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3. September 2018

Eine Terrasse aus Holz schmeichelt Augen und Füßen

Terrasse aus Holz als idealer Rückzugsort

Kaum ein Garten ohne Terrasse – und das aus gutem Grund: Terrassen laden zum Verweilen und Entspannen ein und sind mit der passenden Ausstattung der ideale Rückzugsort im Freien. Terrassendielen aus Holz tragen zu einer gemütlichen Atmosphäre bei. Und mit der richtigen Pflege können Sie Ihren idyllischen Sitzplatz viele Jahre lang genießen!

Terrassen aus Holz sind für Natur- und Barfuß-Fans ideal

Wer es natürlich mag, für den ist eine Holzterrasse die Lösung. Mit dem passenden Sichtschutz und einer stimmigen Bepflanzung spricht der Werkstoff Holz die meisten Menschen positiv an. Als natürliches Material sind seiner Vielseitigkeit keine Grenzen gesetzt. Ob moderne Gartengestaltung mit Designelementen aus Stahl oder Beton oder eher rustikal – Holz passt immer (dazu)!

Mittlerweile sind Terrassendielen in einem holzähnlichen Werkstoff erhältlich: WPC (Wood-Plastic-Komposite, zu Deutsch Holz-Kunststoff-Verbundstoffe) besteht aus einer Kombination aus Holz und Kunststoff. Allerdings kommt WPC in Sachen Optik und Haptik nicht an die natürlichen Dielen heran. Und lassen Sie sich nicht irritieren: Holzterrassen eignen sich bei regelmäßiger und richtiger Pflege hervorragend zum Barfußlaufen – dann gibt es nämlich auch keine Splitter, die den Fuß verletzen könnten.

Mit geringem Pflegeaufwand Gemütlichkeit über Jahre hinaus

Für die Neugestaltung einer Terrasse gibt es zahlreiche pfiffige Ideen, wie Sie Ihr „erweitertes Wohnzimmer“ nach Ihren Wünschen und Anforderungen gestalten können. Bei der Planung ist der Aspekt der Pflege vielleicht weniger augenfällig, er sollte aber immer mitschwingen – schließlich möchten Sie Ihren Ort der Erholung auch genießen.

Beim Ölen scheiden sich die Geister

Wenn Sie Ihre Terrasse sich selbst überlassen, erhält sie nach relativ kurzer Zeit eine silbergraue Patina, die manche Gartenbesitzer stört. Der Grund hierfür ist die UV-Strahlung, die das farbgebende Lignin zerstört. Das Einlassen mit einem speziell auf Terrassen abgestimmtem Öl zweimal jährlich verlangsamt diesen Prozess. Ungeeignet sind handelsübliche Holzschutzlasuren, da sie nicht so tief einziehen und bei der Benutzung der Terrasse abreiben.

Möchten Sie Ihrer Terrasse mit Öl etwas Gutes tun, müssen Sie sie zuvor reinigen. Am besten eignet sich dafür eine weiche Bürste, beispielweise eine Wurzelbürste. Die beliebten Hochdruckreiniger sind nicht zu empfehlen: Ist der Druck zu hoch, kann er das Material auffasern und zu Splittern führen. Das führt zu einer verringerten Haltbarkeit der Dielen. Harthölzer und geöltes Holz sind weniger empfindlich, sollten aber auch nur mit einer rotierenden Bürste (und nicht mit der Flachstrahldüse) bearbeitet werden.

Eine Holzterrasse braucht keine chemischen Reinigungsmittel

Terrasse aus Holz am Gartenteich

Wer es naturbelassen mag, verzichtet auf Holzentgrauer und chemische Reinigungsprodukte. Sie enthalten Bleichmittel bzw. Tenside – daher sollte ihr Einsatz wohlüberlegt sein. Auch Moos- und Algenentferner sind unnötig, wenn Sie die Holzdielen regelmäßig kehren und bürsten.

Neben Terrassen-Öl sind auch spezielle Pflegeemulsionen auf Naturölbasis erhältlich, die eine schmutz- und wasserabweisende Schutzschicht auf den Brettern bilden. Sie lassen Restfeuchte entweichen und das Holz atmen. Sie sind sogar für Innenräume und Kinderspielzeug zugelassen – greifen Sie daher auf diese Pflegemittel zurück, wenn Sie in Sachen Gesundheit auf Nummer sicher gehen wollen.

Es muss nicht unbedingt Tropenholz sein

Viele Gartenbesitzer setzen bei der Wahl des Holzes aus nachvollziehbaren Gründen auf Tropenhölzer wie

  • Bangkirai;
  • Garapa;
  • Teak;
  • Cumaru;
  • Massaranduba;
  • Bongossi;
  • Mukulungu.

Als Terrassenholz punkten sie durch ihre Härte, Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit sowie edle Optik.

Tropische Harthölzer sind resistenter gegen Pilz- und Schädlingsbefall, Nässe und Säure, gleichzeitig aber auch schwieriger zu bearbeiten. Die riesige Nachfrage hat in den letzten Jahrzehnten zu verstärktem Raubbau geführt. Daher gilt: Wenn Sie sich für Tropenholz entscheiden, achten Sie auf das FSC-Siegel, das eine nachhaltige Forstwirtschaft garantiert.

Ökologisches Bauen mit heimischen Hölzern

Wer denkt, dass sich heimische Holzarten nicht für Terrassen eignen, irrt: Auch

  • Lärche,
  • Douglasie;
  • Robinie

lassen sich für den Außenbereich einsetzen.

Thermoholz und Wachsholz sind eine langlebige und umweltfreundliche Alternative zu den Tropenhölzern und werden durch ihre Behandlung beständiger. Preislich unterscheiden sich die Hölzer mitunter sehr stark, deshalb sollten Sie eine gründliche Kosten-Nutzen-Abwägung aufstellen, wenn Sie eine Terrasse planen.

Und zum Schluss das i-Tüpfelchen: ein Terrassenteich

So unterschiedlich die Menschen sind, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten der Terrassengestaltung. Der Fantasie sind in Ihrem Garten keine Grenzen gesetzt – und Ihr GALANET-Partner in Ihrer Nähe berät Sie gerne und hilft Ihnen, wenn es um die Umsetzung Ihrer Gartenträume geht!