuschnitt, zur Verfügung. Ein schöner Garten braucht jedoch nicht zwangsweise viel Platz: Mit geschickter Gartenplanung wird auch der kleinste Garten zu einem richtigen Traumgarten – wie, das lesen Sie in unserem Blogbeitrag. Adieu, Rasenpflege: Garten ohne Rasen Die Pflege und Bewässerung von Rasenflächen zählt zu den zeitraubendsten Gartenarbeiten. Ein Glück, dass eine zeitgemäße Gartengestaltung auch ohne Rasen auskommt! Für einen kleinen Garten bietet sich die Gestaltung als Terrassengarten an – besonders, wenn Sie ohnehin planen, Ihre Terrasse neu anzulegen: Diese bildet den Dreh- und Angelpunkt des Gartens; auf sie ist die gesamte perspektivische Anlage ausgerichtet. Statt einer Rasenfläche sorgen Sie durch Gehwege mit einer gut geplanten Gartenbeleuchtung Wasserelemente Staudenbeete Kiesflächen für Struktur und Tiefenwirkung, die kleine Gärten mit einem länglichen Grundriss (z.B. Reihenhausgarten) optisch vergrößert. Im Folgenden finden Sie Gestaltungstipps für unterschiedliche Gartenstile. Gartengestaltung auf Japanisch Wenn Sie einen japanischen Garten anlegen möchten, stehen Ihnen unterschiedliche Stilrichtungen zur Verfügung: Der Kare-san-sui-Stil („trockene Landschaft“) verzichtet fast völlig auf Pflanzen; Hauptelemente der Gartengestaltung sind Steine und Kies. Im Tsukiyama-Garten („künstliche Hügel“) sowie im Teegarten kommen Wasserbecken oder auch ein Koi-Teich zum Einsatz. Sanfte Hügel Moos und Bodendecker Bambus und Bonsai-Bäume stehen symbolisch für Berge, Wälder, Täler und formen eine Ideallandschaft. Auf üppige Blüten hingegen verzichtet ein Japangarten in der Regel; je nach Lust und Laune können Sie selbstverständlich einzelne Blühpflanzen (z.B. Hortensien) setzen, die für farbige Blickpunkte im ansonsten auf Grau- und Grüntöne konzentrierten Farbschema sorgen. Moderne Gartengestaltung: Weniger ist mehr In einer Hinsicht ähneln sich japanische und moderne Gartengestaltung: Sie sind nie mit Pflanzen überladen, stattdessen setzt man auf streng geometrischen Formalismus. Holz, Stahl, Beton und Naturstein sind die bevorzugten Materialien, die z.B. als großformatige Trittplatten in Form einer Holzterrasse als Mauern Verwendung finden. Nur vereinzelt sorgen Blühpflanzen wie z.B. Hortensie oder Rosen für gezielte Farbtupfer, durch die ein geschickter Landschaftsgärtner einzelne Highlights setzen kann. Kleinen Nutzgarten anlegen Der aktuelle Trend zum Selbermachen setzt sich im Garten fort; im städtischen Umfeld steht der Obst- und Gemüseanbau im eigenen Garten hoch im Kurs. Eine kleine Grundstücksfläche ist hierfür kein Hindernis – statt einem Ziergarten entsteht mit einfachen Mitteln ein vollwertiger Obst- und Gemüsegarten. In kleinen Gärten finden Spalierobst und Hochbeet problemlos Platz. Zudem können Hobbygärtner für den Eigenanbau nicht nur Beete bepflanzen, auch in großen Pflanzkübeln gedeihen Tomaten, Paprika und Co. ganz hervorragend. Tipp: Geschickte Heimwerker können eine Kräuterspirale selbst bauen. Sie ist ein toller Blickfang in Naturgärten oder mediterran gestalteten Gartenanlagen, die Kräuter verströmen einen herrlichen Duft und geben selbst gekochten Gerichten den letzten Schliff. Sichtschutz für mehr Privatsphäre In neu angelegten Reihenhausgärten mit jungem Pflanzenbestand sitzt man wie auf dem „Präsentierteller“ – ein effektiver und zugleich ästhetischer Sichtschutz ist hier besonders wichtig – niedrige Zäune um das Grundstück herum reichen dafür alleine schwerlich aus. Um Ihren Sitzplatz vor fremden Blicken zu schützen, bieten sich in einem kleinen Garten Stauden und Gräser Schmale Hecken Natursteinmauer an. Letztere können Sie mit blühenden Kletterpflanzen wie z.B. Clematis, Kletterrosen (z.B. den pflegeleichten Ramblerrosen) oder wildem Wein begrünen und somit gleichzeitig farbige Akzente setzen. Tipp: Wände aus Edel- oder Cortenstahl eignen sich hervorragend für die Gestaltung moderner Gärten; sie dienen gleichzeitig als stilvolle Gartendekoration.  Heimelige Sitzplätze gestalten Möbel, Sonnenschutz und ein wenig geschmackvolle Gartendeko sind die Grundelemente, um Gartenräume in ein „grünes Wohnzimmer“ zu verwandeln. Der moderne Klassiker schlechthin sind Gartenmöbel im Lounge-Stil; besonders gut kommen Sie unter einer modern gestalteten Pergola ohne Bepflanzung zur Geltung. Durch eine geschickte Gartenbeleuchtung wird der Außensitz an lauen Sommerabenden Ihr Lieblingsplatz in Ihrem Zuhause. Kein Garten ohne Hausbaum Ein Baum ist die Seele jedes Gartens – auch auf der kleinsten Grundstücksfläche darf deshalb der Hausbaum nicht fehlen. Kugel- oder Säulenbäume eignen sich hervorragend für enge Räume, da sie weniger Grundfläche einnehmen (allerdings sollten Sie besonders bei diesen Pflanzen das Schneiden nicht vernachlässigen, damit sie ihre Form behalten und den Garten nicht überwuchern). Der kugelförmige Ahorn sowie der Trompetenbaum sind pflegeleichte Hausbäume, deren Blätter eine prächtige Herbstfärbung annehmen. Weniger bekannt, aber ebenso empfehlenswert ist die Felsenbirne. Im Frühjahr begeistert ihre weiße Blütenpracht, im Sommer erfreuen die heidelbeerartigen und essbaren Früchte den Gartenbesitzer. Richtige Planung entscheidend Je kleiner die Gartenfläche, desto entscheidender ist die richtige Planung für Ihren Traumgarten, da der begrenzte Raum Planungsfehler nur schwer verzeiht. Insbesondere bei engen Platzverhältnissen sollten Sie z.B. bei der Positionierung Ihres Hausbaums oder bei Einbauten jeglicher Art die landesspezifischen Regelungen zum Nachbarrecht berücksichtigen. Ein professioneller Gartenplaner berät Sie ausführlich über Gartenstile und Nutzungsmöglichkeiten – und hilft Ihnen durch professionelle Gartengestaltung, auch den kleinsten Garten groß rauskommen zu lassen! ### Wie kommt das "Ingrün" bei Ihnen an? Na, per Post. Nein, wir meinen das natürlich im übertragenen Sinne. Wir wollten in der "Ingrün"-Ausgabe 04/2015 von Ihnen wissen: Wie gefallen Ihnen die Texte und Bilder? Was machen Sie, nachdem Sie das Magazin durchgelesen haben? Welche Themen wünschen Sie sich vermehrt? Auswertung der Umfrage 56 Leser haben an der Umfrage teilgenommen; im "Ingrün" 01/2016 haben wir ja schon die Gewinner veröffentlicht, hier nun die ausführlichen Auswertungen zum Nachlesen: Wie gefällt Ihnen das neue "Ingrün"? Was machen Sie mit dem "Ingrün", nachdem Sie es gelesen haben? Welche Themen wünschen Sie sich vermehrt im Ingrün? Pflege Pflegeempfehlungen für Gärten Gartenpflege Obst-Baumschnitt exaktere Pflegetipps (Schnitt: z. B. Rosen; für Dinge, für die man keinen Gärtner beauftragt) praktische Tipps für den Hobbygärtner Rückschnitt (z. B. Lavendel) Gehölz-, Pflanzenschnitt und -pflege mehr Pflege- und Instandhaltungstipps Gartenteichpflege. Fachinfos Pflanzen vorstellen Sichtschutz einzelne Pflanzen genauer vorgestellt (Pflege, Wuchs,...) Details (Zäune, Geländer) Gartenbaumaterialien Schattenbeete Information über den Klimawandel angepasste Pflanzen, Büsche und Bäume keine utopischen Themen, wer hat schon so einen großen Teich zum Schlittschuhlaufen Anregungen & Ideen Do-it-yourself-Ideen Anregungen (Pflanzenkunde bzw. besondere Bäume) Gemüseanbau Dekoideen für kleine Gärten nostalgisch dekorieren Sitzplätze gestalten bepflanzen und dekorieren kreative Kunst (Figuren usw.) ländliche, regionale Küchenthemen/Rezepte kleine Deko für den Garten Unternehmensinfos Geschichten aus dem Unternehmen z. B. Beschäftigung von Flüchtlingen Projektvorstellungen Gartenportraits Gartenstile Fotos Vorher-Nachher-Berichte kleine Gärten Umgestaltung alter Gärten, auch in kostengünstigen Varianten Tipps Alltagstipps für den „Hausgebrauch“ Pflanztipps für die entsprechende Jahreszeit saisonale Gartentipps Partnerfirmen vorstellen rund um den Garten Tipps und Trends. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme! Vielen Dank nochmals an dieser Stelle für die zahlreichen Einsendungen, für das Feedback und die ehrliche Kritik. Wir sind bemüht, so viel wie möglich von Ihrem Input zu berücksichtigen. ### Naturpool bauen: Wasser ohne Chemie und Design im Einklang In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach Naturpools in deutschen Gärten sehr stark zugenommen, schließlich versprechen sie chemiefreies Badevergnügen direkt vor der Haustür. Mit seiner klaren Linienführung hat sich der Natur- bzw. Biopool neben dem Schwimmteich als Alternative mit Designanspruch etabliert. Im Folgenden finden Sie keine Bauanleitung zum Selbstbau; vielmehr möchten wir Ihnen ein wenig Grundwissen rund um Planung, Bau und Reinigung eines Naturpools in Ihrem Garten vermitteln. Unterschied zwischen Schwimmteich, Natur- und klassischem Pool Die Bauweise eines Naturpools unterscheidet sich in mehreren Punkten von einem Schwimmteich; dies beginnt bereits bei der Form: Anders als beim Schwimmteichbau gibt es neben der Schwimmzone keine separate Pflanzzone. Bei gleicher Schwimmfläche verringert sich der Platzbedarf um etwa 50 Prozent. Die Bauform lehnt sich in ihrem Design mit klarer Linienführung an den klassischen Swimming Pool an – allerdings mit einem großen Unterschied: Im Gegensatz zum konventionellen Pool kommt bei der Wasseraufbereitung keine Chemie zum Einsatz; vielmehr setzen Naturpools auf rein biologisch-mechanische Wasserreinigung. Damit ist der Biopool die logische Weiterentwicklung des naturnahen Schwimmteiches – allerdings ohne den Einsatz von Pflanzen, dafür aber mit der architektonischen Linienführung des klassischen Swimming Pools. Sie genießen glasklares Wasser ohne Rote-Augen-Effekt, müssen es aber nicht mit Kleinstlebewesen und Teichpflanzen teilen. Planung und Umsetzung Als Faustzahl für den Platzbedarf der Filtertechnik gelten etwa 15% der Fläche des Schwimmbereiches. Allerdings verschwindet diese während des Baus dezent unter einer Holzterrasse. Anders als beim Schwimmteich muss ein massives Becken aus Beton erstellt werden. Dabei werden an die Ebenflächigkeit der Wände und des Bodens hohe Anforderungen gestellt, da kleinste Unebenheiten später sehr störend wirken. Die Abdichtung erfolgt wie beim Schwimmteich durch eine spezielle Folie. Funktionsprinzip der Teichtechnik Neben dem Schwimmbereich verfügen Naturpools über einen kleinen Sandfilter und einen Phosphatfilter, die sich beide unter der Holzterrasse befinden. Der Sandfilter wird rund um die Uhr mit Wasser durchströmt; dadurch entsteht ein Biofilm, der für das biologische Gleichgewicht sorgt. Im Phosphatfilter wird Phosphat abgebaut, was die Algenbildung verhindert. Algen sind zwar keine Krankheit, allerdings trüben sie das Wasser. Wenig Aufwand für die Reinigung Anders als die Teichreinigung bei Schwimm- oder Gartenteich verursacht ein Biopool nur wenig Pflegeaufwand. Die Säuberung des Schwimmbereichs übernimmt ein Poolroboter. Der kleine Helfer erspart Ihnen viel Zeit und Mühe, indem er Wände und Boden des Schwimmbeckens von Ablagerungen befreit. Lediglich im Frühjahr kommen Sie um eine umfassende Reinigung des Naturpools nicht herum. Spezialisierte Galabau-Unternehmen bieten jedoch einen entsprechenden Service zur Poolreinigung an – so können Sie unbesorgt in die neue Badesaison starten. Umfeld des Naturpools planen Der Pool allein macht noch keine Wellness-Oase. Machen Sie sich deshalb bereits vor dem Poolbau Gedanken über passendes Zubehör und die Gestaltung des Umfelds. Wohlfühl-Ambiente im eigenen Garten Damit sich der Natur-bzw. Biopool harmonisch in Ihre Gartenumgebung einfügt, haben Sie bei der Beckenrandverkleidung die Wahl zwischen unterschiedlichen Materialien wie z.B. Sandstein, Granit und Holz. Echtes Wellnessgefühl entsteht, wenn Sie in der Nähe des Pools eine Sauna eine moderne Pergola inklusive bequemer Möbel einen Bachlauf mit Wasserpflanzen und Steinen anlegen. Damit Sie ganz ungestört schwimmen und entspannen können, sorgen – je nach Gartenstil – Natursteinmauern, Hecken, Metall- oder Holzelemente für den nötigen Sichtschutz. Passendes Zubehör für den Pool Mit entsprechendem Zubehör und etwas Technik steigern Sie den Komfort in Ihrem Pool oder werten ihn optisch auf. Die Liste mit verfügbarem Poolzubehör ist lang und reicht von Mini-Steg mit Einstiegleiter Beckenheizung Gegenstromanlage Massagedüsen bis hin zur Unterwasserbeleuchtung. Letztere ermöglicht Ihnen nicht nur die Poolnutzung bei Nacht, sondern macht den Naturpool nach Einbruch der Dunkelheit zum echten Blickfang in Ihrem Garten – am besten in Kombination mit einer durchdachten Gartenbeleuchtung. Teich oder Pool – Eine Frage des Geschmacks Ob Sie sich letztlich für einen Badeteich oder einen Naturpool entscheiden, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab: Beide versprechen biologisch gereinigtes, klares und gesundes Wasser. Die Kosten für den Bau eines Naturpools liegen in der Regel etwas höher als beim Schwimmteich, die Kosten für die Pflege sind dafür etwas geringer. Der Schwimmteich benötigt mehr Grundfläche und beheimatet als Biotop Pflanzen und Tiere, mit denen Sie sich die Schwimmfläche teilen. Sofern Sie also ganz ungestört Ihre Bahnen ziehen möchten und ein modernes, geradliniges Design mit komfortabler Ausstattung bevorzugen, sind Sie mit der Poolvariante besser beraten. ### Urlaubsziel: Garten – Gartengestaltung mit Pool Warum in die Ferne reisen – Urlaub zu Hause kann so schön sein, wenn Sie ihn im eigenen Garten mit Pool verbringen können! Zwar erfüllt auch ein Aufstellpool seinen Zweck; die knallblauen Becken sind aber (im Gegensatz zu einem Einbaupool oder Badeteich) kaum ein optischer Gewinn für Ihren Garten. Tolle Ideen für attraktives Gartendesign mit Badeteich oder Pool gibt es zuhauf: Wir stellen Ihnen einige davon vor und geben Ihnen praktische Tipps zur Gartenplanung – für moderne, mediterrane und klassische Gartengestaltung. Naturpools: Schwimmbadbau mit Designanspruch Moderne Architektur bringt Design und Lifestyle zusammen – mit einem eigenen Pool setzen Sie das i-Tüpfelchen und erschaffen Ihre ganz persönliche Wellness-Oase. Beim Poolbau setzt sich statt konventioneller Pooltechnik mit Chlor zunehmend der Naturpool bzw. Biopool durch, dessen Filtertechnik gänzlich biologisch-mechanisch arbeitet und auf Chemie verzichtet. Eine geschickte Gartengestaltung greift die Architektursprache des Hauses auf und führt sie in Garten, Pool und Nebengebäuden fort; so etwa in Form der Bodenbeläge: Fliesen aus Beton Naturstein Holzdielen eignen sich beim Bauhausstil ausgezeichnet für die Terrassengestaltung oder um eine Schwimmbecken-Umrandung zu bauen. Ein besonderes Highlight im wörtlichen Sinne schaffen Sie, wenn Sie eine Beleuchtung in Ihrem Pool installieren. Das sanfte Licht im Becken sorgt nachts für eine attraktive Gartenbeleuchtung. Schwimmteich: Ein Stück naturnahe Lebensqualität Als naturnahe Alternative zum Pool eignet sich ein Swimming-Teich sowohl für die klassische als auch die mediterrane Gartengestaltung. Voraussetzung ist allerdings ein großes Grundstück, denn die Mindestfläche für Reinigungs- und Schwimmzone liegt bei rund 50 Quadratmetern. Die Bepflanzung im Swimming-Teich ist nicht nur dekorativ, sondern spielt bei der Wasserreinigung eine zentrale Rolle: Ufer- und Unterwasserpflanzen filtern Nährstoffe aus dem Wasser und sorgen für eine gleichbleibend gute Wasserqualität im Schwimmbad – besonders umweltfreundlich, da keinerlei Chemie zum Einsatz kommt. Da jeder Teich ganz individuell geplant und angelegt wird, erlaubt er maximale Gestaltungsfreiheit: Von der naturnahen Erholungsoase bis zum Badeparadies für Kinder ist alles möglich, was Ihnen gefällt. Toben erwünscht: Kinderfreundlicher Schwimmbadbau Schwere Taschen, harte Liegewiesen, kaum Schatten: Für Familien (und besonders die Eltern) bedeutet ein Freibadbesuch oft mehr Stress als Erholung – ein Gartenteich zum Schwimmen und Planschen ist daher die perfekte Alternative. Mithilfe von Zäunen und/oder einer Mauer lassen sich Schwimmteiche kindersicher gestalten – und die ganze Familie hat ihren Spaß: Die Kleinsten erkunden die flache Uferzone, die Großen toben sich nach Herzenslust aus. Dank Steg Sprungbrett kleinem Wasserfall garantiert der Schwimmteich Urlaubsfeeling in Ihrem Familiengarten – nicht nur für Kinder! Outdoor-Wohnzimmer direkt neben dem Pool Teich- oder Pooleinbau alleine machen noch keine heimelige Atmosphäre in Ihrem Garten; erst durch einen gemütlichen Sitzplatz auf der Gartenterrasse wird er während der Sommermonate zum „grünen Wohn- und Esszimmer“. Hoch im Kurs privater Poolbesitzer steht aktuell eine modern gestaltete Pergola in unmittelbarer Nähe des Schwimmbereichs. Pfiffige Einrichtungsideen wie Eine Grillstation als Outdoor-Küche Gartenmöbel im Lounge-Stil Sonnensegel oder Markise als Sonnenschutz machen die Pergola zum idealen Aufenthaltsort, von dem aus Sie das Panorama auf Garten, Pool und Haus ungestört genießen können. Tipp: Eine Beleuchtung mit LED-Lampen in warmen Farben sorgt auch abends für eine angenehme Atmosphäre. Ferien am schönsten Ort der Welt: Daheim Zugegeben: Die Baukosten für einen Biopool oder Badeteich liegen deutlich höher als die eines Aufstellpools – günstige Modelle sind bereits für wenige hundert Euro auf dem Markt erhältlich. Allerdings stellt sich durch einen Aufstellpool auch schwerlich Urlaubsgefühl ein. Durch spritzige Landschaftsbau- und Wohnideen wertet der Schwimmbadbau Ihren Garten nicht nur optisch auf, er steigert auch den Wert Ihrer Immobilie. Was ihn allerdings unbezahlbar macht: Um Urlaubsstimmung zu erleben, brauchen Sie nicht mehr zu verreisen – sondern können das ganze Jahr über dort entspannen, wo Sie wohnen – und Ihr Garten wird zum schönsten Urlaubsort der Welt. ### Einen Koiteich anlegen: Das gilt es zu beachten In Japan gelten Koiteiche als echte Statussymbole – schließlich besitzen die edlen Zierfische zum Teil einen beträchtlichen Wert. Bei der Teichgestaltung gelten allerdings etwas andere Bedingungen als bei einem gewöhnlichen Gartenteich mit Goldfischen. Was Sie beachten müssen, wenn Sie einen Koiteich planen und bauen möchten und welche Besonderheiten für die Haltung von Koi gelten, haben wir für Sie zusammengefasst. Besondere Teichfische mit hohem Wert Die japanischen Zierfische werden bereits seit dem 3 Jh. n. Chr. In Asien gezüchtet. Die Karpfen wachsen bis zu einer Größe von 60 – 100 cm heran, mit durchschnittlich 80 bis zu maximal 200 Jahren haben die Tiere eine sehr hohe Lebenserwartung. Es existieren 16 Haupt- und mehr als 100 Unterarten; als besonders schön gelten Exemplare mit harmonischer Körperform, makellosen Schuppen und mit bestimmten Farben (z.B. der weiß-rote Kohaku). Je größer und älter der Koi-Karpfen, umso höher sein Wert: Nicht selten bringt ein Koi seinem Besitzer sechsstellige Summen ein. Tipp: Koi sind sehr gesellige Wesen; Sie sollten also nie einen einzelnen Koi halten! Vorüberlegungen zum Teichbau Lage, Größe des Beckens sowie die Teichtechnik erfordern einiges an Planung, bevor Sie mit dem Koiteichbau beginnen. Die wichtigsten Infos und Tipps zur Teichplanung haben wir in unserer Checkliste für Sie zusammengestellt. Der richtige Ort für das Teichbecken Zunächst gilt es, auf Ihrem Grundstück einen optimalen Platz für den Koiteich zu finden. Am wohlsten fühlen sich die Fische im Halbschatten – deshalb ist es ratsam, wenn Sie den Gartenteich in der Nähe des Hauses anlegen. Zu viel Sonne verursacht vor allem in sehr flachen Teichen häufig Sonnenbrand bei den Fischen. Ein weiterer Vorteil der hausnahen Anlage ist, dass Sie die Fische gut im Blick haben. Das Haus spendet dem Teichbecken Schatten und Sie können die Anschlüsse für die Technik problemlos verlegen. Koi brauchen Platz Das Mindestvolumen eines Koiteichs beträgt 5.000 Liter, pro weiterem Koi kommt jeweils eine Wassermenge von 1.000 Liter zusätzlich hinzu. Die Mindesttiefe sollte rund 1,50 Meter betragen, damit der Teich im Winter nicht durchfriert und die Fische genug Bewegungsfreiheit haben. Ideal sind runde oder ovale Beckenformen von mindestens 3 x 6 Metern, also einem Volumen von 18.000 Litern Wasser, um Koi artgerecht zu halten. Runde Formen verhindern Schmutzablagerungen in den Ecken. Vermeiden Sie spitze und scharfe Kanten an den Einrichtungen: Die Fische können sich daran verletzen und sind dann anfällig für Pilzkrankheiten. Tipp: Planen Sie das Teichbecken großzügig für den Fall, dass Sie die Population später vergrößern wollen! Das richtige Teichbecken für den Koiteich Welche Beckenart für Sie in Frage kommt, hängt von der Bodenbeschaffenheit und dem eigenen Anspruch ab: Ein mit Teichfolie ausgekleidetes Becken benötigt einen lehm- oder tonhaltigen Untergrund mit hoher Dichte. Bei sandigen Böden ist eine Beton-Wanne mit Folie die bessere Wahl. Eine relativ kostspielige, aber auch vorteilhafte Variante ist die Teichschale aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff): Diese spezielle Kunststoffart ist korrosionsbeständig äußerst strapazierbar und stabil isolierend und die Beckenform wird ganz individuell nach Ihren Wünschen angefertigt. Sie können das Teichbecken entweder im Boden versenken oder die Wände ummanteln (z.B. mit Ziegeln oder Naturstein) – damit gewährt es Ihnen maximale Spielräume bei der Teichgestaltung. Teichtechnik: Filter, Teichpumpe und Co. Da im Koiteich überproportional viele Fische gehalten werden, spielt die Wasserqualität eine wichtige Rolle – eine leistungsfähige technische Anlage ist daher das A und O. In der Praxis hat es sich bewährt, Oberflächensauger (Skimmer) Bodenabläufe einen mechanischen Teichfilter (Trommelfilter oder Bürstenfilter) biologische Filtersysteme Teichpumpen zu kombinieren – ganz ähnlich, wie dies in einem Schwimmteich der Fall ist. Empfehlenswert ist zudem die Ausstattung mit einer Belüftung: Sie versorgt die Filterbakterien ausreichend mit Sauerstoff und vereinfacht ihnen die Arbeit. Teich regelmäßig reinigen Laub, abgestorbene Pflanzenteile und Ausscheidungen der Teichbewohner verschmutzen das Teichwasser und beeinflussen die Wasserqualität negativ. Eine regelmäßige Teichpflege ist daher unerlässlich, damit die Koi nicht anfällig für Keime, Bakterien und Pilze werden. Zur regelmäßigen Reinigung zählen Abfischen von Blättern von der Wasseroberfläche Schmutz und Ablagerungen vom Grund absaugen Filter säubern Teilwasserwechsel. Tipp: Auch wenn das Wasser klar ist, sollten Sie die Wasserwerte im Auge behalten. Stickstoff, Nitrat und Co. können auch scheinbar klares, sauberes Wasser belasten. Bei erhöhter Phosphatbelastung bilden sich zudem vermehrt Algen, die zwar ungefährlich sind, aber das Teichwasser unansehnlich trüben. Zu hohe Konzentrationen an Nitrat und Nitrit verursachen schwere, mitunter lebensbedrohliche Krankheiten bei den Fischen. Überwinterung der Koi Damit die Fische unbeschadet im Teich überwintern, sollten Sie den Teich unbedingt winterfest planen. Bei Frost bildet sich auf dem Teich eine Eisschicht, in der Tiefe sinken die Wassertemperaturen auf bis zu 4 °C ab und die Fische halten Winterruhe. Diese Winterruhe darf nicht gestört werden; auch sollten Sie die Fische in dieser Zeit keinesfalls füttern. Unter normalen Bedingungen überstehen Koi den Winter problemlos, allerdings bedeutet jede Störung Stress; daher sollten Sie den Bodenlauf schließen sowie Pumpen und Belüfter aus den tieferen Zonen entfernen. Der Filter kann und sollte jedoch mit reduzierter Leistung weiterlaufen, um den Gasaustausch im Wasser zu sichern. Damit das Wasser nicht zu stark abkühlt, empfehlen wir eine Abdeckung (z.B. aus Styropor oder PE-Bällen), die im Frühjahr wieder entfernt wird. Damit die Fische genügend Sauerstoff bekommen, bleibt eine kleine Stelle unabgedeckt und eisfrei. Heizungen kommen zum Einsatz, wenn man die Wachstumsphase der Fische verlängern will. So kann man den Winter künstlich verlängern. Dies ist jedoch ökologisch und ökonomisch eher fragwürdig. Teichpflanzen: Schön und nützlich Pflanzen sind nicht nur ein optischer Gewinn für den Teich, sondern haben auch praktische Vorteile: Sie dienen den Koi als Laichhilfe, bieten ihnen schattige Plätze und verbessern außerdem die Wasserqualität, indem sie Nährstoffe abbauen. Leider dient die Bepflanzung den Fischen auch als Futter, weshalb Sie robuste Arten wählen sollten. Als Uferpflanzen eignen sich z.B. Rohrkolben, für tiefere Bereiche sind Seerosen geeignet. Relativ neu sind sogenannte Pflanzinseln, die frei auf der Fläche umherschwimmen. Ein Schutznetz an der Unterseite verhindert, dass die Wasserpflanzen von den Koi gefressen werden. Separate Pflanzzonen schaffen Eine pflegeleichte Alternative ist es, eine eigene Pflanzzone anzulegen, die die Fische nicht erreichen – zum Beispiel einen kleinen Bachlauf mit Uferbepflanzung, der sich durch einen Steingarten windet. Eine schöne Idee ist es, Wasserfälle oder Wasserspiele einzubauen: Sie sorgen nicht nur für zusätzliche Wasserzirkulation – ein Wasserfall erfüllt den Garten mit sanftem Plätschern und lässt sich ansprechend bepflanzen. Da zu viel Unruhe schädlich ist, sollten Sie den Bachlauf nur bei Bedarf einschalten. Mehr als ein einfacher Gartenteich Ein Koiteich ist ein echter Gewinn für die Gartengestaltung: Die edlen Karpfen dabei zu beobachten, wie sie ruhig ihre Runden im glasklaren Teich ziehen, hat eine beruhigende Wirkung. Im Lauf der Zeit entwickeln viele Teichbesitzer eine enge Beziehung zu den Fischen, die bei richtiger Haltung sogar handzahm werden. Auch wenn der Teichbau etwas komplizierter ist als bei einem gewöhnlichen Fischteich: Für den Aufwand werden Sie reich belohnt. ### Gestaltungsideen für den Garten ohne Rasen Mähen, Düngen,Wässern: Rasenflächen erfordern viel Pflege. Verbrennt er während der Sommermonate oder macht sich Unkraut breit, wirkt der Rasen ungepflegt – aus diesem Grund verzichtet man in vielen Ländern mittlerweile gänzlich darauf. Besonders in kleinen Gärten ist auch bei uns die Gartengestaltung ohne Rasen auf dem Vormarsch, doch selbst große Gärten ohne Rasen sind bei entsprechender Planung durchaus reizvoll. Wir geben Ihnen einige Anregungen und nennen Ihnen Alternativen zu konventionellen Rasenflächen. Kleine Gärten ohne Rasenfläche Ein schmaler Reihenhausgarten umfasst meist nur wenige Quadratmeter. Indem Sie auf Rasenflächen verzichten, gewinnt der Reihenhausgarten häufig sogar an Gebrauchswert: Sie gewinnen dadurch Platz für eine größere Terrasse, eine Sauna oder abwechslungsreiche Grünflächen, in denen Sie (je nach Gartenstil) Rosengewächse Gräser Wildpflanzen und Stauden geschickt kombinieren können; Voraussetzung dafür ist eine geschickte Gartenplanung, die auf die Architektur Ihres Hauses wie auch auf den beabsichtigten Gebrauchszweck des Gartens (als Gemüsegarten, Familiengarten oder reine Erholungsoase) Rücksicht nimmt. Terrasse als Zentrum des Gartens Die Terasse bzw. der Wintergarten bildet stets das Zentrum in einem kleinen Garten. Durch bequeme Gartenmöbel, einen Sonnen- und Sichtschutz (z.B. eine begrünte Pergola) wird sie zum „Wohnzimmer im Grünen“. Von der Terrasse aus erschließt sich ein kleiner Garten auf einen Blick – dies sollten Sie bei der Planung beherzigen und die Perspektive ganz auf diesen Standpunkt ausrichten! Tipp: Durch eine geschickte Gestaltung (z.B. sich leicht verjüngende Wege oder eine nach hinten zunehmende Größenstaffelung der Pflanzen) erzeugen Sie eine Tiefenwirkung, die Reihenhausgärten deutlich größer erscheinen lässt. Formale Gärten: Schlichte Eleganz auch ohne Rasen Streng formale, modern gestaltete Gärten setzen auf eine reduzierte Farbwirkung und Geradlinigkeit. Bei der Garten-Neuanlage ist deshalb Purismus die oberste Devise: Rechtwinklige Terrassen, Pflanz- und Rasenflächen bestimmen die Grundstruktur – letztere sind allerdings kein Muss: Kiesbeete und Holzdecks sind ein pflegeleichter Ersatz, der sich perfekt in das Gesamtbild fügt. Stufen und Steinplatten zwischen den Pflanzflächen gliedern die Gartenfläche optisch in verschiedene Zonen. Diese Wirkung können Sie durch einen harmonischen Materialmix noch verstärken. Zu Immobilien im Bauhausstil etwa passen Splitt- oder Kieswege mit Trittplatten aus Beton ein Naturpool in geradlinigem Design Hecken mit streng geometrischem Schnitt ganz hervorragend. Einzelne Blühpflanzen setzen zur Auflockerung farbige Akzente – eine üppige und vielfältige Begrünung mit Blumen jedoch wirkt im Rahmen eines modernen Gartendesigns eher unruhig und durchbricht die schlichte Eleganz. Setzen Sie daher besser auf eine Gestaltung mit Gräsern und/oder Stauden in geringer Sortenvielfalt. Japanischer Garten: Ruhig und meditativ Japanische Gärten kommen problemlos ohne Rasen aus – ganz gleich, ob Sie sich bei der Gartenplanung für Kare-san-sui-Stil Tsukiyama-Garten Teegarten entscheiden: Kiesflächen und -wege geben die Grundstruktur vor und sind eines der wichtigsten Gestaltungelemente: Das Kiesharken gilt in der Zen-Philosophie als Form der Meditation. Sanfte Hügel bestimmen das Gesamtbild; mithilfe einer meist sparsamen Bepflanzung aus Bonsai, Moos und Gräsern (z.B. Japan-Segge) entsteht eine Miniatur-Landschaft mit Symbolcharakter. Dezente Deko-Elemente wie z.B. Steinlaternen sowie ein gepflegter Koi-Teich runden das asiatische Ambiente ab – und Ihr Garten wird zur meditativen Ruheoase. Naturgarten: Lebensräume für Flora und Fauna Selbst einen naturnahen Garten können Sie ganz ohne Rasenfläche gestalten – schließlich kommen makellos gepflegte Rasenflächen in der freien Natur nicht vor. Stattdessen bieten kleine, artenreiche Wiesen, Rosen, Wildgehölze und Sträucher einen lebendigen Lebensraum für Insekten und Kleintiere. Natürlich dürfen in einem Naturgarten Obstbäume nicht fehlen, schließlich handelt es sich dabei nie um einen reinen Zier-, sondern immer auch um einen Nutzgarten. In größeren Gartenflächen runden Blumenwiesen das Konzept des Naturgartens ab: Sie geben Ihrem Garten einen naturbelassenen Charakter – und erfordern zudem ein geringeres Maß an Pflege als ein englischer Rasen. Cottage-Garten: Wildromantische Blütenpracht Ein Garten im englischen Landhaus- bzw. Cottagestil scheint wie zufällig gewachsen, dabei ist er planvoll angelegt: Wie in der freien Natur ranken um die Stämme der Obstbäume Rosen (beispielsweise die pflegeleichten Ramblerrosen) herum, Blüten von Gemüse- und Zierpflanzen teilen sich eine Fläche und bilden gemeinsam bezaubernde Ensembles. Tipp: Sträucher und Bäume sollten Sie am besten nur schonend schneiden! Eine allzu eifrige Gartenpflege lässt den Naturgarten schnell „künstlich“ wirken; zudem fühlen sich Insekten in einem naturbelassenen Garten am ehesten heimisch. Überraschende Effekte durch den Verzicht auf Rasenflächen Ganz gleich, ob Sie es in der Gartenpraxis lieber akkurat oder naturbelassen mögen: Indem Sie Ihre Rasenflächen in Kiesbeete, Staudenflächen oder eine Wiese umwandeln, gewinnen Sie Ihrem Garten ganz neue Facetten ab. Auf Rasen-Neuanlage, Pflege, Dünger und Bewässerung können Sie dank unserer Gartentipps also getrost verzichten und Ihre Gartenträume auch ohne Rasen verwirklichen. ### Gestaltungsideen und Tipps für einen japanischen Garten Weitläufige Kiesflächen mit harmonisch geschwungenen Hügeln, ruhige Wasserflächen und karge Pflanzen-Landschaften: Ein japanischer Zen-Garten besticht durch seine klare Struktur und lädt den Betrachter zu Entspannung und Meditation ein. Wir haben für Sie Wissenswertes zu Grundprinzipien, Geschichte und Stilarten fernöstlicher Gartengestaltung zusammengefasst und nennen Ihnen einige Gestaltungstipps für Ihren eigenen Japangarten. Geschichte und Stilarten von Zen-Gärten Bereits vor rund 2.000 Jahren legte man in China Gärten nach dem taoistischen Prinzip von Yin und Yang an; während der Nara-Zeit (8. Jahrhundert) entwickelte man die chinesische Gartenkunst in Japan weiter – daraus entstanden ab dem 16. Jahrhundert die typischen Japangärten. Eine Hauptform japanischer Gärten ist der sogenannte Kare-san-sui-Stil (dt. „trockene/ausgetrocknete Landschaft”). Es handelt sich dabei um einen Trockengarten, in dem weder Wasser noch größere Pflanzen vorkommen. Als reiner Meditationsgarten verzichtet er auf alle ablenkenden Elemente; ein berühmtes Beispiel für diesen Gartenstil sind die Gärten des Tōfuku-Tempels in Kyoto. Der Tsukiyama-Garten (dt. „künstliche Hügel“) wirkt weniger streng: Große Steine, ein Gartenteich und Bonsaibäume bilden in Miniaturform eine Landschaft mit Hügeln, Meer und Wäldern nach. Vorbilder für solche Wandelgärten sind die „drei berühmten Gärten Japans“ (Kenroku-en, Kōraku-en und Kairaku-en). Ein Teegarten wiederum vermittelt Ruhe und Abgeschiedenheit für die fernöstliche Teezeremonie. Ein Tor als symbolische Grenze, ein Wasserbecken und Kieswege führen durch einen üppigen Bewuchs mit Bambusrohren und Gehölzen, die Wildheit vermitteln soll. Im Zentrum steht das Teehaus als Ruhe-Oase – ein Pavillon mit bewusst schlichter Einrichtung. Planung und Gestaltung eines Japangartens Mithilfe von Felsen, kunstvoll angelegten Hügeln, Beeten und Wegen erschaffen Sie eine Miniaturlandschaft, die zum Meditieren und Entspannen einlädt. Eine detaillierte Planung gibt die Struktur des Betrachtungsgartens vor und berücksichtigt die Symbolik der einzelnen Gartenelemente. Viele Asien-Gärten sind streng formal gestaltet; daneben gibt es aber auch natürliche Landschaftsgärten mit freien Formen: Hier steht es Ihnen selbstverständlich frei, unterschiedliche Stilelemente zu mischen und zu modifizieren – denn die oberste Regel ansprechender Gartengestaltung lautet: Richtig ist, was Ihnen gefällt! Grundstruktur der Anlage Typisch für einen Japangarten sind geschwungene, organische Formen, die wie zufällig wirken – dahinter steckt jedoch viel Planungsarbeit. Zunächst werden kleine Erdhügel aufgeschüttet, die Berge symbolisieren und mit Moos, Bodendeckern und einzelnen Gehölzen begrünt werden. Dazwischen schlängeln sich breite Kieswege mit oder ohne Trittsteine (z.B. aus Natursteinplatten) – im modernen Gartenbau setzt man auch großformatige Terrassenplatten aus Granit ein. Die klassische japanische Gartengestaltung verzichtet auf Weg-Einfassungen. Um die einzelnen Flächen voneinander abzugrenzen, können Sie jedoch Pflastersteine verwenden: Diese fügen sich gut in das von Weiß-, Grau- und Grüntönen dominierte Farbschema des Japangartens ein. Kies und Steine als Gestaltungselemente Das Harken von Sand und Kies gilt in der Zen-Philosophie als Art der Meditation: Das Wellenmuster soll an die Bewegung von Wasser erinnern – deshalb ist eine weitläufige Kiesfläche im Japangarten unabdingbar. Am besten verwendet man hierfür weißen bis hellgrauen Kies bzw. Splitt mit 4-12 mm Korngröße. Tipp: Ein echter japanischer Garten ist stets makellos gepflegt, Unkraut im Kiesbett wirkt äußerst störend. Ein Unkrautvlies unterhalb der Kiesschicht spart Ihnen viel Mühe bei der Gartenpflege! Häufig eingesetzt werden steinerne und architektonische Gestaltungselemente wie z.B. Findlinge Steinlaternen Ein steinerner Buddha Gartenhäuser in Form einer Pagode. Typisch japanische Teehäuser verzichten auf Gartenmöbel, als Sitzgelegenheiten dienen Matten aus Reisstroh, die traditionellen Tatami. In einem zeitgenössisch interpretierten Japangarten ersetzt eine moderne Pergola mit Rattanmöbeln die klassische Pagode. Teichbecken: Grundelement eines Teegartens Für Tsukiyama- und Teegärten ist Wasser als Gestaltungselement unverzichtbar. Ein richtiger Teichgarten mit Brücken und kleiner Insel erfordert eine ausreichend große Grundfläche. Tipp von GALANET: Verbinden Sie doch Ästhetik und Nutzen, indem Sie in Ihrem japanischen Garten einen Schwimmteich anlegen! Die Gartenbepflanzung passt hervorragend zum fernöstlichen Flair und Felsen am Ufer vervollständigen das Gesamtbild. Als Alternative für kleinere Grundstücke bietet sich ein Koiteich an: Die edlen Zuchtkarpfen sind seit dem 19. Jahrhundert beliebte Statussymbole des japanischen Adels – und sind schwimmende Juwele: Je nach Farbe, Körperform und Beschaffenheit der Haut werden Koi mit bis zu sechsstelligen Summen gehandelt. Passende Pflanzen für japanische Gärten Der japanische Gartenbau setzt Stauden, Blühpflanzen und Hecken (wenn überhaupt) nur sehr sparsam ein. Die Hauptrolle spielen stattdessen Bonsai-Formgehölze, Buchs und Azaleen, die zu Skulpturen geschnitten werden. Hierfür eignen sich alle winterharten, verholzenden Bäume und Sträucher mit kleinen Blättern bzw. Nadeln wie z.B. Japanischer Ahorn (Fächerahorn) Buchsbaum Chinesische bzw. Japanische Ulme Kiefer Fuchsie Maulbeere Korkeiche. Oder auch der (nicht winterharte) Granatapfel, der sich gut als Kübelpflanze verwenden lässt. Jeder Zierbaum trägt dabei eine symbolische Bedeutung: Die Kirsche etwa steht für Schönheit und Vergänglichkeit, Kiefern für Beständigkeit. Damit die japanische Gartenstruktur erhalten bleibt, sollten die Pflanzen nicht zu hoch wachsen. Aus diesem Grund setzt man Moos und kleinblättrige Bodendecker (z.B. Azaleen) ein, um die Flächen zwischen Kiesbeeten, Wegen und Wasserbecken zu begrünen. Mit Bambus, Blutgras und der immergrünen Japan-Segge runden Sie das Pflanzen-Ensemble ab. Zwar verzichten Japangärten traditionell auf eine farbenfrohe Blütenpracht; je nach Geschmack können Sie die reduzierte Farbgestaltung aber selbstverständlich durch blühende Pflanzen auflockern: Einzeln gesetzt, passen Hortensien und Rhododendron durchaus zum asiatischen Stil! Kleine Gärten im Japan-Design gestalten Japanische Gartenanlagen sind meist sehr weitläufig – doch auch ein kleiner japanischer Garten bzw. Vorgarten wirkt durchaus reizvoll, wenn Sie ihn geschickt anlegen! Eine ansprechende Terrassengestaltung nach Art eines Teehauses (z.B. als Holzterrasse mit zurückhaltender Möblierung) bietet Ihnen einen angenehmen Aufenthaltsort; ein schmaler Gartenweg einzelne Pflanzen in einem Kiesbett ein solitärer Fels als Blickfang ein Sichtschutz aus Bambusrohren sowie ein kleiner Gartenbrunnen reichen aus, um auch auf wenigen Quadratmetern einen Teegarten im Japanstil anzulegen. ### So machen Sie Ihren Garten winterfest Bald wird es ruhig im Garten: Im Winter stellen die Pflanzen ihr Wachstum ein, Stauden überwintern in Wurzeln oder Knollen; bis zum Frühjahr brauchen Sie weder zu Düngen noch Unkraut zu jäten. Mit unseren Gartentipps machen Sie Ihren Garten winterfest, damit im kommenden Gartenjahr alles schnell wieder grünt und blüht. Wintervorbereitungen für Pflanzen und Beete Um Frostschäden an Ihren Gartenpflanzen zu vermeiden, reichen bereits wenige effektive Frostschutz-Maßnahmen aus; wir haben Sie in der folgenden Checkliste mit Gartentipps für Sie zusammengestellt: Mediterrane Pflanzen ins Winterquartier bringen Mediterrane Kübelpflanzen wie Oleander, Oliven und Zitruspflanzen sind das A und O der mediterranen Gartengestaltung. Allerdings kommen sie mit winterlichem Frost nur schwer zurecht. Bringen Sie sie deshalb an einen hellen, kühlen (aber frostfreien!) Ort – beispielsweise in den Wintergarten oder ins Gewächshaus. Tipp: Schneiden Sie zu groß gewordene Pflanzen vor dem Transport an den Winterstandort zurück – zum einen ist jetzt genau die richtige Zeit für den Herbstschnitt; zum anderen brauchen die Kübelpflanzen weniger Platz, wenn sie zurückgeschnitten sind. Pflanzen vor Wintersonne schützen Frostige Tage mit viel Sonne sind eine echte Herausforderung für frostempfindliche Pflanzen wie z.B. Bambus Rosmarin Hortensien, aber auch immergrüne Gehölze: Die Sonneneinstrahlung lässt das Wasser in den Pflanzen verdunsten, gleichzeitig erhalten sie keinen Wassernachschub, da das Regenwasser gefriert. Die Folge sind Trockenschäden; dabei gilt: Je sonniger der Standort, desto gefährdeter ist die Gartenpflanze. Wässern Sie sie also vor dem ersten Frost ausgiebig. Laub und Reisig bieten Pflanzen mit geringer Wuchshöhe einen guten Schutz vor Wintersonne und eisigem Wind; für Hochstämme empfehlen wir Vlies, Stroh- oder Bambusmatten: Diese befestigen Sie entweder an der Pflanze selbst oder an Pfählen. Mit einer Beschattung aus Schilfrohrmatten oder Jutebändern sorgen Sie gegen Frostrisse an den Stämmen vor. Diese treten bei starken Temperaturschwankungen auf – etwa wenn im Spätwinter die Sonnenstrahlen kräftiger werden und die Südseite des Stamms erwärmen; dadurch kann zu Rissbildungen an der Rinde kommen. Besonders gefährdet sind neu gepflanzt Obstbäume – diese schützt ein heller Stammschutz-Anstrich vor Rindenrissen. Schneebruch an Zweigen und Trieben vorbeugen Feingliedrige Pflanzenteile können unter schwerem, nassem Schnee leicht brechen; schlimmstenfalls bricht die gesamte Pflanze auseinander. Binden Sie deshalb bruchgefährdete Äste zusammen, stützen Sie sie ab oder schützen Sie sie durch ein kleines Dach – dies gilt insbesondere für Zierbäume und Formgehölze wie z.B. Buchs oder Garten-Bonsai. Sofern diese Schutzmaßnahmen nicht möglich sein sollten, schütteln Sie den Schnee bei Bedarf von den Zweigen ab. Pampasgras und Co. zusammenbinden Gräser verleihen einem kahlen Garten Struktur und werden durch Raureif oder eine Schneedecke zum interessanten Blickfang. Da die meisten Ziergräser wie z.B. Pampasgras China-Schilf Reitgras winterhart sind, brauchen Sie sie nicht zu schneiden. Binden Sie sie stattdessen einfach zusammen – dadurch gewinnen sie Standfestigkeit und sind gleichzeitig vor Fäulnis geschützt, die durch übermäßige Nässe droht. Empfindliche Blumenzwiebeln ausgraben Die meisten Blumenzwiebeln überwintern an Ort und Stelle, da ihnen Bodenfrost nichts ausmacht. Zu den frostempfindlichen Knollenpflanzen hingegen zählen Dahlien und Gladiolen – graben Sie sie also am besten vor dem Wintereinbruch aus. Lagern Sie sie frostsicher, dunkel und trocken ein, dann können Sie sie im Frühjahr wieder einpflanzen.  Letzte Gartenpflege vor dem Winter Im Gartenkalender stehen noch ein paar letzte Handgriffe für die Gartenpflege im Herbst. Sorgfältig ausgeführt, erleichtern sie Ihnen die Gartenarbeit in der kommenden Saison – und verhindern, dass Ihre Rasenflächen unter der winterlichen Witterung leiden. Abschließende Rasenpflege Vor dem Winter steht eine letzte Rasenpflege an, er wird noch einmal kurz geschnitten und gedüngt. Damit hat der Rasen die besten Voraussetzungen, um den Winter unbeschadet zu überstehen: Die Halme werden dadurch nicht niedergedrückt; außerdem verringert das Mähen das Wachstum von Moos und Pilzen – und erleichtert somit das Vertikutieren im Frühling. Ein Dünger mit Langzeitwirkung versorgt die Gräser mit ausreichend Nährstoffen. Laub entfernen Halten Sie die Rasenfläche möglichst laubfrei – ansonsten riskieren Sie kahle Stellen in der Grasnarbe. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Stauden unter der Laubschicht genug Luft bekommen; in Kiesgärten sollten Gartenbesitzer das Herbstlaub besonders sorgfältig entfernen: Zersetzt es sich, kommt es zu einer Humusanreicherung – und in der Folge zu verstärktem Unkraut-Befall. Bäume, Sträucher, Beete und Hecken hingegen freuen sich über eine Frostschutzschicht aus Herbstlaub – eine gute und vor allem günstige Alternative zu Rindenmulch: Locker aufgeschüttet und trocken, hält das Laub den Boden frei von Frost und versorgt ihn mit wichtigen Nährstoffen, wenn es sich im Lauf des Winters zersetzt. Den Rest des Laubs kompostieren Sie ganz einfach – und haben so einen zuverlässigen Nährstofflieferanten im kommenden Jahr. Wichtig: Mit Pilzen oder Krankheiten befallenes Laub gehört nicht in den Kompost! Wenn Sie es mit den übrigen Gartenabfällen zusammen kompostieren, riskieren Sie die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten. Entsorgen Sie es über Grünabfall-Sammelstellen oder über den Hausmüll. Unterschlupf für Igel bauen Igel und andere Nützlinge freuen sich über einen Unterschlupf aus Laub und Reisig, den Sie an einem abgelegenen Platz (zum Beispiel unter der Hecke) einrichten. Auf diese Weise beugen Sie auch einer Schneckenplage vor, denn die Igel machen sich mit Vorliege über die Eigelege der Schädlinge her – und bekämpfen die Schnecken in Ihrem Garten somit auf ganz natürliche Weise. Gartengeräte und Teichtechnik einwintern Beugen Sie einem Frostschaden an Wasserleitungen und -anlagen im Außenbereich vor, indem Sie sie entleeren und den Wasserhahn abstellen. Lagern Sie die technischen Geräte für Ihren Teich (wie z.B. Pumpen und Filter von Naturpool, Schwimm- und Gartenteich) frostsicher ein und nehmen Sie automatische Bewässerungssysteme außer Betrieb. Auch Heckenscheren, Rasenmäher etc. gehen jetzt in die Winterpause – eine gute Gelegenheit, sie noch einmal zu reinigen, zu pflegen und nötigenfalls instand zu setzen, bevor Sie sie im Gerätehaus einlagern. Übrigens: Ihre Gartenmöbel aus Kunststoff oder Holz überwintern ebenfalls an einem trockenen Ort; sofern Sie keinen Platz im Keller oder Gartenhaus haben, decken Sie sie zumindest mit einer wasserundurchlässigen Plane ab. Lassen Sie sie nach der Reinigung unbedingt trocknen, damit sich kein Schimmel bzw. keine Stockflecken bilden! Bild 1: © lailafeuerhake - Fotolia.com Bild 2: © Gussart - Fotolia.com Bild 3: © Africa Studio - Fotolia.com ### Gartenpflege im Herbst - Endspurt für den Garten Die Tage werden kürzer, Ihre Gartenpflanzen machen sich langsam bereit für den Winterschlaf. Bevor es soweit ist, steht jedoch noch die arbeitsreiche Herbstpflege auf dem Gartenkalender: Welche Arbeiten Sie zum Ende der Gartensaison noch durchführen sollten, haben die Gartenexperten von GALANET in unserem Artikel für Sie zusammengefasst. Herbstpflege für Gehölze Sträucher umpflanzen Jetzt ist genau die richtige Zeit, um Gehölze und Stauden zu pflanzen: Da sie jetzt ihr Herbstlaub verlieren, ist der Wasserbedarf von Pflanzen an den Wurzeln gering; somit setzt ihnen der Wurzelverlust durch das Neu- bzw. Umpflanzen nur wenig zu – und bevor der Bodenfrost einsetzt, haben sie noch Zeit für die Wurzelbildung. Gleichzeitig nehmen Sie an den Gehölzen einen Pflanzschnitt vor, um die Pflanzenteile über der Erde an die Wurzelmenge anzugleichen. Rückschnitt von Hecken, Stauden und Rosen Für Formgehölze wie z.B. Ihre Hecke steht nun der Herbstschnitt an, damit sie auch im Winter in Form bleiben – und auch für den Baumschnitt ist jetzt die richtige Zeit. Hecken mit natürlichem Wuchs hingegen schneiden Sie während der Wintermonate, Frühblüher erst, nachdem sie im Frühjahr geblüht haben (sofern dies nötig ist). Einen kräftigen Herbstschnitt vertragen auch verblühte Staudenpflanzen, falls sie unansehnlich sind. In vielen Fällen jedoch bleiben sie auch nach dem Verblühen dank ihrer braunen Fruchtstände bis spät in den Herbst hinein eine Zierde für Ihren Garten – besonders dann, wenn Raureif oder Schnee sie bedecken! Verblühte Hortensien und Rosen sollten Sie im Herbst nur leicht zurückschneiden; den eigentlichen Schnitt von Edelrosen empfehlen wir erst im Frühjahr, sobald kein starker Frost mehr zu erwarten ist. Tipp: Auch wenn Rosen winterfest sind: Um die veredelten Stellen zu schützen, können Sie etwas Erde oder Reisig um die Pflanzstellen herum anhäufeln. Einen guten Frostschutz für alle Gartenpflanzen bietet auch eine dünne Laubschicht am Boden – so sparen Sie gleichzeitig Platz beim Kompostieren des Herbstlaubs! Winterlicher Schutz für Ihre Gartenpflanzen Auch während der Wintermonate benötigen Pflanzen Wasser. Bewässern Sie deshalb bei trockenem Wetter vor allem Ihre immergrünen Gehölze wie z.B. Thuja Zypressen Kirschlorbeer, damit sie unbeschadet überwintern – denn während der Kälteperiode erhalten sie keinen Wassernachschub. Bei empfindlichen Ziersträuchern binden Sie die Zweige zusammen; so verhindern Sie, dass Pflanzenteile unter der Last von schweren, nassen Schnee abbrechen. Formgehölze wie etwa Kugel-Eiben profitieren von einem Winterschutz in Form von einer dünnen Schicht aus Reisig, einem Jutesack oder Vlies. In schneereichen Gegenden ist eine dachartige Konstruktion sinnvoll: Sie verhindert, dass Schneemassen direkt auf die Pflanze drücken, Zweige abbrechen und die Form der Pflanze zerstört wird. Spätestens jetzt sollten Sie auch Ihre Kübelpflanzen ins Winterquartier bringen, um Frostschäden zu vermeiden. Wählen Sie für die Überwinterung einen hellen, windgeschützten Ort mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt – am besten den Wintergarten, ein Gartenhaus oder den Keller. Rasenpflege im Herbst Oftmals vernachlässigen Hobbygärtner die Herbstdüngung des Rasens, obwohl sie aus mehreren Gründen wichtig ist: Bei mildem Klima wächst der Rasen weiter, weshalb er eine ausreichende Nährstoffversorgung verlangt. Zudem hält das Düngen die Gräser im Winter gesund, wenn sie Kältestress ausgesetzt sind – und zu guter Letzt garantiert eine sorgfältige Rasenpflege einen guten Start ins Frühjahr: Sie stellt sicher, dass die nötigen Nährstoffe vorhanden sind, sobald die Temperaturen wieder steigen. GALANET-Expertentipp: Verwenden Sie ausschließlich Dünger mit Langzeitwirkung, denn diese geben die Nährstoffe nur bei ausreichend hoher Temperatur ab – ansonsten würden sie während der Wintermonate einfach ausgewaschen. Mähen Sie Ihre Rasenflächen außerdem weiterhin und beseitigen Sie mit einem Rechen regelmäßig anfallendes Herbstlaub. Nur ein kurzer Rasen mit Luft zum Atmen bleibt während der Kälteperiode gesund; andernfalls riskieren Sie die Entstehung von Rasenkrankheiten wie z.B. Schneeschimmel. Sofern die Bodenverhältnisse nicht zu feucht sind, ist sogar noch eine Rasenneuanlage möglich, die Bodentemperaturen reichen für die Wurzelbildung noch aus. Am besten verwenden Sie hierfür spezielle Rasensamen (sogenannte „Kaltkeimer“) – oder einen Rollrasen, der sofort ein gleichmäßiges Grün bietet und der Ausbreitung von Unkraut keine Chance lässt. Letzte Ernte einfahren Die Gartenernte endet erst im Spätherbst – bis dahin können Sie noch Beeren (z.B. Himbeeren und Brombeeren) späte Apfelsorten Hagebutten Kürbis aus Ihrem Garten holen. Kohl und Lauch bleiben sogar noch länger in den Beeten, denn ihnen macht der erste Frost nichts aus. Wichtig: Sobald Sie Ihr Beet abgeräumt haben, bedecken Sie es mit einem Winterschutz; so stellen Sie sicher, dass die Bodenstruktur erhalten bleibt. Einen guten Schutz bietet eine Mulchschicht aus Herbstlaub oder Schnittgut – sie sorgt für eine natürliche Nährstoffversorgung und entlastet gleichzeitig Ihren Kompost. Vorbeugende Pflanzenschutz-Maßnahmen Um Ihren Garten vor einer Schneckenplage im Frühling zu schützen, sorgen Sie am besten im Herbst vor: Deren Eigelege befinden sich z.B. unter Brettern; decken Sie sie auf – Igel und andere Nützlinge bekämpfen die Schnecken in Ihrem Garten dadurch auf ganz natürliche Weise. Pilzkrankheiten beugen Sie effektiv vor, wenn Sie infiziertes Laub (etwa unter Rosenbüschen) aufsammeln und entfernen. Kompostieren Sie es aber bitte nicht mit den übrigen Schnittabfällen aus Ihrem Garten, sonst erhöhen Sie den Pilzdruck im kommenden Gartenjahr. Stattdessen entsorgen Sie es über eine Grünabfall-Sammelstelle bzw. über den Hausmüll. Kontrolle und Pflege der Gartengeräte Wenn die Gartenarbeit im Winter ruht, ist für Gartenbesitzer die beste Zeit, um Heckenscheren, Gartenscheren und Co. zu reinigen und zu kontrollieren. Auf dem Gartenkalender stehen jetzt außerdem Pflege- und Reparaturarbeiten Ihrer Gartengeräte – damit Sie bestens gerüstet sind, wenn das neue Gartenjahr beginnt. Bild Schnecke: © Karin Jähne - Fotolia.com ### Frostschutz für empfindliche Pflanzen - der Winter naht Bevor Ihr Garten in den Winterschlaf fällt, sollten Sie für einen geeigneten Frostschutz sorgen. Zwar kommen die meisten Gartenpflanzen ohne besonderen Schutz gut über den Winter; empfindliche Pflanzen jedoch sollten Sie vor Kälte schützen. Dazu zählen mediterrane Kräuter, Feigen, Olivenbäume – und auch manche Rosenarten freuen sich über einen Winterschutz. Mit den entsprechenden Vorkehrungen überstehen sie die kalten Monate unbeschadet; die besten Gartenpflege-Tipps haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Beetkräuter und Gräserhorste Viele heimische Kräuter und Gräser sind von Natur aus winterfest, der Winterschutz ist daher unnötig: Weder gegen Frost noch gegen sonstige Witterungseinflüsse sind sie besonders empfindlich. Mehrjährige Kräuter (z.B. Salbei, Rosmarin) schneiden Sie im Herbst zurück, anschließend decken Sie sie am besten mit Reisig ab. Ziergräser wie Chinaschilf oder Pampasgras binden Sie im November zusammen – das schützt die Gräser vor Fäulnis aufgrund von Feuchtigkeit und erleichtert Ihnen gleichzeitig den Rückschnitt im Frühjahr. Tipp: Häufeln Sie im Herbst ein wenig Laub um die Gräser an, um sie vor Erfrierungen zu bewahren – und stellen Sie außerdem sicher, dass das Laub trocken bleibt, da sonst der Frostschutz wirkungslos ist! Sicher verpacken: Flieder, Olive, Oleander und Co. Bei empfindlicheren Gewächsen wie z.B. Sommerflieder empfehlen wir Ihnen eine sorgfältigere Vorsorge gegen Frostrisse in der Baumrinde (Sonnenschutz). Hauptsächlich bei frisch gepflanzten Bäumen ist es sinnvoll, Schilfrohrmatten um den Stamm zu wickeln. Wichtig: Befestigen Sie die Winterschutzmatte sorgfältig, damit der Pflanzenschutz auch bei Wind und starkem Frost wirksam bleibt! Kronen mit Schutzvlies abdecken Mediterrane Pflanzen wie z.B. Feigen oder Palmen benötigen eine Kronenabdeckung durch ein Frostschutzvlies. Binden Sie dazu die Wedel zusammen, bevor Sie sie abdecken – und packen Sie die Blätter ein, um sie vor dem Abfrieren zu schützen. Auch Olivenbäume können Sie auf diese Weise verpacken und zum Einpacken Gartenvlies aus dem Fachhandel verwenden. Kübelpflanzen sicher verwahren Besonders sicher überwintern Kübelpflanzen in einem Gewächshaus oder Wintergarten. Ist dies nicht möglich, stellen Sie sie an einen schnee- und windgeschützten Ort; ein Topfschutz aus Kokosfasern und/oder Jutesack bewahrt sie vor dem Einfrieren. Frostschutz für Rosen Die meisten Rosenarten sind weit weniger empfindlich als man vermutet: Bei Rosensträuchern wie z.B. Zwergrosen Edelrosen Beetrosen Ramblerrosen genügt es meist, wenn Sie rund um die Veredelungsstelle Erde oder Kompost anhäufeln. Sonderfall: Rosenhochstämme Vorsicht ist bei Hochstämmen geboten: Ihre Veredelungsstellte muss unterhalb der Krone in einen Stammschutz aus Wintervlies eingepackt werden. Verwenden Sie auf keinen Fall Plastikfolie, da das Kondenswasser darunter gefriert und die Eiskristallbildung den Pflanzen schadet! Für die Krone selbst hingegen reicht ein Schutzsack (z.B. aus Jute oder Sackleinen) vor zu starker Wintersonne aus; darüber hinaus ist es natürlich sinnvoll, kälteempfindlichen Pflanzen von Anfang an einen geschützten Standort zu geben. Gefahr durch Sonne im Spätwinter Eine besondere Gefahr für empfindliche Pflanzen stellt die starke Sonneneinstrahlung im Spätwinter dar. Vor allem immergrüne Pflanzen wie Kirschlorbeer Bambus Buchsbaum leiden unter der Trockenheit bei Frost (der sogenannten Frosttrocknis). Mit einem Winterschutz aus Vlies, Stroh, Zweigen oder einem Jutesack schützen Sie sie vor dem Austrocknen. Wichtig: Bewässern Sie Ihre immergrünen Pflanzen auch im Winter maßvoll – in den frostfreien Phasen. Erste Hilfe bei Frostschäden Falls Ihre Gartenpflanzen trotz aller Schutzmaßnahmen Schaden nehmen, können Sie sie in vielen Fällen dennoch retten. Sie erkennen einen Frostschaden an braunen, welken Blättern bzw. an Frostrissen an den verholzten Pflanzenteilen. Mäßiges Gießen lindert die Folgen – Typische Kübelpflanzen überwintern am besten über 0 Grad (abhängig von der Pflanzenart).  Warten Sie im Frühjahr zunächst ab, bevor Sie die Pflanze schneiden: Solange die Wurzeln intakt sind, treibt sie nach dem Temperaturanstieg von selbst wieder aus. Erst dann sollten Sie abgestorbene Pflanzenteile entfernen, um sie bei der Regeneration zu unterstützen. Frostschutz im Frühjahr entfernen Sobald die Temperaturen im Frühling wieder steigen, entfernen Sie den Frostschutz – auf diese Weise erhalten die Pflanzen genug Wasser und Sauerstoff, um nach den harten Wintermonaten wieder prächtig zu wachsen und zu gedeihen. Im zeitigen Frühjahr sollten Sie den Winterschutz von Ihren Pflanzen entfernen – und schon wenige Wochen später grünt und blüht es wieder in Ihrem Garten. ### Zierbäume für den Garten Rund 17.000 unterschiedliche Nadel- und Laubgehölze bieten deutsche Baumschulen nach Angaben des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) an; dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Nutzgehölz (z.B. Obstbäumen) und Ziergehölz mit vorrangig ästhetischem Wert. Weil Bäume und Stauden in bestimmten Kombinationen am besten zur Geltung kommen, haben wir für Sie einige Ideen zusammengestellt, mit denen Sie Themengärten wie z.B. Japangärten, englische Cottage-Gärten und mediterrane Gartenanlagen stilecht bepflanzen. Der Begriff „Zierbaum“ Zierbäume zeichnen sich in erster Linie durch Ihren Schmuckwert aus, der Nutzwert ist dabei eher zweitrangig. Eine Unterart der Ziergehölze sind deshalb auch Formgehölze. Als Hauptkriterien gelten optisch ansprechende  Blüten, Blätter und Früchte sowie Wuchsformen und auffällige Bezweigung. Diese Eigenschaften machen Zierbäume zu einem zentralen Element der Gartengestaltung. Einige Arten wie z.B. die Eiche wachsen ganz von selbst – Formgehölze hingegen erfordern einen erhöhten Schnitt- und Pflegeaufwand.  Im Gegensatz zu Ziersträuchern, die bodennah verzweigen, handelt es sich bei Zierbäumen um langlebige Gehölze mit hochgewachsenem Stamm; hierzu zählen sowohl Nadelbäume als auch Laubbäume. Zierbäume passend zum Gartenstil pflanzen Wildromantisch, streng formal oder mit südlichem Flair: Themengärten liegen schwer im Trend. Bei der Gartenplanung kommt es unter anderem auch auf die passende Bepflanzung an – deshalb haben wir für Sie eine Auswahl an geeigneten Zierbäumen für unterschiedliche Gartenthemen zusammengestellt. Mediterrane Gärten: Urlaubsgefühl für Zuhause Naturmaterialien, warme Farbtöne und der Duft mediterraner Pflanzen lassen in Ihrem Garten Urlaubsflair entstehen. Viele Zierbäume, die für mediterrane Gartengestaltung charakteristisch sind (wie z.B. Zypressen, Pinien und Olivenbäume), sind jedoch nur bedingt winterhart. Alternativen, die auch Minusgrade im Winter vertragen, sind Wacholder und Eibe in Säulenform Schwarzkiefer Weidenblättrige Birne Besenginster Buchsbaum-Hochstämme Magnolie Judasbaum Trompetenbaum Robinie Schlafbaum. Kälteempfindliche Zitruspflanzen und Olivenbäume gedeihen auch als Terrassenpflanzen im Kübel gut – im Herbst bringen Sie sie zum Überwintern einfach an einen geschützten Ort.  Indem Sie Ihre Zierbäume durch passende Sträucher ergänzen, runden Sie das mediterrane Ensemble in Ihrem Garten ab; aufgrund ihrer bunten Blütenpracht empfehlen wir Ihnen  Rhododendron Lavendelheide Sanddorn Liguster Kirschlorbeer Bougainvillea (nur im Kübel) usw. und natürlich Oleander als mediterranen Klassiker schlechthin. Hier ist allerdings Vorsicht mit Kindern geboten, da sämtliche Pflanzenteile des Oleanders giftig sind! Japangärten: Streng formale Schönheit Die Zen-Philosophie fordert Achtsamkeit, Geduld und Konzentration bei alltäglichen Dingen. Genau diese Eigenschaften spiegeln japanische Zengärten wider: Sie verzichten auf Gras und Beete, konzentrieren sich stattdessen auf Moos und Bonsai – und setzen somit auf eine streng formale Schönheit. Bestens geeignet sind: Bergkiefer Mädchenkiefer Japanstechpalme Lärche Englische Cottage-Gärten: Wildromantisch und verträumt Die englischen Landschaftsgärten des 18. Jahrhunderts hatten das Ziel, die „ideale“ Landschaft zu gestalten. Dabei entstanden verträumte Parklandschaften, die aus Platzgründen jedoch in den wenigsten Fällen realisierbar sind. Moderne Ableger sind die kleinformatigen Cottage-Gärten, die sich durch einen legeren, aber gepflegten Stil auszeichnen. Zum typischen Baumbestand zählen: Immergrüne Eibe Buchs (Kugelform z.B.) Hainbuche Rotbuche Ahorn Zierkirsche bzw. Prunus Obstgehölze (v.a. alte Apfelsorten). Nicht fehlen dürfen zentral gelegene Beete, blühende Sträucher – und vor allem Rosen in allen Formen und Farben wie z.B. Ramblerrosen. Diese wachsen häufig an einem Rankgitter oder Torbogen empor. Farbenprächtige Blütensträucher mit unterschiedlicher Blütezeit wie Hortensie, Schneeball und Flieder sowie Kletterpflanzen (z.B. Blauregen und Clematis) vervollständigen den Cottage-Garten. Für den ländlichen Charme sorgen hübsch anzusehende Nutzpflanzen wie z.B. Tomaten, Fenchel, Mangold oder Rosenkohl – denn ein englischer Garten ist immer auch ein Nutzgarten mit scheinbar wildwüchsiger und zufälliger Bepflanzung. Zierbäume richtig in Szene setzen Mit den schattigen und trockenen Verhältnissen unter der Krone kommen nur wenige Pflanzen zurecht. Damit das Areal über dem Wurzelballen, die sogenannte Baumscheibe, trotzdem attraktiv wirkt, können Sie sie entweder mulchen oder besonders robuste Pflanzen unter Bäumen kultivieren. Durch eine geschickte Gartenbeleuchtung setzen Sie Ihren Baum auch nachts perfekt in Szene: Vom Boden aus zaubern Strahler ein interessantes Schattenspiel in die Baumkrone – und der Zierbaum wird zum skulpturalen Gestaltungselement. ### Stauden geschickt kombinieren Gut arrangierte Staudenbeete sind ein echter Schmuck für jeden Garten. Die einzelnen Staudengewächse in Bezug auf Höhe, Farbe, Blütezeit und Menge richtig zusammenzustellen ist jedoch hohe Gartenkunst! Wir geben Ihnen einige Anregungen, mit denen Ihre Beete zum perfekt komponierten Arrangement werden. Grundregeln für die Stauden-Kombination Grundsätzlich gilt natürlich: Erlaubt ist, was gefällt! Bei der Zusammenstellung sind folgende Grundregeln jedoch eine praktische Hilfestellung. Damit das Beet nicht unruhig und willkürlich zusammengewürfelt wirkt, verwenden Sie einige Stauden mehrfach (sog. Leitstaude) und ergänzen Sie diese durch auffällige Einzelpflanzen – ganz wie in einer natürlichen Landschaft. Kleine Staudengruppen kommen dabei stets in ungerader Zahl vor: Dies wirkt spannungsreicher als Gruppen mit gerader Zahl! Zudem sollte die Höhe der Stauden zur Hinterseite des Beetes allmählich zunehmen, damit jede Pflanze zur Geltung kommt. Eine übersichtliche Anzahl von Pflanzenarten erzeugt eine ruhige Gesamtwirkung, besondere Prachtstücke kommen dadurch besser zur Geltung. Farbe als Gestaltungselement Lebendige Kontraste oder ruhiges Ton-in-Ton: Blütenfarben sind ein wichtiges Element der Gartengestaltung. Mischen Sie die beiden Prinzipien jedoch nicht wild durcheinander, sondern entscheiden Sie sich für ein Grundkonzept für eine ansprechende Staudenkombination. Kontrastreiches Farbenspiel Auf Gartenschauen entdeckt man neuerdings smarte Kombinationen aus Blattschmuck- und Blütenpflanzen: Die silbergrauen Blätter der Edelraute (Artemisia) oder das feingliedrige Schleierkraut (Gypsophila paniculata) bilden einen ruhigen Hintergrund für kräftiges Gelb, Violett und Rot. Bei Stauden in Weiß- und Pastelltönen hingegen darf es ruhig ein dunkler Hintergrund in intensiven Farben sein – z.B. die rote Heckenberberitze (Berberis ‚Atropurpurea‘) oder der rote Wasserdost (Eupatorium maculatum), die beide eine Wuchshöhe von bis zu 2 Metern erreichen. Stauden Ton in Ton kombinieren Eine gänzlich andere Strategie ist die Zusammenstellung verschiedener Blütenformen, deren Farbtöne aufeinander abgestimmt ist: Das Spiel mit den Nuancen wirkt besonders harmonisch. Für ein Beet in sonnigem Gelb etwa bieten sich Sonnenhut (Rudbeckia) Mädchenauge (Coreopsis) Stauden-Sonnenblumen (Helianthus decapetalus) Taglilien (Hemerocallis) Damit die Gelbtöne nicht zu grell wirken, kombinieren Sie sie mit Edelrauten, Wildkräutern oder Ziergräsern wie z.B. Lampenputzergras (Pennisetum) und Pfeifengras (Molinia arundinacea). Nach demselben Prinzip können Sie Staudenbeete in jedem beliebigen Farbton an – z.B. in knalligem Rot (Elfenblume, Dahlie, Fetthenne und Purpurglöckchen) oder intensivem Violett (Alpen-Aster, Bergenien, Frauenspiegel und Katzenminze). Spiel mit Pflanzenhöhen Die Höhenstaffelung der Stauden wurde bereits als Grundregel genannt: Niedrige Pflanzen kommen nach vorn, höhere nach hinten. Damit das Ensemble nicht eintönig wirkt, kalkulieren Sie bewusste Brüche mit diesem Prinzip ein. Kleine Pflanzen in die erste Reihe Verwenden Sie für den Vordergrund des Beets kleine Gruppen von Polsterstauden: Bei entsprechendem Pflanzabstand wachsen sie rasch zusammen, sodass in der Nähe des Betrachters keine unschönen Lücken klaffen. Nach hinten nimmt die Wuchshöhe allmählich zu; dies entspricht der Zentralperspektive, der zufolge weiter entfernte Gegenstände kleiner wirken. Den rückwärtigen Abschluss des Staudenbeets bilden hochwachsende Pflanzen wie z.B. hochstämmige Rosenarten. Oder versuchen Sie es doch mal mit Ramblerrosen: Ihre büschelartigen Blütenrispen harmonieren hervorragend mit Blütenstauden! Übrigens: In die hintere Zone der Beetgestaltung können Sie durchaus auch vorhandene Obst- oder Zierbäume im Garten miteinbeziehen! Den schattigen Bereich unter der Baumkrone begrünen Sie dauerhaft, indem Sie robuste Pflanzen unter Bäumen wählen, etwa Waldsträucher oder Farne. Räumliche Tiefe durch „Ausreißer“ Spannungsreiche Kontraste und eine besondere Tiefenwirkung erzeugen „Ausreißer“ in Form von höheren Solitärstauden, die Sie im Vordergrund positionieren. Wählen Sie dazu Arten mit hohen Blütenstängeln und spärlichem Blattwerk wie z.B. Zierlauch (Allium) Argentinisches Eisenkraut (Verbena bonariensis) Prachtkerze (Gaura lindheimeri). Die Blütenstände setzen optische Highlights, ohne dass die Pflanzen mit den niedrigeren Stauden konkurrieren. Bewegung durch verschiedene Formen Eine geschickte Kombination von Blüten- und Blattformen bringt Bewegung in Ihr Zierbeet. Indem Sie groß- und kleinlaubige Arten, horizontale und vertikale Blütenstände zusammenstellen, erzeugen Sie beeindruckende Kompositionen. Arrangieren Sie horizontale Blütenstände wie die der Goldgarbe (Achillea filipendulina ’Parker‘) mit vertikalen, z.B. Rittersporn (Delphinium) Brandkraut (Phlomis russeliana) Ungarischem Akanthus (Acanthus hungaricus) Langblättrigem Ehrenpreis (Veronica longifolia ’Blauriesin‘). Das Ergebnis ist ein wogendes Blütenmeer, das durch seine Formenvielfalt begeistert. Zusätzliche Bewegung bringen Sie durch unterschiedliche Blattformen in das Ensemble: Feingliedriger Lerchensporn (Corydalis lutea) in Kombination mit großlaubigen Funkien (Hosta) etwa ergibt eine bezaubernde Mischung! Blütezeiten aufeinander abstimmen Beachten Sie bei der Pflanzenauswahl die jeweilige Blütezeit: Indem Sie Frühlingsblüher mit Sommer- und Herbstblühern zusammenstellen, wirkt der Garten zu keiner Jahreszeit kahl. Grüne Bodendecker (z.B. Veilchen) sind ein probates Hilfsmittel, um Zeiten mit geringer Blütendichte zu überbrücken. Alternativ können Sie Ihren Garten in mehrere Zonen aufteilen, die zu verschiedenen Jahreszeiten in voller Blüte stehen – damit werden im Lauf des Jahres die Staudenbeete nacheinander zum optischen Mittelpunkt des Gartens! Unser Tipp: Beobachten Sie Ihre Staudenbeete während der Sommermonate aufmerksam und runden Sie im Herbst die Gartenbepflanzung in blütenarmen Bereichen ab! Kombination mit anderen Pflanzen Die Zusammenstellung mit Gräsern oder Kletterpflanzen bringt jede Staude besonders gut zur Geltung. Lassen Sie Ihrer Phantasie bei der Gestaltung ruhig freien Lauf. Erlaubt ist alles, was harmonisch wirkt und einen Überraschungseffekt erzeugt – holen Sie sich dabei ruhig auch Anregungen in einer Staudengärtnerei oder in einem botanischen Garten! ### Springbrunnen im Garten anlegen: Darauf kommt es an An lauen Sommerabenden gibt es nichts Schöneres, als im eigenen Garten zu sitzen, dem ruhigen Plätschern zu lauschen und die erfrischende Kühle des Springbrunnens zu genießen. Wasser bringt Bewegung in Ihren Garten und bietet Lebensraum für Flora und Fauna – beispielsweise für Wasserpflanzen, Libellen oder Vögel. Zu den einfachsten Mitteln der Gartengestaltung mit Wasser zählen Springbrunnen und Wasserspiele: Sie finden auch in kleinen Gärten Platz und sind bei durchdachter Planung ein wirkungsvoller Blickfang. Standort, Größe und Stil vorab bestimmen Ein Fertigbrunnen, der lieblos in einer dunklen Gartenecke landet, macht kaum Eindruck. Überlegen Sie sich vorab genau, wo Ihr Springbrunnen am besten zur Geltung kommt und welche Brunnenart am besten zu Ihrer persönlichen Gartengestaltung passt. Unterschiedliche Brunnenarten Beim Gartenbrunnen unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Typen: Der Grundwasserbrunnen dient ausschließlich der Wassergewinnung: Am Grund eines tiefen Lochs sammelt sich das Grundwasser; mithilfe einer Pumpe befördern Sie es nach oben, um es zum Gießen oder für eine automatische Bewässerungsanlage zu nutzen. Bei einem Zierbrunnen wie z.B. einem Quellstein-Brunnen fließt das Wasser ruhig nach unten, ähnlich wie bei einem Zimmerbrunnen. Springbrunnen verfügen über zum Teil komplexe Wasserspiele mit Kaskaden, Fontänen und einem Wasserbecken; sie werden entweder frei im Garten aufgestellt oder aber im Teichbau eingesetzt. Der beste Standort für Ihren Springbrunnen Positionieren Sie den Brunnen möglichst frei in Sichtnähe der Terrasse – oder schaffen Sie eine zusätzliche Sitzgelegenheit in unmittelbarer Nähe des Wasserspiels, indem Sie z.B. eine Bank aufstellen. Achten Sie unbedingt auf ausgewogene Proportionen: Ein Miniatur-Gartenbrunnen auf einer weitläufigen Rasenfläche wirkt verloren; eine massive Granitbrunnen-Anlage mit breiter Brunnenumrandung wiederum „erschlägt“ einen kleinen Vorgarten optisch. Ob der Gartenbrunnen an einem sonnigen Ort oder im Schatten liegt, ist ganz Ihrem Geschmack überlassen. Durchgängiges Material- und Stilkonzept Im modernen Gartendesign ist fast alles erlaubt – solange Material und Stil ein stimmiges Gesamtkonzept ergeben. Ob Sie sich also für Kugelbrunnen Wasserwand Säulenbrunnen Quellstein Wasserfall oder einen Designerbrunnen aus Cortenstahl bzw. Edelstahl entscheiden sollten, hängt in erster Linie von der Architektur Ihres Hauses und Ihres Gartens ab. Zu einer Toskana-Villa mit mediterraner Gartengestaltung passt ein Antikbrunnen mit Skulptur ganz hervorragend – vor einer Kulisse im Bauhausstil hingegen wirkt er merkwürdig deplatziert. Wasserwände aus Glas, Beton, Granit oder auch ein Edelstahlbrunnen dagegen greifen ihre klare, streng geometrische Formensprache auf und führen sie in der modernen Gartengestaltung fort. Die richtige Brunnentechnik wählen Leistungsstarke Förderpumpen Wenn Ihr Gartenbrunnen auch als Lieferant für Gießwasser dienen soll, ist eine Förderpumpe die richtige Wahl. Hierzu ist allerdings vorab eine Bohrung notwendig, die in manchen Regionen und Gemeinden genehmigungspflichtig ist – informieren Sie sich also unbedingt vorab über die geltenden Vorschriften. Je nach Fördermenge und Anlage haben Sie die Wahl zwischen Kreiselpumpe Tauchpumpe Hauswasserwerk für Ihren Grundwasserbrunnen. Sämtliche Varianten werden mit Netzstrom betrieben, sodass Sie entsprechende Leitungen vom Haus zum Gartenbrunnen verlegen müssen. Manche Pumpenarten (z.B. selbstansaugende Kreiselpumpen) sind zudem relativ laut – lassen Sie sich deshalb von einem Fachmann über die beste Variante für Ihren Zweck beraten. Spezielle Wasserspielpumpen Sofern die Pumpe lediglich für die Zirkulation des Wassers zuständig ist, verwendet man (ähnlich wie bei Zimmer- oder Terrassenbrunnen) klassische Wasserspielpumpen. Die Pumpe wird aus einem Reservoir gespeist, der Verlust durch Verdunstung etc. wird durch die Zugabe von Wasser ausgeglichen. Unser Tipp: Achten Sie vor allem bei größeren Brunnenanlagen auf eine ausreichende Pumpenleistung, die der Höhe der Wasserfontäne entspricht! Stimmungsvolle Beleuchtung für den Abend Mit stimmungsvoller Gartenbeleuchtung bleibt Ihr Springbrunnen auch nach Einbruch der Dunkelheit optisches Zentrum Ihres Gartens. Besonders wirkungsvoll sind fest integrierte Halogen- oder LED-Beleuchtungssysteme, die ein weißes oder farbwechselndes Lichtspiel ermöglichen. Für welches System Sie sich auch entscheiden: Mit der Kombination aus Wasser, Pflanzen und Licht schafft ein gut geplanter Gartenspringbrunnen eine bezaubernde Atmosphäre in Ihrem Garten – Urlaubsstimmung garantiert! ### Pflanzen unter Bäumen: Gartennischen interessant gestalten Eine Gartengestaltung ohne Bäume ist wie ein Meer ohne Fische: Ihr fehlt die Seele. Der schattige Bereich unter den Bäumen wirkt oftmals trist – mit einer ansprechenden Unterpflanzung beleben Sie die sogenannte Baumscheibe und nutzen auch diese Gartennischen bestmöglich aus. Damit Stauden und Sträucher richtig gedeihen, kommt es neben einer durchdachten Pflanzenauswahl auf eine gute Vorbereitung des Bodens an. Mit unseren Profitipps verwandeln Sie die Baumscheiben in florierende Zonen. Standort analysieren Vielen Hobbygärtnern fällt es schwer, unter Gehölzen einen gesunden Pflanzenbestand zu kultivieren: Laubabfall, Wurzelkonkurrenz und Lichtmangel bieten in der Tat eher ungünstige Bedingungen für Stauden und Gräser. Eine genaue Standortanalyse ist deshalb Grundvoraussetzung, um die richtigen Gewächse auszuwählen und diese dauerhaft zu etablieren. Folgende Faktoren sollten Sie dabei beachten: Konkurrenz durch Baumwurzeln Flachwurzler zu unterpflanzen ist eine echte Herausforderung: Ihr dicht verzweigtes Wurzelsystem im Oberboden macht es der Unterpflanzung schwer, Fuß zu fassen. Flachwurzelnde Bäume wie Spitzahorn Fichte Birke Haselnuss Magnolie konkurrieren mit der Unterpflanzung um Nährstoffe, Wasser – und vor allem Platz. Daher fällt es anderen Pflanzen schwer, den nötigen Wurzeldruck für ein gesundes Wachstum aufzubauen. Deutlich leichter zu unterpflanzen sind Tiefwurzler bzw. Herzwurzler: Ihre wenigen Hauptwurzeln verzweigen lediglich an den Enden stärker. Somit bieten Linde Eibe Eberesche Eiche Kiefer sowie einige Obstbaum-Arten wie Pflaume, Kirsche und Apfel (auch als Zierbäume) recht gute Voraussetzungen für die Unterbepflanzung. Schwierige Lichtverhältnisse durch Baumkronen Nicht nur das Wurzelsystem, auch dicht belaubte Kronen machen es anderen Pflanzen schwer: Alter Baumbestand lässt kaum Licht durch und fängt zudem den größten Teil der Niederschläge ab. Für den dunklen und trockenen Bodenbereich unter Buche und Rosskastanie kommt daher nur eine Unterpflanzung aus anspruchslosen, robusten Gräsern und Farnen in Betracht. Laubabfall im Herbst Werfen Laubbäume im Herbst ihre Blätter ab, erschweren sie der Unterpflanzung das Leben gleich doppelt: Einerseits raubt ihr die Laubdecke das Licht, andererseits staut sich darunter Nässe. Derart geschwächt, sind die Pflanzen anfällig für Krankheiten. Besonders hart haben es die direkten Nachbarn der Walnuss: Ihre Blätter enthalten ätherische Öle, die sich negativ auf andere Pflanzen auswirken – damit hält sich der Walnussbaum unliebsame Konkurrenz vom Leibe und sichert sich ausreichend Platz für die eigenen Wurzeln. Geeignete Auswahl für die Unterpflanzung Wie so oft ist auch beim Unterpflanzen von Bäumen die Natur das beste Vorbild: Farne, Stauden und Ziergräser decken im Wald die Baumscheiben; sie haben sich an die ungünstigen Bedingungen gewöhnt und kommen mit wenig Wasser und Licht gut zurecht. Überlebenskünstler für trockene, dunkle Bereiche Ihr Pflanzplan für die innere Baumscheibe sollte besonders robuste Pflanzen beinhalten. Sie sollten daher Bodendecker und Stauden kombinieren, die mit wenig Wasser auskommen. Neben Waldstauden empfehlen wir Ihnen Elfenblume (Epimedium) kleines Immergrün (Vinca minor) Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum) braunen Storchschnabel (Geranium phaeum) Golderdbeere (Waldsteinia geoides) Wald-Aster (Aster divaricatus). Unser Tipp: Für eine üppige Blütenpracht im Juni und Juli sorgen Ramblerrosen. Diese Unterart der Kletterrosen ist besonders pflegeleicht und überzieht im Lauf der Zeit den Baumstamm bis ins Geäst hinein mit ihren büschelartigen Blütenrispen. Unterpflanzung für größere Bäume Damit die Unterpflanzung großer Bäume nicht kümmerlich wirkt, wählen Sie am besten Sträucher und Stauden mit entsprechender Wuchshöhe: Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) Stechpalme (Ilex) Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum) Schneebeere (Symphoricarpos) sowie viele Arten von Heckenkirschen (Lonicera) kommen bestens mit Baumschatten aus. Daneben darf Efeu (Hedera helix) in keinem Waldgarten fehlen: Der widerstandsfähige Kletterstrauch gedeiht auch im tiefsten Schatten. Abwechslung am Rand der Wurzelscheibe Unterpflanzen Sie die Ränder der Wurzelscheiben mit Arten, die mehr Bodenfeuchte benötigen wie z.B. Wickelwurzen (Bergenia) Purpurglöckchen (Heuchera) Sterndolde (Astrantia major) Nelkenwurz (Geum coccineum). Schattengräser wie z.B. die Wald-Schmiele (Deschampsia) oder Japan-Goldbandgras (Hakonechloa macra 'Aureola') lockern die Bepflanzung auf und sorgen auch im Winter für Farbtupfer in Ihrem Schattengarten. Boden auf die Unterpflanzung vorbereiten Auch die genügsamste Unterpflanzung braucht gute Startbedingungen – bereiten Sie deshalb den Boden unter den Bäumen sorgfältig auf die Bepflanzung vor. Der Wurzelfilz älterer Bäume macht es fast unmöglich, die Baumscheibe umzugraben. Stattdessen entfernen Sie das Unkraut und lockern Sie die oberste Bodenschicht mit einer Grabegabel. Reichern Sie den Boden anschließend mit Kompost- oder Pflanzenerde an (ca. 15 – 20 cm), in die Sie die Pflanzen einsetzen. Tipp: Wässern Sie die Wurzelballen vor dem Pflanzen in einem Wassereimer, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Die Feuchte unterstützt Ihre Unterbepflanzung bei der Wurzelbildung. Anschließend gießen Sie die Pflanzstelle kräftig und decken sie mit Rindenmulch ab. Dieser ca. 5 cm dicke Belag verhindert, dass Wasser verdunstet und versorgt den Boden mit zusätzlichen Nährstoffen. Bodenfeuchte kontrollieren Behalten Sie in der nächsten Zeit die Bodenfeuchtigkeit im Auge und gießen Sie bei Bedarf, um Ihrer Unterbepflanzung den Start zu erleichtern: Vor allem Flachwurzler entziehen bis zum Ende der Wachstumsphase (Ende Juni – Anfang Juli) dem Boden viel Wasser, das Ihre Unterpflanzung zum Festwachsen benötigt. Idealer Zeitpunkt: Spätsommer Auch wenn Sie Ihre Bäume zu jedem Zeitpunkt zwischen Frühjahr und Herbst unterpflanzen können – der beste Zeitpunkt dafür ist der Spätsommer (Ende Juli bis Anfang September).  In diesem Zeitraum ist das Baumwachstum so gut wie abgeschlossen, dadurch bleibt mehr Feuchtigkeit im Boden zurück. Gleichzeitig bleibt der Unterbepflanzung noch genügend Zeit bis zum Winteranfang, um Wurzeln zu bilden, einzuwachsen – und im kommenden Jahr auch den schattigsten Winkel im Garten zu begrünen. ### Hell und luftig: Moderne Pergola ohne Bepflanzung Für die moderne Gartengestaltung spielt die Pergola nach wie vor eine zentrale Rolle: Als architektonisches Element gliedert sie die Gartenfläche, mit einer Sitzecke ausgestattet dient sie als Outdoor-Wohnzimmer während der Sommermonate. Dabei kommen aktuelle Pergolen auch ganz ohne die typische Begrünung aus: Statt Clematis, Weinreben und Co. dienen luftig-leichte Konstruktionen und Markisen als Schattenspender mit Designfaktor. Charakteristisch: Verzicht auf Kletterpflanzen Eines der Hauptcharakteristika von modern gestalteten Pergolen: Entsprechend dem puristischen Design im modernen Garten- und Landschaftsbau verzichten sie auf das einst obligatorische Bepflanzen mit Schlingern und Kletterern. Damit sind moderne Pergolen deutlich pflegeleichter als ihre klassischen Vorläufer: Pflanzenrückschnitt, Düngen und Bewässern entfallen – und auch der regelmäßige Pflegeanstrich von Holzpergolen gestaltet sich dadurch sehr viel einfacher. Natürlich brauchen Sie auf Zierpflanzen nicht gänzlich zu verzichten, doch weniger ist in diesem Fall mehr – beispielsweise gezielte Farbtupfer durch eine Ramblerrose. Position und Größe der Pergola In der modernen Gartengestaltung gilt: Anything goes – solange die Designsprache der gesamten Gartenanlage wirkt wie aus einem Guss. Ob Sie sich also für freistehende Gartenpergola Anbaupergola (z.B. als Terrassenüberdachung) Pergola für den Patio entscheiden, hängt in erster Linie von Stil und Grundfläche Ihres Gartens ab: Bei kleinen Gartenflächen empfiehlt es sich, die Pergola in die Terrassengestaltung zu integrieren oder sie an einen bestehenden Wintergarten anzuschließen. Ideen für große Gärten Große Gartenanlagen bieten entsprechend größere Gestaltungsfreiräume. Eine frei positionierte Pergola ermöglichen es Ihnen, Ihr Grundstück aus einer anderen Perspektive zu erleben – und mit dem richtigen Ambiente werden sie zum zusätzlichen Wohn- oder Esszimmer im Grünen. GALANET-Tipp: Besonders gut kommt sie zur Geltung, wenn Sie die Pergola in unmittelbarer Nähe eines Naturpools anlegen und sie auf dem Holzdeck integrieren. Pergola nicht zu klein dimensionieren In jedem Fall sollten Sie die Pergola ausreichend groß anlegen, damit sie Bewegungsfreiheit und genug Platz für eine Sitzgruppe bietet: Gartenmöbel im Lounge-Stil beispielsweise sind sehr raumgreifend. Eine Grundfläche von mindestens 4 mal 5 Metern sollten Sie für eine freistehende Pergola mindestens einplanen; Anbaupergolen auf der Veranda kommen mit etwas weniger Platz aus – wirken aber ebenfalls luftiger und luxuriöser, wenn sie großzügig dimensioniert sind. Stilfrage: Wahl des Baumaterials Die Wirkung Ihrer Pergola hängt neben der Konstruktionsweise vor allem vom verwendeten Material ab. Rustikales Holz passt hervorragend zu einem romantischen Landhausgarten. Sie verlangt aber auch eine entsprechende Architektur – für eine Holzpergola zum Beispiel eine nach allen Seiten offene Form mit einem Walmdach aus massiven Sparren. Eine schnörkellose, quaderförmige Grundform (wie bei einem Carport) hingegen eignet sich hervorragend für moderne Gartenanlagen. Das Spiel mit verschiedenen Baustoffen wie z.B. Pfosten aus Metall (Aluminium oder Edelstahl) Wänden und Fliesen aus Naturstein Betonplatten erzeugt spannende Kontraste – etwa wenn Sie Metallstützen mit steinernen Seitenwänden als Sichtschutz kombinieren. Wichtig: Sollten Sie eine Pergola auf der Terrasse planen, vermeiden Sie Stilbrüche zum Architekturstil des angrenzenden Hauses! Stimmen Sie Farben, Formen und Materialien exakt aufeinander ab, um einen chaotischen Stilmix zu vermeiden. Überdachung und Sonnenschutz Zur Beschattung der Sitzecke und als Windschutz nutzen moderne Pergolen häufig ein massives Dach (z.B. aus Beton, Metall oder ganz klassisch aus Holz). Durch eine zusätzliche, verstellbare Konstruktion wie Markise Sonnensegel Sonnenschirme flexible Lamellen passt sich der Schatten ganz unkompliziert an den jeweiligen Sonnenstand an. Wählen Sie für Markisen und Segel Stoffe mit hellen, gedeckten Naturfarben und integriertem UV-Schutz. Diese wirken nicht nur edel, sondern reflektieren zudem das Sonnenlicht. Der überdachte Freisitz bzw. die Terrasse bleibt an heißen Tagen von morgens bis abends ein angenehmer Aufenthaltsort – und dank einer integrierten Gartenbeleuchtung lassen Sie den Sommertag ganz entspannt im Freien ausklingen. ### Pflanzen im Garten richtig düngen Damit Ihre Gartenpflanzen kräftig wachsen und blühen, sind sie auf die richtige Nähstoffzufuhr angewiesen. Viele Gartenbesitzer meinen es allerdings zu gut und überdüngen ihre Pflanzen – dabei muss es gar nicht immer ein teurer Spezialdünger sein! Mit unseren Gartentipps helfen wir Ihnen, die häufigsten Fehler beim Düngen zu vermeiden. Diese Nährstoffe brauchen Ihre Pflanzen Um zu wachsen und widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge zu werden, braucht jede Pflanze eine bestimmte Zusammensetzung von Nährstoffen; die Hauptrolle spielen dabei vier Komponenten: Phosphor für die Blatt- und Wurzelbildung Stickstoff für Triebe und Blätter Kalium zur Stärkung der Widerstandskraft Magnesium zum Aufbau des Blattgrüns. Ein Voll- bzw. Universaldünger enthält in der Regel alle vier Hauptnährstoffe – ist aber nicht für jede Pflanzenart und jeden Boden gleichermaßen geeignet. Übrigens: Für einen kümmerlichen Pflanzenwuchs ist nicht immer ein Nährstoffmangel verantwortlich. Neben Schädlingen Pilzbefall schlechter Bodenqualität ist ganz im Gegenteil oft auch ein Zuviel an Dünger schuld daran! Kardinalsfehler: Überdüngen Wenn Ihre Pflanzen nicht richtig gedeihen, liegt es oftmals daran, dass ein zu hoher Phosphatgehalt die Zufuhr wichtiger Nährstoffe (z.B. Eisen, Mangan, Kalzium) verhindert. Unsere Untersuchungen zeigen regelmäßig, dass viele Hausgärten massiv mit Phosphat und Kalium überdüngt sind; die Ursache dafür sind falsch oder zu stark eingesetzte Blumendünger – oder zu viel Kompost. Für die Gartenpflanzen bedeutet dies geringe Blütenbildung Probleme mit der Standfestigkeit Beeinträchtigung des Wachstums. Auch der Umwelt zuliebe sollten Sie Dünger nur in den empfohlenen Mengen verwenden: Zum einen belastet Nitrat (als mineralische Form des Stickstoffs) das Grundwasser, zum anderen ist die Herstellung von Stichstoffdüngern für rund 1 % des weltweiten Energiebedarfs verantwortlich. Durch Bodenanalyse das rechte Maß bestimmen Eine Bodenuntersuchung hilft Ihnen dabei, zielgenau zu düngen. Wir empfehlen deshalb ca. alle drei Jahre die Durchführung einer Bodenanalyse, bei der die Nährstoffanteile der Humusgehalt der pH-Wert bestimmt wird. Die Investition macht sich bezahlt: Je nach Größe Ihres Gartens können Sie die Kosten der Bodenuntersuchung durch geringere Ausgaben für Düngemittel wieder einsparen. Zwischendurch können Sie selbst mit Teststreifen aus dem Fachhandel den pH-Wert des Bodens kontrollieren: Zu saure Böden (unter 5,5) nehmen Nährstoffe zu schlecht auf, zur Bodenverbesserung verwenden Sie in diesem Fall am besten Kalk. Liegt der pH-Wert über 7, senken Sie ihn mit sauer wirkendem Dünger. Für jede Pflanze den passenden Dünger verwenden Dass bestimmte Pflanzenarten sensibel auf eine falsche Nährstoffkonzentration reagieren, wissen Hobbygärtner von der Rasenpflege. Genau wie der Rasen sind auch Gartenpflanzen auf die passende Nährstoffzufuhr angewiesen – einige wichtige Beispiele haben wir für Sie zusammengefasst: Moorbeetpflanzen Wegen des hohen Kalzium-Anteils reagieren Moorbeetpflanzen empfindlich auf zu häufige Kompost-Gaben: Rhododendron Heidelbeeren Sommerheide fühlen sich bei niedrigen pH-Werten am wohlsten. Für Moorbeetpflanzen werden spezielle Dünger verwendet. Rosen Rosenpflanzen sind weit weniger anspruchsvoll als Sie vielleicht vermuten: Besonders gut gedeihen sie, wenn Sie sie beim Einpflanzen und im Frühling mit Kompost versorgen. Nur bei nährstoffarmen Böden verabreichen Sie zusätzlich Volldünger (am besten als Flüssigdünger), sobald sich im Mai die Knospen leicht öffnen – am besten unmittelbar nach einem Regen, wenn der Boden besonders aufnahmefähig ist. Nutzpflanzen Viele Nutzpflanzen sind sogenannte Starkzehrer mit erhöhtem Stickstoffbedarf, zu ihnen zählen Kartoffeln Kohlgemüse Tomaten. Gerade im Nutzgarten raten wir zur sparsamen Verwendung chemischer Dünger; die Anwendung von gesundheitsschädlichen Mitteln verbietet sich von selbst, wenn Sie die Früchte später verzehren möchten. Das rein mineralische Blaukorn ist zwar nicht grundsätzlich giftig, durch seine Sofortwirkung überdüngen Sie aber evtl. die Nutzpflanze – es gibt also geeignetere Düngerpräparate. Unser Tipp: Mischen Sie im Frühling Kompost oder Pferdemist unter die Beeterde und düngen Sie einige Wochen später mit Hornmehl nach. Wenn Sie den Horndünger in den Boden einarbeiten, erleichtern Sie den Mikroorganismen die Zersetzung. Der richtige Zeitpunkt fürs Düngen Um Verbrennungen an Blättern und Wurzeln zu vermeiden, sollten Sie Flüssigdünger möglichst nicht bei starker Sonnenstrahlung verwenden: Wird er über den Blättern verteilt, besteht die Gefahr von Verbrennungen. Auf trockenem Boden wiederum verteilt sich der Dünger sehr ungleichmäßig und wirkt nicht – idealerweise verteilen Sie ihn deshalb früh am Morgen bei bedecktem Himmel nach einem Regenguss. Während der Winterruhe benötigen Ihre Gartenpflanzen keinerlei Düngung; nur während der Wachstumsphase bis zum Abschluss des Triebs (Frühjahr und Sommer) profitieren sie von einer Düngergabe. Hausmittel als Düngerersatz Zu guter Letzt ein paar Tipps, mit denen Sie Ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen: Statt teurer Blumendünger geben einige Hausmittel einen hervorragenden Düngerersatz ab, z.B. klein geschnittene Bananenschalen Eierschalen im Gießwasser Brennnesselsud. Kaffee stärkt Ihre Pflanzen Äußerst wirksam ist das Düngen mit getrocknetem Kaffeesatz, den Sie unter die Blumenerde mischen. Über den hohen Gehalt an Kalium, Stickstoff und Phosphor im Kaffeesatz freuen sich Rosen, Oleander und Co. ebenso wie Zimmerpflanzen und Nutzpflanzen (z.B. Kürbis, Gurke und Zucchini) – für den Müllbeutel ist er deshalb eigentlich viel zu schade! Bild 1: © Meister und Meister GmbH - Olf Meister Bild 2: © schulzie - Fotolia.com Bild 3: © M. Suppich - Fotolia.com Bild 4: © titipong8176734 - Fotolia.com ### Ramblerrosen: Kletterkünstler für jede Gartensituation In England zählen Ramblerrosen (von engl. „ramble“ – ‚schweifen, umherwandern‘) längst zum festen Inventar von Cottage-Gärten, in Deutschland wächst ihre Fangemeinde seit einigen Jahren stetig. Durch ihre langen und biegsamen Triebe ranken sie auch ohne spezielles Klettergerüst an Bäumen und Rankgerüsten bis zu einer Höhe von 10 Metern empor, ihre kleinen Blütenbüschel erinnern an Wildrosen. Damit eignen sie sich ideal für einen Naturgarten oder auch Landhausgarten, denn Ramblerrosen gedeihen auch ohne aufwändige Pflege- und Rückschnittmaßnahmen. Herkunft und Sorten von Ramblerrosen Die ersten Ramblerrosen entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Kreuzung von chinesischen Büschelrosen (Rosa multiflora) mit halbimmergrünen Kletterrosen (Rosa wichuraiana).  Im Gegensatz zur Kletterrose haben Rambler kleinere Blüten, die sich in dichten Büscheln bzw. Rispen entfalten. Die Triebe sind flexibler, kürzer, zarter und wachsen weniger schnell als bei klassischen Kletterrosen. Beliebte Rambler-Sorten Typisch für Rambler ist die einmalige, besonders prächtige und mehrwöchige Blüte zur Mitte der Saison (Juni – Juli). Die meisten Sorten sind einmalblühend, einzelne Züchtungen (z.B. ‚Super Excelsa‘, Dunkelrosa bis Rot) blühen im Spätsommer ein zweites Mal. Zu den verbreitetsten Sorten zählen (mit Angabe der Blütenfarbe): ‚Albertine‘ – kräftiges bis zartes Rosa ‚Malvern Hills‘ - Gelb ‚Félicité et Perpétue‘ – Weiß ‚Ghislaine de Féligonde‘ – Lachsrosa bis Gelb ‚New Dawn‘ – Weiß bis Zartrosa ‚Rambling Rector‘ – Weiß ‚Tausendschön‘ – kräftiges Pink ‚Veilchenblau‘ – Purpurviolett bis Lavendel. Eine jüngere Züchtung ist die 1961 entdeckte ‚Bobbie James‘ mit ihren weißen, schalenförmigen Blüten. Auch diese robuste Zufallskreuzung blüht nur einmalig von Juni bis Juli. Einsatzbereiche und Gestaltungsmöglichkeiten Mit ihrem dicktriebigen Wuchs erreichen bestimmte Sorten von Ramblerrosen nicht selten eine Wuchshöhe von mehr als 10 Metern. Hierzu benötigen sie allerdings eine Stütze: Der Blütenreichtum hängt in erster Linie davon ab, wie Sie die Ramblerrosen ziehen und binden. Rambler zählen zu den Spreizklimmern. Deshalb gedeihen sie am besten, wenn Sie sie leicht schräg aufbinden – als „Rankhilfen“ dienen neben alten Obstbäumen und gebauten Objekte so ziemlich alles, was die gewünschte Höhe besitzt. Der ideale Standort Der beste Standort für Rambler ist Halbschatten mit ausreichend Belüftung, damit nach dem Regen die Blätter möglichst schnell wieder abtrocknen – denn wie alle Rosenarten sind sie anfällig für Mehltau und Pilze. Die langsam wachsenden, kurzen Triebe sind eine ideale Bepflanzung für Rankhilfen wie z.B. Rosenbögen Obelisken Zäune sowie als natürlicher Sichtschutz bei der Terrassengestaltung. Auch eine Pergola begrünen Sie mithilfe von Ramblerrosen auf ansprechende Weise. Unser Tipp: Eine besonders üppige Blütenpracht erzielen Sie, indem Sie die Triebe seitlich stützen oder ein Drahtgeflecht verwenden: Vor allem Neuzüchtungen besitzen schwere Blüten, die ohne unterstützendes Anbinden nach unten hängen oder sogar abknicken können. Mauern und Hauswände An der West- oder Ostseite von Hauswänden fühlen sich Ramblerrosen am wohlsten: Zwar benötigen die Triebe ausreichend Sonnenlicht zum Wachsen, zu viel Sonne an Südseiten bekommt ihnen jedoch nicht. Ein tragfähiges Wandgitter bildet die geeignete Grundlage: Befestigen Sie es ca. 10 cm vor der Wand für eine optimale Luftzirkulation. Damit vermeiden Sie die Entstehung von Feuchtigkeit, die sowohl der Rose als auch dem Haus schadet. Das Rankgitter sollte außerdem leicht abzunehmen sein – Sie erleichtern sich damit den Fassadenanstrich ohne Schäden an Pflanzen oder Hauswand. Ramblerrosen an Bäumen Ramblerrosen sind ein herrlicher Schmuck für alte Obstbäume und Zierbäume im Garten: Nach deren Frühlingsblüte sorgen sie im Frühsommer für eine zweite Blütenpracht. Am besten pflanzen Sie sie an der Nordseite des Stamms mit einem Abstand von ca. 1 Meter – so wächst die Rose in Richtung des Sonnenlichts um den Baum herum. Vorsicht: Ohne regelmäßigen Rückschnitt überwuchern die Ramblerrosen den Baum jedoch im Lauf der Zeit so stark, dass sie ihn regelrecht erwürgen – der Baum stirbt daher nach einigen Jahren ab! Rambler richtig trainieren Mit einfachen Mitteln helfen Sie der Ramblerrose, Anschluss an die Rankhilfe zu finden. Haben die Triebe erst einmal Fuß gefasst, benötigen sie keine weitere Unterstützung mehr. Mithilfe von Seilen leiten Sie die Triebe an das Gitter bzw. den Baumstamm heran; auf dieselbe Weise schafft es die Ramblerrose sogar, die Baumkrone zu erreichen und zu überwachsen. Verwenden Sie hierzu Kokosstrick, der die Rinde nicht verletzt oder einschnürt. Kontrollieren Sie den Strick regelmäßig, da er sich im Lauf der Zeit von selbst auflöst; nach dem Anwachsen der Rose können Sie ihn wieder entfernen. Tipp: Wässern Sie die Rosen im ersten Jahr nach der Pflanzung regelmäßig – dadurch unterstützen Sie sie bei der Wurzelbildung! Schnitt von Ramblerrosen Zum gelegentlichen Auslichten empfehlen wir, jeden dritten Trieb am Ansatz zu kappen; auch einen stärkeren Rückschnitt bis zum alten Holz vertragen die Pflanzen gut. Für eine stärkere Verzweigung kürzen Sie im Herbst einen Teil der einjährigen Triebe etwa zur Hälfte. Im kommenden Jahr blüht die Ramblerrose dann allerdings weniger stark, da die Blüten fast nur an den Vorjahrstrieben entstehen – deshalb brauchen Sie auch einige Jahre Geduld, bis Ramblerrosen ihre volle Blütenpracht entwickeln. Schmuck für naturnahe Gärten So schön Ramblerrosen auch sind: Sie vertragen sich nicht mit jedem Gartenstil! Mit ihrer wildwüchsigen Form passen Ramblerrosen nur bedingt zur modernen Gartengestaltung, die von klaren Linien und strengen Materialien lebt. Für die klassische Gartengestaltung hingegen sind Ramblerrosen wie geschaffen: Kräftig duftend und farbenfroh blühend kommen sie in einem naturnahen Garten am besten zur Geltung. ### So bekämpfen Sie Schnecken im Garten wirkungsvoll Schnecken im Garten (v.a. Nacktschnecken) sind kein schöner Anblick, richten üble Fraßschäden an Ihrer Beeternte an – und sind zudem schwer zu bekämpfen. Einige Methoden der Schneckenbekämpfung haben sich in unserer Gartenpraxis als recht wirkungsvoll erwiesen; wir haben einige Mittel für Sie zusammengestellt, mit denen Sie die schleimigen Kriechtiere loswerden. Schneckenarten im Garten Nicht alle Schneckenarten haben es auf Ihr Gemüse abgesehen: Konzentrieren Sie sich bei der Bekämpfung auf Nacktschnecken; Gehäuseschnecken hingegen sind für Gartenbesitzer harmlos – und in manchen Fällen sogar nützlich. Fressbegierige Schädlinge: Nacktschnecken Die 3 – 4 cm große Gartenwegschnecke erkennen Sie an ihrer grauen bis schwarzen Färbung und ihrer gelb-orangen Sohle. Sie hält sich am liebsten an der Bodenoberfläche oder direkt darunter auf, ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Wurzeln – grüne Pflanzenteile sind weniger gefährdet. Gleiches gilt für junge Ackerschnecken. Die erwachsenen Tiere hingegen klettern gerne an Pflanzen empor – damit ist kein Pflanzenteil vor der Ackerschnecke mit ihrer weißlich-grünlichen Zeichnung sicher. Am häufigsten ist die hell- bis dunkelbraune Spanische Wegschnecke, die vor ca. 50 Jahren aus dem Mittelmeerraum eingeschleppt wurde. Im Vergleich zu heimischen Nacktschnecken verträgt Trockenheit und Sonne recht gut. Ihr bitterer Schleim macht sie für viele Fressfeinde wie Igel oder Kröten ungenießbar – deshalb verdrängt sie allmählich die heimischen Schneckenarten. Bitte schonen: Gehäuseschnecken Da sie sich vorwiegend von abgestorbenem Pflanzenmaterial ernähren, richten Gehäuseschnecken an Ihren Nutzpflanzen kaum Schaden an. Große Weinbergschnecken stehen gar unter Naturschutz – damit verbietet sich ihre Bekämpfung. Zudem ist sie ein willkommener Gartenhelfer, da sie mit Vorliebe Eigelege von Nacktschnecken frisst. Methoden der Schneckenbekämpfung Weil Nacktschnecken äußerst hartnäckig sind, gibt es kein Mittel mit absoluter Erfolgsgarantie – kombinieren Sie am besten mehrere Maßnahmen, um sie aus Ihrem Garten zu verbannen. Absammeln der Tiere Etwas mühselig, aber sehr wirksam ist das tägliche Absammeln der Schnecken. Vereinfachen Sie sich die Aufgabe, indem Sie ihnen gezielt Verstecke und Schlafplätze wie z.B. Holzlatten große Blätter Dachziegel umgedrehte Ton-Blumentöpfe anbieten, von denen Sie die Schnecken bequem aufsammeln können, möglichst am späten Abend – oder frühmorgens, wenn es zuvor geregnet hat. Natürliche Feinde fördern Der beste Schutz gegen eine Schneckenplage ist ein naturnaher Garten mit vielen Nützlingen. Zu den natürlichen Fressfeinden zählen Igel Kröten Blindschleichen Spitzmäuse Laufenten sowie Elstern, Stare und Amseln. Für Laufkäferlarven, Glühwürmchen und Hundertfüßler sind Schneckeneier und Jungschnecken ein willkommenes Festmahl. Salathauben und Schneckenzäune Ein Schneckenzaun aus dem Fachhandel ist (genau wie eine Salathaube) äußerst wirksam, jedoch vergleichsweise teuer. Richtig angebracht, stellt das abgewinkelte Profil des Zauns für die Kriechtiere ein unüberwindbares Hindernis dar. Verankern Sie die 20 cm hohen Zäune etwa zur Hälfte im Boden und achten Sie auf einen freien Stand ohne Kontakt zu Gras oder Beetpflanzen, die sonst als „Brücke“ dienen. Schneckenkorn als letztes Hilfsmittel Schneckenkorn wirkt zwar sehr zuverlässig – da es umweltschädlich ist, verwenden Sie es jedoch bitte nur im äußersten Notfall! Am erfolgreichsten ist Schneckenkorn, wenn Sie es bereits im März gegen die erste Schneckengeneration einsetzen oder es im Herbst ausstreuen, wenn die Eiablage der Schnecken stattfindet. Allerdings schadet es nicht nur Schnecken: Mittel auf Metaldehyd-Basis sind in größeren Mengen auch für Haustiere giftig, der Wirkstoff Methiocarb ist mittlerweile sogar für den Privatgebrauch verboten. Sofern Sie also wirklich zum letzten Mittel greifen, raten wir Ihnen zu Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat: Es kommt in geringen Dosen im Boden vor und ist daher am umweltschonendsten. Streuen Sie das Mittel früh und großzügig aus und wiederholen Sie die Anwendung mehrmals. Vorbeugende Maßnahmen Laden Sie Schnecken gar nicht erst in Ihren Garten ein: Gestalten Sie Ihre Pflanzflächen so offen und trocken wie möglich, damit sie sich nicht behaglich einrichten – durch diese Vorbeugungsmaßnahmen wird Ihr Garten für schleimige Kriechtiere unattraktiv. Geeigneten Standort für Beete wählen Wählen Sie bei der Gartengestaltung einen geeigneten Standort für Ihre Gemüsebeete: Halten Sie die Umgebung möglichst offen, z.B. durch Gartenwege oder weitläufige Rasenflächen, die wenig Unterschlupfmöglichkeiten bieten und schnell abtrocknen, denn Trockenheit ist der größte Feind von Schnecken. Tipp: Mulchen Sie die Umgebung der Beete (wenn überhaupt) nur sehr dünn! Pflanzen mit eigener Schneckenabwehr Bestimmte Pflanzenarten sind für Nacktschnecken ungenießbar: Kapuzinerkresse Bienenweide (Phacelia) Bohnenkraut Kamille Salbei Rosmarin benötigen daher keinen besonderen Schneckenschutz und ein Befall ist von vornherein ausgeschlossen. Gezielte Bewässerung Schnecken sind nachtaktiv, eine abendliche Bewässerung erleichtert ihnen die Nahrungssuche. Bewässern Sie gefährdete Gemüsebeete morgens, wird es für die feuchtigkeitsliebenden Kriechtiere ungemütlich in Ihrem Garten. Gießen Sie Ihre Pflanzen ganz gezielt alle 2 – 3 Tage einzeln, statt sie flächendeckend zu bewässern: Trockener Boden erschwert den Schnecken die Fortbewegung. Mit einem passenden Bewässerungssystem erleichtern Sie sich die Arbeit. Bei Schneckensichtung: Ruhe bewahren So ärgerlich Schneckenfraß auch ist: Seien Sie nicht allzu ehrgeizig bei der Schneckenbekämpfung. Solange die Schnecken nicht überhandnehmen, sind sie sogar nützlich – als Gesundheitspolizei Ihres Gartens, die abgestorbene Pflanzenteile zersetzt, tote Tiere frisst und in Ihrem Komposthaufen zudem die Humusbildung begünstigt. Bild 1: © Karin Jähne - Fotolia.com Bild 2: © gabuele - Fotolia.com Bild 3: © Gina Sanders - Fotolia.com ### INGRÜN: Das kostenlose Gartenmagazin von GALANET Das INGRÜN Magazin ist das Gartenmagazin der GALANET-Qualitätsgartenbauer. Es erscheint viermal im Jahr und ist für Sie völlig kostenlos. Das Ziel von GALANET ist, mit dieser Veröffentlichung Fragen von Kunden zu beantworten und unser Fachwissen zu teilen. Außerdem möchten wir neue Ideen, die wir durch unsere regelmäßigen Treffen bekommen, an Sie weitergeben. Sie finden im INGRÜN Magazin aktuelle Informationen rund um das Thema Gartengestaltung und Gartenpflege interessante Gartenportraits und Projektvorstellungen unserer Partner Präsentationen von Produkten, die im Trend liegen praktische Gartentipps und vieles mehr. Jetzt kostenlos downloaden (PDF) Die Ausgabe 02/2015 steht ganz im Zeichen des Sommers Das Thema Garten ist quasi unerschöpflich. Je nach Saison gibt es unterschiedlichste Facetten zu beleuchten – unser neues Heft widmet sich ganz dem Thema Garten im Sommer. Garten- und Landschaftsbau-Experte Hans Hauf von der Hauf und Hauf GbR hat zum Beispiel eine Menge Tipps auf Lager, wie Sie Ihr Staudenbeet im Sommer erblühen lassen. GALANET-Partner Lars Schellheimer teilt sein neuestes Projekt mit Ihnen: Über den Dächern von Ulm entstand eine grüne Stadtoase – inklusive Naturpool, der in den heißen Monaten zum Plantschen einlädt. Die Galanet-Gartenbauer verraten Ihnen außerdem, wie Sie dafür sorgen, dass Ihr Garten auch während des Urlaubs top gepflegt bleibt – und nein, wir reden hier nicht von Nachbarschaftshilfe. Gartenliebe geht durch den Magen Wir schenken in diesem Heft einer Pflanze Aufmerksamkeit, die heutzutage schon mal leicht übersehen wird: Holunder kann einiges! Unter anderem ist der Sirup daraus die Basis für das Trend-Getränk „Hugo“ – das Rezept bekommen Sie natürlich kostenlos im Heft. Auch unsere Lieblingsbeeren, nämlich Erdbeeren, kommen nicht zu kurz: Mixen Sie zuhause mit unserem Rezept einen leckeren Milchshake – schmeckt nach Sommer, versprochen! Die Lieblingspflanze im Sommer ist für Galabau-Experten Volker Kreye ganz klar die Sonnenblume – nicht nur, weil ihre Kerne und ihr Öl Dauerbrenner in unseren Küchen sind: Der Gartenbauer erklärt u.a. ihre ganz besondere Geometrie und welchen Einfluss diese auf die Ästhetik der westlichen Kunst hatte. Das gibt es Neues bei GALANET – Ihrem Netzwerk für schöne Gärten Neben allerlei Wissenswertem erfahren Sie in dieser Ausgabe von INGRÜN aber auch, was es Neues gibt bei den GALANET-Qualitätsgartenbauern. Wir zeigen noch mehr spannende Projekte und plaudern aus dem Nähkästchen bzw. Gartenhäuschen. Hoffentlich haben wir Sie neugierig gemacht. Wie gesagt, das INGRÜN-Magazin ist für Sie kostenlos! Besorgen Sie es sich bei einem GALANET-Betrieb in Ihrer Nähe oder laden Sie sich die digitale Variante gleich herunter. Jetzt kostenlos downloaden (PDF) ### Tipps für den richtigen Heckenschnitt Hecken gehören zu den eher pflegeleichten Gehölzen im Garten, ihr Rückschnitt ist ebenso fester Bestandteil der Gartenarbeit wie die sorgsame Rasenpflege. Trotzdem gibt es beim Rückschnitt einiges zu beachten, damit Ihre Heckenpflanzen dicht wachsen und keine kahlen Stellen zurückbleiben. Die wichtigsten Gartentipps zum Thema Heckenschnitt haben wir kompakt für Sie zusammengestellt. Der passende Zeitpunkt Besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung kommt es auf sorgfältige Pflegeschnitte an, damit die Heckenpflanzen ordentlich verzweigen: Je öfter Sie Ihre Hecke schneiden, desto dichter und exakter der Wuchs. Für Einfassungshecken etwa empfehlen wir Ihnen einen zwei- oder sogar dreimaligen Schnitt im Lauf des Jahres. Sommerschnitt Grundsätzlich gilt für jedes Gehölz: Am besten nehmen Sie Hecken- oder Baumschnitt vor, wenn alte Pflanzenteile und neuer Austrieb der Gebüsche nicht mehr zu unterscheiden sind; neue Triebe sollten dabei soweit ausgereift sein, dass sie beim Umknicken brechen. Je nach Art der Sträucher fallen die optimalen Zeitpunkte für den Rückschnitt verschieden aus: Eibe: Ab Juli Thuja (Lebensbaum): Juli und August Laubgehölzhecken, z.B. Liguster: Juni bis September. Für das Verheilen der Schnittwunden sind Sommerschnitte bestens geeignet, da die Pflanzen noch im Wachstum sind und die Wunden schnell überwallen. Die Zeit in der Schaderreger in die Pflanze eindringen können ist deshalb besonders kurz. Vorsicht ist an heißen Sommertagen mit starker Sonnenstrahlung geboten: Dabei kann es zu Verbrennungen an den Schnittstellen kommen; ideal sind deshalb warme, trockene Tage mit bedecktem Himmel. Unser Tipp: Damit Ihr Garten auch während der Wintermonate einen gepflegten Eindruck macht, kommt ein weiterer Schnitt nach Beendigung des Wachstums im späteren Herbst in Frage – so bleiben Ihre Hecken bis zum Frühjahr in Form. Winterschnitt Als Alternative bietet sich (v.a. für besonders unempfindliche Gewächse wie Thujen) der Winterschnitt bis Ende März an. Temperaturen über -5°C eignen sich hervorragend für den Heckenschnitt insbesondere freiwachsender Hecken: Die Schnittstellen können im Frühjahr recht schnell wieder verheilen und Kahlstellen wachsen rasch zu, sodass der Sichtschutz bald wiederhergestellt ist. Auch Radikalschnitte sind nun möglich – jedoch nur bei Gehölzen, die auch aus den älteren Zweigpartien oder aus dem Stamm wieder gut austreiben können, z.B. Eibe oder Hainbuche. Bis wieder eine ansprechende Form erreicht ist, dauert es allerdings einige Jahre. Dichtes Wachstum von formalen Hecken Je öfter Sie die Hecke schneiden, desto stärker verzweigen die Pflanzen – und desto kompakter wird der äußere Heckenrahmen. Zweimaliges Schneiden pro Jahr bedeutet zwei Austriebe; die Hecke wächst dadurch langsamer, dafür aber umso dichter. Schneiden Sie die Hecke außerdem leicht konisch zu: Über einer breiten Basis sollte sie sich nach oben verjüngen, damit die Pflanzenteile in Bodennähe genug Licht abbekommen und nicht verkahlen. Ein Schnurgerüst hilft Ihnen dabei, eine gerade Linie zu finden; bei einer 2 m hohen Hecke beispielsweise empfehlen wir eine Breite von ca. 80 cm an der Basis und rund 40 cm an der oberen Kante. Achten Sie beim Gehölzschnitt unbedingt auf das richtige Maß: Ein zu zaghafter Heckenschnitt zeigt keinen Effekt, ein zu radikaler Schnitt hingegen führt zu unschönen Kahlstellen. Werkzeug für den Heckenschnitt Grundsätzlich müssen die Schneidewerkzeuge gut geschärft sein, damit die Triebe sauber abgeschnitten werden und die Wunden schnell verheilen. Stumpfes Werkzeug führt zu Quetschungen oder lässt ausgefranste Schnittstellen zurück, die dann braun werden und unschön aussehen. Für kleine Flächen und Korrekturen reicht eine manuelle Heckenschere (je nach Heckengröße auch mit Teleskopauszug) völlig aus. Die Wahl des motorisierten Werkzeuges ist Geschmackssache: Bei größeren Hecken greifen Sie  besser zur elektrischen Variante. Sowohl kabelgebundene Geräte als auch moderne Akku-Heckenscheren mit längerer Akkulaufzeit sind sinnvoll. Sie liegen leichter in der Hand als eine benzinbetriebene Motorschere – haben aber nicht so viel Kraft, was bei dickeren Zweigen von Nachteil ist. Für die nötige Sicherheit garantieren TÜV- und GS-Prüfzeichen. Sonderfall Buchs Der langsam wachsende Buchsbaum verzeiht beim Formschnitt keine Fehler, weshalb Sie ihn unbedingt von Hand schneiden sollten. Auch hier sollten Gartenbesitzer auf die Schärfe der Klingen achten, damit es keine braunen oder gerissenen Schnittstellen entstehen. In der Regel reicht es aus, ihn einmal pro Jahr im Juli zu schneiden; schnell wachsende Sorten mit exakter Formgebung werden zweimal geschnitten – meist im Mai/Juli; zusätzliche Pflegemaßnahmen sind fällig, wenn Sie einen Befall durch Buchsbaumzünsler feststellen. Schnittmaßnahmen an Buchshecken sind eine Wissenschaft für sich. Unser Tipp: Mit einer Halbkreisschablone bekommen Ihre Buchskugeln eine perfekte Umrisslinie! Fleißige Gartenbesitzer werden belohnt Neben rein optischen Zwecken erfüllt die Gartenhecke auch eine weitere Funktion: Bei kleinen Grundstücken, um Schwimmteiche oder die Gartensauna herum ist eine Hecke als Sichtschutz besonders wichtig. Zudem dienen sie als wichtiges raumbildendes Gestaltungselement, das den Garten gliedert und in verschiedene Räume unterteilt. Darüber hinaus dient die Hecke natürlich auch als Nistmöglichkeit für Vögel. Für die sorgfältige Pflege Ihrer Hecke werden Sie gleich in mehrfacher Hinsicht belohnt: Durch ein Stück Privatsphäre und durch prächtige Sträucher. ### Richtige Rasenpflege: Expertentipps von GALANET Ein dichter Rasen in sattem Grün ist der Traum jedes Gartenbesitzers. Dabei kommt es vor allem auf die richtigen Pflegemaßnahmen zur richtigen Zeit an: Die Rasenpflege-Tipps von GALANET verhelfen Ihnen Schritt für Schritt zum perfekten Rasen! Vorbereitung im Frühjahr Nach dem Winter benötigen die Rasengräser vor allem Luft und Nährstoffe; durch sorgfältiges Belüften und Düngen legen Sie jetzt den Grundstein für ein gesundes Wachstum. Belüftung Sobald im Frühling der Schnee abgetaut und der Rasen einigermaßen abgetrocknet ist, sollten Sie ihn mit einem Stahlrechen kräftig bearbeiten. Entfernen Sie dabei alle abgestorbenen Pflanzenteile und die Überreste von Schneeschimmel-Befall, der mit großer Wahrscheinlichkeit unter der Schneedecke zum Vorschein kommt. Dadurch erhält der Rasen die nötige Luft als Voraussetzung für üppiges Wachstum. Optimal düngen Für einen satt grünen, üppigen Rasen ist eine optimale Versorgung mit Nährstoffen nötig – bringen Sie daher je nach Witterung die erste Düngung bereits im März/April aus. Wer einen wirklichen Top-Rasen will, überlässt nichts dem Zufall: Eine Nährstoffuntersuchung zeigt die Situation des Rasens auf und ist die Basis für einen Düngungsplan. Bei GALANET legen wir hierzu die Anzahl der Düngergaben den jeweiligen Zeitpunkt den optimalen Dünge fest. Je nach Anspruch wird die Rasenfläche bis zu 10 mal im Jahr gedüngt. Unser Tipp: Das i-Tüpfelchen für Ihren Rasen ist die Behandlung der Grasnarbe mit flüssigen und organischen Vitalisierungspräparaten. Checkliste der einzelnen Pflegemaßnahmen Von Mäharbeiten bis zum Vertikutieren: Im Folgenden haben wir für Sie eine Checkliste für die Rasenpflege zusammengestellt – unserer Erfahrung nach sind diese Maßnahmen praktisch eine Erfolgsgarantie für den perfekten Rasen! Mähen Sobald die abgetrocknete Fläche eine Höhe von 6 - 8 cm erreicht hat, mähen Sie sie nach der Belüftung und der ersten Düngung auf eine Schnitthöhe von 4 - 5 cm zurück. Wichtig: Schneiden Sie niemals mehr als 1/3 der Gesamtlänge ab! Je nach Nährstoffversorgung und Witterung empfehlen wir Ihnen, den Rasen ein- bis zweimal pro Woche mit einem Rasenmäher mit scharfen Messern zu mähen. Ein Mähroboter spart Ihnen viel Aufwand, denn es gilt: Je öfter Sie mähen, desto dichter wird der Rasen. Vertikutieren Da bei jedem Mähen etwas Schnittgut auf der Rasenfläche verbleibt und sich allmählich Rasenfilz bildet, sollten Sie den Rasen ab April/Mai mindestens einmal pro Jahr zu vertikutieren. Achten Sie darauf, dass der Vertikutierer ausreichend tief in die Grasnarbe eindringt; nur so arbeiten Sie organische Masse und Moos gründlich aus dem Rasen heraus. Das Material nehmen Sie anschließend am besten auf um es zu entsorgen. Besanden und Lockern Bringen Sie einmal pro Jahr Sand auf den Rasen aus – Sie schaffen dadurch die Voraussetzung dafür, dass die Gräser ausreichend mit Sauerstoff versorgt Wasser besser abgeleitet wird. Lockern Sie den Rasen anschließend auf, um den ausgebrachten Sand in die Löcher einzuarbeiten. Dadurch fördern Sie die Wurzelbildung – und somit ein üppiges Wachstum. Nachsäen Wenn durch benachbarte Rasenflächen Unkraut und Fremdgräser anfliegen und keimen, verändert sich die Qualität des Rasens. Um dies zu verhindern, empfehlen wir Ihnen einmal jährlich das Nachsäen mit einem speziellen Rasensamen. Bewässern Neben dem Düngen und Mähen gehört das Bewässern zu den wichtigsten Rasenpflege-Maßnahmen: Wenn Sie Ihren Rasen zur falschen Zeit oder mit der falschen Menge bewässern, wird der Rasen geschädigt. Ein automatisches Bewässerungssystem stellt jederzeit die optimale Wasserversorgung Ihres Rasens sicher – selbst wenn Sie im Urlaub sind. Ihr GALANET-Partner in Ihrer Nähe berät Sie gerne zum Einbau einer Bewässerungsanlage! Gepflegter Rasen als Lohn für Ihre Mühe Zugegeben: Ein üppiger, gleichmäßiger Rasen entsteht nicht von allein. Für Ihre Mühe werden Sie allerdings reich belohnt: Je häufiger und sorgfältiger Sie die Rasenpflege durchführen, desto schöner wird sich Ihr Rasen präsentieren. ### Algen im Teich sind keine Krankheit Der weitläufigen Meinung nach bedeuten Algen im Gartenteich Krankheit und Gefahr. Davon sollte man sich allerdings nicht beeinflussen lassen: Erst wenn die Dichte der Algen überhand nimmt, ist ein beratendes Gespräch mit dem Fachmann zu empfehlen. Der Begriff ‚Algen‘ ist ein Sammelbegriff, dem keine biologische Systematik zugrunde liegt; er umfasst neben Pflanzen auch Bakterien, die durchaus nützlich sind und erst ab bestimmten Konzentrationen störend bzw. schädlich wirken. Im Teich sind v.a. zwei Arten von Algen zu unterscheiden: Einzellige und fädige Algen. Typ 1: Einzellige Algen bzw. Schwebealgen Wenn sich das Wasser grün verfärbt und stetig trüber wird, herrschen sogenannte ‚einzellige Algen‘ (auch ‚Schwebealgen‘ genannt) vor. Sie sind mit dem Auge nicht zu erkennen und bilden den pflanzlichen Teil des Planktons (darunter versteht man allgemein pflanzliche und tierische Organismen, die sich nicht selbst bewegen, sondern von der Strömung des Wassers getrieben werden). Geringe Mengen einzelliger Algen sind weder störend noch schädlich – ganz im Gegenteil sind sie notwendiger Bestandteil eines intakten Ökosystems: Sie reichern einerseits den Sauerstoff im Wasser an und dienen andererseits als Nahrung für andere Organismen. Nur ganz wenige einzellige Algenarten (z.B. Grünalgen der Gattung Prototheca) stellen für Menschen eine Gefahr dar, da sie Infektionskrankheiten auslösen. Typ 2: Fädige Algen Zu dieser Gattung gehören grüne Teppiche, die häufig in Form von schleimigen und aufgeschwemmten Kolonien auftreten. Durch die Verkettung mehrerer Zellen zu einem flechtenartigen Gebilde können fädige Algen bei starkem Wachstum deutlich sichtbar werden. Nach und nach ‚vergrünt‘ der Teich zu einem einzigen Algen-Teppich: Im schlimmsten Fall heften sich die Fäden an Wasserpflanzen, verhindern deren Wachstum und lassen sie letztlich absterben. Berechtigterweise ruft das starke Wachstum fädiger Algen deshalb Sorge hervor. Gemeinsamkeiten der Algen-Gruppen Beide Arten gelten bei vermehrtem Aufkommen als Anzeichen für eutrophierte (d.h. über-ernährte) Gewässer; übermäßiges Wachstum wird in beiden Fällen durch Phosphorverbindungen wie Phosphat (P2O5) begünstigt (man spricht von einem „limitierenden Faktor“ für das Algenwachstum). Stehen sich beide Algen-Gruppen gegenüber, herrscht ein Konkurrenzkampf in Bezug auf Nährstoffe und Licht; allerdings geschieht es eher selten, dass sich beide Typen in einem Gewässer begegnen. Ursachen für Algenwachstum in Gewässern Es sind oft zu groß gewählte Pumpanlagen oder falsch dimensionierte Filter, die das Wachstum von Algen anregen; auch eine falsche bzw. zu geringe Bepflanzung wirkt begünstigend. Ein weiterer Grund liegt in der falschen Bauweise dieser Wasseranlage; die Beratung durch einen Fachmann ist bei einem geplanten Bau unerlässlich. Als größte Ursache gilt jedoch die mangelnde Pflege von Teichanlagen (gilt auch für Naturpool und Schwimmteich). Gründe für vermehrte Algen in Bachläufen Bachläufe stellen eine wunderbare Möglichkeit zur Belebung einer Gartenanlage dar. Gerade im Fall von eintretendem Oberflächenwasser jedoch ist die Gefahr einer Algenansammlung extrem hoch. Diese kann auch entstehen, wenn von außen verrottendes Laub oder Nadeln in den Teich getragen werden; sie stellen eine erhöhte organische Belastung dar. Falsche Pflegemittel und deren schlechte Dosierung sowie der Einsatz von Gartendünger sind weitere Faktoren, die den Algenbefall fördern – und auch direkte bzw. zu starke Einstrahlung von Sonnenlicht lässt Algen in Bachlauf und Teich wuchern. Meistens ist es Ungeduld, die zum Griff nach Chemie verleitet; dabei stellt er nur eine von vielen Gegenmaßnahmen dar. Maßnahmen zur Bekämpfung von Algen Im Kampf gegen einzellige wie auch fädige Algen hat sich das Absaugen der Sedimente (sprich: die Abtragung von Nährstoffen, die sich am Grund abgelagert haben) bewährt. In beiden Fällen stellt der Einsatz von Pflegemitteln für den Teich den letzten Weg dar; er sollte nie ohne Rücksprache mit dem Fachmann erfolgen. Darüber hinaus versprechen auch folgende Maßnahmen Abhilfe: Bei einzelligen Algen Einbau einer Filteranlage zur Reduzierung der organischen Belastung, Fischvorkommen stark reduzieren (Fütterung einstellen), Anbau von Unterwasserpflanzen zur Reduzierung des Phosphatgehaltes.  Bei fädigen Algen Reduzierung der Filterleistung (eine leichte Trübung des Wassers verhindert die UV-Einstrahlung), Beschattung durch Bäume, Sträucher etc. ausnutzen, Anbau von Unterwasserpflanzen zur Reduzierung des Phosphatgehaltes. Naturgewässer im Vergleich zu künstlichen Teichanlagen Eine naturbelassene Teichanlage wird nicht auf Dauer stabil und rein bleiben: Meist strebt die Natur eine ‚Schließung‘ des Teichs mithilfe von Verlandung und Verschlammung an. Für den Bau eines eigenen, langlebigen Teichs ist (anders als man im Internet häufig liest) mehr nötig als ein Loch im Boden und Teichfolie. Unterschiedlichste Faktoren müssen beachtet werden: Größe des Teichs und Bepflanzung sind ebenso zu bedenken wie z.B. der Einsatz einer geeigneten Filteranlage. Damit bei einem solchen Projekt nichts schief geht, sollte deshalb immer ein Fachmann hinzugezogen werden. ### Der Buchsbaumzünsler – gefräßig und kaum zu bändigen © Timo Teifel / fotolia.com Seitdem der Buchsbaumzünsler (lat.: Cydalima perspectalis, aus der Familie der Crambidae) 2007 aus dem ostasiatischen Raum eingeschleppt wurde, verbreitet er sich rasend schnell in ganz Mitteleuropa – zum Leidwesen aller Gärtner. Die 8 mm bis 5 cm großen Raupen machen sich mit Vorliebe über Buchsbaum-Pflanzen her und sind nur schwer zu bekämpfen; mit unseren Tipps zur Bekämpfung vertreiben Sie den Schädling dennoch zuverlässig aus Ihrem Garten. Kleine Raupe mit großem Appetit Aufgrund ihrer charakteristischen Zeichnung ist die Cydalima Perspectalis-Raupe leicht zu erkennen: Gelbgrün bis dunkelgrün, mit weißlichen Streifen und schwarzen Punkten und schwarzer Kopfkapsel. Im Winter spinnt die Raupe sich zwischen den Blättern ein, bereits im zeitigen Frühjahr (etwa im März) beginnt sie mit dem Fraß. Nach der Metamorphose entwickelt sie sich zu einem weißen Falter mit einem breiten, braunen bis schwarzen Flügelrand und einer Spannweite von ca. 4 bis 4,5 cm. Gelegentlich sind die Flügel auch gänzlich dunkel mit lediglich einem hellen Fleck in der Mitte. Ihre Eier legen sie wiederum auf dem Buchsbaum-Blattwerk ab. Schadwirkung Weil die Cydalima Perspectalis-Raupen in der Mitte der Pflanzen beginnen, ist der Befall erst nach einiger Zeit zu erkennen. Zunächst fressen sie die Buchsbaum-Blätter bis auf die Blattrippen bzw. den Stiel ab, später auch die grüne Rinde der Zweige. Nur vereinzelt bleiben gesunde Blätter im vertrockneten, gelblichen Blattbestand übrig, bis die Pflanzenteile schließlich absterben. Die Raupen des Buchsbaumzünslers spinnen sich im Laub ein, um sich zu verpuppen – das so entstehende Gespinst ähnelt einem Spinnennetz, jedoch befinden sich in den Perspectalis-Weben hellgrüne Kotreste. Tipp: Durch die typischen Gespinste können Sie das Schadbild zuverlässig von anderen Buchsbaum-Krankheiten (z.B. Blattläuse, Buchswelke oder Volutella-Zweigsterben) unterscheiden. So gehen Sie gegen den Buchsbaumzünsler vor Kontrollieren Sie Ihre Buchsbäume regelmäßig zwischen März und Oktober, um einen möglichen Buchsbaumzünsler-Befall möglichst frühzeitig zu erkennen. Bei kleineren Pflanzen reduzieren Sie den Befallsdruck, indem Sie die Raupen regelmäßig von Hand absammeln. Zusätzlich können Sie die Buchsbaum-Pflanzen vorsichtig mit einem Hochdruckreiniger abspritzen und die Raupen in einer Auffangfolie sammeln. Auf biologischem Weg ist der Perspectalis-Raupe nur schwer beizukommen, da ihre Nahrung für Vögel giftig ist und sie die Raupen deshalb wieder herauswürgen; weitere biologische Vorgehensweisen (z.B. mithilfe des Bacillus thuringiensis, der Nützlingen nicht schadet) befinden sich bislang noch im Versuchsstadium. Die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers mit Pheromonfallen oder Lichtfallen zeigt nur im Anfangsstadium Wirkung; ist er zu weit fortgeschritten, müssen Sie dem Buchsbaumzünsler mit chemischen Mitteln zu Leibe rücken. Mit handelsüblichem Schädlingsfrei (z.B. gegen Blattläuse) lässt sich der Buchsbaumzünsler kaum bekämpfen, der Einsatz von Spritzmitteln wiederum ist aufgrund der Risiken Sache des Fachmanns! Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang z.B. Niemöl und Thiacloprid, das allerdings Nützlingen wie Bienen schadet. Sind die Buchsbaum-Pflanzen bereits vertrocknet, verzichten Sie am besten auf das Spritzen. Auch wenn’s weh tut: An einem kräftigen Rückschnitt führt kein Weg mehr vorbei. Wichtig: Verbrennen Sie das Schnittgut vollständig oder entsorgen Sie es mit dem Hausmüll, um einer neuerlichen Ausbreitung vorzubeugen. Sind Sie sich nicht sicher, welche Bekämpfungsart in Ihrem Fall die richtige ist? Sprechen Sie im Zweifelsfall mit unseren GALANET-Fachleuten – sie wissen, worauf es bei der fachmännischen Gartenpflege ankommt und machen dem Buchsbaumzünsler in Ihrem Garten zuverlässig den Garaus! ### Die Gartenzwerge ### Grasberger ### Reichl ### Wurm ### Wörner ### Weber ### Uhlig ### Trüb ### Tripp ### Terwiege ### Stockreiter ### Schellheimer ### Pennekamp ### Nietfeld ### Mauer ### Kröll ### Kreye ### Köpsel ### Knauer ### Karl ### Jung ### Husmann ### Hornung ### Hoppe ### Hocke ### Hochschober ### Hilgenhaus ### Haas ### Glatz ### Geigers ### Friedrichs ### Fresner ### Finkel ### Fengels ### Dukat ### De Grashopppers ### Burri Achermann ### Bühler ### Brauers ### Ammann ### Test Mona ### E-Book Gartenplanung ### Beheizter Pool ### Tauchbecken ### Gartenerneuerung ### Gartenteichpflege ### Teichsanierung ### Hochbeete ### Poolumbau ### Winterharte Gartenpflanzen ### Immergrüne Pflanzen ### Herbstbepflanzung ### Pflanzen für Steingärten ### Insektenfreundlicher Garten ### Regenwassermanagement ### Bienenfreundlicher Garten ### Gartenbeschattung ### Sträucher & Stauden ### Natürlicher Sichtschutz ### Terrassenbeschattung ### Frühlingsbepflanzung ### Heckenschnitt ### Poolsanierung ### Clever gärtnern mit einem Smart Garden ### Großer Garten ### Rosenschnitt ### Springbrunnen ### Wasserspiele ### Gartenbepflanzung ### Gartengestaltung am Hang ### Landhausgarten ### Dachgarten ### Smart Garden ### Baumfällung ### Heckenpflege ### Mäharbeiten ### Gartenservice ### Rollrasenverlegung ### Kontakt danke ### Kontakt ### Gartenarten ### Akademie ### Baumpflege ### Gartengestaltung ### Gartenteich ### Cottage-Garten ### Steinterasse ### Holzterrasse ### Gartenwege ### Gestaltung von Garten-Teilbereichen und Einzelleistungen ### Pflegeleichter Garten ### Zaunarbeiten ### Bauerngarten ### E-Book Rosenpflege ### Bachlauf ### Natursteinmauer ### Koiteichbau ### Sitzecken ### Sichtschutz ### Garten umgestalten ### Gartenbeleuchtung ### Dachbegrünung ### Mähroboter ### Gartenstile ### Naturgarten ### Gartengestaltung mit Steinen ### Quellstein ### Kleiner Garten ### Reihenhausgarten ### Pflasterarbeiten ### Familiengarten ### Vorarbeiter CH ### Landschaftsgärtner EFZ CH ### Ausbildung CH ### Ausbildung ### Facharbeiter ### Vorarbeiter ### Vielen Dank für Ihre Bewerbung ### Jobs ### Partner Kontakt Danke ### Partner Kontakt ### Ingrün ### Garten- und Landschaftsbau ### Blog ### Schwimmteich ### Naturpool ### Teichbau ### Schwimmteich- und Naturpoolpflege ### Baumschnitt ### Rasenpflege ### Bewässerungssysteme ### Vorgartengestaltung ### Terrassengestaltung ### Klassische Gartengestaltung ### Mediterrane Gartengestaltung ### Moderne Gartengestaltung ### Wasseranlagen ### Gartenpflege ### Grasberger ### Die Gartenzwerge ### Ammann ### Jung ### Trüb ### Reichl ### Kröll ### Fengels ### Fresner ### WURM ### Hilgenhaus ### Weber ### hochschober ### FINKEL ### Albrecht Bühler ### Eckhard Köpsel GmbH ### Uhlig GmbH ### Terwiege Garten- und Landschaftsbau GmbH ### Hornung Pflanzen ### Wörner ### Mauer ### Dukat ### De Grashoppers ### Tripp ### Hocke ### 02/2025 ### INGRÜN 04/2024 ### INGRÜN 03/2024 ### INGRÜN 02/2024 ### INGRÜN 01/2024 ### INGRÜN 04/2023 ### INGRÜN 03/2023 ### INGRÜN 02/2023 ### INGRÜN 01/2023 ### INGRÜN 04/2022 ### INGRÜN 03/2022 ### INGRÜN 01/2022 ### INGRÜN 04/2021 ### INGRÜN 01/2021 ### INGRÜN 04/2020 ### INGRÜN 03/2020 ### INGRÜN 02/2020 ### INGRÜN 01/2020 ### INGRÜN 04/2019 ### INGRÜN 03/2019 ### INGRÜN 02/2019 ### INGRÜN 01/2019 ### INGRÜN 04/2018 ### INGRÜN 03/2018 ### INGRÜN 02/2018 ### INGRÜN 01/2018 ### INGRÜN 04/2017 ### INGRÜN 03/2017 ### INGRÜN 02/2017 ### INGRÜN 01/2017 ### INGRÜN 04/2016 ### INGRÜN 03/2016 ### INGRÜN 02/2016 ### INGRÜN 01/2016 ### INGRÜN 04/2015 ### INGRÜN 03/2015 ### INGRÜN 02/2015 ### INGRÜN 01/2015