
An lauen Sommerabenden gibt es nichts Schöneres, als im eigenen Garten zu sitzen, dem ruhigen Plätschern zu lauschen und die erfrischende Kühle des Springbrunnens zu genießen. Wasser bringt Bewegung in Ihren Garten und bietet Lebensraum für Flora und Fauna – beispielsweise für Wasserpflanzen, Libellen oder Vögel.
Zu den einfachsten Mitteln der Gartengestaltung mit Wasser zählen Springbrunnen und Wasserspiele: Sie finden auch in kleinen Gärten Platz und sind bei durchdachter Planung ein wirkungsvoller Blickfang.
Ein Fertigbrunnen, der lieblos in einer dunklen Gartenecke landet, macht kaum Eindruck. Überlegen Sie sich vorab genau, wo Ihr Springbrunnen am besten zur Geltung kommt und welche Brunnenart am besten zu Ihrer persönlichen Gartengestaltung passt.
Beim Gartenbrunnen unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Typen:
Positionieren Sie den Brunnen möglichst frei in Sichtnähe der Terrasse – oder schaffen Sie eine zusätzliche Sitzgelegenheit in unmittelbarer Nähe des Wasserspiels, indem Sie z.B. eine Bank aufstellen.
Achten Sie unbedingt auf ausgewogene Proportionen: Ein Miniatur-Gartenbrunnen auf einer weitläufigen Rasenfläche wirkt verloren; eine massive Granitbrunnen-Anlage mit breiter Brunnenumrandung wiederum „erschlägt“ einen kleinen Vorgarten optisch.
Ob der Gartenbrunnen an einem sonnigen Ort oder im Schatten liegt, ist ganz Ihrem Geschmack überlassen.
Im modernen Gartendesign ist fast alles erlaubt – solange Material und Stil ein stimmiges Gesamtkonzept ergeben. Ob Sie sich also für
oder einen Designerbrunnen aus Cortenstahl bzw. Edelstahl entscheiden sollten, hängt in erster Linie von der Architektur Ihres Hauses und Ihres Gartens ab.
Zu einer Toskana-Villa mit mediterraner Gartengestaltung passt ein Antikbrunnen mit Skulptur ganz hervorragend – vor einer Kulisse im Bauhausstil hingegen wirkt er merkwürdig deplatziert. Wasserwände aus Glas, Beton, Granit oder auch ein Edelstahlbrunnen dagegen greifen ihre klare, streng geometrische Formensprache auf und führen sie in der modernen Gartengestaltung fort.
Wenn Ihr Gartenbrunnen auch als Lieferant für Gießwasser dienen soll, ist eine Förderpumpe die richtige Wahl. Hierzu ist allerdings vorab eine Bohrung notwendig, die in manchen Regionen und Gemeinden genehmigungspflichtig ist – informieren Sie sich also unbedingt vorab über die geltenden Vorschriften.
Je nach Fördermenge und Anlage haben Sie die Wahl zwischen
für Ihren Grundwasserbrunnen. Sämtliche Varianten werden mit Netzstrom betrieben, sodass Sie entsprechende Leitungen vom Haus zum Gartenbrunnen verlegen müssen.
Manche Pumpenarten (z.B. selbstansaugende Kreiselpumpen) sind zudem relativ laut – lassen Sie sich deshalb von einem Fachmann über die beste Variante für Ihren Zweck beraten.
Sofern die Pumpe lediglich für die Zirkulation des Wassers zuständig ist, verwendet man (ähnlich wie bei Zimmer- oder Terrassenbrunnen) klassische Wasserspielpumpen. Die Pumpe wird aus einem Reservoir gespeist, der Verlust durch Verdunstung etc. wird durch die Zugabe von Wasser ausgeglichen.
Unser Tipp: Achten Sie vor allem bei größeren Brunnenanlagen auf eine ausreichende Pumpenleistung, die der Höhe der Wasserfontäne entspricht!
Mit stimmungsvoller Gartenbeleuchtung bleibt Ihr Springbrunnen auch nach Einbruch der Dunkelheit optisches Zentrum Ihres Gartens. Besonders wirkungsvoll sind fest integrierte Halogen- oder LED-Beleuchtungssysteme, die ein weißes oder farbwechselndes Lichtspiel ermöglichen.
Für welches System Sie sich auch entscheiden: Mit der Kombination aus Wasser, Pflanzen und Licht schafft ein gut geplanter Gartenspringbrunnen eine bezaubernde Atmosphäre in Ihrem Garten – Urlaubsstimmung garantiert!